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Sturm gegen Merkels «Spardiktat» in Frankreich

«Alle Hoffnungen der Sozialisten vom Tisch gewischt»: Die französische Presse kritisiert die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Sie hatte am Vortag eine Neuverhandlung des EU-Fiskalpakts abgelehnt. Mehr...


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26 Kommentare

Werner Hebeisen

08.05.2012, 21:53 Uhr
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Hollande wettert und will auf den Tisch klopfen falls man Ihm nicht genügend Achtung schenkt.(Sagt er)
Hat sich einer von der PS eigentlich schon mal gefragt, warum in F die Sozialisten so schwer an die Spitze kommen? Warum dauerte es 31 Jahre bis wieder ein PS-Mann an das oberste Amt kommt? Warum ?
Möglicherweise ist die Idee abgehalfert, langweilig, sicher aber nichts mehr für franz. Franzosen.
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Alain Burky

08.05.2012, 20:50 Uhr
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Hollande hat auch in der EU keinen grossen Spielraum.
Frankreich ist einer der groessten Empfaenger (wenn nicht der groesste) von
EU-Agrarsubventionen.
Und tausende Traktoren auf den Champs-Elysées (die nebenbei auch noch den Ring blockieren) sind nicht gerade angenehm...
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Jean Roth

08.05.2012, 18:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Abwarten.
Hollande als guter Apparatchik hat viel geredet und versprochen. Jetzt, wo Taten folgen müssen wird es eng für Ihn, der nie Resultate vorweisen musste mangels prod. Tätigkeiten. Immigranten werden die Nase noch weiter oben tragen. Die Morde mit Kalaschnikovs werden sofort aufhören, da Polizei in den bestimmten Quartieren abgezogen wird und Dealer somit "ungestört arbeiten" können.
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jo kissling

08.05.2012, 17:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Frankreich geht es gar nicht so schlecht, wie jenseits der Grenzen behauptet wird.Da ist Italien viel schlimmer dran!(bitte informieren)Schlimm ist nur,dass es in France ein absolut unerträglichen Kündigungsschutz gibt,der es verbietet jemandem bis zu einem Jahr zu entlassen(auch bei Unfähigkeit + 35 Std./Woche)! Es blüht die Schwarzarbeit,dank soz.Politik.
M.Holland + co; bonjour in der Realität!
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Daniel C. Gartmann

08.05.2012, 15:02 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Es gibt keinen Grund, weshalb die Deutschen Hollandes Wahlversprechen finanzieren sollten. Wer etwas verspricht was er nicht selbst zahlen kann ist selbst schuld. Einen schmerzfreien Ausweg aus der Krise gibt es für keines der ClubMed Länder, inkl. Frankreich. Je früher Hollande diese Realität anerkennt, desto weniger Schmerzen muss sein Volk leiden. Für seine Anhänger ist Enttäuschung garantiert. Antworten


Lidija Jametti

08.05.2012, 13:32 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Man darf nicht vergessen, dass mit Fiskalunion hat das Duo Merkozy über die Köpfe der EU etwas durchgepocht, wovon nur De. künftig profitieren würde.
Holland funkte sofort gestern in die Richtung Merkel, dass es die duale Führung wie mit Sarkozy nicht mehr geben wird. Merkel ist gewarnt.
Deutsche Schuldenberg ist höher als der der Fr.
Wie viele Toaster will De noch klempern, brauchts nicht.
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olli rehn

08.05.2012, 14:05 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Jamettti: In der EU ist nichts "durchzuppochen" (meinten Sie durchboxen?). Da gilt es vielmehr die Mehrheiten durch Argumente zu beschaffen oder sogar Einstimmigkeit. Ausserdem fahren hinter D andere Mitglieder im Windschatten z. B. Finnland, Österreich, Niederlande, Luxemburg, Estland.
Die Wahrnehmung aus der CH speist sich aus Annahmen, aber nicht aus Wissen.


Verena Desires

08.05.2012, 12:09 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Deutschen sollen nicht so knausrig sein. Hollande sollte unterstützt werden von Merkel so kommt Frankreich wieder auf Vordermann. Deutschland müsste villeicht 200 bis 300 Milliarden in Frankreich investieren, dieses Geld ist vorhanden und wären gut angelegt. Antworten


Ike Conix

08.05.2012, 12:46 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

@Verena Desires: So nach dem Motto "Mutti kann zahlen"? Die Deutschen bezahlen jetzt schon am meisten.


Hugo Reichmuth

08.05.2012, 11:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Da es bei der Euro-Rettung nur um die Rettung von von unfähigen Bankern geführten Banken geht, kann ich selbst als Marktgläubiger nur Hollande unterstützen. Griechenland und evtl. der Euro sollen pleite gehen und mit ihm ein Grossteil der Deppen-Banken.
Im Sinne der Markthygiene ist es wünschenswert, dass schlechte Banken verschwinden.
Ich liebe den Markt und darum sage ich: Allez, Hollande!
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Hans Abbühl

08.05.2012, 11:52 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

«Die französische Wahl ist für Europa und auch die gesamte Welt bedeutsam.» Da sind sie wieder, die grossmäuligen Französischen Macht-Allüren. Gefallen wird das vielleicht den EU-Gewaltigen in Brüssel. Oder wie sagte mein Waadtländischer Nachbar selig immer: "Grand' gueule." Antworten


G. Müller

08.05.2012, 11:27 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Hört doch auf die Deutschen als "Boss" der EU aufzumöbeln, schliesslich wurde der Fiskalpakt von 25 Ländern gutgeheißen. Sollte die EU demokratisch sein, haben auch andere das Recht sich dazu zu äussern,- oder etwa nicht mehr? Antworten


Alain Burky

08.05.2012, 11:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

"Libération" ist das Blatt des PS (Parti socialiste).
Links-liberal ist eher "Le monde" - "Le monde diplomatique" ist echt links.
Und, von einem Sturm sehe und hoere ich nichts, wohne in der F-Stadt wo Hollande ca. 65% hatte.
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Laurent Tanou

08.05.2012, 12:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Um eine gute Übersicht in der französischen Politik und Wirtschaft zu behalten, kann man nicht alle die von Ihnen aufgeführten Blätter konsultieren. Ich halte eine Zeitung als sehr gut informiert ; der "canard enchaîné". Zudem führt er die sehr interessante Rubrik "sur l'album de la comtesse".


Alain Burky

08.05.2012, 11:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Der Vollstaendigkeit halber, noch eine Anmerkung:
"le Figaro" ist rechts-buergerlich, also etwa UMP.
Den "Parisien" kann ich schwer einordnen.


alfred bleuler

08.05.2012, 10:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

ich hoffe jetzt
> auf ein adeè-merkel
> ab herbst ein stabile rot / ROT / grüne regierung evtl. mit piraten
> und auf eine 2. amtszeit für obama
> wir brauchen keine regierungen die nur dem feudalismus dienen
> ich hoffe auf eine wiedergeburt der sozialen marktwirtschaft
> rot / ROT / grün könnte während X-jahren deutschland regieren
> ich hoffe dass die R/roten und grünen ewachen
Antworten


Hermann Bucher

08.05.2012, 10:41 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Dazu wird es – hoffentlich – nicht kommen!


alfred bleuler

08.05.2012, 10:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

mehr wachstum in frankreich
>> heisst ! "nur vorübergehend" !
> weniger wachstum in deutschland
>> doch das kann diese wachstum-gläubige/gierige merkel nicht akzeptieren
> und schon gar nicht vor ihrer (hoffentlich gescheiterten) neuwahl
> ! ! und wachstum in frankreich unter den sozialisten schon gar nicht
>> die merkel duldet keine partner auf gleicher augenhöhe
Antworten


Martin Kreidel

08.05.2012, 11:09 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Die duldet sie schon, aber es gibt ja keine. Was hat es Deutschland zu interessieren, was Hollande seinen Wählern versprochen hat. Das einzige Wachstum in FR wird das der Schulden sein. Wer mit solch verstaubten Alt-Sozi-Rezepten punkten will und dabei EU und EURO aus den Augen zu verlieren droht, kann nicht auf Augenhöhe mit Merkel sein. Übrigens auch nicht mit Steinbrück.


will williamson

08.05.2012, 09:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wieso soll Merkel Hollandes Wahlversprechen erfüllen. Das ist doch seine Aufgabe. Sie hat ja diese Versprechen nicht abgegeben und wollte im Übrigen lieber den netten Sarkösi als Gesprächspartner behalten. Im Sinn einer Prognose würde ich aber sagen, dass Merkel nicht darum herum kommen wird, ein paar Konzessionen zu machen. Antworten


Alejandro Galan

08.05.2012, 08:30 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

„Merkel will Hollandes Wahlversprechen nicht erfüllen“ Ja, und? Oder bin ich falsch informiert und habe ich nicht bemerkt, dass Fr. Merkel. Hr. Schäuble und Hr. Westerwlle auch Teil der Französischen Regierung sind. Wenn es so ist, dann sowas ist pure Integration – ich habe nicht Einmischung gesagt - zwischen den EU Länder. Antworten


Hans-Peter Scheidegger Scheidegger

08.05.2012, 08:10 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

Es ist immer wieder das gleiche: man ködert das Volk mit Wahlversprechen, die man dann nicht einhalten kann. Entweder ist das Volk dumm, das jedesmal hereinfällt oder es giert geradezu danach, belogen zu werden. Antworten


Fritz Miehl

08.05.2012, 08:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Frankreich auf Griechenlandniveau? Besorgen Merkel und Junker Frankreich und Europa eine " vergeudete Wahl"? Oder wollen sie nur die Möglichkeiten zur totalen Einflussnahme auf die EU Länder nicht ungenutzt lassen- so kurz vor dem Ziel? Antworten


Fritz Miehl

08.05.2012, 07:49 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die "Transatlantiker" Junker, Merkel u.a. versuchen zu retten was wahrscheinlich nur nur unter in Kaufnahme grosser politischer, sozialer und ökonomischer Katastrophen möglich sein wird! Aber sie haben ja einen Auftrag zu erfüllen- den Besitz der weltweit 1000 Vermögenden zu erhalten! Solche Bemühungen haben schon im vorigen Jahrhundert in die bekannte Katastrophe geführt! Antworten


Romeo Study

08.05.2012, 07:31 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Hollande wird jetzt versuchen, einige Türen einzurennen. Das muss er ja auch, denn um seine Wahlversprechen nur einigermassen erfüllen zu können, braucht er jeden Euro. Aber er wird sich bei den meisten Türen den Kopf anschlagen und die Türen bleiben wohl zu. Antworten


Jean Engel

08.05.2012, 11:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Was ein "Sturm" oder was "rechts"/"links" ist, gehoert wohl in die Kategorie,
die Jean-Paul Sartre in "les mots" so schoen beschrieben hat.
Sie werden sich einfach "zusammenraufen" muessen.
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