«Hochachtung» für das Sparpaket der Griechen
Artikel zum Thema
- Griechische Spargesetze: Streikende verhindern Publikation
- Sparprogramm verabschiedet – trotz heftiger Proteste in Athen
- Gewerkschafter besetzen Athener Finanzministerium
- «Eine Kriegserklärung»
- «Der Geuro wäre eine inoffizielle Parallelwährung»
- Die neue griechische Währung
Stichworte
«Wir haben grosse Hochachtung vor dem, was Griechenland geleistet hat», sagte die CDU-Chefin am Freitagabend nach einem Treffen mit Ministerpräsident Georgios Papandreou im Berliner Kanzleramt. Beide betonten, dass das hoch verschuldete Griechenland die Bundesrepublik nicht um Finanzhilfen bitte. «Die Frage stellt sich nicht», sagte Merkel auf Nachfrage.
Beide sagten überdies Spekulanten an den globalen Finanzmärkten den Kampf an, die zurzeit aus der griechischen Krise Kapital schlagen wollen. «Es kann nicht sein, dass Spekulanten Profiteure der Krise sind», sagte Merkel. Insbesondere müssten künftig solche Finanzgeschäfte eingedämmt werden, die gezielt gegen die Stabilität einzelner Staaten gerichtet seien. Dafür wolle sie bei den G-20, aber auch in den USA werben.
Papandreou sagte, das vom griechischen Parlament im Eilverfahren beschlossenen Sparpaket sei schmerzhaft, aber notwendig, um die Glaubwürdgkeit seines Landes wiederherzustellen. Er berichtete, dass Deutschland und Griechenland eine gemeinsame Regierungskommission einsetzen wollen, die das Land unter anderem in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, der Energieversorgung sowie im Zivilschutz voranbringen soll. Auch er betonte: «Griechenland hat keine finanzielle Unterstützung erbeten.» (raa/ddp)
Erstellt: 05.03.2010, 23:20 Uhr
Ausland
- 06:36Demonstranten bewerfen Präsidentschaftskandidaten mit Steinen
- 23:08Grosser Andrang vor ägyptischen Wahllokalen
- 21:28«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
- 19:31Weil er die Spur zu Osama bin Laden legte: Arzt muss ins Gefängnis
- 17:21«Sie wollen Angst verbreiten, indem sie Mädchen vergiften»
- 16:44Die ignorierten Kämpferinnen
Ausland
- 06:36Demonstranten bewerfen Präsidentschaftskandidaten mit Steinen
- 23:08Grosser Andrang vor ägyptischen Wahllokalen
- 21:28«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
- 19:31Weil er die Spur zu Osama bin Laden legte: Arzt muss ins Gefängnis
- 17:21«Sie wollen Angst verbreiten, indem sie Mädchen vergiften»
- 16:44Die ignorierten Kämpferinnen
Meistgelesen in der Rubrik Ausland
- 1«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
- 2Weil er die Spur zu Osama bin Laden legte: Arzt muss ins Gefängnis
- 3Demonstranten bewerfen Präsidentschaftskandidaten mit Steinen
- 4«Sie wollen Angst verbreiten, indem sie Mädchen vergiften»
- 5«Ein Scheitern ist diesmal nicht zu erwarten»
- 6Die ignorierten Kämpferinnen












Die Welt in Bildern













