Ausland
Griechenland rutscht noch tiefer
Aktualisiert am 24.04.2012 14 Kommentare
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Griechenlands Wirtschaft schrumpft weiter. Für das laufende Jahr rechnet die Notenbank in Athen mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um fast fünf Prozent, wie das Institut heute bekannt gab. Mitte März hatte die Bank noch einen Rückgang von 4,5 Prozent vorhergesagt. Im vergangenen Jahr war die griechische Wirtschaft um 6,9 Prozent geschrumpft. Damit befindet sich das Land das fünfte Jahr in Folge in einer Rezession.
Unverändert ist der Ausblick für den Arbeitsmarkt. Wie schon im März geht die Notenbank von einer Arbeitslosenquote von mehr als 19 Prozent für das laufende Jahr aus. Im vergangenen Jahr betrug die Quote 17,7 Prozent. 2011 seien durch die Krise rund 300'000 Arbeitsplätze in Griechenland vernichtet worden. Zudem rechnet die Bank mit einem verstärkten Preisauftrieb: Die Inflation werde 2012 um 1,2 Prozent zulegen, könnte 2013 aber wieder unter 0,5 Prozent fallen.
Die Bank forderte eine zügige Umsetzung der «strukturellen Massnahmen», wie sie mit den internationalen Kreditgebern vereinbart worden seien, um die Rezession abzumildern. Durch einen umfangreichen Schuldenschnitt war es Griechenland zuletzt gelungen, seine Staatsschulden auf einen Schlag um rund 100 Milliarden Euro zu verringern. Mit einem zweiten Hilfspaket von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds soll das Land in den kommenden Jahren zudem neue Kredite im Umfang von 130 Milliarden Euro erhalten. Im Gegenzug verpflichtete sich Athen zu einer strikten Haushaltskonsolidierung.
(mrs/AFP)
Erstellt: 24.04.2012, 14:15 Uhr
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14 Kommentare
Dabei habe ich erst kürzlich auf griechisches Olivenöl umgestellt - um die Wirtschaft in Griechenland anzukurbeln..;-) Aber im Ernst - es hilft alles nichts - Griechenland muss definitiv aus dem Euroraum austreten, alles andere ist nur noch "Augenwischerei" der EU Träumer in Brüssel! Antworten
Gibt es tatsächlich noch Leute die glauben, dass GR aus dem Schlamassel rauskommt ohne Anfang von ganz unten?
GR sollte aus dem Währungsraum austreten, die Kapitalausfuhr gleichzeitig untersagen, die Drachme einführen und so nach eigenem Gutdünken wirtschaften.Da werden die Leute gezwungen zu arbeiten. Da braucht die EU nicht mehr Geld reinzupumpen das nie zurück kommt.
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