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Diskussion

«Mit der FDP auf Rösler-Kurs bricht die Regierung auseinander»

Die Regierung Merkel wankt, beim Koalitionspartner FDP geht gar nichts mehr. Dabei braucht Europa ein starkes Deutschland wie kaum je zuvor. Was ist los im Nachbarland? Antworten von TA-Korrespondent David Nauer. Mehr...

Interview: Matthias Chapman.

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30 Kommentare

Werner Frey

19.09.2011, 14:43 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Von der Politik der F.D.P. profitieren vlt. 2 Millionen Deutsche (z.B. Steuersenkung für Hoteliers). Die anderen 78 Millionen haben dies inzwischen kapiert und wählen etwas anderes. Antworten


Ralf Schrader

19.09.2011, 15:14 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Mir ist schon öfter Herrn Nauers geringes Verständnis für Berlin/ Deutschland aufgefallen. Die FDP hat ihr Klientel an die Grünen verloren. Die wiederum haben ihre linken Wurzeln verloren und sind die neuen Bürgerlichen. Von SPD, Grünen und Linken enttäuschte Linkswähler haben die Piraten ermöglicht. Richtige Linke verschwinden, Peudolinke zermalmem in der Mitte die FDP und sich gegenseitig. Antworten


Max Minder

19.09.2011, 14:54 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Die FDP hat ausgedient, weil es in D keine richtige CDU und auch keine richtige SPD mehr gibt. Die SPD macht genau die selbe Politik wie die CDU und umgekehrt. Das war früher anders. Da war die FDP als Mittlerpartei gefragt. Aber diese Mittlerpartei braucht es aus den erwähnten Gründen nicht mehr. Politischer Einheitsbrei ist in D gang und gebe. Die Folge ist unendliche politische Verdrossenheit Antworten


thomas Rudolph

19.09.2011, 15:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

"Die Politiker müssen viel Zeit und Energie aufwenden, um den Bürgern zu erklären, warum welche Schritte..." zeugt nich von Demokratieverständnis. Wählt euch doch ein neues Volk !!
Hier wird so getan als wäre die FDP eine politische Instanz in D. Die sind nur Steigbügelhalter. Wenns nicht reicht für CDU/CSU wählen die Parteimitglieder FDP, um die 2-3 % zu holen die sonst unter die 5% Hürde fallen.
Antworten


Hans-Günter Titze

19.09.2011, 17:33 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Berlin ist Berlin. Das hat mit Deutschland soviel zu tun, als wenn wir Zürich exemplarisch für die Schweiz hinstellen. Die FDP hat in Berlin noch nie eine Rolle gespielt. Im übrigen sollten die Schweizer Korrespondeten doch nicht immer so tun, als wenn morgen in D die Welt zusammenbricht. Das Volks weiss ganz genau, wen Sie wann wählen muss. Und das ist der Schweiz merkqürdigerweise genauso. Antworten


Ralf Schrader

20.09.2011, 05:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Am Vortag der Wahl haben 45% der Berliner nicht gewusst, wen sie wählen wollen und ebenso viele sind gar nicht erst hingegangen. In der Schweiz ist das nicht anders. Von wegen, das Volk weiss ...
Man muss sich eher fragen, was eine Partei legitimiert, die 30% von 45 - 56% bekommt. Das Volk weiss .... Guter oder schlechter Witz.


Freddy Wuetherich

19.09.2011, 16:48 Uhr
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Die Piraten können sich jetzt für einen Deutschlandweiten Mindestlohn einsetzen, dann hat das "Euro-Drama" endlich ein Ende! So einfach ist das nämlich! Antworten


Anton Walters

19.09.2011, 15:46 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die Jungen habens doch kapiert, die "Babyboomer" Generation hat halt ganz einfach versagt... Dieses ganze mediale Gedöns "Was meint denn die Frau Bundeskanzlerin" etc etc etc IST eben nur noch Gedöns! Die Deutschen mucken jetzt auf und das ist gut so! Antworten


Thorsten Gebhardt

19.09.2011, 16:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Was Rösler und Konsorten zum Erwachen beitragen können, ist schwer auszumachen. Jeder einzelne Deutsche Bürger muss seinen eigenen Bewusstseinsprozess in Gang treten. Antworten


Helmut Melzer

19.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Merkel weiß ganz genau, die nächsten Bundestagswahlen sind verloren. Und solange die FDP die CDU nicht in den Keller reißt, ist es Merkel auch völlig egal wie die FDP bei den nächsten Bundestagswahlen abschneidet. In Berlin hatte die CDU sogar leicht zugelegt. Für die FDP endet dieses Regierung am ende in der Katastrophe. Sie kommt evt. noch nicht einmal mehr in den Bundestag. Sie sollte aufgeben Antworten


Gatzke Melanie

19.09.2011, 18:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

«Mit der FDP auf Rösler-Kurs bricht die Regierung auseinander»-
Was besseres kann uns gar nicht passieren.
Mit Neuwahlen werden die Merkel los.Dieses Gezerre kann nicht bis 2013 weitergeführt werden.Daran ist nicht allein die FDP schuld. . Solidarität mit EU hat Grenzen auch beim Zahlen, .
Das als EU-feindlich zu bezeichnen ist verrückt..Merkel fordert Gehorsam, murkst alle ab, ausser SPD
Antworten


Martin Kreidel

19.09.2011, 15:20 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn eines bei der gestrigen Wahl in Berlin nicht interessiert hat - und zwar weder die Politker noch die Wähler - dann ist es die Frage, wie sehr Europa ein starkes Deutschland braucht. Europa wollte nie ein starkes Deutschland, heute will es ja auch nur das Geld, nicht die Stärke. Sobald Journalisten aufhören sich einzubilden, sie machten die Politik selbst, kann endlich weiter regiert werden. Antworten


Fraddy Balz

19.09.2011, 14:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wenn eine Piratenpartei einfach mal so 9 Prozent holt, ist das eben schon bedenklich...Wenn ich aber einen Rösler sehe weiss ich auch worans liegt, da kann ich meine Augen noch so fest zudrücken! Antworten


Heinz Köhli

19.09.2011, 14:15 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Es ist so unglaublich wie grotesk, dass gerade in Deutschland eine Partei mit staatskritischer Politik dermassen abschmiert.....dazu kommt neu eine Piratenpartei mit mehr als 8% Wählerstimmen. Kommt mir vor wie wenn Mönchengladbach übernächstes Jahr die Champions League gewinnen und der Euro in durch die Schweden Krone ersetzt würde. Antworten


Edwin Schaltegger

19.09.2011, 17:25 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Mir tur Frau Merkel, als wirklich fähige Bundeskanzlerin leid, in dieses FDP-Debakel verstrickt zu werden!
"Quo vadis"? Deutschland. Es ist mir unverständlich, dass die deutschen Wähler sich ins "Links-Grüne" Fahrwasser begeben. Die derzeitige wirtschaftl. Prosperität ist doch auch der jetzigen Regierungspolitik zu verdanken! Die Weichen f. einen wirtschaftl. Rückschlag sind somit gestellt.
Antworten


Bernd Rudi

19.09.2011, 17:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Da liegen Sie komplett falsch, die Weichen wurden von der Rot-Grünen bzw. Schwarz-Roten Regierung gestellt. Bei der Finanzkriese war Peer Steinbrück Finanzminister und Gerd Schröder hat die Sozialsysteme umgebaut. Die FDP hat bisher gar nichts geleistet!


John Peer

19.09.2011, 15:47 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Die FDP soll sich ruhig radikalisieren, Frank Schäffler zum Chef machen und dem Rest von Europa zeigen, dass konsequente liberale Politik möglich und gewünscht ist. Offene Grenzen für Menschen, Waren und Dienstleistungen und dezentralisierte Politik statt Moloch Brüssel und Fiatgeld. Weg mit den Subventionen für Landwirtschaft, Energie, Banken und Schluss mit militärischem Machtgehabe. Antworten


Schober Erik

19.09.2011, 16:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die FDP sorgt für liberale Ordnung bei Banken und im Energiewesen.. ist das Ihr Ernst? Ach so, Sie sind auch Mitglied dieser Spaßpartei. Na dann....


John Peer

19.09.2011, 16:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Nein, ich sage nicht, dass sie das tut, sondern dass sie das tun SOLL. Genauso wie unsere Schweizer FDP. Es gibt keine klassisch-liberalen Parteien mehr in Europa, ausser in ein paar östlichen Ländern. Die westlichen Freiheitlichen sind zur Wirtschaftslobby-Partei mutiert - kein Wunder, dass die liberale Idee einen schlechten Ruf bekommen hat.


Dieter Wundrig

19.09.2011, 17:09 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Röslers Buberlpartei steht schon lange im Sumpf, zuerst Möllemann dann Westerwelle und nun Rösler, einige Buberl stehen noch als Reserve bereit. Dumme Kommentare aus der FDP, eine Partei im stetigen Niedergang.Was hat sich der Wähler damals nur gedacht, hat Frau Merkel überhaupt gedacht, als sie einen Westerwelle zum Aussenminister machte. Deutschlands Politik ein armseliger Trümmerhaufen Antworten


Peter Beutler

19.09.2011, 15:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Stimmt: Unzufriedene Wähler haben sich von der SPD und Linkspartei abgewendete, sind zur Piratenpartei übergelaufen. Ich würde diese (als Linker) nicht wählen, aber anerkenne, dass sie radikale linke Forderungen stellt, welche bei den anderen Linksparteien nicht drin liegen: kostenloser ÖV, fixes Grundeinkommen auch bei Erwerbslosigkeit. Diese Anliegen sind mir lieber als xenophobe Exzesse Antworten


Daniel Ledergerber

19.09.2011, 15:40 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wenn 8% der Berliner Bevölkerung nicht zufrieden sind mit den etablierten Parteien und deshalb eine neue Kraft (Piraten) wählen, dann hat das sehr viel mit ernsthafter Politik zu tun!!
Neue Kräfte werden gerne unterschätzt. Ich wünsche mir, dass es mehr neue Bewegungen gibt, welche den etablieren Parteien Dampf machen. Diese haben nämlich die momentane Situation nin Europa zu verantworten!


Christina Peter

19.09.2011, 14:16 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Wenn man so Aussagen wie: "Die Wähler haben dieses Spiel durchschaut." liest, dann weiss man auch im gleichem Atemzug, um was für eine manipulatives Interview es sich handelt. Andere Gründe, insbesondere der zeitliche Aspekt, werden ausgeblendet. Auch deshalb ist der Wahlerfolg der Piraten eine Ohrfeige für Deutschlands etablierte Parteien. Ein Schlag mitten ins Gesicht für die arroganten Parteien Antworten


Glacia Anon

20.09.2011, 13:24 Uhr
Melden

Das der Piratenpartei vorgeworfen wird, sie habe kein Parteiprogramm ist ja wohl das Letzte.
Da sollten sich die Redakteure besser informieren!
Mitunter hat die Niederlage der CDU und FPD wohl eindeutig damit zutun, dass die Politik gerade insgesamt nichts leistet, es wird geredet und versprochen und doch nichts getan. Die Deutschen sind zunehmend misstrauisch und wollen Veränderungen...
Antworten


willi aerne

19.09.2011, 17:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Verglichen mit früheren FDP-Politikern wie Hans Dietrich Genscher und Walter Scheel kommen mir die Mitglieder der aktuellen FDP-Führungscrew vor wie grünschnäblige Möchtegern-Politiker ohne Stil und Programm. Mit denen ist meiner Ansicht nach nun wirklich kein Staat zu machen! Antworten


Dieter Wundrig

19.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Da war noch Klaus Kinkel - Martin Bangemann - Otto Graf Lambsdorf - Erich Mende - Franz Blücher und Theodor Heuss. Möllemann kann man wohl vergessen, so wie die jetzigen Sprösslinge


Helmut Melzer

19.09.2011, 18:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Man könnte es sogar noch etwas überspitzter darstellen. Die Piratenpartei und die FDP haben einiges gemeinsam: Sie sind gegen fast alles, und haben ziemlich unrealistische Vorstellungen. Das Führungspersonal ist auch nicht viel älter als das von der Piratenpartei nur es gibt eben doch einen kleinen Unterschied: die einen sind draußen und die anderen sind drin - im Berliner Landtag.


Fredy Walz

19.09.2011, 21:41 Uhr
Melden

@aerne, es ist schon Entsetzlich was aus der FDP "wurde"... Wennich nur schon an Genscher denke, was für saubere Demokraten und Kosmopoliten UND KOALITIONSPARTNER! Und Heute? Hüsch und hotte!


petra kaiser

19.09.2011, 14:27 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

na ja, mit ernsthafter politik hat auch die politik nichts mehr zu tun...... Antworten


Fritz-Ulrich Hein

20.09.2011, 08:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wenn es eine Regierung nicht schafft, sein Staatsvolk in politische Fragen und Entscheidungen mitzunehmen, hat sie jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Politik muss erklärbar sein, damit sie vom Volk mitgetragen wird. Dies ist bei der deutschen Regierung nicht der Fall. Das Vorgehen von Merkel & Co. erinnert eher an Volkskammer und DDR-Diktatur als an Demokratie. Antworten



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