Ausland
Betrug, Geldwäsche, Bestechung: Israelischer Minister soll vor Gericht
Unter dringendem Verdacht: Avigdor Lieberman (Archivbild).
Artikel zum Thema
Es gebe genügend Beweismittel, um Lieberman wegen Betrugs, Geldwäsche, Bestechlichkeit und Behinderung der Justiz vor Gericht zu stellen, erklärte die Polizei am Sonntag. Bei einem Schuldspruch in allen genannten Anklagepunkten müsste Lieberman mit einer Höchststrafe von 31 Jahren Gefängnis rechnen, sagte ein Polizeisprecher. Die Untersuchungen begannen bereits 2006 und beschäftigen sich mit Ereignissen, die bis ins Jahr 2000 zurückreichen.
Die Entscheidung, ob ein Anklage stattfindet, liegt beim Generalstaatsanwalt. Es wird erwartet, dass bis dahin noch mehrere Wochen vergehen. Lieberman hatte bereits mehrmals erklärt, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen.
In einer am Sonntag von seinem Büro veröffentlichten Stellungnahme heisst es, Lieberman sei ein Opfer politischer Verfolgung – mit dem Ziel, ihn aus dem politischen Leben zu vertreiben. Im März hatte sich der Politiker mit einer Beschwerde an das Oberste Gericht gewandt, das die Polizei daraufhin anwies, ihre Ermittlungen zügig abzuschliessen. Lieberman wurde im März Aussenminister, nachdem seine ultranationalistische Partei Israel Beitenu bei der Parlamentswahl drittstärkste Kraft geworden war. (raa/ap)
Erstellt: 02.08.2009, 19:11 Uhr
Ausland
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Flugpreise vergleichen
Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.




Die Welt in Bildern




















