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Serbien rutscht nach rechts
Der Nationalist Tomislav Nikolic ist neuer serbischer Staatspräsident. Mit seiner Wahl könnten die Bemühungen des Landes um einen EU-Beitritt einen Dämpfer bekommen. Mehr...
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41 Kommentare
@Franc: Es steht ausser Frage, dass gewisse Kreise ein grossserbisches Reich wollten. Genauso wollten(und wollen) kroatische Kreise ein Grosskroatien, albanische Kreise Grossalbanien usw. Jedoch leben in kroatisch besiedelten Gebieten 95% Kroaten, in albanisch besiedelten Gebieten 95% Albaner. In serbischen Gebieten(ohne das Kosovo!) 80% Serben! Wer hat hier nun das homogene Land, frage ich Sie? Antworten
Herr Frajman, kennen Sie das Königreich der Serben, Kroaten und Slovenen? Oder da Sie die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ansprechen, Sie wissen schon wer Tito war und woher er kam? Hören Sie bitte mit diesem Schwachsinn von Grossserbien auf. Antworten
Ohne Symphatien für Nikolic zu hegen, musste ich mich heute ärgern als ich den heutigen Artikel im tagi über ihn las. Ich finde es falsch, Dinge, die in der fernen Vergangenheit passiert sind so in den Mittelpunkt zu stelllen. Auch wenn diese Dinge natürlich sehr schlimm sind. Tatsache er ist Präsident und anstatt seine z.T. schlimme Vergangenheit hervorzuholen, sollten wir ihm eine Chance geben! Antworten
Es liegt im Auge des Betrachters, Herr Frajman! Oder wie sicher fühlten sich wohl die mehreren hunderttausend Serben in Kroatien, die von dem Antisemiten und Serbenhasser Franjo Tudjman "verteidigt" wurden? Die Medaille hat immer zwei Seiten... Und es gab wohl wenige Kriege, die so wenig schwarz-weiss / gut-böse zu betrachten sind, wie der Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien... Antworten
... immer war normal in Serbien die Politiker die Mitglieder der Diensten sind. Es ist sicher dass die Parteigenossen Herrn Tadic waren dieselben Mitglieder auch, aber ist es möglich dass er hat das nicht gewusst. Aber das ist jetzt seiner Problem. Er musste wissen das die Präsident Wahlen bringen ihm viel Risiko. Und hat er sie verloren. Möglicherweise wollten die geheime Dienste Herrn Tadic ... Antworten
... manchmal mit der Leute die kroatische oder bosnische Papiere haben. Es ist immer besser wenn die Trägern zwei oder drei Passports haben. Manchmal diese Leute gehen zum Gefängnis in Ausland aber das ist kein Problem. Die geheime Dienste Serbiens schicken ihre Leute, wie Rechtsministerin Malovic, oder ihr Staatssekretär Homen, oder die aktuelle Staatsrechtsanwältin nach Spanien, damit ... Antworten
Nikolics Sieg ist ein schlechtes Nachricht für alle außerhalb seines Landes. Vor mehr als zwanzig Jahre ist er ein Mitglieder des Sicherheitsdienst Serbiens. Natürlich wird er jetzt einige Aktionen gegen EU anfangen. Zum Beispiel wird seine geheime Dienste mehr Drogen nach Europa exportieren. Aber ja, haben sie das vor viele Jahren gemacht, manchmal mit Passagieren die serbische Passports ... Antworten
Diese Wahl spricht für die Unverbesserlichkeit Serbiens. War Nikolic nicht der Ziehsohn des extrem Nationalisten Seselj? War Nikolic nicht derjenige welcher vor kurzem noch verlauten liess; so lange er lebe, werde Mladic nicht ausgeliefert? Erschreckend, dass die EU Länder wie Kroatien und Serbien in die EU aufnehmen will. Länder welche vor kurzem noch ganze Landstriche ethnisch gesäubert haben. Antworten
Diese Wahl hat Nikolic nicht seiner Haltung gegenüber Mladic oder Seselj zu verdanken! Keinen in Serbien interessiert es, was er über diese beiden denkt! Sie sind in Den Haag, und gewährleisten dem Volk nicht, dass sie genügend zum Essen haben! Von dieser Denkweise sollte man hierzulande mal wegkommen! Nichtsdestotrotz ist diese Wahl ein (weiterer) Rückschritt für Serbien...
Den Verwalter eines Friedhofes als Präsidenten zu wählen, naja, da ist man mindestens nicht abergläubig. Das wäre dann wahrscheinlich das einzige Positive an der Geschichte. Hoffentlich lernt man dieses Mal etwas davon. Es sieht schlecht aus für den Balkan wieder einmal. Antworten
es gibt auch leute, die behaupten, dass tesla ungare war, weil er im damaligen österreich-ungarn gelebt hat. er selber sprach sich aber immer als serbe aus. auch heute gibt es in kroatien noch eine serbische minderheit, d.h.nicht, dass alle kroaten sind! Antworten
Ein anderer Sichtwinkel geht etwas unter: die Menschen in Serbien haben nicht für Tomislav Nikolic gewählt sondern GEGEN Boris Tadic. Wäre an Nikolics Stelle ein anderer Kandidat gewesen, wäre die Wahl gleich ausgefallen. Während Tadics Regierung ist die Korruption sowie die Arbeitslosigkeit gestiegen, das Rechtssystem ist zusammen gebrochen, alte nationale Unternehmen wurden zerstückelt etc. etc. Antworten
Hoffentlich importiert sich die EU nicht durch die Aufnahme Serbiens ohne vorherige Anerkennung Kosovos nach Zypern einen weiteren Territorialkonflikt!. Schade ist nur, dass wir als wichtigstes Auswanderungsland der Kosovo-Albaner zu diesem Entscheid nichts zu sagen haben. Als EU-Mitglied könnten wir Bedinungen stellen, zB den vorgängigen Friedensschluss der beiden Nachbarn. Antworten
@Dragan Miljkovic: Sachlich und realistisch bleiben bitte. Nicht die Regierung Kosovos stellt sich gegen den Frieden quer. Diese 300000 "vertriebenen" Serben sind nämlich freiwillig nach Serbien. Ist auch klar, wenn an deren Händen Blut von unschuldigen Menschen klebt. Die ganze Welt schaut zu, kennt die Wahrheit und es gibt leider noch immer Menschen, die an Lügen und Propaganda festhalten.
Betreff Aussage von:Dragan Miljkovic.Wem gehört den Kosovo den Serben oder den Kosovaren?Also bitte anpassen Herr Miljkovic so wie in der Schweiz,die Serben haben Kosovo besetzt,Und nicht die Kosovaren Serbien besetzt!Hoch lebe Nationalismus Dragan Milosevic!Zuerst Frieden,Realität anschauen und alle Kriegsverbrecher in den Haag den gleichen Prozess machen wie Milosevic,das ist fair und Demokratie
Ja genau - dann könnten wir nämlich von den Kosovo-Albanern verlangen, dass sie die 2-300'000 vertriebenen Serben wieder aufnehmen, sie nicht nicht mit Steinen bewerfen (ist auch heute noch jedes Jahr so) wenn sie Ihre (von Albanern zerstörten) Friedhöfe besuchen kommen, dass sie ihre dutzenden zerstörten Klöster wiederaufbauen müssten etc etc...
Diese Wahl ist bedeutungslos, weil es eigentlich keine „Wahl“ war.
Alle Kandidaten haben bereits in der Vergangenheit irgendeiner Regierung angehört, und haben schon bewiesen dass ihnen nur das Eigeninteresse wichtig ist. In einem Punkt hat Nikolic allerdings recht, es geht nicht um die Europafrage.
Das grössre Problem sind die Korruption und die Ineffizienz welche den Staat blockieren.
Antworten
Wir Schweizer haben mit Serben viel gemeinsam, nicht nur, dass der Name unseres Landes mit S und die Hauptstadt mit B anfängt. Serbien ist wie die Schweiz ein Binnenland und wird von etwa gleichviel Menschen bewohnt. Basler Trams fahren in Beograd. Serbien ist sozusagen unser Partner im Osten. Die Schweiz könnte Serbien mit Know-how, z.B. im Finanzbereich helfen, besser konkurrenzfähig zu sein. Antworten
Um diesen Vergleich gut zu heissen fehlt mir als Schweizer wohl das serbische Temperament. Allein schon die Jurafrage zeigte, dass wir unsere Konflikte anders lösen und andere politische Umgangsformen pflegen. Wenn in Serbien einmal eine neue, junge Generation ans Ruder kommt, wird ein solcher Vergleich weniger hinken.
Frau Hübscher,
Ohne werten zu wollen möchte ich doch anfügen, dass auch hier nationalistische Parteien zulauf haben.
Mag sein, dass Serbien Kriegsverbrecher schützt, dafür - schöne Arbeitsteilung - verstecken wir deren Gelder, nicht schön?
Und wie es aufgenommen worden wäre, wenn die UNO 1975 das Jura als selbständige Nation anerkannt hätte, möchte ich lieber nicht wissen.
@ Gaby. Waren Sie einmal in Serbien? Ich war kürzlich dort, ich habe kaum jemanden die Serbische Fahne schwenken sehen; im Gegenteil, viele Serben waren sehr interessiert, wie es in der Schweiz ist, die meisten sprachen Englisch und wollten aus der beklemmenden Isolation raus. Ich finde es bedenklich, dass Sie ihre Ressentiments Böser Serbe, nationalistischer Balkan kaum auf Relität überprüfen.
Sorry Herr Mantronic aber die Schweiz hat überhaut nichts mit Serbien zu tun. Sehr viele Serben sind dermassen nationalistisch, dass man die EU betr. Beitritt nur warnen kann. Auch schützt die CH keine Kriegsverbrecher und versteckt sie in in Villen auf dem Lande. Betr. Grenze zu Kosovo ein ja gerade ein Paradebeispiel für die serbische Weitsicht und politische Einstellung.
Es ist ein bitterer Tag! Noch bis zum Wahlsieg heute Abend (!) beschuldigte er die Journalisten des Staatsfernsehens der Parteilichkeit, und erfand einen Diebstahl von Stimmzetteln. Er war der einzige Parteichef, der dies tat! Serbien bekommt einen Präsidenten von tiefer Qualität, und schlechter Vergangenheit. Ich nehme an, dass er in 1-2 Jahren über sich selber stolpern wird. Antworten
In vielen Ländern, auch in der Schweiz haben nach viele nicht begriffen, dass der Rechtsnationalismus noch keine Probleme gelöst hat sonder nur neue Probleme bringt. Manche begreifen es eben nie und sehnen sich nach einfachen Lösungen und einem "starken Führer" der ihne sagt, dass sie die Besten seine und wos's langgeht Antworten
Das zweite Beispiel nach Griechenland ist Serbien wegen dem EU-Zerfall,Deutschland,Frankfreich und andere EU Länder bitte schon jetzt die Mwst.plus alle anderen Steuern erhöhen auf 40% das die 2 Länder nicht sofort zusammen krachen!EU Adieu!Die Serbischen Nationalisten sollten einmall lernen Was Frieden überhaubt ist und geschweige EU beitritt z.b.Grenzen streit mit Kosovo(RKS)EU ca.evtl.2018-20! Antworten
@ D. Miljkovic. Ja, das kann ich, z.B. als 1997 muslimische Frauen nach Srebrenica kommen wollten, um den Toten des Massakers zu gedenken. Da wurden diese Frauen von den serbischen Nationalisten unter Gewaltandrohung daran gehindert, nach Srebrenica zu kommen.
Können Sie denn EIN konkretes Beispiel anfügen, wann sich denn die serbischen Nationalisten gegen den Frieden gestellt haben?
Hoffen wir alle, dass die EU den Antrag aus Serbien im Detail überprüft. Die EU hat in der Vergangenheit schon einige Dossiers in die Hände bekommen, welche nicht nur politisch sondern auch finanziell frisiert waren. Im wesentlichen geht es ja nicht nur um die EU-Staaten sondern vor allem für diejenigen Staaten, welche dann mit den Verpflichtungen ihre Mühe bekunden. Griechenland ist ein Beispiel. Antworten
Es gab nie Dossier. Glauben Sie mir, wir ueberpruefen Serbien gruendlich.
Meister. Was geht die EU uns eigentlich an. Wir sind ja nicht in diesem maroden Verein ......
Wenn die EU heute erkennt, dass es ein Fehler war, ein Land wie Griechenland aufzunehmen, dann kann es heute schon erkennen, dass es ein Fehler wäre, ein Land wie Serbien aufzunehmen. Und hier geht es nicht nur um wirtschaftliche Aspekte. Sondern um eine - gelinde gesagt - kulturelle Unvereinbarkeit. Antworten
Und welche Kulturellen Unvereinbarkeiten sind hier Ihrer Meinung nach angesprochen?
Die Schweiz hat ein leichtes Spiel sich finanziel zu sichern. Die ganze Welt lagert hier das Geld. Deutschland ist die grösste Industriemacht in Europa. Und so weiter. Die Balkanländer haben leider gar nichts und werden nur noch mehr ausgebeutet! Also erklären Sie mir doch bitte wieso das unvereinbar ist!?
Herr Herz, wenn man nur kulturelle Unterschiede und wirtschaftliche Aspekte betrachten würde, gäbe es keine EU. Darum geht es gar nicht, sondern viel mehr um eine gemeinsame Strategie, gegenseitige Unterstützung, Friedenssicherung und vorteilhafte wirtschaftliche Abkommen.
kulturelle unvereinbarkeit ?
womit begründen Sie ihre Behauptung ? Sind den Kroaten, Rumänen und Bulgaren vereinbar mit der EU ? Serbien ist im vergleich mit diesen Ländern wirtschaftlich gesehen am stärksten.... was Ihre persöhnliche Abneigung betrifft und die einiger anderen "Kommentatoren", das ist eine andere Geschichte.....
In der aktuellen "Weltwoche"-Ausgabe steht, dass 1965 95% der Schweizer die italienische Kultur für unvereinbar mit der schweizerischen hielten. Heute sieht es gegenteilig aus. Ausserdem wird Serbien schon länger als Griechenland vom Westen "umerzogen". Das letzte Wort ist nicht gesagt.
...nur weil ein nach wie vor grosser Prozentsatz der Einwohner einen Kriegsverbrecher als Nationalhelden ansieht...?! Herr Herz: Wäre ja schön, wenn so was (endlich mal) ausreichen würde, um eine Nation zu 'belassen', wo sie derzeit ist. Und an all die 'Ungläubigen': Reden Sie nur schon mal in ZH mit jüngeren, national-stolzen Serben; dann erschrickt man aber - auch wenn das nicht für alle gilt.
Ohne Tesla häten sie heute weder Wechsel strom geschweige wifi usw.. Serbien gehört in die EU..
Nö, es hätte es bloss ein anderer erfunden oder die Menschheit hätte eine andere Technologie geschaffen. Wir hatten immerhin den Tell und gehören dennoch nicht in die EU.
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