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Al-Qaida sucht in Libyen Nachwuchs
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Das Terrornetzwerk al-Qaida sucht nach US-Angaben in Libyen verstärkt nach Unterstützern für seine Aktivitäten. Die Gruppe habe einige Mitglieder in das nordafrikanische Land geschickt und seinen Ableger al-Qaida im Islamischen Maghreb (Aqmi) aufgefordert, stärker in Libyen aktiv zu werden, sagte ein US-Beamter gestern der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit Informationen des Senders CNN.
Allerdings habe al-Qaida noch nicht richtig in Libyen Fuss gefasst, sagte der Beamte. Nach zehn Jahren der Bekämpfung durch die USA sei das Netzwerk geschwächt, zudem habe der Arabische Frühling die Gruppe in den Hintergrund gedrängt. Dennoch handle es sich um eine Bedrohung, der sich die USA bewusst seien und die sie gemeinsam mit den libyschen Behörden angingen.
200 Männer rekrutiert
Dem CNN-Bericht zufolge soll El-Kaida-Chef Aiman el Sawahiri im Mai ein erfahrenes Mitglied nach Libyen entsandt haben, das bereits 200 Männer rekrutiert habe. Die befragten US-Beamten bestätigten dies zunächst nicht.
Nach dem Sturz des langjährigen libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi hatten westliche Regierungen sich besorgt über die Möglichkeit gezeigt, dass al-Qaida oder andere extremistische Gruppen die Instabilität in dem Land gezielt für ihre Aktivitäten ausnutzen könnten.
(kle/AFP)
Erstellt: 31.12.2011, 09:22 Uhr
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