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Erdogan weibelt für Assad-Exil
Aktualisiert am 08.06.2012 12 Kommentare
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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat internationale Gespräche über ein Exil für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad gefordert. Das sogenannte Jemen-Modell für Assad werfe zwar einige Fragen auf, sollte aber diskutiert werden, sagte nach Presseberichten. Laut Erdogan wollen sich auch die G20-Länder beim Gipfeltreffen in Mexiko in zehn Tagen mit dem Thema Syrien befassen.
Nach einem internationalen Treffen zum Thema Syrien hatte US-Aussenministerin Hillary Clinton am Donnerstag einen Rücktritt Assads mit anschliessendem Exil als Weg zur Beendigung der Krise in Syrien angeregt. Dabei verwies sie auf die Anfang des Jahres im Jemen gefundene Lösung: Dort war der langjährige Präsident Ali Abdallah Saleh nach monatelangen Protesten gegen seine Herrschaft zurückgetreten.
Saleh ist bisher im Land geblieben
Erdogan sagte, Assad bereite sich mit der anhaltenden Gewalt in Syrien, die immer mehr in einen «Völkermord» umschlage, derzeit sein eigenes Ende. «Früher oder später wird er gehen», sagte der türkische Regierungschef.
Mit Blick auf das «Jemen-Modell» sagte Erdogan, es müsse allen Beteiligten klar sein, dass Jemen nicht Syrien sei. «Hauptsache, dieses Thema kommt auf den Tisch und wir fangen an, darüber zu reden.» (kpn/sda)
Erstellt: 08.06.2012, 17:21 Uhr
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12 Kommentare
Und was wird aus den Alewiten die nicht Assad heissen und den Christen? Hat das Erdogan schon durchgespielt? So einfach geht das nicht! Und alle waschen sich die Hände in Unschuld. Speziell die ehemaligen Kolonialmächte, die meist am Anfang dieser Übel standen. Vor sehr langer Zeit. Und dazwischen oft mit den Übeltätern Geschäfte tätigten. Antworten
@Ronnie König: Der Nachrichtensender Euronews zeigt immer wieder eindrückliche Bilder aus Damaskus. Die Aleviten und Christen dort interessieren sich nicht im Geringsten über die Dramen, Massaker und Folter gegen andere Volksgruppen. Für die Aufständischen gelten sie zusammen mit dem Assad-Clan deshalb als die Ursache allen Übels. Man muss also die Gründe nicht alleine in der Kolonialzeit suchen. Antworten
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