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Norwegen bietet am meisten Lebensqualität

Aktualisiert am 05.10.2009 58 Kommentare

In Norwegen lässt es sich einem UN-Bericht zufolge am besten leben. Die Schweiz schaffte es gerade noch in die Top Ten.

1/10 Bietet weltweit offenbar die besten Lebensbedingungen: Norwegen.
Bild: Keystone

   

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Der Uno-Index

1. Norwegen
2. Australien
3. Island
4. Kanada
5. Irland
6. Niederlande
7. Schweden
8. Frankreich
9. Schweiz
10. Japan
11. Luxemburg
12. Finnland
13. USA
14. Österreich
15. Spanien
16. Dänemark
17. Belgien
18. Italien
19. Liechtenstein
20. Neuseeland
21. Großbritannien
22. Deutschland
23. Singapur
24. Hongkong
25. Griechenland

75. Brasilien

92. China

180. Sierra Leone
181. Afghanistan
182. Niger

Die Schweiz gehört zu den Ländern, in denen es sich am besten leben lässt: Sie erreicht in der Liste der am höchsten entwickelten Länder den neunten Rang, wie aus dem entsprechenden jährlichen Index der Uno hervorgeht. Den ersten Rang belegt erneut Norwegen.

Das nordeuropäische Land verteidigte seine Spitzenposition vor Australien und Island, wie der am Montag veröffentlichte Jahresbericht des Uno-Entwicklungsprogramms (UNDP) zeigt. Noch vor der Schweiz liegen Kanada, Irland, die Niederlande, Schweden und Frankreich.

Die Schweiz belegt damit den gleichen Rang wie im Jahr zuvor. Allerdings basiert der Bericht auf Zahlen von 2007, die Wirtschaftskrise wurden damit noch nicht berücksichtigt. Das UNDP erwartet, dass sich die weltweite Rezession in vielen Ländern auf die Entwicklung auswirken wird.

Von den grossen Industriestaaten liegt Japan auf Platz 10, die USA auf 13, Deutschland auf 22 und China auf Platz 92 von insgesamt 182. Damit steigerte sich China um sieben Ränge und machte den grössten Schritt nach vorn.

Niger am Schluss

Kolumbien (Rang 77) und Peru (78) machten je fünf Plätze gut, Venezuela (58) vier Ränge. Gemäss Uno sind Verbesserungen bei der Bildung und bei den Einkommen verantwortlich für diese Steigerungen.

Zahlreiche Staaten fielen dagegen in der Rangliste zurück. Gründe dafür seien Konflikte, die Aids-Epidemie und wirtschaftliche Krisen. Jamaica (Rang 100) verlor acht Plätze, Tonga fünf, Ecuador und Libanon je drei. Die Schlusslichter der Rangliste sind Niger (182), Afghanistan und Sierra Leone.

Schere weit offen

Bei der Beseitigung der Ungleichheiten in der Welt konnte das Uno- Entwicklungsprogramm keinen Fortschritt feststellen: So liegt die Lebenserwartung in Niger bei 50 Jahren, in Norwegen bei 80 Jahren. Im kriegsgeplagten Afghanistan werden die Menschen durchschnittlich 43,6 Jahre alt, am längsten leben die Menschen in Japan mit durchschnittlich 82,7 Jahren.

Das ärmste Land der Welt ist dem Bericht zufolge die Demokratische Republik Kongo mit einem durchschnittlichen Jahres-Pro- Kopf-Einkommen von 297 Dollar. Im gleichen Zeitraum, in dem in Niger eine Person einen Dollar verdient, verdient eine Person in Norwegen 85 Dollar.

Die Hälfte der Bevölkerung in den 24 ärmsten Länder kann nicht lesen. In Staaten, die auf einem mittleren Entwicklungsstandard eingestuft wurden, sind es ein Fünftel.

Die Uno vergleicht seit 1990 die Entwicklungsstandards in ihren Mitgliedsländern. Für diese Erhebung werden unter anderem Daten zum Einkommen, zur Bildung und Lebenserwartung herangezogen. (sam/reuters)

Erstellt: 05.10.2009, 17:26 Uhr

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58 Kommentare

Beni Jamar

05.10.2009, 14:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Der Rang dürfte nur für die Reichen gelten, die sich an den schönsten u. ruhigen Lagen ihre Super-Villen hinstellen können. Für ehrliche, benachteiligte oder arbeitslose Menschen ist die Schweiz KEIN Traumland, sondern ein Albtraum! Ich habe 16 Jahre in 3 Ländern gelebt u. nirgends ein so ungerechtes Steuer- u. Sozialwesen gesehen! Die CH-Gesetzgebung animiert ihre Bürger zu Lug u. Betrug! Antworten


Richard Roth

05.10.2009, 15:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Mirella Mendisin Danke für diesen Kommentar. Je höher der Lebensstandard, desto unzufriedener die Menschen - so scheint es mir. "Die Schweiz - ein Albtraum" haha, dass ich nicht lache. Wart ihr wirklich schon mal weg, in anderen Ländern, und zwar mit offenen Augen?! Ihr wisst nicht, wie gut es euch geht. Antworten



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