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«Guttenberg wird auf die grosse politische Bühne zurückkehren»

Ist die politische Karriere von Karl-Theodor zu Guttenberg zu Ende? Keinesfalls, sagt der deutsche Politikwissenschaftler Gerd Langguth. Mehr...

Interview: Vincenzo Capodici.

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27 Kommentare

Jon Semadeni

02.03.2011, 09:48 Uhr
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Selber schuld wer sich erwischen lässt. Natürlich ist Schummeln in solchen Angelegenheiten nicht zu tolerieren.Natürlich haben Politiker Vorbilder zu sein.Wie wollen sie sonst führen! Diejenigen aber,die zur Hetzjagd geblasen haben, tun aber gut daran nicht zu vergessen,dass sie allesamt auch geschummelt haben. Oder glaubt einer noch daran,dass Trittins, Gabriels und Konsorten "sauber" sind ? Antworten


Karin Zink

02.03.2011, 09:18 Uhr
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Totgesagte leben länger. Guttenberg kommt wieder. Ich freue mich jetzt schon auf ihn, denn besser als der Rest ist und bleibt er ohnehin. Antworten


Fritz Nussbaumer

02.03.2011, 01:39 Uhr
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Der Mann wird sich in den nächsten Wahlen der Wählerschaft stellen und wieder gewählt werden.
Er wird sicher wieder gewählt, dann ist die Sache gegessen und er hat die Absolution.
Er muss dann noch 4 Jahre warten, bis er Bundeskanzler wird. Dass er das "Talent" dazu hat, das hat er
nun unter Beweis gestellt. Ich werde auf ihn setzen.
Antworten


hubertus klein

02.03.2011, 08:46 Uhr
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So so, zu Guttenberg hat seinen äussert honorigen Doktorvater hintergangen. Aber diesem Doktorvater ist nicht aufgefallen, das die Arbeit weder formal noch inhaltlich korrekt ist, sondern er hat sie mit Summa cum laude bewertet ! Was für Masstäbe galten da ? Hat er sie überhaupt angesehen frage ich mich da, oder hat er vor dem Adelstitel gekuscht. Wenn zG weg muss, dann aber auch der Haeberle ! Antworten


Massimo Lardi

01.03.2011, 23:26 Uhr
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Wen alle zurücktreten würden, die etwas abgeschrieben haben, wir hätten keine Regierung mehr. Antworten


Joachim Adamek

01.03.2011, 23:16 Uhr
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Guttenberg hat hoch gepokert - und verloren. Tragisch ist das Ganze dennoch. Antworten


rolf koch

01.03.2011, 22:47 Uhr
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@ Gunnar Sturm: Die EU hat weder einen Wehretat noch einen Verteidugungsetat. Antworten


Tim Keller

01.03.2011, 22:11 Uhr
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Wie bitte, unabhängig und glaubwürdig??? Einer, der jedesmal eine neue fadenscheinige Ausreden auftischt (temporär auf den Dr. verzichten; Rücktritt erst nach Beerdigung der Soldaten; vielleicht nicht alle Quellen angegeben), der noch nicht einmal den Mut hat, Klartext zu reden und das Unvermeidliche hinauszieht, bis es nur noch peinlich ist? Schrammen ja, lügen, abstreiten und betrügen, nein. Antworten


rene huber

02.03.2011, 08:16 Uhr
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@Dr.rer.nat. Martin Weigele: "Wer seinen Doktorvater, einen auch menschlich höchst honorigen Mann wie Prof. Dr. jur. Dr. hc. mult. Peter Häberle so widerlich infam hintergeht". Sie verdrehen da etwas. Dieser von Ihnen übers Klee hinausgelobte Professor liest nicht einmal die Arbeit, die er später bewertet und honoriert! Das ist das eigentliche ÜBEL an dieser Geschichte. Antworten


Gunnar Sturm

01.03.2011, 22:06 Uhr
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Wenn der Widerstand in Deutschland zu gross ist, dann wird er eben in der EU wieder auftauchen. Der Wehretat der EU ist auch viel grösser! Antworten


Tom Aebersold

01.03.2011, 21:50 Uhr
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Nachdem die Kanzlerin den Medien auch noch Verlogenheit vorwarf, könnte sich die Angelegenheit evtl. doch noch zu einem Fall Merkel ausweiten. Immerhin sind die Medien, wie auch immer geartet, die wichtige 4. Kraft in einem demokratischen Staat. Oder nicht? Antworten


Guido Cavalet

01.03.2011, 21:43 Uhr
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Bin kein Guttenberg Fan, aber wo sind da die Professoren die die Google-Dis. mit der Bestnote bewertet hatten? Zuerst sollte diese im vorletzten Jahrhundert lebenden Spezies zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn in D 23000 Doktoren- Arbeiten p.a. geschrieben werden, der grösste Teil ja im einfachen Jus-Studium. Unsere Gesetze sind trotz allem nicht effizienter/besser geworden, na sowas???? Antworten


Nick Schmid

01.03.2011, 21:25 Uhr
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Und noch immer hat Guttenberg nicht plausibel erklärt, wieso es in seiner Doktorarbeit nur so von Plagiaten wimmelt. Der Mann ist für mich weiterhin ein Betrüger und Schummler, seine Glaubwürdigkeit ist längst noch nicht wiederhergestellt. Aus diesem Grund kann ich mir auch nicht vorstellen, dass er nochmals ganz nach oben kommt. Antworten


Jack Bauer

01.03.2011, 21:20 Uhr
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Das also ist die MEDIOKRATIE. Fehlbare Politiker wie Berlusconi, Guttenberg etc. nehmen keinen politischen Schaden, weil die Medienpräsenz enorm ist. Natürlich strahlt Guttenberg Vertrauen aus. Die inneren Qualitäten zählen nicht wirklich. Wer die Medien beherrscht, der regiert die Menschen. Leistung und Bodenhaftigkeit zählen in dieser Gesellschaft nicht. Deutschland sucht den Superminister. DSDS Antworten


Kurt Treier

01.03.2011, 21:20 Uhr
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das überrascht mich jetzt nicht wirklich. gute sprüche klopfen konnte er immer - aber wahrscheinlich war wirklich nichts dahinter? Wie kann man nur vorgaukeln einen dr. ditel zu haben, und dann noch minister ämter zu bekleiden? Das liegt aber nicht nur an ihm, sondern auch am Auswahlverfahren. Aber guttenberg tut das sicher nicht weh, er hat ja sicher seine vetterleswirtschaft intakt?! Antworten


hubert schoch

01.03.2011, 21:08 Uhr
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lieber Dr. Weigele, wissenschaftlich gesehen taugt er vielleicht nicht, aber er hat Fehler gemacht, er steht dazu und zieht die Konsequenzen und den Rest werden wir noch sehen. Ich als Nichttitelträger würde tendenziell einem solchen Minister den Vorzug geben. Besser als ein überkorrekter akademischer Langweiler. Es ist wohl gut, dass wir beide nicht in solche Auswahlprozesse involviert sind. Antworten


Peter Zurbrügg

01.03.2011, 21:05 Uhr
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Da wir in der Schweiz leben denke ich, hätten wir vor unserer Haustüre zu wischen. Ich bin gar nicht sicher, dass ein solcher Betrug eines Bundesrates zum Rücktritt führen würde. Gelogen wird hier auf jeden Fall nicht weniger... Da ist das System in Deutschland eindeutig kompromissloser. Antworten


Hans Müller

01.03.2011, 20:44 Uhr
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Wer im Zeitlalter von Google eine Diss schreiben lässt, und dies von einem zweitklassigen Ghostwriter, der lebt im vorletzten Jahrhundert. Antworten


Hans Müller

01.03.2011, 20:42 Uhr
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Soso, er wird zurückkehren. Wohl ähnlich wie Frau Kopp. Antworten


Karl Brunner

01.03.2011, 20:34 Uhr
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Ah, sehr interessant (Herr Dr. rer. nat.): wenn man einen ’honorigen’ Prof. Dr. jur. Dr. hc. usw. hintergeht, ist das dann schlimmer, als wenn man nur einen Herr xy hintergeht? Solches Gedankengut ist ja geradezu widerwärtig. Antworten


mike canova

01.03.2011, 20:34 Uhr
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Mich erstaunte wie einseitig die Deutschen Staatsfernsehen ueber zwei Wochen kommentiert haben, und sogar die Nachrichten aus Nordafrika und dem schlimmen Anschlag in Afganistan auf Deutsche Soldaten in den Hintergrund rueckten. Zum Glueck berichtet das SF etwas differenzierter. Antworten


Herbert Berger

01.03.2011, 20:34 Uhr
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Guttenberg ist ein Blender. Nicht nur der Dr.-Titel-Betrug ist ihm vorzuwerfen. Sein geschönter Lebenslauf, sein Umgang mit der Presse und die symbiotische Nähe zur Bildzeitung sind da auch noch. Und dann seine Afganistan-Auftritte (vor allem der mit seiner Frau). So einer ist unglaubwürdig und vor allem unwürdig, sein Volk zu vertreten. Gut ist er weg und da soll er auch bleiben. Antworten


peter zuellig

01.03.2011, 20:30 Uhr
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Korrekt, es war eine Lüge, und dies auch (nicht sehr schön) unter Druck eingestanden. So! Und jetzt haben wir den Herrn Kommentator Dr. rer. nat., der uns die neue Weltpolitik beschert. Na ja, wir hatten schon einige von denen und erwarten angespannt die Lösungen für Afghanistan, Iran, Irak, etc. ... und oh je, Libyen. Ich sehe schon den Herrn Dr. rer. nat. an unserer Grenze im totaler Kontrolle. Antworten


Andreas Zallmann

01.03.2011, 20:30 Uhr
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Es ist doch nicht zu glauben. Direkt nach dem Rücktritt in einem der dreistesten Fälle von Betrug in der jüngeren Deutschen Politik, die möglicherweise im Bereich des Strafrechts anzusiedeln ist, relativiert Herr Langguth das ganze wieder und redet von "Schrammen" (!) und baldigem Comeback, sogar von "Hochamt". Die politische Karriere des Herrn zu Guttenberg muss definitiv zu Ende sein. Antworten


Dr.rer.nat. Martin Weigele

01.03.2011, 20:03 Uhr
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Lieber Gerd,
leider muß ich Dir öffentlich widersprechen: Wer seinen Doktorvater, einen auch menschlich höchst honorigen Mann wie Prof. Dr. jur. Dr. hc. mult. Peter Häberle so widerlich infam hintergeht, und auch noch das geistige Eigentum ihm mittelbar abhängiger Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung stiehlt, der taugt nicht für höhere Ämter, weder jetzt noch in Zukunft.
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Felix Rothenbühler

01.03.2011, 19:55 Uhr
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"Guttenberg repräsentiert einen neuen Politiker-Typus, den es so in Deutschland noch nie gegeben hat. Er wirkt unabhängig und glaubwürdig." Offenbar habe ich in den letzten Tagen irgendetwas ganz Entscheidendes nicht mitbekommen? Wenn Guttenberg wieder Politik machen sollte, wird diese Geschichte auf ewig an seinem Bein kleben und er wird all jene Bürger nie vertreten, die sich daran erinnern. Antworten


Ulrich Lachmuth

01.03.2011, 19:39 Uhr
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Meine Güte! Durch ständige Wiederholung wird es auch nicht wahrer - es geht nicht um eine Plagiatsaffäre, es geht um Betrug und Lüge und die charakterliche Eignung eines Betrügers und Lügners für die Führung eines Staatsamtes. Charakter hat man, oder man hat ihn nicht. Aber ändern kann man ihn nicht.
Der Mann ist unrettbar beschädigt, und das ist scheinbar das Einzige, was er jemals geleistet hat.
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