Ausland

Die Hungerkrise in Ostafrika

Von Monica Fahmy, Niklas Fruth. Aktualisiert am 04.08.2011 37 Kommentare

Kenia, Somalia, Äthiopien, Djibouti – gut zehn Länder sind von der Dürre in Ostafrika betroffen. Wenn Sie in unserer Infografik auf ein Land klicken, erfahren Sie mehr über das Land und seine aktuelle Situation.

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Die Dürre am Horn von Afrika

Die Dürre am Horn von Afrika
Eine lang anhaltende Dürreperiode sorgt in Somalia und umliegenden Ländern für Hungersnot und Flüchtlingsströme. (Juli 2011)

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Elf Millionen Menschen sind von der Hungerkrise am Horn von Afrika bedroht, allein in Somalia sind es rund 3,7 Millionen Menschen. Die UNO hatte vor einer Woche für Teile des Landes offiziell eine Hungersnot erklärt. In Djibouti, Äthiopien, Kenia und Uganda leiden Millionen weitere Menschen unter der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren. UNO-Vertreter bezifferten den Hilfsbedarf bis Jahresende auf rund zwei Milliarden Dollar, bislang sei aber erst eine Milliarde bei der UNO eingegangen.

Besonders schlimm ist die Lage in Somalia, wo islamistische Milizen die Hilfswerke nicht einmal vor Ort lassen. Täglich flüchten Tausende Menschen in die Hauptstadt Mogadiscio und über die Grenze nach Kenia und Äthiopien. Etliche Mütter halten völlig unterernährte Kinder in den Armen. Manche schaffen es nicht mehr. Tausende Kinder sind schon an Hunger gestorben.

Die interaktive Karte von DerBund.ch/Newsnet gibt einen Überblick über die Lage in den betroffenen Ländern. Zusätzliche Informationen finden sich über das Land, die Bevölkerung, Landwirtschaft und Industrie sowie Kriege und Konflikte. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.07.2011, 16:09 Uhr

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37 Kommentare

lucius mayer

28.07.2011, 16:49 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

Wie fast immer blenden die Medien die demografische Entwicklung in den von Dürre betroffenden Ländern völlig aus. All diese Länder in Ostafrika haben ihre Bevölkerungen im 20. Jahrhundert mindestens verzehnfacht. Die Dürreopfer werden wahrscheinlich die Bevölkerungsexplosion nicht einmal anhalten. Spenden sind Beiträge an die Hilfeindustrie und lösen das Hauptproblem überhaupt nicht, im Gegenteil. Antworten


Roger Mettler

28.07.2011, 16:51 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Spenden... und dann in 5 Jahren wieder spenden... und dann in 5 Jahren wieder spenden... Solange dort die Warlords regieren, eine Grossteil der Lebensmittel den Hungernden "abnimmt" und Gelder abzweigt für Waffenkauf und teure Geländewagen, solange die Geburtenrate so hoch ist (7 Kind pro Frau), solange jede Frau noch als Mädchen beschnitten wird, solange ist jeder gespendete Rappen ein Hohn.. Antworten



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