Ausland

«Wenn die Eurozone nicht überlebt, wird auch die EU nicht überleben»

Aktualisiert am 16.11.2010 75 Kommentare

Mit Blick auf die Schuldenkrise in Irland hat EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy vor einem drohenden Ende der Eurozone und der EU gewarnt. Er drängt auf ein gemeinsames Vorgehen.

Sorgenvoller Blick: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.

Sorgenvoller Blick: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.
Bild: Keystone

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«Wir sind mit einer Krise konfrontiert, in der es um unser Überleben geht», sagte Van Rompuy am Dientag bei einer Rede in Brüssel. «Wir müssen alle zusammenarbeiten, um das Überleben der Eurozone zu sichern», fügte er hinzu. «Wenn die Eurozone nicht überlebt, wird auch die Europäische Union nicht überleben», sagte der EU-Ratspräsident.

Zugleich sagte Van Rompuy: «Ich vertraue aber darauf, dass wir dies gemeinsam meistern.» Zurzeit befindet sich die Eurozone in einer tiefen Krise, weil die Schuldenstände von Staaten wie Irland, Portugal und Griechenland auf Rekordhöhe sind. Die Finanzminister der Eurozone kommen am Dienstagnachmittag in Brüssel zusammen, um über die aktuelle Situation zu beraten.

(jak/AFP)

Erstellt: 16.11.2010, 10:47 Uhr

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75 Kommentare

Heinz Hug

16.11.2010, 11:30 Uhr
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Was hat ein gewisser Christoph Blocher schon vor vielen Jahren vorausgesagt? Man darf gespannt sein, ob seine Vorhersagen zum Bestand der EU und ihrem Euro weiterhin Gültigkeit haben. Antworten


Michael Kummer

16.11.2010, 11:40 Uhr
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Endlich dämmert es sogar dem Ratspräsidenten! Vor 2-3 Jahren durfte man so eine Vorahnung noch nicht äussern, ohne Amt und Würde zu verlieren. Die EU ist ein Kolonialvertrag und wird genauso untergehen, wie die Britische oder Französische Kolonialmacht vor dem 1. Weltkrieg. Der Weltmarkt braucht China (und Indien, Brasilien), nicht aber die EU. Traurig aber wahr. Antworten




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