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Monti verschärft sein Spardiktat
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Die italienische Regierung plant weitere Einsparungen in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro, um eine umstrittene Mehrwertsteuererhöhung umgehen zu können. Wie Regierungschef Mario Monti am Montagabend nach einer sechsstündigen Kabinettssitzung sagte, sollen dieses Jahr insgesamt 4,2 Milliarden weniger ausgegeben werden.
So solle die ursprünglich für Oktober geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte vermieden werden.
Italiens Wirtschaft schrumpft
Der parteilose Monti hatte im Dezember ein milliardenschweres Sparprogramm geschnürt, mit dem er bis 2013 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen will. Das Sparpaket mit einem Volumen von 20 Milliarden Euro sah unter anderem eine Anhebung des Renteneintrittsalters, eine Erhöhung der Immobiliensteuer, die Einführung einer Luxussteuer sowie Massnahmen gegen Steuerflucht vor.
Ausserdem sollte die Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent erhöht werden. Experten hatten jedoch davor gewarnt, dass die Erhöhung die Rezession in der drittgrössten Wirtschaft der Euro-Zone weiter verschärfen könnte. Rom rechnet damit, dass die italienische Wirtschaft in diesem Jahr um 1,2 Prozent schrumpft.
(wid/sda)
Erstellt: 01.05.2012, 10:37 Uhr
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