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Ratlos in Athen

Die alte politische Ordnung ist am Sonntagabend kollabiert. Doch der Jubel darüber ist den Griechen im Hals stecken geblieben. Mehr...

Eine Analyse von Kai Strittmatter.

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14 Kommentare

Bruno Bänninger

08.05.2012, 17:26 Uhr
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Das Situation nach den Wahlen steckt nicht nur den Griechen im Hals. Es rächt sich, dass die EU/Eruo-Eliten nicht den Mut hatten pragmatischen Lösungen anzustrebten sonderen auf Ideologisch-politische pochen. In der Euro-Euphorie hielt es Keiner für nötig den Plan B für den worst-case auszudenken. Hunderte von Milliarden Euro sind vernichtet. Jetzt gibts nur noch eines: zurück zur Drachme. Antworten


Jean Engel

09.05.2012, 05:46 Uhr
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Ist dann mein altes Buendel Drachmen wieder gueltig.
Oder kann ich das "grosszuegig" als Mini/Mikrokredit (Starthilfe)
fuer die "Neue Drachme" bezeichnen ?


Anna Berstenegg

08.05.2012, 12:29 Uhr
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Griechenland ist ein kleines Land. Es ist doch für Deutschland kein Problem, da etwas an den Lebensstandard zu bezahlen. Jedes Jahr ein paar Milliarden ist für ein Land wie Deutschland nichts, aber sehr viel für die Griechen. Antworten


Auguste Dubois

08.05.2012, 13:02 Uhr
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Sie übersehen, dass Deutschland eben erst die enormen Kosten der eigenen Wiedervereinigung zu schultern hatte und noch immer hat. Der Mitteltransfer von West nach Ost hinterliess auch in einigen Regionen Deutschland tiefe Spuren und Löcher. An eine selbstlose Unterstützung krisengeschüttelter EU-Länder ist aus deutscher Sicht gar nicht zu denken und es wäre auch ein völlig falsches Signal.


Leo Ruegg

08.05.2012, 11:20 Uhr
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Gute Analyse, mehr braucht man im Moment nicht zu sagen Antworten


Oliver Burkardsmaier

08.05.2012, 10:41 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich finde, die Kritik an EU und IWF greift viel zu kurz. Es wäre zualelrerst die Aufgabe der gewählten griechischen Regierung, die Misere im eigenen Land anzugehen.
EU und IWF haben enormes getan, um die Schuldenlast des Landes zu senken. Die forderungen, die gestellt wurden, dienen der berechtigten teilweisen Absicherung neuer Kredite und Hilfsgelder. Das ist legitim.
Antworten


Jonas Iff

08.05.2012, 12:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es ist zynisch zu behaupten, die EU und der IWF setzten sich für Griechenland ein. Sie nehmen nur ihren eigenen Interessen wahr. Primär ist dies der Schutz der eigenen Banken und anderen Gläubiger. Die Sparmassnahmen dienen nur zur Begleichung der Zinsschulden und bringen GR somit keinen Schritt weiter. Jeder holt sich, was noch zu holen ist.


Sacha Meier

08.05.2012, 10:16 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Vielleicht sollten die frisch gewählten griechischen Neonazis versuchen, mit den dortigen Kommunisten eine Koalition zu bilden. Wäre interessant zu erfahren, wie eine solche Mischung chemisch reagiert. (Schutzbrille, Helm und Stahlkappenschuhe werden bei diesem Experiment dringend empfohlen) Antworten


Auguste Dubois

08.05.2012, 10:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Eine hervorragende Analyse. Antworten


Andreas Meier

08.05.2012, 08:55 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Am Beispiel Griechenland's - kann die Schweiz sehr lehrreich erfahren, was passiert wenn ein Volk am Schluss fremdbestimmt wird! Die EU Technokraten in Brüssel haben die Rechnung im wahrsten Sinn des Wortes ohne den Wirt gemacht - nähmlich den Griechen selbst! Die Griechen müssen sich selbst und ohne fremde Hilfe aus dem Sumpf ziehen- natürlich mit allen negativen Konsequenzen für das eigene Volk! Antworten


Alois Krieger

08.05.2012, 08:51 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Die Griechen verarmen nicht wegen der Sparpackete, sie sind schon verarmt, indem sie mehr als 10 Jahre lang auf Pump gelebt haben. Die einzige Möglichkeit, den Wohlstand aufrecht zu erhalten sind weitere Zahlungen aus dem Ausland. Konjunkturprogramme mit Staatsausgaben sind gar nicht möglich (und auch nicht sinnvoll) wenn schon 50% der Arbeiter für direkt für den Staat arbeiten. Antworten


Rene Wetter

08.05.2012, 13:20 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wenn die Leute dort die Steuern bezahlen würde, wäre das Problem nicht halb so gross, das Defizit wäre nicht vorhanden. Dann noch die Rüstungsausgaben in % auf EU Durchschnitt bringen und schon gehts besser. Und ja, die Korruption muss auch endlich bekämpft werden


monika weinfeld

08.05.2012, 11:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

so ein schwachsinn herr krieger! die staatsquote in GR beträgt 15%, das ist vergleichbar mit anderen eu-ländern. ihre quellen sind wohl die bild und der blick... aber hauptsache man kann sich mit einfachen erklärungen für komplexe probleme ruhig stellen...


Catherine Hafner

08.05.2012, 08:51 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Danke fuer den ehrlichen Artikel. Die Veratwortliche wurden nicht zur Verantwortung gezogen, die Rentner zahlen den Preis, die Wirtschaft ist kaputtgemacht worden, der Mittelstand ebenfalls aber die EU Zentralbank ist gut saniert worden mit Geld von EU Steuerzahlern via Griechenland. Das Land ist bewusst kaputtgemacht worden und das Gleiche werden sie mit dem Rest Europas machen. Antworten



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