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Rom droht Millionenstrafe wegen Müllkrise

Die ewige Stadt hat ein Müllproblem. Die Deponien der Stadt können den Abfall der 3,5 Millionen Einwohner nicht mehr schlucken, Ersatz ist nicht in Sicht. Nun droht eine Millionenstrafe der EU-Kommission. Mehr...


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31 Kommentare

Ursula Brock

19.08.2012, 21:48 Uhr
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Hier in diesem reichen Land, ja manchmal sogar reichsten Land nimmt so mancher Mitbürger den Abfallsack ganz heimlich mit in's Auto um diesen dann irgenwo am Strassenrand zu entsorgen. Die Abfallsäcke liegen oft dort wo man diese eigentlich nur während der Fahrt aus dem Auto schmeissen kann. Man stelle sich vor... die heimlichen Abfallentsorger der Schweiz sparen 1.20 pro Fahrt. Antworten


Paul Werther

19.08.2012, 18:48 Uhr
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südlich des Po fängt Nordlibyen an. Die Mafia hat Mittel- und Süd Italien in Griff. Korruption total. Antworten


Stefan Flüeler

19.08.2012, 18:38 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Schon in der Antike soll die Ewige Stadt an ihrem Müll erstickt sein ...
Die Italiener (bzw. Römer) haben halt immer noch dieses völlig falsche, rückständige Verständnis von Müll. Sie sehen ihn nicht als Ansammlung von wertvollen, rückgewinnbaren Wertstoffen, sondern bloss als Berge von stinkendem Unrat, den sie möglichst schnell los werden möchten, ohne sich die Hände schmutzig machen zu müssen.
Antworten


Lucas Kunz

19.08.2012, 18:05 Uhr
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würden die Italiener konsequent Mülltrennung machen, insbesondere den organischen Nassmüll separat einsammeln, so würde sich auf dem Schlag das Müllproblem gegen Null reduzieren. Antworten


Michael Perini

19.08.2012, 17:15 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Solche Nationen haben langsam keine Entschuldigungen mehr zugute. Italien kann ja bankrott sein, aber dysfunktional als Lebensort ist es noch lange nicht. Wieso dort nicht einfach ein paar KVA hingestellt werden und als wirtschaftliche Massnahme Papier- und Alusammlungen aufgezogen werden verstehe ich einfach nicht. "Müllmänner" kosten ja wirklich nicht viel, aber bringen Lohn und Aufgabe. Antworten


Eric Pudles

19.08.2012, 17:08 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die EU kann Bussen an Italien verteilen soviel sie wollen.Werden eh nicht bezahlt werden, Italien ist ja faktisch pleite.Wieso dauerts so lange bis irgend eine EU Behörde endlich mal mit Härte auftritt.Die haben ganz andere Sorgen,müssen neue unnötige Regelungen und Gesetze ausarbeiten um ganz Eurpoa zu schikanieren.Altes Beispiel:Gurken und Bananen müssen eine bestimmte Krümmung haben! Antworten


Michael Perini

19.08.2012, 17:17 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das ist ein alter, schon lange widerlegter Zopf der rechten Propaganda. Gleichzeitig hat die EU - ich möchte sie hier nicht verteidigen, aber etwas erklären - im Handel und in der Industrie wichtige DIN-Normen und Französische wie Englische Handelsabkommen auf Nationen ausgeweitet, die in 100 Jahren keinen Zugang zu diesen Räumen erhalten hätten. Sowas hilft der Wirtschaft, nicht jammern.


Christian Piazzi

19.08.2012, 16:18 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Mir scheint es absolut rätselhaft, wie sich dieses Problem in solch einer reichen und wirtschaftlich starken Stadt hat etablieren können. Was Rom braucht, sind mehrere Verbrennungsanlagen, die den bedarf dieser 4,5 Millionen Metropole decken können. Wir leben im Jahre 2012, das Buddeln von Abfall unter der Erde soll in der zivilisierten westlichen Welt absolut verboten sein! Unglaublich so was! Antworten


Erich von Brunnen

19.08.2012, 14:55 Uhr
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Neapel lässt grüssen! Was funktioniert eigentlich in Italien, ausser die Gewerkschaften? Antworten


Christian Piazzi

19.08.2012, 17:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Bitte beachten Sie, dass das BIP per capita höher in der Lombardei ist als in Bayern! Ausserdem spielt Italien eine Schlüsselfigur im Punkto erneuerbare Energie, nebst Deutschland versteht sich. Ausserdem ist zu beachten, dass das Bankenwesen in Italien als eines der besten aus der jetzigen Finanzkrise getreten ist, von wegen UBS und CS, die vom Staat gestützt werden mussten... Der Schein trügt


reto stein

19.08.2012, 16:16 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn die Italiener gerne auf einer Müllkippe leben, so what, das kann nicht das Problem von Brüssel sein. Antworten


silvia gerber

21.08.2012, 06:36 Uhr
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Da haben Sie recht, bloss: dann müsste Brüssel dann fast in sämtlichen Ländern intervenieren (z. B. Plastikmüll in den Weltmeeren, Recycling von Computern, TV und dergleichen; sorry das geschieht in Afrika und Indien, da kann Brüssel ja nichts tun)


Marcel Zürich

19.08.2012, 17:23 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wenn das Denken nach der Nasenspitze aussetzt, dann haben Sie durchaus Recht. Dummerweise geht die giftige Brühe ins Grundwasser und in die Flüsse und von da direkt ins Mittelmeer. Coole Sache nicht?


Sacha Meier

19.08.2012, 14:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Verglichen mit der Müll-Situation in der Schweiz sind die Verhältnisse in Rom geradezu paradiesisch. Wenn hierzulande wegen eines überfüllten Containers einmal ein Kehrichtsack neben diesem zu stehen kommt, muss der Sack von der pflichtbewussten Hauswärtin seziert werden, um den Müllverbrecher zu eruieren. Dass dabei oftmals schwere Infektionserkrankungen auftreten, versteht sich von selbt. Antworten


Christoph Rebholz

19.08.2012, 19:46 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Meier. Zehntausende von Müllpolizisten? Sie belieben wohl zu scherzen, Herr Meier..


Sacha Meier

19.08.2012, 18:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Ch.Rebholz Meiner bescheidenen Meinung nach existiert dann ein Müll-Paradies, wenn der Abfall die Menschen nicht krank macht. Mit meinem Post wollte ich bloss auf disbezügliche Missstände bei uns hinweisen, indem zur Durchsetzung der weltweit rigidesten Abfallsack-Bereitstellungsgesetze zehntausende Hauswarte und Gemeindeangestellte an den Folgen unsachgemässer Sack-Obduktionen schwer erkranken.


Christoph Rebholz

19.08.2012, 17:39 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Meier
Ich komme nicht umhin zu vermuten, dass sie eine doch sehr spezielle und eigene Definition eines (Abfall-)Paradieses haben...


Bojan Antonovi?

19.08.2012, 12:52 Uhr
Melden 124 Empfehlung 0

Kehrrichtverbrennanlage mit eingebauter Fernwärmeversorgung? Wie wäre es damit? Ich wohne 1 km entfernt von so einer, und profitiere von der Fernwärme. Scheint wohl eine Alien-Technologie für Rom zu sein! Antworten


Franz Kuenz

19.08.2012, 17:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sie haben so Recht! In der Schweiz wären wir Stolz auf so ein Projekt!


Urs Müller

19.08.2012, 14:03 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Man müsste nur der Mafia erklären, wie das mit der Müllverbrennung funktioniert und wie man dort auch Geld abzocken kann.
Bei den Deponien und Transporten haben sie das seit Jahrzehnten im Griff.


walter bossert

19.08.2012, 16:25 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Wie weit ist die weltoffene und umweltfreundliche EU und wie weit ist die kleinkarierte und rückwärtsgerichtete Schweiz? Liebe EU Fanatiker habt vielleicht doch ihr etwas grundverkehrt im Kopf? Ich habe in den 1960.iger Jahren eigenhändig mitgeholfen unsere Deponien wegzuräumen, seither sind 50 Jahre vergangen und die EU hat nicht einmal diesen Stand erreicht ! Antworten


Ernst Sägesser

20.08.2012, 00:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

F. Kaiser: Es wäre vielleich gut, wenn Sie Ihr Parteibüchlei auch verbrennen würden. Was hat den nun Ihre Parteibuchstrategie mit dem Müll von Rom zu tun ? Es kann wohl keine Diskussion geführt werden, ohne dass irgend so ein Parteifanatiker seine Hetze dazu geben muss.


Christoph Rebholz

19.08.2012, 17:21 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

@Bossert
In der EU gibt es Mühlverbrennungsanlagen mit integrierten Sortieranlagen, Methangewinnung und -verstromung, Reststoffverwertung und Kompostproduktion, da sind die CH-Anlagen im Vergleich ziemlch einfach gebaut.
Ich unterlasse es aber, im Gegensatz zu ihnen, aus Extrembeispielen eine Gesamtbewertung herleiten zu wollen.


Franz Kaiser

19.08.2012, 19:15 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Lieber Herr Bossert
Bevor sie über andere Länder herziehen schauen sie mal die kleinen 2 Halbkantone in der Innerschweiz an. Die haben bis vor kurzem den Müll auch unverbrennt auf die Deponie mitten in den Wald geworfen.
Damit endlich was ging, musste Bern und die von ihnen verachteten Linken einschreiten.
Ach ja und die wunderbaren Rechten hätten diesen Mist noch lange aufrecht erhalten wollen...


Alois Amrein

19.08.2012, 13:26 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Penibel, dass die Hauptstadt Italiens nicht mal ihr Abfallproblem im Griff hat. Dritte Welt in Europa. Antworten


Eric Haenni

19.08.2012, 12:45 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Die EU soll sich gefälligst aus den Problemen Roms raus halten,das geht die nichts an.Diese damp rags in Brüssel haben keine ahnung wie man ein Land führt. Antworten


Peter Hablützel

19.08.2012, 13:08 Uhr
Melden 69 Empfehlung 0

Hr. Haeni.... Wir Leben im 2012 und Müllverbrennungsanlagen zur Stromerzeugung ist in der EU schon fast Standart. Italien importiert den meisten Stron, da sie keine Atomkraftwerke haben dürfen.
Ich liebe Italien.. aber von einer modernen Regieren sind diese noch im Mittelalter.


Patrik Peter

19.08.2012, 14:00 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

@Haenni: Ich glaube kaum das Sie diese Deponie kennen, geschweige denn eine Ahnung der italienischen Abfallverwertung (keine Mülltrennung) haben. Es geht dabei um verseuchtes Grundwasser und Anwohner die mit giftigen Dämpfen leben müssen. Der ital.Staat ist dafür schlicht unfähig. Die EU macht das gut so! Antworten


Eduard J. Belser

19.08.2012, 13:54 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Wie soll auch ein Volk, dass viermal einen käfigfleichgeilen Schmierenkomödianten zum Staatspräsidenten gewählt hat, noch irgend etwas auf die Reihe kriegen? Die Bunga-Bungas haben nichts aber auch gar nichts im Griff ausser gut kochen, guten Wein keltern und Opern singen. Italien, wie auch Griechenland, sollte längst unter EU-Zwangsverwaltung gestellt werden. Antworten


Marc Hubacher

19.08.2012, 12:24 Uhr
Melden 131 Empfehlung 0

Neue Deponie??? Wie wäre es mit Verbrennungsanlagen? Die Reichen besteuern - gibt es halt einige Bunga-Bunga-Partys weniger - und voilà. Antworten


Bernhard Piller

19.08.2012, 13:19 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Dann sollen also die Bunga-Bunga-Girls und die Party-Service-Angestellten ihren Job verlieren, damit die Römer mit dem Wegfall derer Engagements Kehrichtverbrennungsanlagen erhalten? Nicht gerade eine soziale Einstellung !



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