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Diskussion
Rom droht Millionenstrafe wegen Müllkrise
Die ewige Stadt hat ein Müllproblem. Die Deponien der Stadt können den Abfall der 3,5 Millionen Einwohner nicht mehr schlucken, Ersatz ist nicht in Sicht. Nun droht eine Millionenstrafe der EU-Kommission. Mehr...
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31 Kommentare
Hier in diesem reichen Land, ja manchmal sogar reichsten Land nimmt so mancher Mitbürger den Abfallsack ganz heimlich mit in's Auto um diesen dann irgenwo am Strassenrand zu entsorgen. Die Abfallsäcke liegen oft dort wo man diese eigentlich nur während der Fahrt aus dem Auto schmeissen kann. Man stelle sich vor... die heimlichen Abfallentsorger der Schweiz sparen 1.20 pro Fahrt. Antworten
Schon in der Antike soll die Ewige Stadt an ihrem Müll erstickt sein ...
Die Italiener (bzw. Römer) haben halt immer noch dieses völlig falsche, rückständige Verständnis von Müll. Sie sehen ihn nicht als Ansammlung von wertvollen, rückgewinnbaren Wertstoffen, sondern bloss als Berge von stinkendem Unrat, den sie möglichst schnell los werden möchten, ohne sich die Hände schmutzig machen zu müssen.
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Solche Nationen haben langsam keine Entschuldigungen mehr zugute. Italien kann ja bankrott sein, aber dysfunktional als Lebensort ist es noch lange nicht. Wieso dort nicht einfach ein paar KVA hingestellt werden und als wirtschaftliche Massnahme Papier- und Alusammlungen aufgezogen werden verstehe ich einfach nicht. "Müllmänner" kosten ja wirklich nicht viel, aber bringen Lohn und Aufgabe. Antworten
Die EU kann Bussen an Italien verteilen soviel sie wollen.Werden eh nicht bezahlt werden, Italien ist ja faktisch pleite.Wieso dauerts so lange bis irgend eine EU Behörde endlich mal mit Härte auftritt.Die haben ganz andere Sorgen,müssen neue unnötige Regelungen und Gesetze ausarbeiten um ganz Eurpoa zu schikanieren.Altes Beispiel:Gurken und Bananen müssen eine bestimmte Krümmung haben! Antworten
Das ist ein alter, schon lange widerlegter Zopf der rechten Propaganda. Gleichzeitig hat die EU - ich möchte sie hier nicht verteidigen, aber etwas erklären - im Handel und in der Industrie wichtige DIN-Normen und Französische wie Englische Handelsabkommen auf Nationen ausgeweitet, die in 100 Jahren keinen Zugang zu diesen Räumen erhalten hätten. Sowas hilft der Wirtschaft, nicht jammern.
Mir scheint es absolut rätselhaft, wie sich dieses Problem in solch einer reichen und wirtschaftlich starken Stadt hat etablieren können. Was Rom braucht, sind mehrere Verbrennungsanlagen, die den bedarf dieser 4,5 Millionen Metropole decken können. Wir leben im Jahre 2012, das Buddeln von Abfall unter der Erde soll in der zivilisierten westlichen Welt absolut verboten sein! Unglaublich so was! Antworten
Bitte beachten Sie, dass das BIP per capita höher in der Lombardei ist als in Bayern! Ausserdem spielt Italien eine Schlüsselfigur im Punkto erneuerbare Energie, nebst Deutschland versteht sich. Ausserdem ist zu beachten, dass das Bankenwesen in Italien als eines der besten aus der jetzigen Finanzkrise getreten ist, von wegen UBS und CS, die vom Staat gestützt werden mussten... Der Schein trügt
Da haben Sie recht, bloss: dann müsste Brüssel dann fast in sämtlichen Ländern intervenieren (z. B. Plastikmüll in den Weltmeeren, Recycling von Computern, TV und dergleichen; sorry das geschieht in Afrika und Indien, da kann Brüssel ja nichts tun)
Wenn das Denken nach der Nasenspitze aussetzt, dann haben Sie durchaus Recht. Dummerweise geht die giftige Brühe ins Grundwasser und in die Flüsse und von da direkt ins Mittelmeer. Coole Sache nicht?
Verglichen mit der Müll-Situation in der Schweiz sind die Verhältnisse in Rom geradezu paradiesisch. Wenn hierzulande wegen eines überfüllten Containers einmal ein Kehrichtsack neben diesem zu stehen kommt, muss der Sack von der pflichtbewussten Hauswärtin seziert werden, um den Müllverbrecher zu eruieren. Dass dabei oftmals schwere Infektionserkrankungen auftreten, versteht sich von selbt. Antworten
@Meier. Zehntausende von Müllpolizisten? Sie belieben wohl zu scherzen, Herr Meier..
@Ch.Rebholz Meiner bescheidenen Meinung nach existiert dann ein Müll-Paradies, wenn der Abfall die Menschen nicht krank macht. Mit meinem Post wollte ich bloss auf disbezügliche Missstände bei uns hinweisen, indem zur Durchsetzung der weltweit rigidesten Abfallsack-Bereitstellungsgesetze zehntausende Hauswarte und Gemeindeangestellte an den Folgen unsachgemässer Sack-Obduktionen schwer erkranken.
@Meier
Ich komme nicht umhin zu vermuten, dass sie eine doch sehr spezielle und eigene Definition eines (Abfall-)Paradieses haben...
Sie haben so Recht! In der Schweiz wären wir Stolz auf so ein Projekt!
Man müsste nur der Mafia erklären, wie das mit der Müllverbrennung funktioniert und wie man dort auch Geld abzocken kann.
Bei den Deponien und Transporten haben sie das seit Jahrzehnten im Griff.
Wie weit ist die weltoffene und umweltfreundliche EU und wie weit ist die kleinkarierte und rückwärtsgerichtete Schweiz? Liebe EU Fanatiker habt vielleicht doch ihr etwas grundverkehrt im Kopf? Ich habe in den 1960.iger Jahren eigenhändig mitgeholfen unsere Deponien wegzuräumen, seither sind 50 Jahre vergangen und die EU hat nicht einmal diesen Stand erreicht ! Antworten
F. Kaiser: Es wäre vielleich gut, wenn Sie Ihr Parteibüchlei auch verbrennen würden. Was hat den nun Ihre Parteibuchstrategie mit dem Müll von Rom zu tun ? Es kann wohl keine Diskussion geführt werden, ohne dass irgend so ein Parteifanatiker seine Hetze dazu geben muss.
@Bossert
In der EU gibt es Mühlverbrennungsanlagen mit integrierten Sortieranlagen, Methangewinnung und -verstromung, Reststoffverwertung und Kompostproduktion, da sind die CH-Anlagen im Vergleich ziemlch einfach gebaut.
Ich unterlasse es aber, im Gegensatz zu ihnen, aus Extrembeispielen eine Gesamtbewertung herleiten zu wollen.
Lieber Herr Bossert
Bevor sie über andere Länder herziehen schauen sie mal die kleinen 2 Halbkantone in der Innerschweiz an. Die haben bis vor kurzem den Müll auch unverbrennt auf die Deponie mitten in den Wald geworfen.
Damit endlich was ging, musste Bern und die von ihnen verachteten Linken einschreiten.
Ach ja und die wunderbaren Rechten hätten diesen Mist noch lange aufrecht erhalten wollen...
Hr. Haeni.... Wir Leben im 2012 und Müllverbrennungsanlagen zur Stromerzeugung ist in der EU schon fast Standart. Italien importiert den meisten Stron, da sie keine Atomkraftwerke haben dürfen.
Ich liebe Italien.. aber von einer modernen Regieren sind diese noch im Mittelalter.
@Haenni: Ich glaube kaum das Sie diese Deponie kennen, geschweige denn eine Ahnung der italienischen Abfallverwertung (keine Mülltrennung) haben. Es geht dabei um verseuchtes Grundwasser und Anwohner die mit giftigen Dämpfen leben müssen. Der ital.Staat ist dafür schlicht unfähig. Die EU macht das gut so! Antworten
Wie soll auch ein Volk, dass viermal einen käfigfleichgeilen Schmierenkomödianten zum Staatspräsidenten gewählt hat, noch irgend etwas auf die Reihe kriegen? Die Bunga-Bungas haben nichts aber auch gar nichts im Griff ausser gut kochen, guten Wein keltern und Opern singen. Italien, wie auch Griechenland, sollte längst unter EU-Zwangsverwaltung gestellt werden. Antworten
Dann sollen also die Bunga-Bunga-Girls und die Party-Service-Angestellten ihren Job verlieren, damit die Römer mit dem Wegfall derer Engagements Kehrichtverbrennungsanlagen erhalten? Nicht gerade eine soziale Einstellung !
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