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Diskussion

Die Hungerkrise in Ostafrika

Kenia, Somalia, Äthiopien, Djibouti – gut zehn Länder sind von der Dürre in Ostafrika betroffen. Wenn Sie in unserer Infografik auf ein Land klicken, erfahren Sie mehr über das Land und seine aktuelle Situation. Mehr...

Von Monica Fahmy, Niklas Fruth.

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37 Kommentare

André Gaufer

29.07.2011, 14:27 Uhr
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Keine Rendite auf Kosten der Ärmsten
Jeder kann auf Geldanlagen verzichten, die Mensch und Umwelt schaden! Keiner braucht Finanzprodukte, die auf Kosten der Ärmsten mit Nahrungsmitteln spekulieren! Dafür setzt sich die Initiative handle-fair.de ein!
Antworten


Walter Rohrer

29.07.2011, 07:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Tragisch, schlimm, unglaublich. Afrika, AU, arabische Liga: Krempelt mal die Ärmel hoch, und tut was. Übernehmt mal ENDLICH eure Verantwortung für den Kontinent. Das Opfergetue bezüglich Kolonien ist überholt und zieht nicht mehr. Ihr habt euch mehrheitlich selbst zerstört, tut was, für euer Brüder und Schwestern. Der Westen kann euch nicht immer aus dem Sumpf ziehen, das ist vorbei. Antworten


Bernhard Matthias Auinger

13.01.2012, 18:14 Uhr
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Nein... Der Westen sorgt dafür, dass der Sumpf immer tiefer und tiefer wird... Mehr kann ich dazu nicht sagen... Ausser vielleicht, dass es Technologien gibt, mit welchen man Regen, und somit WASSER in die betroffenen Länder bringen kann. Aber... Da dieses Wasser ja offiziell nur den "Höheren", den "Arischen" den "Weissen"... bzw. den westlichen Ländern "gehört"... "PECH"...


Bruno Schnider

28.07.2011, 21:03 Uhr
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Es braucht dringend neue Initiativen! "Nobel"-Preis aehnlicher Award fuer Menschen in Afrika, welche sich im Kampf gegen die Korruption, gegen Nepotismus, ausufernde Buerokratie und Vetternwirtschaft auszeichnen. Schluss mit den ermuedenden Vorwuerfen, wir Weissen beuteten den afrikanischen Kontinent aus. Schluss mit Lebensmittelhilfen! Schluss mit Billignahrungsexporten aus den USA und Europa! Antworten


markus karrer

28.07.2011, 19:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Offenbar blockieren Somalias islamistische Shabaab-Milizen Hilfslieferungen für die Hungernden. Das darf der Westen nicht akzeptieren, sollen nicht Tausende qualvoll sterben. Zuerst muss also eine militärische Logistik aufgebaut werden - sonst unterstützen wir mit unseren Spenden womöglich die Islamisten. Antworten


Dietrich Michael Weidmann

28.07.2011, 19:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Hunger ist eine Tragödie aber auch ein Verbrechen! Nur was tun, um die Probleme zu lösen? Solange die Menschheit sich nicht bewusst ist, dass die ganze Welt ein Land und alle Menschen seine Bürger sind, wird es leider weiter Hungerkatastrophen geben! Daher: Lasst uns jedem Gedanken von Hass einen stärkeren Gedanken der Liebe entgegensetzen! Antworten


Fritz Miehl

28.07.2011, 18:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Kann es sein, dass hier Kommentare nach Aussage gefiltert zugelassen werden? Wenn ich mir den Grossteil der hier veröffentlichten Meinungen ansehe, bin ich sehr enttäuscht von den Schweizern! Jede Menge potentielle Möchtegern-Breiviks!
Maulhelden ohne jede nachdenkliche Basis also!
Antworten


walter bossert

29.07.2011, 17:03 Uhr
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Klar wird nach Aussagen gefiltert,merkwürdigerweise werden versöhnlich gehaltene Kommentare bei einem neuen Thema NICHT zugelassen! was das bedeutet, diese Antwort kann sich jede/ r selber geben!


Seraina Piez

28.07.2011, 18:40 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Kommentare werden hier gefiltert, ja. Ein Muster konnte ich bis heute noch nicht ausmachen. Zufallsprinzip vielleicht?
So traurig es ist, aber Breivik mit Maulhelden zu vergleichen, das ist nun mal leider schlicht falsch.


Theo Meier

28.07.2011, 18:07 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Mühselig diese gleichen Diskussionen. Frau Ferhadi ist als Dauerentrüstete natürlich dabei. Wenn sich doch jeder Mensch um die Dinge kümmern würde, die er direkt positiv beeinflussen kann, als nur pathetisch rumzulabern, dann wäre schon vieles erledigt. Antworten


Adam Schmid

28.07.2011, 17:52 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Man müsste Afrika einfach wieder rekolonialisieren. So würden die korrupten Regierungen beseitigt und es gäbe bald wieder funktionierende Strukturen. Damit würden die Ursachen bekämpft und nicht nur die Symptome, wie dies mit den periodisch auftretenden Spendenaufrufen leider der Fall ist. Antworten


Manfred Grieshaber

29.07.2011, 14:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Adam Schmid: Kennen Sie Charles de Gaulle's Memoiren? Da finden Sie die Antwort. Zynischer geht es nicht mehr. Er schrieb für 1960: Früher brachten uns die Kolonien Gewinn, jetzt kosten sie uns mehr als wir an ihnen verdienen. Entlassen wir sie, behalten aber die wirtschaftliche und politische Kontrolle. So machen wir Gewinn ohne die Kosten tragen zu müssen. (War gestern Abend auf ARTE zu sehen).


Adam Schmid

29.07.2011, 07:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Nicole Suter-Murard, 00:41 Uhr: Der Kolonialismus war sicher keine Wohltätigkeitsveranstaltung, aber ich denke, dass damals schlussendlich mehr für die witschaftl. Entwicklung Afrikas getan wurde, als heute durch die lokalen Potentaten. Die "weissen Vorbilder" waren in den späten 50ern nebenbei funktionierende Demokratien. Somit sollte die angebliche "Kolonial-Schuld" nicht überstrapaziert werden


Nicole Suter-Murard

29.07.2011, 00:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Adam Schmid
Ein bisschen einfach die Idee der Rekolonialisierung, nachdem die Kolonialisten diesen Kontinent hunderte Jahre ausgebeutet haben. Die Völker haben zwar ihre Traditionen mehr oder weniger überliefern können. Hingegen fehlte Ihnen bis in die späten 50ern jegliche Praxis in der Führung von vereinigten Völker. Es werden "weisse* Vorbilder genommen, da sie nichts anderes kennen.


Mark Keller

28.07.2011, 17:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Ich bin über diese menschenverachtenden Kommentare entsetzt! Wieviel Lebensmittel haben Sie in den letzten sieben Tagen in den Abfall geworfen? Wie können die betroffenen Menschen in Afrika diese Dürre selbst verschuldet haben?
Biafra? Der Biafrakrieg wurde bewusst von westlichen Konzernen geschürt, um sich die Ausbeutung der Rohstoffe Nigerias zu sichern.
Antworten


Mark Keller

28.07.2011, 20:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es geht nicht darum irgendeine Suppe auszulöffeln! Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt. Dies verpflichtet etwas von diesem Reichtum an jene abzugeben, die nicht so glücklich waren per Zufall in der Schweiz geboren zu werden. Es gibt noch viele weitere Gründe.
Wir kennen den Finanzausgleich. Die EU ist gerade dabei etwas Ähnliches einzuführen. Schliesslich wird dies global nötig.


Harry Kant

28.07.2011, 18:12 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

ganz einfach herr dähler, weil die schweiz eine sozialnation ist die glaubt sie müsse den weltfrieden herbeizwingen, koste es was es wolle (zumindest die "elite").


Christoph Dähler

28.07.2011, 17:59 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Und warum sollen ausgerechnet wir kleinen Schweizer ohne koloniales Sündenregister diese Suppe auslöffeln.


Hans Huber

28.07.2011, 17:27 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Wenn die Billionen anstatt für Krieg, für humanitäre Zwcke ausgegeben würden, gäbe es keinen Hungertod mehr. Das ist ein bewusst herbeigeführter und absichtlich instabil gehaltener Zustand damit der Westen seelenruhig Rohstoffe absahnen sowie Medikamente und Genfood testen kann. NWO Antworten


George Freeman

28.07.2011, 17:46 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Es bräuchte dieses Geld gar nicht, wenn das Geld für diese Rohstoffe in die richtigen Hände käme. Investition in die Landwirtschaft (Bewässerungsanlagen etc.), Gesundheit, Bildung (Verhütung, Glaubensdogmen entkräften) etc.
Bloss nützt Reden und Schuldzuweisen nichts, seit ich lebe hat sich in dieser Sache eigentlich rein gar nichts verändert !


George Freeman

28.07.2011, 17:21 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Es ist einfach nur himmeltraurig, dass in der heutigen Zeit sowas noch möglich ist. Wir können uns gar nicht vorstellen ab dem unsäglichen Leid, wenn einem als Eltern die eigenen hungernden Kindern in Armen wegsterben. Es beelendet mich immer wieder zutiefst, und immer wieder stehen wir bei 0. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Antworten


Willi Baur

28.07.2011, 17:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ja, es ist tatsächlich ein unglaubliches Elend in dieser Gegend. Und trotzdem, das Thema "Spenden" ist ein "hilfloser" Ansatz, die Probleme dieser Länder nachhaltig zu lösen. Ich kann den Komentaren nur beipflichten.
Ich möchte sehr gerne einmal die politische "Führungselite" und ihre verantwortlichen Spitzenbeamten kennenlernen. Wissen die eigentlich, dass sie ein leidendes Volk regieren!


Daniel Bösch

28.07.2011, 17:29 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Ich gebe Ihnen absolut Recht.
Die Frage die sich mir immer wieder zwangsläufig aufdrängt, warum stellen diese Menschen immer wieder unzählige Kinder in die Welt? Dieser Zustand ist den Eltern ja nicht erst seit Gestern bekannt. Unter solchen Umständen ist es doch verantwortungslos Kinder in die Welt zu stellen.


Parvaneh Ferhadi

28.07.2011, 17:25 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Westliche Firmen und reiche Individuen haben in Afrika massiv Land gekauft oder gepachtet. Das bewirtschaften sie nun und exportieren die geernteten Lebensmittel für gutes Geld in den Westen. Beispiel: Assawa, Äthiopien. Scheich aus dem arabischen Raum pachtet 1'000 ha Land, baut in Treibhäusern Gemüse an (50Tonnen/Tag) und transportiert diese nach Dubai, Dschedda und anderswo. Antworten


Antonio Andreano

28.07.2011, 18:24 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Da fragt es sich nun aber doch auch, warum haben in den vergangenen 50 Jahren nicht Firmen und Individuen aus Afrika massiv Land gepachtet und bewirtschaftet und die geernteten Lebensmittel lokal auf die Märkte gebracht..?


Parvaneh Ferhadi

28.07.2011, 18:00 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Das war ein Beispiel, Frau Spiez. Sie können sich sehr gerne selber über das Ausmass schlau machen. Hätte ich dies nicht erwähnt, hätten Sie mir sicherlich vorgeworfen, ich unterschlage diese Information, weil blah, blah, blah.


Parvaneh Ferhadi

28.07.2011, 17:56 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Im Übrigen sind die Mehrheit der Bevölkerung in Äthiopen Christen.


Parvaneh Ferhadi

28.07.2011, 17:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Andreas Huber: Das stimmt nicht. U.S. Hochschulen wie Harward sind genauso dabei, wie Hedge Funds und westliche Firmen. Neben dem Anbau von Lebensmitteln geht es auch um den Anbau von Biotreibstoffen (z.B. Addax aus der Schweiz).


Seraina Spiez

28.07.2011, 17:45 Uhr
Melden 61 Empfehlung 0

Sie schreiben von westlichen Firmen und Individuen welche nach Westen exportieren und bringen als Beispiel im Ernst jemanden aus dem arabischen Raum welcher nach Dubai und Dschidda exportiert? Frei nach dem Motto: Was nicht zu meinem Hass passt, wird passend gemacht?


Andreas Huber

28.07.2011, 17:29 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Primär erfolgte der von Ihnen erwähnte Landerwerb durch Käufer aus dem arabischen Raum. Sollen sich diese doch um ihre Glaubensbrüder kümmern. Wir sorgen dafür für unsere Bergbauern.


Roger Mettler

28.07.2011, 16:51 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Spenden... und dann in 5 Jahren wieder spenden... und dann in 5 Jahren wieder spenden... Solange dort die Warlords regieren, eine Grossteil der Lebensmittel den Hungernden "abnimmt" und Gelder abzweigt für Waffenkauf und teure Geländewagen, solange die Geburtenrate so hoch ist (7 Kind pro Frau), solange jede Frau noch als Mädchen beschnitten wird, solange ist jeder gespendete Rappen ein Hohn.. Antworten


Ronnie König

28.07.2011, 17:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sie haben ja so recht, es ist wie mit den Bergbauern und dem Arbeiterhilfswerk. Da spenden unspenden wir und die kommen auch nie auf einen grünen Zweig. Oder den Parteispenden und die tun auch nie wofür sie Geld bekommen.


Jan Pfister

28.07.2011, 16:58 Uhr
Melden 71 Empfehlung 0

Ich geben Ihnen vollkommen rechtr. Spenden wir lieber unseren Landesgenossen. Auch wir haben Armut in der Schweiz.


lucius mayer

28.07.2011, 16:49 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

Wie fast immer blenden die Medien die demografische Entwicklung in den von Dürre betroffenden Ländern völlig aus. All diese Länder in Ostafrika haben ihre Bevölkerungen im 20. Jahrhundert mindestens verzehnfacht. Die Dürreopfer werden wahrscheinlich die Bevölkerungsexplosion nicht einmal anhalten. Spenden sind Beiträge an die Hilfeindustrie und lösen das Hauptproblem überhaupt nicht, im Gegenteil. Antworten


Heiri Zürcher

28.07.2011, 16:32 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Ich erinnere mich noch an die BIAFRA-Zeit in den 60-er Jahren. Da wurde auf Teufel-komm-raus gespendet. Auch ich spendete 100 Fr. für Nahrung. Die korrupte afrikanische Regierung bunkerte dann die gespendeten Lebensmittel in riesigen Lagern ein und VERKAUFTE sie an die Hungernden. Zudem benützte die Regierung die Spendengelder zum Bau von Palästen, veruntreute das Geld und verschob es auf CH-Konti. Solange es keine Garantien gibt, dass das Gespendete auch beim Empfänger ankommt spende ich nichts mehr. Sorry. Antworten


Fritz Miehl

28.07.2011, 16:29 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Erst schaffen die Transnationalen Konzerne über ihre jeweiligen Regierungen und der UN in den ökonomisch strategisch relevanten Ländern, rücksichtslos Situationen nach der Maxime divide et impera. Wenn dann die geschaffene Katastrophe in der Weltöffentlichkeit schädlich wirken könnte, werden die Tränen das Mitleids "veröffentlicht"- propagandistisch vorgeschütztes Bedauern ist dann angesagt! Antworten


Jörg David

28.07.2011, 17:11 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Die "Transnationalen Konzerne" habe sich schon seit Jahren aus diesem verlorenen Teil der Welt zurückgezogen oder waren gar nie dort. Die afrikanische Katastrope ist durch die dortige Politik hausgemacht.



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