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Diskussion

Ein neuer internationaler Kriegsschauplatz

Die Kämpfe zwischen malischen Regierungstruppen und Islamisten haben sich in den letzten Tagen zu einem internationalen Konflikt ausgeweitet. Auch die USA erwägen nun einen Eingriff im westafrikanischen Land. Mehr...


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63 Kommentare

maurus candrian

13.01.2013, 13:05 Uhr
Melden 14 Empfehlung 9

@ andré gasser 02:03: ich sehe durchaus die gefahren des militanten islamismus. ich sehe aber auch den hauptnährboden des militanten islamismus, nämlich die seit 70 jahren ungelöste und für alle araber und moslems sehr demütigende und unannehmbare situation in palästina. der westen müsste schon längst mit ebensolcher energie sich endlich für eine faire lösung in palästina einsetzen Antworten


maurus candrian

13.01.2013, 19:20 Uhr
Melden 6 Empfehlung 4

@ andré gasser: ich kann ihre argumentation in der stossrichtung schon nachvollziehen. dennoch: wenn der sog. "westen" nicht während jahrhunderten in kolonialkriegen und auch nachkolonialkonflikten einen grossen teil der intelligenz dieser länder direkt oder durch unterstützung von despoten umgebracht hätte, hätte es jetzt dort höchstwahrscheinlich bessere strukturen wie auch bessere eliten


André Gasser

13.01.2013, 16:08 Uhr
Melden 7 Empfehlung 6

@candrian: Man sollte die Kämpfer in Mali auch nicht zu verklärt sehen! Vorsichtig geschätzte 70% sind Gangsterbanden, Drogen- und Waffenschieber die bei entsprechender Bezahlung schon Morgen strenggläubige Hindus/Christen wären und bei lockender Beute auch für die Kinder Tschernobyls zur Waffe greifen würden!


André Gasser

13.01.2013, 11:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung 5

Ein Gedanke an die Familie von Lt. Damien Boiteux, der seinen Hubschrauber tödlich verletzt noch sicher landete und damit das Leben seiner Besatzung rettete. Seine Frau und sein Kind zahlen den Preis für die Rettung Bamakos. Antworten


maurus candrian

13.01.2013, 00:25 Uhr
Melden 20 Empfehlung 18

@ andré gasser 12.01. 19:37: der sog. "westen" hat in der menschheitsgeschichte genug gewütet: insgesamt gegen 300 mio menschen ermordet, die bevölkerungen ganzer kontinente (insbesondere amerika und australien) weitestgehend abgeschlachtet, in unzähligen kriegen millionen und abermillionen menschen, vor allem nicht weisshäutige, umgebracht. afrika soll seine probleme selber lösen Antworten


stefan kossovi

13.01.2013, 08:06 Uhr
Melden 8 Empfehlung 6

stimmt afrika soll sein probleme selber loesen. wie sollen sich aber diese laender verteidigen, wenn der westen (inkl. der bund) die aufruestung dieser terrorgruppen seit 11 jahren durch direktzahlungen unterstuetzt?


André Gasser

13.01.2013, 02:03 Uhr
Melden 11 Empfehlung 7

@candrian: Auf dem Flughafen in Bamako stehen 2 russische Kampfhelikopter. Mali hat keine Piloten, die diese Maschinen fliegen können, die angeheuerten Piloten aus der Ukraine sind vor X Wochen abge...reist. Soviel zur Fähigkeit Malis, seine Demokratie vor Wahnsinnigen zu schützen, Herr Candrian! Steinigungen im Sahel machen keinen einzigen Huronen wieder lebendig!


André Gasser

13.01.2013, 01:51 Uhr
Melden 7 Empfehlung 7

@candrian: Nochmal, Herr Candrian, waren Sie mal im Sahel, wissen Sie, was auf dem Spiel steht?


Manfred Grieshaber

12.01.2013, 21:36 Uhr
Melden 11 Empfehlung 11

F wird die Unterstützung der USA ablehnen. Einmal sind die Quellen des DGSE besser als die jedes US-Dienstes. Und die franz. Truppen sind ausbildungstechnisch viel besser auf Operationen in Westafrika vorbereitet. Ausserdem tritt F nicht mehr in so arroganter Form als Kultur- und Zivilisationsbringer auf. Was nicht heisst das man in Paris auf die politische Kontrolle über Westafrika verzichtet. Antworten


André Gasser

12.01.2013, 22:58 Uhr
Melden 9 Empfehlung 9

@Grieshaber. Was DGSE und Truppen anbelangt so teile ich Ihre Meinung. Die Achillesferse der Armée de Terre sind aber die Drohnen. Da nEUROn noch nicht bereit ist wird man wohl die US-Drohnen gerne akzeptieren. Mehr braucht es nicht, SERVAL läuft auch ohne die USA.


Hans Rudolf Knecht

12.01.2013, 20:31 Uhr
Melden 24 Empfehlung 30

Da soll mir mal einer die EU erklären! Macht die CH nicht was die EU möchte, wird auf sie eingedrescht. Hier zieht ein EU-Mitglied in den Krieg und niemand regt sich auf!! Unsere EU-Turbos müssen sich wirklich gut überlegen, ob wir diesem Club beitreten sollen. Antworten


Thomas Hartl

12.01.2013, 23:04 Uhr
Melden 17 Empfehlung 10

Naja, so schlimm kann dieser Club ja nicht sein, immerhin lässte er seine Mitglieder offensichtlich ziemlich viel Freiheiten bezüglich ihrer Aussenpolitik, wie Frankreich gerade beweist.


Heinrich Baur

12.01.2013, 22:17 Uhr
Melden 28 Empfehlung 14

Ich finde solche Kommentare heuchlerisch und ungebracht! In Mali ist ein halbes Land nach einem Putsch von Islamisten besetzt die aggressiv weiter nach Süden vorrücken und dabei nicht nur UNO Kulturdenkmäler zerstören ! In Libyen andererseits war das Geschrei gross, als nicht alle sofort der CH Geisel zu Hilfe eilten und später nicht geschlossen einmarschierten! Hauptsache dumpfe anti EU Polemik!


Steffen Schmidt

12.01.2013, 21:22 Uhr
Melden 11 Empfehlung 17

@Knecht: Das eine hat doch mit dem andern nichts zutun. In diesem Bereich hat die EU keinerlei Befugnisse. Jedes EU-Land kann da selbst entscheiden. Ja man sollte sich echt überlegen nen Club beizutreten wo jedes Land freie entscheidungen treffen kann.


Steve Hess

12.01.2013, 19:25 Uhr
Melden 50 Empfehlung 15

Irgendwie habe ich den Verdacht, dass die, wären diese selben Rebellen anstatt in Mali in Syrien, vom Westen als die Guten bezeichnet würden und die Waffen sogar noch nachgeschmissen kriegten. Hypokrisie pur. Die sind nämlich alle das Selbe: die Bösen. Antworten


Reto Stadelman

12.01.2013, 19:02 Uhr
Melden 18 Empfehlung 18

In JEDEM Krieg geht es letztlich um wirtschaftliche Vorteile wie Rohstoffe, Zugang zu Handelswegen, neue Absatzmärkte etc. Aber der Vorwurf das nur wirtschaftliche Interessen zu diesem Konflikt führten ist meiner Meinung nach falsch. In dieser Auseinandersetzung geht es nämlich ebenso um den Schutz vor islamischen Extremisten. Was nun höher gewichtet wird, darüber kann man sich freilich streiten.. Antworten


Marcel Bühler

12.01.2013, 18:46 Uhr
Melden 30 Empfehlung 15

Es scheint so, wie wenn Mali ein ähnliches Szenario droht wie Somalia: Bürgerkrieg, Fanatismus, Interventionen westlicher Staaten und totales Chaos. Es ist müssig, ob dahinter Rohstoffspekulanten stehen, welche Milizen finanzieren und die Regierung destabilisieren. Den Preis zahlen immer die Menschen vor Ort, welche von den Reichtümern ihres Landes nichts abbekommen und im Elend und Hunger leben. Antworten


paul rickenbacher

12.01.2013, 18:42 Uhr
Melden 46 Empfehlung 46

Afrika ist der verlorene Kontinent und wird es fuer immer bleiben.Dorthin sollte niemand mehr Geld Lebensmittel,Medikamente oder sogar Soldaten schicken,das ist nicht schoen was ich schreibe;aber wahr,dort wird sich nie etwas aendern.Auch nicht in hundert Jahren. Antworten


Peter Meier

12.01.2013, 22:42 Uhr
Melden 24 Empfehlung 9

Solange Frankreich aus dieser Region 50% seines Uran bezieht, Spanien und Italien sein Erdgas, wir aus dem Kongo Koltan, damit unsere Handys funktionieren, die Belgier ihre Diamanten aus Westafrika und Spuhler für eine halbe Milliarde seine Züge nach Nordafrika schickt, solange ist dieser Kontinent sehr interessant...


Patrick Leu

12.01.2013, 21:47 Uhr
Melden 16 Empfehlung 12

Herr Hofmann: Ganz ohne Bedenken würde ich in Südafrika auch nicht mehr umherziehen. Aber schön, dass Sie doch noch etwas gefunden haben, um die Situation schön zu reden.


Frank Hofmann

12.01.2013, 19:36 Uhr
Melden 22 Empfehlung 28

Das ist eine unzulässige Verallgemeinerung. Es gibt sehr wohl stabile, prosperierende Staaten: Südafrika, Ghana, Senegal und sicher noch ein paar andere.


Amos Scherrer

12.01.2013, 18:37 Uhr
Melden 36 Empfehlung 24

Man versteht nicht mehr, in welchen Fällen islamistische Rebellen die Bösen, und in welchen Fällen sie die Guten sind. Und braucht es jetzt wieder die Amis? Können die Afrikaner das nicht mal einfach selber lösen, ohne ihren Kolonialherren Frankreich? Antworten


André Gasser

13.01.2013, 12:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung 3

@Scherrer: Algerien will nicht, da es mit den Islamisten ein doppeltes Spiel spielt. Südafrika hat aus kostengründen Gripen gekauft ... ;-). Die übrigen afrikanischen Staaten haben entweder eigene Probleme, keine Luftwaffe oder keine Piloten. Traurig aber wahr, in der Region hatte ausser F keiner die Kapazität, so rasch und energisch einzugreifen.


Mathias Klemm

12.01.2013, 22:11 Uhr
Melden 15 Empfehlung 9

Wäre ja noch schöner. Aber solange der frischgebackene französische Präsident sein Umfragetief mit einem afrikanischen Krieg aufwerten will, werden die Marionetten in Mali weiterhin auf die ehemalige Kolonialmacht setzen. Die Bürger im westafrikanischen Staat und in Frankreich hatten einmal mehr zu diesem einsamen Entscheid nichts zu sagen.


Silvie Blake

12.01.2013, 21:02 Uhr
Melden 18 Empfehlung 16

Wenn man eine Konfliktlösung wie in Ruanda, Burundi, DR Kongo usw einer westlichen Invasion vorzieht, dann können die Afrikaner ihre Konflikte selber lösen. Ich ziehe die Amis und Franzosen vor.


Mirko Babic

12.01.2013, 18:35 Uhr
Melden 34 Empfehlung 77

Die Amerikaner und Franzosen werden wieder viele tausende Mohammedaner töten, warum wohl? Es geht wieder um wichtige strategische Ziele, vorallem ist Mali reich an Rohstoffe.
Diese Eingreiftruppe wird ein neues Afghanistan schaffen, es ist nicht zu glauben in was sich vorallem die USA wieder einlässt. Für die USA war in Somalia 1992 ein herber Rückschlag ähnlich kann es wieder werden.
Antworten


Patrick Leu

12.01.2013, 21:53 Uhr
Melden 16 Empfehlung 10

Herr Babic: Ich bemühe das Zitat nur ungerne: "Wehret den Anfängen!" Nieder mit den Islamisten oder Mohammedaner, wie Sie sie nennen. Die Imperialisten sind mir genauso wenig sympathisch, ihre Masstäbe sind mir aber wesentlich lieber.


Juerg Suter

12.01.2013, 19:35 Uhr
Melden 45 Empfehlung 13

Das islamistische Schreckensregime im Norden wo badende Kinder verfolgt und geschlagen werden weil sie sich angeblich nicht oder zuwenig züchtig verhalten ist Grund genug einzuschreiten! Wo Islamisten sind, ist ein Menschenleben nichts wert, egal ob Kind oder Erwachsen.


Reto Stadelman

12.01.2013, 18:48 Uhr
Melden 33 Empfehlung 18

Leider interessiert es Extremisten nicht, ob wir sie in Ruhe lassen oder nicht, früher oder später gehen sie zum Angriff über. Das ist in Mali deutlich zu erkennen. Daher begrüsse ich die Eingriffe der Franzosen aber auch der USA sehr!
Und Afghanistan war vor dem US Einmarsch eine Hölle auf Erden! Meinen Informationen nach geht es den Menschen ohne die Taliban jetzt viel besser.


Amos Scherrer

12.01.2013, 18:42 Uhr
Melden 65 Empfehlung 16

Und wenn sie nichts machen, werden Leute wie Sie, Herr Babic, den USA und Frankreich Grausamkeit vorwerfen.


Anastasia Margarita Vaska

12.01.2013, 18:27 Uhr
Melden 201 Empfehlung 44

Soll man weiter zulassen, dass die Islamisten die Bevölkerung dort plagt?!? Ausserdem schickt nicht nur Frankreich dort Truppen hin, sondern auch afrikanische Staaten. Bravo Hollande!!! Antworten


Peter G. Haamans

12.01.2013, 23:50 Uhr
Melden 21 Empfehlung 7

ehm...nur ein Wort: Syrien......
da plagn die Islamisten /Rebellen/ Terroristen die Bevökerung und niemanden hilft Assad....zieich scheinheilig...oder?


Walter Kunz

12.01.2013, 18:00 Uhr
Melden 34 Empfehlung 26

Dem, der EU zugesprochenen, Friedenspreis wegen muss die Armée de l'Air Übungshalber einfach nach Mali ausweichen. Antworten


Amos Scherrer

12.01.2013, 18:38 Uhr
Melden 63 Empfehlung 25

Wenn Obama noch mitmacht, sind alle Friedenspreise in Mali versammelt. Fehlt nur noch der Dalai Lama und der Frieden wird endlos gross sein dort.


Urs Aregger

12.01.2013, 17:47 Uhr
Melden 43 Empfehlung 85

Und wie schon in Vietnam sollen die Amerikaner für die Franzosen in die Bresche springen?
Kriegt denn die Grande Nation nichts selber auf die Reihe?
Ich schliesse mich auch dem Kommentar von G. Hauser an. Was auch immer die Amerikaner tun, sie werden [von den Europäern] verurteilt.
Antworten


Sylvie Bunet

12.01.2013, 19:29 Uhr
Melden 12 Empfehlung 6

Du lieber Himmel, Herr Aregger, Ihre Franzlehrer müssen Sie aber höllisch gequält haben? Nun, wenn die Leistungen auf Augenhöhe mit der Analyse des Vietnamkrieges liegen, so war man wohl mit Recht hart!


maurus candrian

12.01.2013, 17:39 Uhr
Melden 31 Empfehlung 67

zwar verfügt hollande über etwas mehr physische körpermasse als sein vorgänger sarkozy, aber dies hindert ihn offenbar nicht daran, ebenfalls napoleon-allüren zu hegen. nichtsdestotrotz, die zeiten des grand empire sind auch für frankreich vorbei, die franzosen sollen sich von ihren ehemaligen kolonial-gebieten raushalten, sie haben dort nichts mehr verloren Antworten


André Gasser

12.01.2013, 19:37 Uhr
Melden 33 Empfehlung 12

@candrian: Man hat soeben verhindert, dass jener Teil Malis, den man einigermassen demokratisch nennen kann, völlig zusammenbricht. Notabene unter 24 Stunden haben die Franzosen die Situation gewendet. Waren Sie mal im Sahel, Herr Candrian? Ist Ihnen klar, was auf dem Spiel steht?


Walter Kunz

12.01.2013, 17:39 Uhr
Melden 16 Empfehlung 22

Krieg, wo/wie/warum auch immer, etwas anderes ist schon gar nicht mehr Zeitgemäss. Antworten


Heinrich Baur

12.01.2013, 22:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung 5

Nichts neues Herr Kunz die Kämpfe in Mali dauern schon viele Monate an! Ob nun ein westliches Land mitmacht oder nicht erhöht höchstens die Chance auf einen Ausgang der ihrem Kulturkreis eher entspricht... ausser Sie sind Islamist?!


Matthias Meier

12.01.2013, 18:52 Uhr
Melden 7 Empfehlung 10

In den vergangen Jahrhunderten und Jahrtausenden hat es viel mehr Kriege und Konflikte gegeben als heutzutage. Wenn man noch dazu bedenkt, wie viel mehr Menschen mittlerweile auf der Erde leben ist der Rückgang recht beträchtlich. Wenn es so weitergeht werden wir hoffentlich in 200, 300 Jahren ohne Krieg auskommen. Hoffentlich.


Reto Stadelman

12.01.2013, 18:50 Uhr
Melden 16 Empfehlung 10

Da haben Sie recht. Krieg kostet nur und richtet Tod und Zerstörung an. Leider interessiert das Extremisten nicht. Sie werden ihren Gotteskrieg weiterführen, bis er irgendwann auch Europa erreicht...


Samuel Ammon

12.01.2013, 16:59 Uhr
Melden 66 Empfehlung 163

Sofortiger Waffenlieferungs-Stopp aller Länder. Wenn die einander die Birnen eingeschlagen haben und keine Waffen und Munition mehr vorhanden sind, hört der Krieg automatisch auf.
Für einmal soll sich kein anderes Land einmischen !
Antworten


Sam Brown

12.01.2013, 18:36 Uhr
Melden 25 Empfehlung 14

@Müller, weshalb sollen Fremde dort hingehen und sich den Kopf einschlagen lassen? Würden sie sich bereiterklären? Wohl kaum. Deshalb sollten wir uns erst gar nciht einmischen.


Anton Schneider

12.01.2013, 18:13 Uhr
Melden 44 Empfehlung 17

Falsch Herr Ammon; Sie glauben doch nicht wirklich, was sie schreiben? Es wird immer Waffen für einen Krieg geben und die Islamisten werden nicht ruhen, bis sie den Gottesstaat haben. Was das für viele Leute bedeuten wird, wissen sie.


Thomas Müller

12.01.2013, 17:41 Uhr
Melden 49 Empfehlung 18

Jaja es ist viel angenehmer wenn der Mob mit Macheten und Knüppeln mordet wie damals in Ruanda. Sie lösen das Dilemma aller Pazifisten. Wie kann ein Völkermord gestoppt werden ohne Gewaltanwendung. Ihre Lösung wegschauen (und natürlich die bösen Waffenlieferanten verantwortlich machen)
Meine Gratulation...


Monika Hunkeler

12.01.2013, 16:51 Uhr
Melden 220 Empfehlung 24

Wie gut das wir die Medien haben welche uns jeweils erklaeren welche islamistischen Rebellen gute Rebellen sind und welche terroristische Elemente. Aus der Ferne betrachtet wirken sie naemlich bezueglich Vorgehensweise und Zielen alle immer gleich ! Antworten


peter meier

15.01.2013, 12:38 Uhr
Melden

Genau! Nachdem nun die libyschen, tunesischen, afghanischen, etc. Terroristen in NATO-Diensten in Syrien versagt haben, wird der "syrische Volksaufstand" aus dem Fokus genommen, um, man staune, mit Zustimmung des SC, in Mali neokolonial zu intervenieren. Dazu mussten bloss vorher die im Grunde wenig religiösen Tuareg zu Islamisten umfunktioniert werden. Bauxit + Uran lassen grüssen


Manfred Kern

12.01.2013, 20:07 Uhr
Melden 24 Empfehlung 11

Sie können vor Allem von Glück sagen, daß Sie in der Schweiz wohnen und deshalb in der Regel unparteiisch informiert werden von Ihren seriösen Medien. Das ist bei uns in D nicht selbstverständlich!
Schon während des Vietnam-Krieges lernte ich die Neutralität der Schweiz und ihrer Zeitungen zu schätzen. Das hat sich seither nicht geändert.
Grüße aus dem Badischen un en scheene Sundig!


Monika Hunkeler

12.01.2013, 19:49 Uhr
Melden 16 Empfehlung 8

@Rothacher
Dann wird in Syrien dieses Jahr wohl der Karfreitag und der 1. August zusammenfallen, den nach der Befreiung vom "Despoten" folgt dort der Gottesstaat mit Scharia wie in Aegypten. Wollen wir wetten ?


Jonas Brunner

12.01.2013, 18:05 Uhr
Melden 23 Empfehlung 17

Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Im Artikel steht klar, dass es sich um Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen handelt. Da Mali eine Demokratie ist, dürfte es recht offensichtlich sein, dass religiöse Fanatiker die "Bösen" sind. Eigentlich ist es recht einfach: Wer nicht radikal religös und sich für Demokratie ausspricht, sind die "Guten".


Rolf Rothacher

12.01.2013, 18:01 Uhr
Melden 20 Empfehlung 17

Aber auch nur aus sehr, sehr grosser Ferne. Wenn man nur einen winzigen Teil der Freiheitsbewegung in Tunesien und derjenigen im Mali mitverfolgt, wird jedem, der Unterschiede überhaupt machen will, sie auch in die Augen stechen. Einrichten eines Gottesstaates oder Befreiung von einem Despoten sind so verschieden, wie das Feiern von Karfreitag und vom 1. August.


Heinz Weber

12.01.2013, 16:41 Uhr
Melden 112 Empfehlung 157

Und wer von unseren Armee-Abschaffer-Träumer wohl diesen Krieg wieder vorhergesehen hat? Antworten


Heinrich Baur

12.01.2013, 23:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 8

...und die wirkliche Arbeit andere erledigen lassen, seit der Zeit als die Sowjets mit tausenden von Panzern und Bomben den Weltkommunismus anstrebten bis zum in der CH heiss angefeuerten Libyeneinsatz! Ist das Argument der Neutralität nicht gar zu einfach wenn eigene Überzeugungen und Werte verteidigt werden sollen? Anders sieht es aus, wenn man die weitere Ausbreitung der Islamisten toleriert.


Monika Hunkeler

12.01.2013, 19:56 Uhr
Melden 16 Empfehlung 9

@ Mueller Sie wollen eines der grundsaetzlichsten Prinzipien der Schweiz naemlich die bewaffnete Neutralitaet so leichtfertig aufgeben ? Wir sind kein NATO oder anderweitiger Kriegsbuendnispartner, weshalb sollen wir in den Krieg ziehen wen unsere Nachbarn das tun ? Unsere Armee soll dazu da sein unser Land zu schuetzen und sonst nichts.


André Gasser

12.01.2013, 18:17 Uhr
Melden 31 Empfehlung 21

Ist Ihnen klar wo Bamako liegt, Herr Weber?


Fritz Müller

12.01.2013, 17:40 Uhr
Melden 16 Empfehlung 38

Kaum ein Armeebefürworter will unsere Soldaten dorthin schicken. Für was brauchen wir dann eine Armee? Entweder wir unterstützen unsere Nachbarn bei solchen einsätzen oder wir können auf die Armee verzichten.


Peter G. Haamans

12.01.2013, 15:20 Uhr
Melden 106 Empfehlung 216

Sollte die USA nicht den Kampf aufnehmen gegen ihres Defizit und die NRA statt wieder in ein sinnloser Krieg ein zu steigen?
Da ist aber wahrscheinlich Oel und Seltene Erden zu holen
Antworten


Guido Scherrer

12.01.2013, 18:21 Uhr
Melden 11 Empfehlung 17

Das ist klar die Domäne Frankreichs. Bitte beachten Sie die Neukolonialisierung der CFA-Zone durch F nach dem 2. WK. In dieser Zone bewegt sich ohne "Segen" der französischen Regierung gar nichts! Für die monetäre Stabilität der Zone (z.Zt. eher nachteilig) lässt sich das "Mutterland" mit allen Tricks und Vorteilen reich entschädigen. Wo ist eigentlich die EU-Meinung in diesem unrühml. Kapitel?


Dieter Wundrig

12.01.2013, 17:57 Uhr
Melden 18 Empfehlung 12

Und die Bodenschätze brauchen wir ja nicht, China und Russland macht das schon, nur anders. Wir haben ja schon eingekauft. Scheinheilige Welt..................das sind doch erst die Anfänge,,,,,,,bald ist es " nur" Wasser und "Nahrung".dann können wir auf Öl und seltene Erden leicht verzichten.


E. Hauser

12.01.2013, 16:27 Uhr
Melden 184 Empfehlung 69

Greifen die USA nicht ein, wirft man ihnen vor, tatenlos zu sein.
Greifen die USA hingegen ein, wirft man ihnen vor, es ginge um die Bodenschätze.


Ike Conix

12.01.2013, 16:14 Uhr
Melden 85 Empfehlung 55

@Peter G. Haamans: Sie sind vermutlich auf der richtigen Spur: Da gibt es Tonnen von Baumwolle, Kalk, Phosphat und Marmor.


philipp käppeli

12.01.2013, 15:45 Uhr
Melden 25 Empfehlung 85

Sehr geehrter Herr Gasser! Sie haben's nicht so mit dem Akkusativ und dem Plural, gell. Immerhin verstehe ich, was Sie meinen. Das zählt! Supi!



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