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Hollande behält im Endspurt die Favoritenrolle

Aktualisiert am 20.04.2012 7 Kommentare

Am letzten Tag des Wahlkampfs in Frankreich wird François Hollande als Favorit bestätigt. Laut einer Umfrage holt er am Sonntag 29 Prozent der Stimmen – 3,5 mehr als Sarkozy. Dieser traut den Ergebnissen nicht.

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Die Zeichen stehen auf Machtwechsel: Laut Umfragen liegt François Hollande im Rennen um das Präsidentenamt in Frankreich vor Nicolas Sarkozy. (Video: Reuters)

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Am letzten Tag des offiziellen Wahlkampfs in Frankreich haben Umfragen den Vorsprung des sozialistischen Kandidaten François Hollande bestätigt. Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kann Hollande in der ersten Runde am Sonntag mit 29 Prozent der Stimmen rechnen.

Auf den konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy entfallen der Umfrage zufolge 25,5 Prozent der Stimmen. Auch zwei andere Institute sagen einen Vorsprung von mehreren Prozentpunkten für Hollande voraus. Der Wahlkampf endet am Freitag um Mitternacht, danach dürfen keine Umfragen mehr veröffentlicht werden.

16 Stimmenprozent für Le Pen

Auf dem dritten Platz landete in allen Umfragen die rechtsextreme Marine Le Pen mit rund 16 Prozent, gefolgt vom Linkskandidaten Jean-Luc Mélenchon mit rund 14 Prozent. Der 60-jährige Politiker der Linksfront rief seine Anhänger bei der letzten grossen Kundgebung am Donnerstagabend in Paris auf, ihm zum dritten Platz vor Le Pen zu verhelfen.

Die 43-jährige Chefin des Front National warb am Freitag um die Stimmen der Sarkozy-Anhänger. Sarkozy zu wählen bedeute, «für jemanden zu stimmen, der praktisch schon weg ist», sagte Le Pen im Fernsehsender BFMTV-RMC.

Zahlen angezweifelt

Die Wahlkampfsprecherin des Präsidenten, Nathalie Kosciusko-Morizet, zweifelte die schlechten Umfrageergebnisse für Sarkozy an. «Ich glaube nicht eine Sekunde daran», sagte die frühere Umweltministerin. Im Wahlkampf habe Sarkozy die Säle bis zum Bersten gefüllt und «eine höllische Dynamik» entfacht.

Knapp 45 Millionen Wahlberechtigte stimmen am Sonntag über zehn Präsidentschaftskandidaten ab. Die beiden Bestplatzierten treten am 6. Mai in einer Stichwahl gegeneinander an. Für die zweite Runde sagen die Umfragen seit Monaten einen deutlichen Sieg Hollandes voraus.

(wid/sda)

Erstellt: 20.04.2012, 11:11 Uhr

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7 Kommentare

Azad Pastur

20.04.2012, 12:15 Uhr
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Wäre noch zu erwähnen was sehr wichtig ist, er ist für ein Militäreinsatz gegen Syrien, sind die Grünen und Linken auf einmal Kriegsgeil geworden? oder auch nur Vasallen?? Mir scheint langsam das Gefühl das egal wer gewählt wird Links,Mitte,Rechts alles aus der gleichen Sch.... kommt oder kann mir das jemand das Gegenteil erklären?? :) die Wähler brauchen Verstands Parteien und keine Handlanger Antworten


Cordelia Lichtensteiger

20.04.2012, 14:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Als F/CH Doppelbürgerin, die seit 20 Jahren in Frankreich lebt, kann ich nur sagen "Tant mieux pour la France"!
Die vergangenen fünf Jahre haben Frankreich innenpolitisch wenig Positives gebracht, seine hyperaktive Mentalität , sein Slogan "tolérance zéro" passen eindeutig nicht zu diesem Land, sie ist vielen Franzosen fremd.
Diese Tatsache hätte er realisieren und danach handeln müssen.
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