Ausland

Diskussion

Jetzt braucht es die Gelddruckmaschine

In der Eurokrise, in der heute entscheidende Beschlüsse anstehen, haben die Deutschen und Franzosen wieder einmal Streit. Doch diesmal hat Frankreich recht. Eine Analyse. Mehr...

Von Philipp Löpfe.

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165 Kommentare

Kurt Hofman

30.10.2011, 19:19 Uhr
Melden

Dieses Geschreibsel von "Am Rande des Abgrundes" wird schön langsam lächerlich.
Man weiß doch , daß die EU längst zu einer Bunkermentalität übergegangen ist, wo nichts mehr authentisch wirkt und ist und die Krise nie mehr zu lösen sein wird ohne Hyperinflation oder Revolution alla 1848.
Wenn die Deutschen damit ein Problem haben, dann sollen's halt die Skala Mobile für die Arbeiter einführen.
Antworten


Peter Söldner

26.10.2011, 23:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Zitat: "Schulden mit der Druckerpresse zu tilgen bleibt deshalb ein deutscher Albtraum. " Zitatende.
Der Autor des Artikels hat die Geldschöpfung in unserem Kreditgeldsystem nicht kapiert
Papier-Geld kommt in unserem Kreditgeldsystem IMMER und AUSNAHMSLOS und AUSSCHLIESSLICH durch Schuldenmachen auf die Welt! Deshalb kann man durch "Gelddrucken" keine Schulden reduzieren.
Antworten


Patrick Le Cloarec

26.10.2011, 21:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Frau Weiss, la planche à billets ne sert à rien. Wichtig ist, dass Frankreich und Deutschland sich von den EU und EURO definitiv entfernen, sofern Sarkozy und Merkel den begriff "Volksinteresse" etwas bedeutet . Der Triumph der Glückselligkeit in der EU fand nie statt. Juncker sei als sehr seriöses, gewissenhaften Herr einzuschätzen. Barroso, als grosskotziger Blender wie der "Cavaliere". Antworten


Sibylle Weiss

26.10.2011, 19:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Einerseits ist so eine Gelddruckmaschine ganz praktisch.Andererseits sollte man bei zuviel Geld drucken aufpassen,dass man dadurch nicht zuviel Geld auf den Markt wirft und dieses dann eine Hyperinflation produizert! Antworten


D. klischat

26.10.2011, 18:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Löpfe, was ist das für eine Logik, nur weil die Deutschen eine (verständliche) Abneigung gegen die Gelddruckmaschine haben und ohne Gelddruckmaschine der € wieder mal ernsthaft gefährdet ist, hat F Recht, obwohl es mit 300 Miliarden neu gedrucktem € in erster eigene Banken retten will. Antworten


felix halter

26.10.2011, 16:17 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

wenn die euro-länder griechenland dann bankrott geschickt hätten, als sich die lage abzeichnete, wäre die krise längst überstanden und gutes geld stünde für künftige herausforderungen zur verfügung.
aber was will man, wenn politiker das tun, was sie können: lange nichts und dann das falsche.
gibt es keine verwaltungssoftware, die die politiker ersetzen? wir brauchen sie wirklich nicht.
Antworten


Werner Vogel

26.10.2011, 15:20 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Dummheiten mit Dummheiten bekämpfen hat eine lange Tradition
Am Ende des Tages siegt die unumgängliche Wahrheit
Werner Vogel, Oberentfelden
Antworten


Frank Baum

26.10.2011, 14:55 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die Deutschen Steuerzahler sollen also auch noch die französischen Banken retten, damit die Franzosen selbst keine schweren Entscheide treffen müssen. Würde man jetzt den Rat Löpfe's folgen, würde der Eruo kurzfristig überleben aber mittelfristig würde der ganze Euro-Raum in der Misswirtschaft versinken. Das Problem ist, dass so eine Massnahme nie ein Ende nehmen würde. Antworten


Patrick Le Cloarec

26.10.2011, 22:51 Uhr
Melden

Herr Baum, es wäre wünschenswert sie selber erkennen würde, die BRD den Reinschlucken der DDR und deren Schuldenberge nie verdauert hat. Kohl sowie Schröder misbilligten den Rest. Merkel sitzt mit den Erbe allein.
...Genauso, Franzosen werden auch allein überleben und brauchen die Deutschen nicht, genauso die Deutschen und Engländer den Franzosen nicht brauchen werden. Wer braucht die Schweiz?


Frank Zuffnik

26.10.2011, 14:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Weltwirtschaft hat die letzten Jahrzehnte auf Pump funktioniert. Und nun merkt ploetzlich jeder, dass man Blasen nicht essen kann und sichs darin auch schlecht wohnt. Aber was soll denn der Aktionismus nun ploetzlich? Die Frage ist doch eigentlich nur noch, wollen wir mit unseren virtuellen Reichtuemern langsam oder schnell erwachen, auch wir Schweizer, denn wir haben da ja nett mitgespielt. Antworten


Zelokan Zel

26.10.2011, 14:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Schön dass einige noch immer an die Utopie des "Freien Markt" glauben.
Hat es den schon mal gegeben? Wenn ja, dann aber auch nur ganz kurze Zeit.
Antworten


René Reinhard

26.10.2011, 13:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

«Jetzt braucht es die Gelddruckmaschine». So eine könnte ich, und sicher nicht nur ich, als Rentner mit «Ergänzungs»leistungen etwa die letzten Tage vor jedem Monatsende auch ganz gut gebrauchen. Antworten


Roland E. Schaub

26.10.2011, 12:37 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die EURO-Länder sollen also ihre Schulden "weginflationieren"?- Und die SNB/ Schweiz ist mit dabei! Die CH-Exporteure und Gastronomen sind gerettet... Sie erhalten zwar "wertlose" Euros für ihre Leistungen, aber weil sie ihren Aufwand (inkl.Löhne) mit bald auch "wertlosen" Franken bezahlen können, geht die Rechnung scheinbar auf. Die meisten von uns werden aber einen hohen Preis dafür zahlen... Antworten


Gerd H. Kuepper

26.10.2011, 12:23 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Was hatte der Professor im Erstsemester vor 40 Jahren versucht uns beizubringen: "Man kann nur kurzfristig mehr Geld ausgeben als einnehmen wenn dem kein Substanzgewinn entgegensteht, egal ob bei Volkswirtschaft Unternehmen oder Privatperson. Diese Wahrheit hebelt keine noch so moderne Wirtschaftstheorie aus." Warum habe ich so lange nicht daran geglaubt ........... Antworten


Werner Hebeisen

26.10.2011, 11:33 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Vergessen wir nicht, dass Sarkozy ausschliesslich auf seinen eigenen (persönlichen) Vorteil ziehlt. Er hat sich als Präsident "von mehr verdienen" dargestellt. Wenn jetzt Banken kippen auf Grund ihres Engagements in GR muss der Staat Geld in die Banken schiessen. Das heisst riesige Verluste, ein Loch in der Staatskasse. Also nichts "mit mehr verdienen" sondern m e h r Steuern.Ein Sarkozy-Debakel Antworten


Lidija Jametti

26.10.2011, 12:50 Uhr
Melden

FR. Banken engagierten sich gewaltig in Italien, mit ca. 250 Millrd Euro. Steigen für IT. die Zinsen kann es den FR. Banken Willkomensgeschenk sein. Werden Italiener zahlungsunfähig droht FR. Banken ein Desaster. In GR sind FR. Banken stark engagiert. Summa sumarum die EU oder die Eurozone ist nicht zu beneiden. FR. Staat steht mit ca. 23000Millarden Schulden ziemlich bleich da.


Silvie Blake

26.10.2011, 11:33 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Klar will Frankreich so wenig wie möglich Eigenverantwortung übernehmen. Wen wundert's bei ca. 200 Milliarden faulen Papieren ihrer Banken. Antworten


Martin Karrer

26.10.2011, 11:13 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Der Markt, die unsichtbare Hand regelt und steuert doch alles. Lasst den Markt arbeiten, der ist immer gut. Also, zumindest solange er nicht gegen einen wirkt. Die sollen jetzt ihre eigene Medizin schlucken. Keine Subventionen, Heimat- oder Dekmalschtuz für Banken. Antworten


Martin Meier

26.10.2011, 11:38 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Der Markt würde das politische Projekt EURO wohl zum Scheitern bringen. Das politische Projekt hat m.E. folgende Ziele: Machtkonzentration bei DE und FR,d.h. diese beiden Staaten dominieren den Rest-EURO-Raum z.B. bei der Harmonisierung (z.B. Mindestbesteuerung, maximale Arbeitszeiten, Mindestlöhne).
Ob das im Interesse kleinerer Staaten ist (z.B. Slowakei, Finnland)?


Isabelle Deschamps

26.10.2011, 11:32 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Leider kann hier von einem freien Markt schon lange keine Rede mehr sein, da die Zentralbanken regelmässig in den Wirtschaftskreislauf hineingegriffen haben um eine Deflation zu bekämpfen, die es aber regelmässig braucht damit sich die Wirtschaft von selbst erholen kann. Ein Teufelskreis: Gibts keine neue Liquidität, kollabiert das Geldsystem auf der Stelle. Es braucht jetzt immer höhere Summen !!


Bernd Walther

26.10.2011, 11:32 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Nicht nur der Euro ist nicht mehr zu retten, in dieser Krise steht die gesamte industrielle Zivilisation samt ihrer unfairen elitären Fiatgeldschöpfung zur finalen Disposition! Die Menschheit hat mit global peak oil (2006) die Grenzen des Wachstums erreicht und wird ab jetzt schrumpfen müssen. Globalisierung (= EU) ist ohne Zukunft, da sie ohne billige Energie + Ressourcen nicht existieren kann. Antworten


Lidija Jametti

26.10.2011, 11:04 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ich sehe den aktuellen Schuldenstand der Eurozone an und stelle fest, dass alle Länder der Eurozone über 60% des BIP verschuldet sind.
GR,IT,Belg.,FR,DE,IR,Port. sind über alle Ohren verschuldet. DE mit 83.2% des BIP und FR mit 82.3% des BIP.
GR mit 144% des BIP und IT mit 118.4% des BIP.
Nur Verkauf des Tafelsilbers in der Eurozone wird Abhilfe schaffen. Unsinn Angelsachsen-Model zu folgen.
Antworten


Markus Stoffels

26.10.2011, 11:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

An alle Euroskeptiker: Lasst uns wetten: Der Euro wird NICHT untergehen. Die Länder der Eurozone werden sich verbiegen, winden, die Bürger wütend machen, sich gegenseitig beschimpfen etc. etc. Aber letztenendes wird der Euro nicht untergehen. Vielleicht sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen. Für eine richtige Eskalation ist Europa zu diplomatisch geworden... Antworten


Silvie Blake

26.10.2011, 11:36 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Sie dürften Recht behalten, nur die andere Seite der Medaille sprechen Sie nicht an. Viele jetzige Steuerzahler werden verarmen.


Andreas Meier

26.10.2011, 11:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

..und seelig werden die gläubigen..;-)


Hans Muster

26.10.2011, 10:58 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Immer das gleiche Rezept: Geldmengerweiterung. Die langfristigen sozialen Folgen, scheinen dem Autor angeblich unbekannt. Ein Blick in die Geschichtsbücher würde hier nicht schaden. Denn das Problem sind nicht die angeblich unkontrollierten Märkte, das Problem sind die Interventionen (monetär und fiskal), die der Autor auch nach jahrelangen Fehlschlägen dieser Politik immernoch vorschlägt. Antworten


Marc Platt

26.10.2011, 10:57 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Man muss dem Inhalt dieses Artikels klar widersprechen. Nehmen wir Griechenland dieses hat heute ca. 300
Mrd € Schulden aber die Griechen haben ein Auslandsvermögen von geschätzten 200 Mrd € (zu grössten Teil Schwarzgeld auch in der Schweiz und England) das heist die Griechen sind in der Lage aus eigener Kraft die Schulden um 2/3 zu senken. Das Problem ist das die Griechen kein Geschäftsmodel habe
Antworten


Markus Stoffels

26.10.2011, 11:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Stimmt absolut! Ein Paradebeispiel für das unterirdische "Geschäftsmodell": Obwohl jeder dritte (!) AN verbeamtet war und viele Firmen das Verwaltungsverfahren aufgrund der vielen Formulare als zu aufwändig erachteten, waren die Griechen trotzdem nicht in der Lage, die EU-Agrarsubventionen mittels Formularen richtig zu beantragen, sodass sie von den Mrd.beträgen nur einen Bruchteil erhielten. LOL


Pius Schäffer

26.10.2011, 11:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Man kann Herr Platt nur zu stimmen die Griechen können sich noch selbst helfen aber sie wollen offensichtlich nicht weil sie auf einen Schuldenerlass spekulieren.
Was Europa tun muss ist Griechenland beim Aufbau eines Geschäftsmodel zu entwickeln.


André Gross

26.10.2011, 10:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Einige Leute kann ich nicht verstehen. Gelddrucken birgt die Gefahr das möglicherweise der Euro noch schwächer wird. Nichts zu machen wird die abwärtsspirale des Euros gleichbehalten.
Und Schulden bei der eigenen Zentralbank sind generell kein Problem da man diese nicht wirklich einhalten muss. Nichts tun trifft Sparer wohl weit härter.
Antworten


Jupp Matthiesen

26.10.2011, 10:47 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Herr Löpfe, die EU wurde nicht gegründet, "um die ewig zerstrittenen Länder F und D auseinanderzuhalten", sondern zusammenzubringen. Im Übrigen haben die Deutschen und die Franzosen keinen Streit, sondern es wird sachlich kontrovers eine Lösung gesucht. Ich als Deutscher empfinde die Zusammenarbeit zwischen Sarkozy und Merkel als vorbildlich, Ihnen als Schweizer mag das merkwürdig erscheinen. Antworten


Marcel Baumeister

26.10.2011, 13:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Matthiesen, SIe haben also nicht begriffen, dass Frankreich schon mit der Einführung des Euro nichts anderes als "nationalen Chauvinismus" betrieben hat...? Dann sind Sie in meinen Augen nicht nur BRD sozialisiert sondern auch naiv.....aber das eine bedingt ja oft das andere.
PS: Es soll auch Deutsche geben, für die Solidarität nicht nur eine EInbahnstrasse sein kann. Ich gehöre dazu.


Martin Meier

26.10.2011, 13:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Matthiesen:europ.Denken im Sinne Vereinheitlichung und Unterordnung unter Länder wie DE und FR sind mir als CH tatsächlich sehr fremd.
Die mögliche Vereinheitlichung erläuterte Hr. Juncker im NZZ Interview heute, die notwendige Unterordnung kl. Länder unter DE und FR waren z.B. kürzlich bei der Slowakei sehr spürbar.
Ich bin zur Zeit lieber "Isolationist" als Finanzierer einer wirtsch. Utopie


Jupp Matthiesen

26.10.2011, 12:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Richtig, Herr Baumeister, und über diese "Sozialisierung" bin ich heilfroh. Für Schweizer mag es befremdlich klingen, dass zwei Staaten über den nationalen Chauvinismus hinweg zusammenarbeiten im Sinne eines Gesamteuropas, es ist hier in den Kommentaren zur Genüge zu lesen, dass europäisches Denken nicht gerade eine schweizer Spezialität ist. Das negative Denken ist typisch für Isolationismus.


Fritz Nussbaumer

26.10.2011, 11:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Matthiesen zeigt hier alle Symtome des "guten Deutschen".
Die deutsch-französische Freundschaft wird so lange anhalten, wie
Deutschland bezahlt und wirtschaftlich nicht zum Konkurenten von
Frankreich wird, sonst ist diese "Freundschaft" sehr schnell am Ende.
Meine Aussage betr Frankreich kann auf alle romanischen Staaten
ausgedehnt werden.
Wir Schweizer kennen diese Seelenbefindlichkeiten.


Marcel Baumeister

26.10.2011, 11:29 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Und ich als ebefalls Deutscher sagen Ihnen, dass, sobald Deutschland den französischen Vorgaben nicht mehr folgt, es ganz schnell vorbei ist mit der " sachlich kontroversen Lösungssuche". Die "Zusammenarbeit" von Merkel und Sarkozy kann nur jemand als vorbildlich empfinden, der in der BRD sozialisiert wurde.


Kalle Praktikus

26.10.2011, 10:43 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Eine Währung ist schlussendlich nicht mehr wert, als das, was die dahinter stehende Volkswirtschaft zu leisten vermag. Die immensen Schulden überforderen die Leistungsfähigkeit der betroffenen €-Staaten. Daran kann auch Ihre Geldkanone nichts mehr ändern. Es gibt nichts mehr zu retten. Zurück an den Start! Diesmal aber bitte von Anfang an die richtige Spur erwischen. Antworten


Alain Burky

26.10.2011, 10:41 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

"Blinder Positi(v)mismus", also die staendige Flucht nach vorne, funktioniert schon in der Philosophie nicht;
warum sollte das denn in der Oekonomie funktionieren ?
Antworten


Isabelle Deschamps

26.10.2011, 10:41 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Eine Währung die man retten muss ist bereits verloren. Es ist zu spät, alle diese Missstände zu korrigieren. Aber die Politiker wollen es nicht wahrhaben. Gestern hat man im Bundestag eine Umfrage zum neuen Hebel des EFSF gemacht, worüber heute abgstimmt wird. Fazit: Die meisten Politiker haben keine Ahnung worum es geht. Antworten


Patrick Haas

26.10.2011, 10:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Der «lender of last resort» ist nicht der «Bürge in letzter Instanz»! Unter dem Begriff versteht man die Liquiditätshilfe und nicht die Solvenzhilfe für eine Geschäftsbank durch die Zentralbank. Die Zentralbank bürgt dabei nicht für die Verbindlichkeiten der Geschäftsbank, sondern verlangt ausreichend Sicherheiten für die Liquiditätshilfe (in der Schweiz geschieht das über Repo-Geschäfte). Antworten


Urs Alig

26.10.2011, 10:33 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das ganze System ist eigentlich überholt bzw. so künstlich dass es den Bach abgehen sollte. Vielleicht gibt es dann, nach sicherlich sehr turbulenten Zeiten, wieder einen sinnvollen Neuanfang. Wobei auch das bezweifelt werden kann, denn wann haben die Menschen schon aus ihren Fehlern gelernt? Antworten


Helene Halmer

26.10.2011, 10:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Akteure tragen schwarz, Sarkozy gar schwarze Krawatte. Symbolträchtiges Bild Antworten


Alfons Schaf

26.10.2011, 10:26 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Frankreich hat Recht? Das schreibt rein Schweizer Blatt? Enteignung von Bürgern? Nichts anderes ist es, wenn die EZB Geld druckt. Also soll das Volk ausgeraubt werden, damit die Staaten sich entschulden können? Eine doch ungewöhnliche Lösung aus der Schweiz. Nun ja, da der Franken inzwischen an den Euro gekoppelt ist, werden ihr Schweizer auch nicht verschont bleiben. Ihr zahlt für die PIGS mit !! Antworten


reto amsler

26.10.2011, 10:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

das volk ist der staat. das volk lebt über die verhältnisse


Andreas Bitterli

26.10.2011, 10:26 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Die können die 1 Druckmaschine ja gleich in die SNB stellen. Dann entfallen die Transportkosten. Zudem haben die viel Platz, da das Gold ja weg ist, welches man zu Schleuderpriesen verkauft hatte. Antworten


Lennart Kirill

26.10.2011, 10:25 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

P. Löpfe's Aufruf mehr Geld zu drucken ist für mich ein Startsignal um mehr Yuan's, brasilianische Real's oder indische Rupien zu kaufen. Er ruft dazu auf, anstatt die Schuldner für ihren Leichtsinn zu bestrafen, die Sparer für ihre Vorsicht zu bestrafen und sie zu enteignen. Antworten


Hanspeter Lechner

26.10.2011, 11:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Lennart Kirill: Vielleicht konzentrieren Sie sich vorerst auf Indische Rupien und Brasilianische Real - denn das mit den Chinesischen Yuan ist etwas tricky: als Ausländer dürfen Sie maximal 30'000 CHF pro Jahr in CNY wechseln - und auch das nur, wenn Sie tatsächlich in China leben ...
Aber es gibt ja auch noch (Chinesische) Strohmänner - nur: seien Sie vorsichtig!
Lieber Gruss aus NanNing, China!


Martin Meier

26.10.2011, 10:21 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Gelddrucken ist eine ENTEIGNUNG durch die Zentralbank. Enteignet werden dabei v.a. Sparer, Pensionäre. Leute mit Sachwerten (z.B. Häuser, Aktien) sind weniger betroffen. Mir ist unverständlich wie Tagi und Politiker Gelddrucken als sinnvoll erachten.
Das "dumme" Volk wurde bei der EURO-Einführung in Deutschland nicht befragt, wahrscheinlich ginge es Deutschland und Europa nun besser
Antworten


Martin Meier

26.10.2011, 11:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@F. Zuffnik: zum Glück kann in der Schweiz das "dumme" Volk gewisse Entscheide der gewählten Politiker umstossen.


Andreas Meier

26.10.2011, 10:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Stoffels: Da wäre ich mir nicht so sicher, D, USA + andere haben Besitzer von Sachwerten mehr als einmal enteignet ( z.b Goldenteignung) In D wurden Immobilienbesitzer nach der Hyperinflation steuerlich so hoch belastet, dass die meisten pleite gingen! Der Hyperinflation kann kaum einer entkommen, auch Aktienbesitzer nicht - wenn nichts mehr verdient wird, sinken auch die Kurse ins bodenlose!


Frank Zuffnik

26.10.2011, 10:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das dumme Volk hat genau jene Politiker gewaehlt, die all das moeglich machen.


Markus Stoffels

26.10.2011, 10:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die Deutschen sind gerade massenweise dabei, ihre Geld- in Sachwerte "umzutauschen". Habe das gestern gelesen. Der Immonilienmarkt boomt, auch amazon und zalando machen gute Geschäfte. Die Sachwerte kann einem nämlich keiner mehr nehmen.


Karin U Müller

26.10.2011, 10:21 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

geld=schuld. nur 1/10 der geldmenge ist durch die realwirtschaft abgedeckt (global). geld drucken heisst schulden erhöhen, heisst die realwirtschaft noch mehr schwächen. das versteht doch jedes kind. warum verstehen es unsere politiker nicht??? Antworten


Amon Scherrer

26.10.2011, 11:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wer glaubt sonst noch, dass Geld=Schuld ist? Bitte aufstrecken. Dann diskutieren wir hier mal gesondert, das ist ja unsäglich.


Jon Caduff

26.10.2011, 10:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Jeder, der tatsächlich glaubt, dass Geld=Schuld ist, darf seine Schulden gerne auf mein Bankkonto überweisen. Ansonsten bitte erst denken und erst dann schreiben.


Roger Mettler

26.10.2011, 10:17 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Herr Loepfe irrt total mit seiner Aussage "Frankreich" hat Recht". Geld drucken bis zum geht nicht mehr ist ein Raubzug gegen alle, die bisher sparsam und vorausschauend mit ihrem Geld umgegangen sind und eine Belohnung für die Schuldenmacher. Ehrlich Tagi, das könnt ihr nicht ernsthaft meinen, das gäbe eine Revolte. Ich gehe also nun wacker Geld ausgeben, nützt mir ja eh bald nichts mehr. Antworten


smart hegglin

26.10.2011, 10:38 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Der Tagi sieht die Realitäten, welche schon immer waren, sind und bleiben: Man kann nur dort etwas holen wo es (noch) etwas hat. Dieses Motto zelebriert der Tagi im Chor mit SFR, Ringier, SP, Grünen, CVP, EVP und BDP seit Jahren. CH-Bürgerinen und Bürger, die Ihr (noch) etwas euer Eigen nennt, kauft Sachwerte! Und wählt in vier Jahren FDP und vernünftige SVP'ler(innen)!


Herbert Hegner

26.10.2011, 10:14 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Bei dieser Euphorie für die Gelddruckmaschine des Herrn Löpfe bitte nicht vergessen, dass dieses Geld indirekt aus den Pensionskassen und Spargeldern aller Bürger (wir bürgen für alles und jedes) genommen wird, weil die Inflation kommen wird. Dann wird nicht nur die EU Geschichte sein, sondern der Frieden innerhalb eines Landes und was dann unter den Nationen passiert, zeigt jedes Geschichtsbuch! Antworten


Max Moser

26.10.2011, 10:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Das Projekt, das Frieden sichern sollte, scheint diesen nun stark zu gefährden. Solange unser Geld noch etwas Wert ist, sollte sich die Schweiz überlegen, ob sie damit vielleicht noch viel mehr Kampfflugzeuge kaufen sollte.


Marcus Ehrismann

26.10.2011, 10:09 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Danke, Tagi, für diese seriöse Beurteilung der aktuellen Situation. Euro-Land, mir graust vor Dir. Antworten


Roland Merkli

26.10.2011, 10:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Der IWF prüft eine Beteiligung am EFSF. Es ist vorgesehen dafür eigens einen Geldtopf zu schaffen und wir Schweizer sind natürlich herzlich eingeladen mit zu helfen den Topf zu füllen. Unsere Politiker werden schon abnicken. Irgendwie hab ich das Gefühl das die Eurokrise die Schweiz finanziell am meisten kosten wird, da wir das einzige Land der Welt sind welche den Euro über den Markt stützt Antworten


Roland Merkli

26.10.2011, 10:33 Uhr
Melden

@Stoffels.: Da geb ich Ihnen recht, doch waren und sind die Interventionen nicht zwingend


Markus Stoffels

26.10.2011, 10:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Merkli: OK dann kann es evtl. sein das die CH eine höhere relative Belastung trägt, keineswegs aber eine absolut höhere Belastung. Sollte die relativ höhere Belastung tats. eintreten, ist dies nur Beweis dafür, wie sehr die CH trotz Nichtmitgliedschaft der EU in den globalen, aber v.a. auch den innereuropäischen Markt eingebunden ist.


Roland Merkli

26.10.2011, 10:22 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Herr Stoffels. Die Marktintervention der SNB bei 1.40 hat die Schweiz bereits 40 Mia gekostet und dies innert kurzer Zeit. Im Vergleich zur Grösse zu Deutschland haben wir diese schon jetzt überholt.


Markus Stoffels

26.10.2011, 10:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ihren ersten Teil bestätige ich gerne. Aber die Schweizer kostet das wohl mitnichten am meisten. ESFS und ESM kosten D. schlimmstenfalls über 400 Mrd. € incl. Zinsen. Das ist nun wirklich nicht mit der direkten potentiellen CH Belastung über den IWF zu vergleichen. Selbst die indirekten Belastungen über Steuerausfälle wegen der Frankenstärke vermögen nicht 400 Mrd. € zu erreichen.


Andreas Spring

26.10.2011, 10:06 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die USA leben seit Urzeiten mit Inflation und können das handhaben. Die EU ist lediglich eine Währungsunion ohne politisches Durchgriffsrecht auf finanziell schwache Sünder. Ergo wird bei Inflation der Schuldner gestärkt und der Gläubiger massiv geschwächt. So rettet man keine Währung, so begräbt man sie endgültig. Merkel ist sich dessen bewusst. Sarkozy zittert lediglich wegen seiner Banken! Antworten


Dieter Wundrig

26.10.2011, 10:30 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die USA lebt nicht nur mit Inflation, sie lebt auch mit Städten und Bundesstaaaaten welche total pleite sind, oder pleite waren. Weshalb? Es ist natürlich einfacher mit einer Welt-Leitwährung zu leben und beliebig zu drucken. Aber bis in alle Ewigkeit wird das wohl auch nicht mehr funktionieren. Eigentlich unverständlich wenn sich hier viele den Zusammenbruch von EURO / EU wünschen.


erich schweizer

26.10.2011, 10:00 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

loepfe hat absolut recht, die schulden der 17 euro laender sind ja nur 8 billionen amerika dagegen hat 15 billionen schulden. die schweizer nationalbank hat es vorgemacht, man muss dem markt glauben machen dass man alles unternimmt und dann braucht man gar nicht einzugreifen. der euro ist viel staerker als der dollar und wird es auch bleiben. Antworten


Max Meier

26.10.2011, 10:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Das will ich Ende Woche erst mal sehen wenn die September Statistik der SNB erscheint. Ich bin mir da nicht so sicher ob sich an den Währungspositionen nichts geändert hat...


Karin Sutter

26.10.2011, 09:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das Problem ist viel mehr Merkel, welche einer Frühzeitigen Lösung wie Eurobonds, Schuldenschnitt oder die Ausklammerung von Griechenland aus dem Euro-Raum nicht wollte. Es ist 1 vor 12 in der EU und kurzfristig kann nur mehr massive Liquidität helfen. Allerdings ist die EU damit noch nicht aus dem Schneider.... Antworten


Jörg Keller

26.10.2011, 10:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sie sprechen einen guten Punkt an. Weder unter Schmidt noch Kohl, hätten die Spekulanten auf eine Staatspleite eine EURO-Landes gewettet. Aber mit der Beliebigkeit von Frau Merkel lag das während Monaten in der Schwebe. Hier kann man "wunderbar" sehen, wie eine fehlende Politische Grundausrichtung eine Volkswirtschaft in bedrohliche Schieflage bringt.
Traurig nur für GR, EU und letztlich auch CH.


Andreas Schnyder

26.10.2011, 09:56 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Der grosse Unterschied zu den USA ist wohl der, dass viel mehr Geld abgeschrieben werden muss, als in der Finanzkrise, wo ein grosser Teil auf Hysterie beruhte. Auch eine Gelddruckmaschine wird die Schulden nicht wegbekommen. Die bleiben kleben wie Hundesch... am Schuh. Problem vertagt. Willkommen in der Schuldenfalle. Problem ohne Leid ist nicht lösbar. Mit einer Geldkanone schon gar nicht. Antworten


lucius mayer

26.10.2011, 09:52 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

«Recht» gemäß Herrn Löpfe hieße also ein Raubzug auf die Ersparnisse und die Renten der Menschen, die sich ein Leben lang schon abgerackert haben? Ein Riesen-Raubzug zugunsten der Bankster? Hyperinflation als Heilmittel? Antworten


John Peer

26.10.2011, 10:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Zuffnik Die Führer, die den gierigen Wählern (darunter auch Banker, Bauern, etc.) versprochen haben, dass sie nichtexistenten Wohlstand an sie verteilen würden.


Frank Zuffnik

26.10.2011, 10:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Und wen haben denn diese Menschen ein Leben lang gewaehlt? Die Vorsichtigen, welche vor den Folgen des ungezuegelten Kapitalismus schon immer gewarnt haben, oder jene gierigen Fuehrer, die das System dahin gebracht haben wo es jetzt steht?


Ursula Badertscher

26.10.2011, 09:52 Uhr
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Hört auf mit solch sinnlosen "Analysen" uns blickt endlich der Realität ins Auge: Das System liegt im Sterbebett. Das globale multiple Organversagen ist längst im Gang! Time to say Goodbye! Die Zukunft liegt im Neustart u. der Kreation eines völlig neuen Systems das im Dienste der Menschheit steht! Und nicht wie die bisherigen Versagersysteme welche die Menschen in den Dienst des Systems stellten Antworten


Amon Scherrer

26.10.2011, 11:38 Uhr
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@Badertscher: Wenn das nächste System wieder Sozialismus, Anarchie oder Faustrecht sein soll, dann Gnade uns das Spaghettimonster.


Ursula Badertscher

26.10.2011, 10:37 Uhr
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@Aerne: Ist um jeden Preis bewahren und sich an die Vergangenheit festklammern eine bessere Lösung? Selbst dann wenn die Realität uns deutlich signalisiert dass es nicht funktioniert? Es gibt vielleicht zwei drei Aspekte im bestehenden System die funktionieren. Aber was nützen uns diese, wenn das Fundament (u.a. das Zinssystem) totaler Schrott ist, der alle 60-80 Jahre zum Zusammenbruch führt?


Karin U Müller

26.10.2011, 10:18 Uhr
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nicht die verteilung des sozialprodukts ist das problem, sondern dass die geldmenge (=schuldenmenge, da geld von privaten kreditinstituten geschöpft wird) das sozialprodukt um ein 10faches übersteigt. es wäre ein exponentielles wachstum der realwirtschaft nötig, um dies abzufangen. geht aber nicht. also: BSP=geldmenge, geldschöpfung in die hand der staaten.


Hansueli Zürcher

26.10.2011, 10:06 Uhr
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Konkret: meinen Sie damit den JETZIGEN Kapitalismus und glauben Sie, dass eine Bluttransfusion (Geld drucken) nur noch eine Verlängerung bis zum nahen Tod ist? Wenn man Berlusconi als Beispiel nimmt, so scheint es ,dass Tote immer wieder gerettet werden können. Gleichwohl, Sie haben wohl Recht!


willi aerne

26.10.2011, 10:02 Uhr
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Völlig neues System: gute Idee! Das Problem dabei, dass keiner weiss, wie dieses aussieht. Weiteres Problem: es kommen immer wieder Rattenfänger, denen die Leute mangels Durchsicht auf den Leim kriechen. Man könnte ja auch zuerst mal das bekannte System so reformieren, dass eine bessere Verteilung des Sozialprodukts stattfindet.


urs bauer

26.10.2011, 09:45 Uhr
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Gute Nacht !! Die SNB wird kräftig mitdrucken. Das ende des Geldsystems werden auch wir in der Schweiz mit erleben wenn nicht jemand die SNB stoppt !! Milliarden an Wertlose Euro und Dollar. Ich hoffe unsere Exporteure die nach einem schwächeren Franken schreien freuts und sie können noch kurzfristig Umsatz machen. bald ist Feierabend. Antworten


Anton Durler

26.10.2011, 11:05 Uhr
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Das Ende des derzeitigen Geldsystems ist zu begrüssen.


Andreas Meier

26.10.2011, 10:12 Uhr
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Sehe ich genauso..;-) einfach skandalös und völlig unverantwortlich was die SNB derzeit an Geldpolitik betreibt! Unsere Nachkommen werden einen gigantischen Schuldenberg erben! Nur dumm, das unsere Kinder + Enkel diese "Herren" von der SNB wohl nicht mehr gerichtlich zur Verantwortung ziehen werden können - leider !


Andreas Meier

26.10.2011, 09:44 Uhr
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Der € ist so oder so, bald Geschichte ! Entweder wird er weginflationiert mit der Geldpresse, oder die Eurozone zerfällt ganz einfach wieder in ihre Einzelteile! Einmal mehr versucht Frankreich seine eigene Haut zu retten auf Kosten der noch halbwegs soliden Euroländer wie D, A, Fi + NL! Das Gespenst der Hyberinflation ist längst in der "Euroburg" eingezogen - wer zieht wohl zuerst aus..;-)? Antworten


willi aerne

26.10.2011, 09:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Gott hat nach der Bibel die Welt aus dem Chaos erschaffen, indem er sagte : "Fiat Lux!". Heute schaffen Politiker das Chaos und die Notenbanker erschaffen dann daraus Euros, indem sie sagen: "Fiat Money!". Die Welt existiert immer noch. Der Euro auch. Wenn er verschwindet, landen wir wohl wieder im Chaos! Dann gehts wieder von vorne lost. Geschlossener Kreislauf. Antworten


jörg schaefer

26.10.2011, 10:17 Uhr
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Wenn schon Latein zitieren, dann "fiat argentum" Lol!


Jonas Schneider

26.10.2011, 09:40 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Staaten helfen den Banken, damit die Banken den Staaten helfen können etc.. Die Führung der EU weiss genau, dass das nicht funktionieren kann. Zweck: Privatisierung und Konzentration der Macht auf eine kleine Finanzelite, die bei einer grossen Krise gewinnt. Während vor einigen Jahrzehnten Diskurs noch möglich war, wird heute jeder, der neoliberales Denken kritisiert, nicht ernst genommen. Antworten


Jonas Schneider

26.10.2011, 10:41 Uhr
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@Peer: Sie haben recht, ich habe den Begriff nicht in seinem ursprünglichen Sinne verwendet, sondern damit die Entwicklung bezeichnet, die mit Thatcher und Reagan begonnen hat. "Marktfundamentalismus" wäre treffender.


John Peer

26.10.2011, 10:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich weiss nicht, was Sie oder andere Leute unter "neoliberal" verstehen, aber mit den Ideen von Hayek, Mises, Eucken, Rothbard oder selbst Friedman hat das heutige System herzlich wenig zu tun...


Dani Kobler

26.10.2011, 09:38 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ist es für die Variante ... Ende mit Schrecken .. für Griechenland wirklich schon zu spät? Antworten


Gregor Müller

26.10.2011, 09:27 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Falsch! Die Banken verstaatlichen, dann gibts RUHE. England konnte das auch.... Antworten


Friedrich Lorenz

26.10.2011, 09:26 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

hoho, der Quervergleich zur SNB wird von den Zensoren mal wieder nicht goutiert ...... Antworten


Alois Leimgruber

26.10.2011, 09:26 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn das ganze schief läuft wird es ganz sicher mit dem Frieden in Europa vorbei sein,wenn dem Bürger seine Ersparnisse und Renten verloren gehen. Antworten


Frank Zuffnik

26.10.2011, 09:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die Gelddruckmaschine lief doch schon die ganze Zeit. Oder wie sonst haetten sich Blasen bilden koennen, wenn alles Geld durch Sachwerte gedeckt gewesen waeren? Nur aufgefallen ist es einfach keinem, weil der Glaube immer noch da war, man wuerde etwas fuer seine Papierschnitzel kriegen. Der Fehler passiert ja nicht jetzt, der ist schon lange getan, jetzt gibts nur noch zu retten was zu retten ist. Antworten


Alain Burky

26.10.2011, 09:21 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Frankreich hat seit 1974 (Quelle "Spiegel"), keinen ausgeglichenen Staatshaushalt mehr hingekriegt.
Das heisst: "Après moi - le déluge" ...
Antworten


Michael Wyss

26.10.2011, 10:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

In Deutschland sieht es auch nicht viel anders aus. Das letzte Mal war es kurz vor EURO Einführung. Und da haben Sie gerade x-Firmen privatisiert und kräftig, aber einmalig viel Geld eingenommen. ich finde es sehr vermessen als chronischer Schuldenstaat dauernd anderen Vorschriften zu machen und zu belehren. Mir tun die skandinavischen Länder leid, die aus der Schuldenwirtschaft gelernt haben.


Max Meier

26.10.2011, 09:49 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die meisten anderen Staaten haben seit der Aufkündigung des Breton Woods Abkommens Anfang der 70er Jahre meistens keinen stabilen Haushalt mehr. Zu schneller Aufbau des langfristige "Asozialstaates" mit gleichzeitigem Konsum auf Kredit produzierten das Fiasko heute. 40 Jahre Misswirtschaft wird man nicht mit ein paar oberflächlichen Massnahmen ausradieren können.


Bruno Waldvogel-Frei

26.10.2011, 09:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Druckmaschine macht es noch schlimmer. Die Inflation frisst die Löhne auf, die sozialen Spannungen explodieren. Zuletzt implodiert alles. Bestes Beispiel dafür sind die USA, die bis zum Exzess gedruckt haben mit Null Erfolg. Ein Reset ist unausweichlich. Man ist zu feige, den Leuten zu sagen, dass alles weg ist. Viele können eine Krise aushalten, aber sie hassen es, angelogen zu werden. Antworten


Jörg Keller

26.10.2011, 09:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wurde da nicht jemand vergessen? Es gilt das Übel endlich bei den Wurzeln zu packen und den Schuldenschnitt durchzuziehen. Diese bittere Medizin gilt es zu schlucken. OK.
Doch, wenn griechische Bürger + EU-Steuerzahler, EZB und IWF bluten müssen, fehlt da nicht das GR-Kapital? Die bisher unversteuerten (Rederei-)Vermögen müssen in gleicher Höhe beteiligt werden! So denkt ein CH-Unternehmer.
Antworten


Markus Stoffels

26.10.2011, 09:18 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Warum bloß verhalten sich Staaten, die ihren Bürgern dienen sollen (und nicht umgekehrt!!!) genau so, wie sich Bürger nicht verhalten dürfen? Wenn ich als Privatperson Geld ausgebe, das ich nicht habe, mich somit verschuldet und Sozialhilfe will, lacht der Staat mich aus. Wenn aber der Staat auf Pump lebt, sorgt er dafür, dass jeder Bürger mithelfen muss, diese Schulden in Zukunft abzutragen.Fair? Antworten


Markus Stoffels

26.10.2011, 11:08 Uhr
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@ Badertscher: Nun ja, früher kam das Wort Bürger von "Einwohner der Burg", heute wohl von "für den Staat bürgen"... Wie sich die Bedeutung eines Wortes wandeln kann ; P.S. Habe sogar auf Wikipedia gelesen, dass das Wort Bürger in D und CH verschiedene Bedeutungen hat ;)


Ursula Badertscher

26.10.2011, 10:48 Uhr
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Werden Sie sich mal der wahren Bedeutung des Wortes "Bürger" bewusst. Die ist ziemlich klar und unmissverständlich! Und trotzdem gibt es immer noch Idioten die sich als "stolze Bürger dieses Landes" bezeichnen...


Markus Stoffels

26.10.2011, 10:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Meines Erachtens führt der Diener (Staat) den Herren (Bürger) an der Nase herum. @ Meier: Ja, genau das stimmt. Wenn ICH Mist baue, hafte ICH. Wenn Politiker handeln (da der Staat es AN SICH ja nicht kann), haftet der Staat. Diese Unverantwortlichkeit nutzt der Politiker aus, da er vom Wählerwillen abhängig ist. Ein Nachteil der Demokratie, aber alle Alternativen sind leider noch schlechter...


paul kern

26.10.2011, 09:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wenn Sie eine Wohnung kaufen, werden Sie sich wahrscheinlich auch verschulden (müssen) via Hypothek. Wenn Sie sich für den täglichen Verbrauch verschulden, wird dies zu einem Problem. Das Gleiche gilt für Staaten: Infrastuktur-Schulden sind normal, aber solche um die Gehälter von Beamten zu bezahlen werden zu einem Problem. Deshalb sollte man die Schulden zuordnen, was man aber generell nicht tut.


Rene Meier

26.10.2011, 09:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Sie Markus, im öffentlichen Bereich funktioniert es anders - erwachsene Privatpersonen haben i.a. Ueberlick über Ihre finanziellen Angelegenheiten; die Verantwortung kann man i.a. nicht abschieben. Politiker/Stimmbürger haben i.a. (a) Tendenz zu Optimismus (b) keinen Ueberblick über die Staatsfinanzen; die Verantwortung kann man i.a. abschieben. In dieser Konstellation fällt Verschwenung leichter.


Hans Huber

26.10.2011, 09:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Nein, Umverteilung vom Bürgerkässeli zu den Banken...


Amon Scherrer

26.10.2011, 09:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Der Staat *ist* der Bürger, es gibt da keinen Unterschied. Die Griechen haben als Bürger durchaus diese Schulden in Form von Gütern, Geld und Dienstleistungen konsumiert, die Rechnung bezahlen sie aber nicht.


Frank Zuffnik

26.10.2011, 09:28 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wer waehlt denn diese Politiker eigentlich alle? Die Banken? Auslaender? Oder gar das Volk, welches in seiner eigenen Gier zuverlaessig jedem bluehende Landschaften-Versprecher hinterherschlappt? Wen muesst man da jetzt hauen?


Amon Scherrer

26.10.2011, 09:12 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Hoffentlich haben wir dann die schnelleren Gelddruckmaschinen als die EU, um diese neuen Euros kaufen zu können. Und die Griechen lernen, dass man nur genug Schulden machen muss, um ohne Konsequenzen davon zu kommen. Die Reichen in GR werden sich freuen, immer noch keine Steuern bezahlt! Antworten


John Peer

26.10.2011, 09:11 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

Nein, Herr Löpfe. Der "long run" ist endlich gekommen und die Party ist aus. Der Machbarkeitswahn von Zentralbankern und Politikern ist am Ende, der Markt lässt sich nicht weiter bändigen. Wenn man jetzt nicht endlich die schmerzhaften Korrekturen sich natürlich entfalten lässt, stürzen wir alle definitiv und für eine sehr lange Zeit ins tiefe Elend. Antworten


Walter Schmid

26.10.2011, 09:11 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Wieder dasselbe alte Spiel: Alle sollen den franz. Banken helfen. Aber hätten denn die franz. Banken auch ihre Gewinne an alle verteilt? Antworten


Michael Meienhofer

26.10.2011, 09:10 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Unser nördlicher Nachbar hat in den 20er und 30er Jahren schon einmal die Gelddruckmaschinen zum Laufen gebracht und den Geldscheine sogar noch zusätzlich diverse Nullen beigefügt. Was dabei herausgekommen ist, lässt sich in den Geschichtsbüchern nachlesen. Antworten


Manfred Grieshaber

26.10.2011, 11:45 Uhr
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Die Inflation 1923 war politisch. Das Ruhrgebiet war von französichen Truppen besetzt worden weil angeblich die Reparationszahlungen ausblieben. Darauf gab es dort einen Generalstreik. Um den Streikenden wenigstens das Lebensnotwendige geben zu können begann Berlin Geld zu drucken. Weil die USA die Gefahr einer weltweiten Krise sahen verlangten sie von Frankreich das Militär abzuziehen.


Dieter Wundrig

26.10.2011, 09:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Dann lesen Sie einfach weiter, in Geschichtsbüchern und heutigen Zeitungen. Da waren noch andere Länder, welche druckten und ihre Schulden erst in diesem Jahrhundert beglichen haben. Pleite waren schon viele, alle haben sich wieder aufgerappelt. Schwarzseher bin ich dennoch nicht geworden, wenn man das selbst noch erlebt hat.


Marcel Meyer

26.10.2011, 09:09 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wieviel Euros darf die SNB eigentlich einkaufen? Eine Billion eine Trillion? Sie hat jetzt schon massiv mühe den kurs zu halten und das wird sicher noch viel viel heftiger. Wir Steuerzahler baden das ja dann gerne aus..... Antworten


hans zumstein

26.10.2011, 09:08 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Orell-Füssli und Trüb in Aarau haben sicher noch freie Kapazität auf ihren Druckmaschinen . . . .;-O Antworten


Friedrich Lorenz

26.10.2011, 09:17 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Nicht soviel "freie Kapazität", wie Sie meinen.
Die drucken im Moment schon mit Volldampf schon für die SNB.


eugen bissegger

26.10.2011, 09:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Auch noch ein interessanter Bericht: " Greenspan - Die EU ist zum Scheitern verurteilt " Statt mit weiteren "Rettungsschirmen" das Fehlkonstrukt weiter aufzublasen, sollten die Politiker hinstehen und eingestehen, dass das Projekt EU / Euro so nicht funktionieren kann. Was Fachleute längst vorraussahen wird offensichtlich bald Tatsache, das grosse "Bankensterben" - mit unschönen Auswirkungen. Antworten


Maria Halder

26.10.2011, 09:05 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Toll! Inflationaere Depression nennt man das dann wohl. Deflationiert wird unser Lohn und unsere Altersversorgung. Inflationiert werden die Preise fuer praktisch alles andere, inklusive der Vermoegen der Reichen. Mittelstand verarmt vollends und die Reichen koennen sich freuen. Ich ziehe daher bald einen Kollaps des ganzen Systems vor. Antworten


Marin Zeller

26.10.2011, 09:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Sorry Herr Löpfe, Frankreich hat nur insofern recht, dass es einmal mehr so gut wie möglich davon kommen möchte. Da die EU jedoch keine Wirtschaftsunion ist, soll Frankreich bitte selber schauen, wo es bleibt und einige seiner maroden Banken eben hops gehen lassen, sofern die nichts mehr für Staatsanleihen von Griechenland, Italien und Konsorten kriegen. Antworten


Markus Stoffels

26.10.2011, 09:04 Uhr
Melden 58 Empfehlung 0

F hat NICHT recht, sondern D! Nur die frz. Methode scheint als einziges zu helfen, da sich die Staaten, die den Karren schon in den Dreck gefahren haben, nicht mehr selbst retten können. Die deutsche Methode ist die er Zukunft als Prävention, die unvernünftige französische, die Schuldner und Banken belohnt, nur das aktuell notwendige Übel, um die Lage zu stabilisieren. Antworten


petra kaiser

26.10.2011, 09:03 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

und wenn man als normalbürger noten druckt, wird man verhaftet....... Antworten


Emil Roduner

26.10.2011, 11:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ja, ein Schaf darf man klonen, aber einen Geldschein nicht!


Alois Leimgruber

26.10.2011, 09:24 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die Goldpreisbindung war halt immer noch as sicherste,da konnten die Nationalbanken nur soviel Geld drucken wie sie den Gegenwert in Gold hatten. Alles andere ist Betrug ! Das Volk wird durch Entwertung ihrer Ersparnisse betrogen werden !


Fredy Aebischer

26.10.2011, 08:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die Kommentare zeigen, dass die meisten Bürger im Gegensatz zu den Politikern vernünftig denken. Das Problem lässt sich nur lösen, wenn die Länder, die lange Jahre über ihre Verhältnisse gelebt haben, endlich den Gürtel enger schnallen - auch wenn's weht tut. Deutschland bleibe nur ja standhaft in dieser Sache!! Sonst wiederholen sich bald wieder die 20er-Jahre. Antworten


Thomas Maurer

26.10.2011, 08:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die Gelddruckmaschine läuft doch schon lange, die Frage ist, wie lange reicht die Druckerfarbe und der Strom zum Antrieb der Druckmaschinen. Ich vermute nicht mehr lange. Antworten


Robert Mosimann

26.10.2011, 08:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die EU muss den Mut haben, den Euro sofort zu beerdigen. Das wäre mit Sicherheit die beste Lösung. Aber das geht nicht, weil die EU dadurch unglaubwürdig würde. Antworten


Gert Guhl

26.10.2011, 08:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Bin gespannt, wie die SNB auf die Gelddruckmaschine aus Europa reagiert? Es kostet Milliarden, den Franken schwach zu halten oder.... Willkommen Inflation in der Schweiz :-(! Was ist wohl das kleinere Übel? Nur die Zukunft weiss es! Antworten


Wolfgang Buttler

26.10.2011, 08:50 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das ist leider schlecht recherchiert. Die von Sarkozy vorgesehene Lösung sieht vor, das die F-Banken ihre "Müllpapiere" künftig beliebig oft und in unbegrenzter Höhe an die EZB verkaufen können und diese dann den Verlust tragen muß. Die EZB wird aber größtenteils vom D-Steuerzahler finanziert. Für die F-Banken wäre dies ein Anreiz zum unkontrollierten Spielcasinoinvestment mit Staatshilfe. Antworten


Anton Schneider

26.10.2011, 08:46 Uhr
Melden 55 Empfehlung 0

Eigentlich keine Überraschung, dass der Tagi die Überschuldung der Länder aufgrund der Finanzierung des immer umfangreicheren Sozialstaats nicht anprangert. Wer arbeitet denn heute in F nicht direkt oder indirekt für eine staatliche Institution in F? Noch ein bisschen mehr als die 1/2! Die US-Lösung ist keine Lösung - die USA werden noch dieses Jahr eine weitere Bonitätsstufe verlieren! Antworten


Ezekiel Granosalis

26.10.2011, 09:15 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Vielen Dank, denn die ausufernden Kosten können unsere Demokratien tatsächlich gefährden! Allerdings ist es nicht nur die soziale Umverteilung, auch wenn diese in einzelnen Ländern einen rechten "Batzen" ausmacht.
Die Vergabe von Priviliegien, sei es via Subventionen, sei es via staatlicher Stellenvergabe, sei es via grosszügiger Rentenversprechen usw. spielt genauso eine gewichtige Rolle.


mark wolff

26.10.2011, 08:55 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

das Problem ist die Rettung der Banken/Kapitalisten, den Sozialstaat könnten wir uns leisten, der ist vergleichsweise Billig.


Alfred Vontobel

26.10.2011, 08:45 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Jawohl Herr Löpfe, wieso nur hat das gigantische Gelddrucken der letzten drei Jahre die Situation bloss verschlechtert und nicht ein Jota geholfen? Die Betonwand kommt, jedesmal wird der Aufprall etwas verzögert und letztendlich schlimmer gemacht. Aber dann werden sie wiederum behaupten, man hätte halt noch mehr drucken sollen...ganz schön stur würde ich sagen! Antworten


Peter Kaegi

26.10.2011, 08:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Mein Vorschlag: Deutschland soll vernünftigerweise jedem D-Bürger einen 1000-Euro-Gutschein schenken, einlösbar für Ferienausgaben in Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich und Italien.
Parallel werden alle Konten von Stuerflüchtlingen dieser Ferienländern öffentlich gemacht.
Antworten


Max Meier

26.10.2011, 08:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Nein Herr Löpfe, entweder die "Vereingten Staaten von Europe" mit allen Konsequenzen und Verlust der Länderautonomie oder Abschaffung des Fehlkonstruktes Euro und zurück zu individuellen Währungen. Es gibt KEINE andere Alternative - begreifen Sie das endlich. Antworten


Susanne Lüscher

26.10.2011, 08:40 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Seit mehr als zwei Jahren beschäftigt Griechenland die Europäer. Durch die Unfähigkeit der europäischen Politiker werden sich leider die Worte von Greenspan bewahrheiten. Dieser hat doch vor Einführung des EURO gesagt, dass dieser wohl kommen, aber nicht halten werde. Der GW der EU hat die Aufnahme GR und weiter Länder in den Euro-Raum erlaubt, obwohl Kriterien von Maastricht nicht erfüllt waren Antworten


Daniel Munkerl

26.10.2011, 08:53 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

... wären da nicht die Hedgefonds, welche die Situation ausgenützt haben ! Man kann auch die Währungskrise verfolgen, da haben doch die G-20 Mitglieder schon vor lager Zeit eine Besserung in Sicht gestellt; aber leider kann man nichts erkennen oder ?
Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt !!!


Stefan Hirt

26.10.2011, 08:39 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

"Frankreich hat recht" ist eine Aussage, die man nur unterstützen kann wenn man daran glaubt, die verschuldeten europäischen Staaten können sich mit dem neu gedruckten Geld wieder auf Vordermann bringen. Wer den PIGS weniger als Herr Löpfe traut überlegt sich, wie lange die wohl weiter so verschwenderisch leben können bis auch das ganze Volksvermögen Deutschlands aufgebraucht ist. 5 Jahre, mehr? Antworten


Gregor Müller

26.10.2011, 08:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Verstaatlicht doch einfach die "BANK"sters und gebt das "Geld" der Realwirtschaft.... Was im Moment abäuft ist nämlich ALLES ANDERE als geliebter? Kapitalismus... Insolvenzverschleppung, Wettbewerbsverzerrung, unlauterer Wettbewerb? - + in diesem Kapitalismus freut sich nur eine Kaste-BANKEN+1%... alle anderen sind die grossen LOOSER.=99% Antworten


Stefan Weise

26.10.2011, 08:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ich hoffe sehr, dass die SNB nun unverzueglich die Losloesung des schweizer Franken zum Euro veranlasst! Antworten


Urs Meyer

26.10.2011, 10:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Darf man fragen warum? Damit Sie günstiger einen Mercedes oder Audi kaufen können, oder damit unsere exportorientierte Wirtschaft und der Tourismus vollends bachab gehen?


Bruno Schnider

26.10.2011, 08:35 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Herr Löpfe glaubt nicht an die Nachhaltigkeit. Er ist Anhänger des finanziellen "Perpetuum Mobile's": Schulden mit noch mehr Schulden bezahlen - Geld drucken, um die Zinsen nahe beim Nullpunkt zu halten. Schulden damit gleichzeitig auch weginflationieren. Bezahlen tut man ohnehin nur die Zinsen - mit gedrucktem Geld. Nun gut, das ist sehr simpel ausgedrückt, aber erklärt in etwa Voodoo Economics Antworten


Markus Meier

26.10.2011, 08:29 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

wieviel Ramsch-Euros darf die SNB eigentlich kaufen? Eine billion eine trillion? Sie haben massiv mühe den kurs zu halten und es wird sicher noch viel viel heftiger. Aber wir Steuerzahler baden das später ja gerne aus........ Antworten


Martin Meier

26.10.2011, 08:29 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Weshalb spricht man eigentlich nur noch von Frankreich und Deutschland? Haben die anderen Länder nichts zu sagen? Antworten


Martin Meier

26.10.2011, 09:10 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die Daten zum ESM ab 2013: Deutschland garantiert 168 Milliarden€, Frankreich 126 und speziell "beruhigend" Italien garantiert 111, Spanien 73 Milliarden. Italien und Spanien garantieren teileweise sozusagen für sich selbst. Kann das funktionieren?


Peter Stauffacher

26.10.2011, 09:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Bitte nicht durcheinanderbringen, EU ist nicht gleich Währungsunion!


Lidija Jametti

26.10.2011, 09:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

EU ist Bankrott und versucht allen den Sand in die Augen zu streuen. Italien kann ihre Schulden in der Höhe von Euro 2000Mllrd. teilweise abtragen wenn sie an FR. Banken 300Mllrd Schulden zahlt. Zahlt Italien nicht gehen FR. Banken pleite. FR Staat ist aber mit 2000Mllrd verschuldet. FR, IT, SP,GR müssen ihren Tafelsilber verkaufen bevor Merkel was unterschreibt und bevore EZB Geld druckt.


Markus Stoffels

26.10.2011, 08:54 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die anderen Länder haben (zumindest de lege lata) schon etwas zu sagen - aber da F und D die mit Abstand größten Volkswirtschaften der EU sind, gilt es als hilfreich, wenn sich F und D bereits im Vorhinein abgestimmt haben. Zudem sind F und insb. D die mit Abstand größten Träger der ESFS und später des ESM. Und wer am meisten zahlt, sollte auch am meisten gehört werden.


Humard Claude

26.10.2011, 08:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wer zahlt, befielt! ;-)


Richard Marti

26.10.2011, 08:34 Uhr
Melden 67 Empfehlung 0

Nein - so funktioniert salopp gesagt die EU!


peter berger

26.10.2011, 08:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Martin Meier@ Antwort: Deutschland hat noch Realwirtschaft/Geld, Frankreich spielt noch immer Imperialmacht in Europa.


Franz Hohleisen

26.10.2011, 08:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Nein, das sieht und hört man doch oder ? Mir kommt da der WW2 in den Sinn, dort wurden genau die gleichen Machtgelüste in den Raum gestellt - nur war dieser Knallfrosch männlicher Natur.


Hans Breitenmoser

26.10.2011, 09:44 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Der Grund, wieso sich Frankreich für eine europäische Lösung einsetzt, ist, weil es ja selber am Abgrund steht und davon profitieren könnte. Deutschland will nicht weiter zahlen, Frankreich will sich vorsorglich absichern. Es geht hier NUR um Eigeninteressen. Antworten


Daniel Munkerl

26.10.2011, 08:26 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Freue mich schon, wenn der Euro ins bodenlose Nirvana fällt. Wenn bei Q2/Q3 der US Dollar fällt, dann müsste das eigentlich auch beim Euro der Fall sein oder ?
Fazit: SNB müsste noch mehr Euros kaufen, damit überhaupt die Schwelle 1.20 gehalten werden kann.
Antworten


Dieter Wundrig

26.10.2011, 09:10 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Weshalb Sie sich freuen ist mir schleierhaft. Wenn der EURO fällt, das darf er auch, er wird aber nicht ins bodenlose fallen, dann hat doch die SNB ein noch heftigeres Problem. Es werden noch mehr Betriebe in der CH ein Problem aussitzen,abbauen oder schliessen müssen. Sie sitzen im gleichen Boot, scheinen es aber nicht zu merken....so kann man auch glücklich sein...man merkt es ja nicht..


marcel roost

26.10.2011, 08:24 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Erstens: Frankreich hat schon lange kein 3A Rating verdient. Zweitens: die Defizitsünder sollen nun noch durch die fleissigen Sünder belohnt werden; das werden die Deutschen nicht goutieren (zu Recht). Drittens: Man kann es drehen und wenden wie man will, die EU-Länder sind pleite, der Wohlstandsverlust kommt, ob über Inflation oder anderweitiger Vermögensverlust, spielt keine Rolle. Antworten


Ursi Brock

26.10.2011, 08:37 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Jaja, unser mechanistisches Weltbild verleitet uns zu solchen Begriffen " Gelddruckmaschine" die suggeriert das wir alles unter Kontrolle haben. Unter Kontrolle scheitn im Moment aber nur zu sein wie man die Vermögen der Kreditgeber abzusichern versucht wärend die Ersparnisse, Jobs, Lebensumfeld der Bürger genau wo in der Debatte stehen? Kein Wort die Reichen mit in's sinkende Schiff zu holen :-) Antworten


Arne Tvedt

26.10.2011, 08:28 Uhr
Melden 80 Empfehlung 0

Wer wiederholt zu viel Geld druckt verwandelt dieses in Altpapier. Die Deutschen haben da Erfahrung auch wenn sie weit zurückliegt und wollen sich nicht auf diesen Pfad begeben .... wir sollten dies verstehen und uns nicht der Illusion hingeben die Gelddruckmaschine könnte auf Dauer Wohlstand schaffen. Antworten


Hansjürg Meister

26.10.2011, 08:49 Uhr
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Wenn ich das richtig verstehe, soll die EZB die Geldkanone in Betrieb nehmen. Ja, was macht denn dann unsere SNB um den Kurs SFr./Euro stabil zu halten? All die neu gedruckten Euros aufkaufen? Lieber BR Ueli öffne die Bunker, irgendwo muss ja das Altpapier hin! Antworten


Friedrich Lorenz

26.10.2011, 09:06 Uhr
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Die EZB soll die Geldkanone in Betrieb nehmen.
Dann ist sie ja in guter Gesellschaft.Unsere SNB schiesst mit dieser Kanone schon einige Zeit. Oder was glauben Sie, womit sie die Euros bezahlt, die sie in rauhen Mengen aufkauft ?


Daniel Munkerl

26.10.2011, 08:59 Uhr
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Es wäre besser, wenn BR Ueli auf die Kampfjets verzichten würde und diese Geld für die marode Wirtschaft einzuseten - vielleicht könnte er später dann gleich die doppelte Menge bestellen ... mit der Voraussetzung die Wirtschaft kommt gut in Schwung !


Marco Rasoni

26.10.2011, 09:14 Uhr
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Institutionen, die mit den grössten Banken verbandelt sind, erzeugen Geld aus dem Nichts, für das die meisten von uns arbeiten müssen. Das ist extrem unfair. Ich führe daher privat den Goldstandard wieder ein, weil Gold nicht einfach aus dem Nichts erzeugt werden kann. Wird Gold verboten, dann verweigere ich im Gegenzug die Arbeit. Antworten


Emil Roduner

26.10.2011, 08:32 Uhr
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Ja ja, der viel beschworene Dominoeffekt. Den gibt es nur, wenn das ganze System hochgradig instabil ist. Und das ist es wohl. Das Finanzsystem der westlichen Welt ist ein potemkisches Dorf: alles nur Kulisse, nur Schein! Und wenn dies jemand ausplaudert, kommt das ganze System ins Wanken. Darum glaube ich keinem Banker und keinem Politiker mehr, wenn er etwas zur Finazkrise sagt. Antworten


Tina Meier

26.10.2011, 08:53 Uhr
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Frankreich halt Recht? Während D aus der Erfahrung von 2 Hyperinflationen endlich etwas gelernt hat, glauben F und die USA weiterhin an die Gelddruckmaschine?! Deren Beweis ist noch nicht geführt worden, die USA hat ihre Probleme noch lange nichrt im Griff. Ein instabiles System gehört auch nicht gestützt egal wie hart die Alternativen sein werden. Korrekturphasen sind elementar und nur natürlich! Antworten



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