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Diskussion

Pussy Riot mit Mörderinnen in Baracken

Ein Telefonat pro Monat, keine persönlichen Kleider, Schuften in der Näherei: Die drei Musikerinnen der russischen Band Pussy Riot müssen sich auf Haft unter harten Bedingungen einstellen. Mehr...


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60 Kommentare

Wolfgang Giella

18.08.2012, 20:30 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Herrlich! Putins Russland fängt dort an, wo das zaristische Russland aufgehört hat. Armut, Ungerechtigkeit, Zensur, Bereicherung, Privatisierung von Volkseigentum und gnadenlose Ausbeutung der Natur. Ich bin gespannt, ob der Westen wirklich bis zur nächsten Oktoberrevolution abwarten oder sich lieber danach mit den Folgen beschäftigen möchte. Und natürlich sind diese Frauen mutig! Antworten


Arthur Gubler

18.08.2012, 16:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 15

Statt 5* Hotels wie bei uns finde ich bescheidenere Unterkünfte für die Damen richtig. Dass die armen Mütter sogar noch in der Näherei schuften müssen ist fast unzumutbar. Ich glaube, es ist absolut richtig, wenn die Russen diese Leute richtig am Kragen packen - lassen sich doch alle für die Interessen der USA und der EU einspannen. Antworten


Ernst Stampf

18.08.2012, 19:36 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ja, führt den Gulag wieder ein. Oder kopieren wir doch der Einfachkeit halber einfach 1:1 von den Nordkoreanern. Bei denen läuft ja sonst alles gut.


Arthur Gubler

18.08.2012, 10:34 Uhr
Melden 6 Empfehlung 18

Das ganze Theater wegen den drei Weibern ist nur noch peinlich. Antworten


Dani Meier

17.08.2012, 23:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung 6

Ich finde das Urteil einerseits völlig übertrieben und ein Armutszeugnis für die Regierung. Anderseits frage ich mich, ob die heutige Facebook-Jugend eigentlich auch noch Respekt vor irgend etwas hat, z.B. religiösen Einrichtungen. Was kommt als nächstes? Wixt da irgend ein politisch Motivierter auf den Altar? Von diesem Aspekt her schadet ein wenig Arbeitslager kaum. Antworten


Ernst Stampf

18.08.2012, 20:03 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

Denn so hat Respekt zu funktionieren, nicht wahr - wenn sie nicht hören wollen, steckt sie in ein Arbeitslager! So lernt man Hochachtung und Anstand und Respekt...


Peter Lutz

17.08.2012, 23:32 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Wenn sich ein Deutscher über den Schweizer Umgang mit Steuerbetrügern beschwert, heisst es, geht euch überhaupt nichts an, das sind unsere Gesetzte und wir lassen uns von niemandem etwas vorschreiben. Wenn in Russland nach russischem Gesetzt jemand verurteilt wird hat jeder von euch superschlauen das Gefühl das er auch noch seinen Senf dazu geben muss. Das interessiert in Russland niemanden!!! Antworten


Stefan Egger

17.08.2012, 23:18 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

"Den Grad der Zivilisation einer Gesellschaft kann man am Umgang mit ihren Gefangenen ablesen." Dostojewski Antworten


Angelika Ramsthaler

18.08.2012, 00:03 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Gilt das auch für die USA, Saudi - Arabien usw.?


Stefan Egger

18.08.2012, 09:03 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Da fragen sie am besten Dostojewski...


Matthias Vogelsanger

17.08.2012, 22:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung 8

Ein bemühendes Spektakel das hier aufgeführt wird. Damit meine ich nicht den Prozess, sondern die Inszenierung, die dazu geführt hat und die ritualisierte Empörung westlicher Politiker und Medien. Hätten die Damen ihren Unfug nicht in einer Kirche aufgeführt, wäre Ihnen nichts passiert. Der Verdacht liegt nahe, dass sie bewusst einen Ort gesucht hat, der Probleme mit der Justiz nach sich zieht. Antworten


Alois Amrein

17.08.2012, 22:18 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Mit dem Urteil gegen Pussy Riots disqualifizieren sich Putin und die von ihm kontrollierte Justiz selbst und machen sich lächerlich. So reagiert nur eine Staatsmacht, die verunsichert ist und um ihre Macht fürchtet, eine nicht unberechtigte Sorge in Russland, denn Regierung und die neureichen Oligarchen tun alles, um das Volk weiterhin in Knechtschaft und Armut zu halten. Antworten


Hans Hurni

17.08.2012, 21:40 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Obamas Guantanamo existiert noch heute. Es kommt in allen Ländern vor. Ausserdem: Wer nicht die politische Meinung der Mehrheit mitträgt, wird weltweit gnadenlos verfolgt. Westliche Staaten machen keine Ausnahme, sondern sind eher die Regel. Stichwort: Assange. Antworten


brigitta colombo

17.08.2012, 21:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 9

alle schreiben hier von «mut»… keiner verliert ein wort eines gedankens darüber, dass da kleine kinder zurückbleiben, die sehnsucht nach ihren müttern haben… der drang sich profilieren war den müttern dieser gruppe wichtiger als das schicksal ihrer kinder. doch die tragen die konsquenzen mit. denkt doch mal an kinder, bevor die mütter als heldinnen feiert! Antworten


Ernst Stampf

18.08.2012, 19:57 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Genau darauf wird doch von Seiten von Regierungen spekuliert: dass man doch noch zu viel zu verlieren hat, als dass man sich auflehnen würde. Genau so funktioniert es ja.
Und natürlich mit Leuten wie Ihnen, die offenbar einen Protest ohne 'Profilierung' erwarten. Wie soll das genau funktionieren? Sitzdemos im Wohnzimmer, damit ja niemand denken könnte, man sei geltungssüchtig?


Beat Müller

17.08.2012, 21:28 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Willkommen im Russland des 21. Jahrhunderts! Man sperrt nicht etwa die Schwerkriminellen, Ex-KGB Offiziere ein, die sich auf Kosten der russischen Steuerzahler vom Kreml mit faulen Tricks zu Milliardären machen liessen um dann in Europa breitspurig auftreten zu können. Nein man geht - wie immer und überall - auf die Schwachen los. Wie fertig ist diese korrupte Regierung, dass sie sowas nötig hat! Antworten


ralph kocher

17.08.2012, 15:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Leider sind auch bei uns die Punks sesshaft (wohlstandsverwahrlost) am tun. Ähnlich der Sozialismus entstand, aus philosophischen Überlegungen, welche weitergesponnen wurden, fehlt heuer ein Input. "P-R" hat folglich salonfähige PR gestiftet. Aus einem zarten Pflänzchen kann ebenso gut eine Monsterpflanze wachsen, welche ein König frisst. Man riskiert Knast oder Leben um was zu bewegen. Chapeau!!! Antworten


Sacha Meier

17.08.2012, 13:47 Uhr
Melden 27 Empfehlung 11

Andere Länder - andere Sitten. Pussy Riot haben nicht nur den amtierenden und (nahezu) demokratisch gewählten Präsidenten Russlands in übler Manier beleidigt, sondern sogar die russisch-orthodoxe Amtskirche durch den Schmutz gezogen und damit die religiösen Gefühle vieler russischen Bürger verletzt. Jetzt stehen die Damen halt vor Gericht und sehen ihrer Strafe entgegen. Sie werden es überleben. Antworten


Susanna Meier

18.08.2012, 02:54 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Kirche und Staat sollen sich nicht vermischen. Da die Amtskirche dieses Prinzip verletzt hat, liegt es auf der Hand, dass sie nun in politische Aktivitäten und Prozesse miteinbezogen wird. Die Amtskirche hat sich demnach selbst beschmutzt und zur Zielscheibe gemacht durch die unterwürfige Nähe zu Putin und dessen Politik.Was das das "in übler Manier beleidigt" betrifft, davon kann ich nichts sehen


Sacha Meier

18.08.2012, 01:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Eric Mueller Offenbar haben Sie meinen Post nicht ganz richtig verstanden: Ich masse mir überhaupt kein Urteil an. Dafür ist das Gericht zuständig. Ich habe bloss festgehalten, dass sich die Damen mehr als unkorrekt verhalten haben. In der Schweiz sind die zur Frage stehenden Delikte (Landfriedensbruch, Ehrverletzung, Beschimpfung und Störung des religiösen Friedens) übrigens auch strafbewehrt.


Marie V.Roth

17.08.2012, 20:48 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Und sie haben es abgelehnt, ein Gnadengesuch an Putin zu stellen. Der hat Milde bereits signalisiert und wäre sehr froh gewesen, im Inland und Ausland als grosszüiger, gnädiger Landesvater zu erscheinen. Nein, die Frauen tun das nicht. Damit wird ihre politische Aktion, die den religiöspolitischen Machtapparat im Herz getroffen hat, noch weit nachhaltiger. Wir werden das miterleben. Garantiert.


Eric Mueller

17.08.2012, 21:19 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Erstaunlich, wie (aus meiner Sicht) unchristlich Sie hier über Menschen urteilen... Bis anhin hab ich immer gedacht, dass Vergeben eine der Grundfesten des Christentums ist. Offenbar hab ich ein anderes Buch als Sie gelesen.


Petra Brügger

17.08.2012, 13:42 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Der Diktator wird mit ganzer Härte wie bisher und wie weiterhin gegen anders als er denkende vorgehen. Jegliche Opposition ist strafbar. Wie die positiven Kommentare zeigen, hoffen die Linken auf die Auferstehung eines Diktators wie Stalin selig. Wie verblendet und fehlgeleitet muss jemand sein, Putin als Demokrat zu preisen?? Antworten


Jeffrey Kohler

18.08.2012, 02:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Wie verblendet muss man sein zu denken Putin wäre ein "Linker"?


rolf zeller

17.08.2012, 13:13 Uhr
Melden 18 Empfehlung 1

In meiner Erziehung umschrieb ein Wort alles,es heisst "Konsequenz".Alles was du machst hat Konsequenzen und Du allein musst auch die Folgen tragen.Dies scheint heute nicht mehr zu gelten.Dass wir aber sehr wohl wissen, wo unsere Grenzen liegen, zeigt das Verhalten z.B. bei der neu bei uns heimischen Weltreligion, da wäre ähnliches in einer Moschee auch bei uns eine schwere Straftat von "Rechten"! Antworten


Dario Brenner

17.08.2012, 21:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Zeller, offensichtlich haben Ihre Eltern Ihnen etwas viel Wichtigeres nicht gelehrt: Konsequenzen sind nur fair/vernünftig, wenn sie verhältnismässig sind! Wenn Sie als kleiner Junge eine Scheibe eingeschlagen haben, mussten sie sie vielleicht bezahlen, bekamen viell. gar eine Ohrfeige, aber Ihre Eltern haben Sie deshalb nicht spitalreif geprügelt oder 2 Jahre in ein Kellerverliess gesperrt!


juerg mueller

17.08.2012, 12:56 Uhr
Melden 20 Empfehlung 7

Hören wir auch etwas von Amnesty Int. die dagegen protestieren ? Ach ja, gegen die CH mit den angeblich unhaltbaren Zuständen in Gefängnissen und Asylunterkünften ist es halt einfacher und effizienter. Antworten


Christian Graf

17.08.2012, 13:24 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Wenn es Sie denn tatsächlich interessieren würde - aber schon klar, dass es das nicht tut: Selbstverständlich protestiert Amnesty dauernd gegen solche Zustände in Russland und im Rest der Welt, und manchmal, auch wenn es schwierig ist, mit kleinen Erfolgen.
Kein Grund, es gleich persönlich zu nehmen, wenn ausnahmsweise einmal leichte Kritik an der Schweiz geübt wird.


Roman Müller

17.08.2012, 10:15 Uhr
Melden 25 Empfehlung 8

Die russische Regierung ist demokratisch gewählt, auch wenn das durch viele Gegner bestritten wird. Durch viele NGO`s und Gruppierungen wie die Pussys, die alle vom Ausland finanziert werden, versucht man die Regierung unglaubwürdig zu machen. Was würden wir sagen, wenn bei uns vom Ausland finanzierte Gruppen, gegen den Bundesrat hetzen würden ? Antworten


Alois Amrein

17.08.2012, 22:06 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Ihre stalinistische und dikatorenfreundliche Haltung wird durch das Nachplappern der russischen Regierungspropaganda nicht besser, im Gegenteil, Sie wissen gar nicht, was Demokratie ist. Demokratie ist vor allem Achtung Respekt vor der Meinung Andersdenkender, und die fehlt in Russland und bei Ihnen total.


Marie V.Roth

17.08.2012, 20:52 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Mayer: Mit dem Wörtchen naiv, sollten Sie vorsichtig sein. Die jungen Frauen sind alles andere als naiv. So sehr sich gewisse Herren dies auch wünschen mögen ;-)


Peter Mayer

17.08.2012, 13:25 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Woher sie das alles bloss wissen? Da protestieren drei junge Frauen auf unkonventionelle, mutige, wenn auch naive Art gegen Putin mit den kalten Augen und müssen damit rechnen, mit Arbeitslager bestraft zu werden. Das spottet jedem Gerechtigskeitsempfinden und bestätigt die Arroganz der russischen "Regierung"


Maxim Popov

17.08.2012, 09:40 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Zum Vergleich, was könnte Assange erwarten, falls er nach den USA ausgeliefert wird (basiert auf Beispiel von Bradley Manning): keine Kontakte zu Menschen ausser Wächter und Untersuchrichter; keine Bücher/TV/Internet; jeden Morgen Dursuchung nackt; ausserhalb von Schlafzeit darf man nicht liegen/auf etwas anlehnen - nur aufrecht sitzen oder stehen. Antworten


Simon Schmid

17.08.2012, 09:10 Uhr
Melden 20 Empfehlung 9

Russland hat seine eigenen kulturellen Werte und rechtsstaatlichen Abläufe, die durchaus vom Volk legitimiert sind. Als Westeuropäer sollte man das respektieren, genauso wie die Russen unsere staatlichen Insititutionen respektieren sollten.
Es gibt auch in Russland Gesetze, die vom Volk erlassen wurden und wenn man sich nicht daran hält, dann muss man sich einem gerichtlichen Verfahren stellen.
Antworten


Susanna Meier

17.08.2012, 20:13 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Rechtsstaatlichkeit ist fest verknüpft mit Gewaltentrennung. Da im "Fall" Pussy Riot letztlich nur Vladimir Putin über die Verurteilung bestimmt und nicht das Gericht, hat das nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts, dass man daran respektieren sollte!


Denis Fetisov

17.08.2012, 08:19 Uhr
Melden 22 Empfehlung 16

Im Gegensatz zum protestantischen Westen, wo die Kirchen auch an Sonntagen fast leer sind, erfährt die Ru-Orthodoxe Kirche einen stätigen Zulauf von Gläubigen. Und wenn man diese Frauen nicht bestraft, schaft man einen gefährlichen Beispiel für die "alternative" Jugend, um weiter die Kirche anzugreifen. Weil ja die "Weltöffentlichkeit" das gutheisst und nichts schlimmer hinter der Aktion sieht. Antworten


Anastasia Margarita Vaska

18.08.2012, 15:15 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Fetisov: Ohne Kritik an der Kirche wäre Europa noch im Mittelalter, siehe Hexenverbrennungen etc.


Peter Haller

17.08.2012, 08:16 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Putin steht mit dem Rücken zur Wand!
Wenn er die jungen Mütter einbuchten lässt, hat er bei der Russischen Bevölkerung vergeigt!
Dann sind wir exact gleich weit, wie vor Glasnost und Peristrojka!
PS: in den USA ist es mittlerweile bei Knast verboten, einem Politiker während seiner Rede "Buuuhhh" zu rufen!
Antworten


Erich von Brunnen

17.08.2012, 22:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Tja, das wirkliche Leben hat halt wenig zu tun mit basisdemokratisch, schöngeistigen Diskussionen am Lagerfeur.


Denis Fetisov

17.08.2012, 08:14 Uhr
Melden 27 Empfehlung 17

Diese Frauen sind nicht mutig, sondern dumm. Wenn man mit Putin nicht einverstanden ist, kann man überall seinen Protest kund tun - auf der Strasse, an den Konzerten oder in den Medien. Aber die Kirche ist absolutes Tabu. Damit haben diese infantilen Punkerinnen Millionen von Gläubigern beleidigt. Antworten


Emil Gross

17.08.2012, 21:51 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Da irren Sie sich aber schwer ! In Russland kann man das NICHT ÜBERALL tun, das sah man jetzt auch bei den Protesten während dem Prozess. Alle die gegen Putin waren, wurden abgeführt. Das wird man also nicht nur, wenn man es in der Kirche tut ! !


Susanna Meier

18.08.2012, 02:36 Uhr
Melden 10 Empfehlung 2

Wo steht das, dass die Kirche eine "absolutes Tabu" sei? Es tönt schon ziemlich dogmatsich wie Sie das schreiben. Die Christ-Erlöser-Kirche ist ein Symbol das auf Putin und seine Partei verweist, deshalb wurde sie für den Protest ausgesucht. Beleidigt wurde niemand. "Beleidigt sein" / "sich beleidigt fühlen" ist eine archaische Masche, mit der man plump einzuschüchtern versucht, sowas ist out!


Jerome Plüss

17.08.2012, 07:44 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Unglaublich wie sich Russland wieder in die Stalin Zeit zurückmanövriert. Machs Maul auf und du bist am Steineklopfen in Sibirien. Antworten


Franz Arouet

17.08.2012, 21:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ihre Aussage deutet eher darauf hin,
dass Sie die Geschichte Russland's nicht wirklich gut kennen.
(Wieviele Opfer, unter,unmenschlichsten Bedingungen in Lagern, Hungersnoete durch Zwangsumsiedlungen von Bauern, Zerstoerung ganzer Voelkergruppen - hat Stalin verursacht?).
(Und, ich bin alles andere, als ein "Putin-Fan").


Emil Gross

17.08.2012, 07:43 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Es ist doch einfach verrückt, von was für Menschen wir heute teilweise regiert werden. Man darf sich keine Sekunde über diese Verbrecher Gedanken machen, sonst könnte man wahnsinnig werden. Immerhin werden diese drei Mädchen wenn sie jetzt in den Knast müssen, danach auf der ganzen Welt bekannt und begehrt werden und in Kürze Millionen verdienen. Ist aber ein harter Preis dafür. Antworten


Marc Tiller

17.08.2012, 07:34 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

tja, ein dikatator hat angst vor 3 jungen mädchen....peinlich, peinlich, peinlich Antworten


Reto Burgener

17.08.2012, 07:26 Uhr
Melden 108 Empfehlung 0

Umso grösser erscheint mir dadurch der Mut dieser jungen Frauen, die gegen Putin protestieren. Es wäre eine Chance für westliche Regierungen, sich für sie öffentlich einzusetzen. Antworten


Angelika Ramsthaler

17.08.2012, 23:57 Uhr
Melden 6 Empfehlung 8

Wenn Sie die Aktion der " Mädelgruppe", die sie im Zoolog. Museum 2008 veranstaltet haben, gesehen hätten, würden Sie keine Lobeshymnen mehr singen. Aber so etwas wird natürlich in unserer Presse nicht gezeigt.


Franz Arouet

17.08.2012, 20:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 2

@Reto Burgener:
Sind Sie etwa ein "Opfer" sogenannter zeitgeistiger, symbolischer Handlungen, normalerweise in der Tagespresse lesbar?
Die pol. Tragweite dieser naiven Frauen-Punk-Band ist, vergleichsweise, zu anderen Oppositionen, sehr klein...
(Oder, spielt Putin sogar noch in die Haende).


Werner Schittenhelm

17.08.2012, 08:12 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Die Erschiessung von 17 Minenarbeitern durch die Polizei gestern in Südafrika ist bereits protestlos verdaut und die geile Welt richtet ihre Augen wieder auf ein paar schreiende Gören in Moskau. Lasst um himmelswillen die dortigen Gerichte entscheiden und bitte keine Einmischung durch andere Regierungen. Warum überhaupt westlich ?
Auch ein Vorurteil ?


Andreas Fink

17.08.2012, 03:14 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Sprachkunde:das Innenministerium heisst die Polizei/die Miliz und Produkte heisst Lebensmittel. hunderte Kilometer heisst Tausende von Kilometern. Antworten


Geri Hohl

17.08.2012, 02:30 Uhr
Melden 16 Empfehlung 14

Von solchen Haftbedingungen können wir Schweizer nur träumen. Bei uns herrscht leider die Kuscheljustiz und wenns einen dumm erwischt und er einen Unbedingten abkriegt, kann er sich aufs Hotel freuen. Antworten


Köhl Marco

17.08.2012, 02:08 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Russland Moderne dauer Dikatur läst grüssen,
Die sollte man bei den ungehorchsamen Russen Touristen die unser Land besuchen und denken mit Geld könne mann alles machen, die null Anstand oder Respekt von Fremden Eigentum oder Personen und gar dem Land haben, auch Einführen,
Antworten


Walter Rogers

17.08.2012, 00:52 Uhr
Melden 17 Empfehlung 11

Die haben nicht nur bewusst Putin erzürnt, sondern auch noch die Kirche "beschmutzt". Sie wurden während Jahren schon beobachtet und wussten, was ihnen bevorsteht, wenn es mal hart auf hart kommt.
Sie sind Mütter? Macht es nicht besser, dazu sag ich nur: Verantwortungslos.
Wenn man rebellieren will, muss man wissen was man tut. Das ist das selbe in der Pubertät wie als Erwachsener.
Antworten


Eberhard Frost

17.08.2012, 00:26 Uhr
Melden 109 Empfehlung 0

Gut, Russland war mal auf dem Weg zur Demokratie - dort hätte man so eine Performance toleriert. Aber jetzt, nach Putins Wahltricksereien, geht's eiligen Schrittes in Richtung Unterdrückung, Verweigerung von Menschenrechten, Diktatur eben. Die politische Klasse der westlichen Welt hält sich zurück. Putins Männerfreund G. Schröder hält weiter zum "lupenreinen Demokraten" - kein Räuspern, nichts... Antworten


Anastasia Margarita Vaska

17.08.2012, 05:31 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Was hier nicht gesagt wird, ist das diese Lager richtige Heimstätten für Tuberkulose ist. Der beste Freund meines Cousind starb nach einem Lageraufenthalt daran... Antworten


Erich von Brunnen

16.08.2012, 23:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

Tja... harte Sitten bei den Russen und kein Vergleich zu unseren Gefängnissen. Hoffen wir mal,
Putin zieht noch die Notbremse im letzten Moment. Die Gelegenheit für ihn, sich als verständnisvoller Landesvater darzustellen und an seinem Image zu polieren.
Antworten


Hans Ulrich Keller

17.08.2012, 12:39 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Erich; ich tendiere leider zum genauen Gegenteil! Putin ist kein Landesvater. Putin sieht sich als legitimer Nachfolger des Zaren und genauso absolutistisch regiert er 'sein' Land. Als ehem. KGB-Führungsmitglied steckt er Milliarden in die Vervollkommnung des Geheimdienstes (im übrigen ist er selbst über 50 Mia schwer!) und räumt alles aus dem Weg, das nur ansatzweise GEGEN ihn ist.


Peter Meier

17.08.2012, 05:38 Uhr
Melden 83 Empfehlung 5

Wie sieht es denn aus mit Fernsehen (SAT-TV) und Internetanschluss ? Dürfen die Frauen auch Sport machen (Fitness, Basketball, Schwimmen) ? Und was ist mit freien Wochenenden und Hafturlaub ? Ach so ich verstehe das ist ja in Russland und nicht in der Schweiz, wo gemäss Kritikern unhaltbare Haftbedingungen gelten. Antworten


Markus Müller

17.08.2012, 08:35 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Dümmlich-zynischer Kommentar, der zeigt, dass Sie von Strafvollzug und dessen Wirkung auf die Häftlinge nicht die geringste Ahnung haben. Zudem geht es im Artikel um Russland und nicht um die Schweiz.



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