«Ich werde all meinen Freundinnen Glückwünsche schicken»
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Berlusconi dementierte am Rande einer Buchpräsentation in Rom, dass seine 53-jährige Frau einen Teil seines Vermögens erhalten könnte. «Die Beziehung zu meiner Gattin hat nichts mit dem Vermögen zu tun. Wir müssen zusammen nur entscheiden, wo sie wohnen wird und wie viel Monatsgeld ich ihr zahlen werde», sagte Berlusconi. Der 73-jährige Berlusconi bestritt auch, dass er eine Aufteilung seines Wirtschaftsimperiums unter seinen fünf Kindern aus seinen beiden Ehen plane. «Alles was darüber geschrieben wurde, ist Unsinn», sagte er.
Berlusconi attackierte zudem indirekt seine Noch-Ehefrau, die im vergangenen April seinen Beschluss kritisiert hatte, mehrere Showgirls und Schauspielerinnen als Kandidatinnen für die Europawahlen in die Wahllisten seiner Partei einzutragen: «Die jungen Frauen, die wir in die Politik gebracht haben, haben sich als sehr effiziente Ministerinnen und ausserordentliche Parlamentarierinnen in Italien und in Europa erwiesen. Sie anzugreifen, ist chauvinistisch», sagte Berlusconi.
Als Beispiel nannte er die von den Medien als schönste Ministerin der Welt gekürte Frauenministerin Mara Carfagna. «Sie ist sehr intelligent und leistet ausserordentliche Arbeit», so Berlusconi. Auf die Frage, wie er den Valentinstag am Sonntag verbringen werde, antwortete Berlusconi lächelnd: «Ich werde all meinen Freundinnen per Mail Glückwünsche schicken.» (sam/sda/)
Erstellt: 11.02.2010, 12:04 Uhr
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