Ausland
Mélenchon mobilisiert in Paris Zehntausende
Aktualisiert am 18.03.2012 5 Kommentare
Artikel zum Thema
- Sarkozy liegt erstmals vorn
- Der Unterschätzte
- In Frankreichs Wahlkampf gehen die Wogen hoch
- Wahlsonntag: So berichten wir
- Ségolène Royal droht hohe Busse
- Der Niedergang der Ségolène Royal
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Zur Unterstützung des französischen Präsidentschaftskandidaten der Linksfront, Jean-Luc Mélenchon, sind zehntausende Menschen durch Paris gezogen. Mit Fahnen der Linksfront und der Kommunistischen Partei zogen sie zum zentralen Place de la Bastille, dem historischen Platz der Französischen Revolution.
Nach Angaben der Veranstalter nahmen mehr als 100'000 Menschen an dem Marsch teil. Bei einer anschliessenden Kundgebung rief Mélenchon zu einem «Aufstand der Bürger» auf. Der Marsch stelle den Beginn einer «Bürgerrevolution» dar, sagte der Linken-Politiker vor der Menschenmenge. Er wolle «ein neues Kapitel» in der französischen Geschichte aufschlagen.
Zustimmung gewonnen
Mélenchon bot den Menschen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien, die «unter Unterdrückung» durch europäische Sparmassnahmen litten, seine Unterstützung an.
Die Linksfront ist ein Verbund linker Parteien, darunter die Kommunistische Partei. Mélenchon hatte in den jüngsten Umfragen deutlich an Zustimmung gewonnen. Im Wahlkampf konzentrierte er sich bislang vor allem auf verbale Angriffe auf die Reichen, die französische Elite und Sparmassnahmen, was bei vielen Wählern gut ankam.
In Umfragen überschritt er zuletzt die symbolisch wichtige Zehn- Prozent-Marke. Laut einer Umfrage vom Sonntag käme Mélenchon in der ersten Wahlrunde am 22. April auf elf Prozent.
(kpn/sda)
Erstellt: 18.03.2012, 21:26 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
5 Kommentare
Es geht nicht mehr um Links oder Rechts sondern um die 1% und 99%. Die gegenwärtige Politik dient noch immer den 1% zu, setzt die Prinzipien der Freien Marktes ausser Kraft und bedroht damit den Geiste der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie. Die politische Reaktion dürfte sich schrittweise neu formatieren und gegenwärtige Machtgefüge verstärkt in Frage stellen. Antworten
Ausland
- 20:06Rafsanjani von der Wahl ausgesperrt
- 16:44Präsident verwehrt schwulem Dozenten Professur
- 13:02Hizbollah könnte auch in der EU auf Terrorliste kommen
- 11:56Israelisches Fahrzeug auf dem Golan zerstört
- 10:33Apple wird zum Paradebeispiel für Steuervermeidung
- 08:20Völkermordurteil gegen Ríos Montt aufgehoben
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".

Bitte warten
Die Welt in Bildern


























