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Grenzwerte um das 77-fache überschritten

Aktualisiert am 07.01.2011 10 Kommentare

Die beim Futterfett-Hersteller Harles und Jentzsch sichergestellten Proben sind bis zu 77 Mal so hoch belastet wie der zulässige Dioxin-Grenzwert. Auch in Baden-Württemberg wurde giftiges Futter entdeckt.

1/9 Verschärfte Kontrollen: Eine Labormitarbeiterin im deutschen Oldenburg untersucht die Dioxinwerte in Lebensmitteln.
Bild: Keystone

   

Am stärksten betroffen sind offenbar Schweinemastbetriebe. (Video: Reuters )

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Die bei dem Futterfett-Hersteller Harles und Jentzsch sichergestellten Rückstellproben sind bis zu 77 Mal so hoch belastet wie der zulässige Dioxin-Grenzwert. Die Werte von zehn weiteren Proben reichen von 0,66 bis 58,17 Nanogramm. Dies teilt das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium mit. Der zulässige Grenzwert von 0,75 Nanogramm wurde in weiteren neun Fällen überstiegen.

Bereits von den ersten 20 untersuchten Proben hatten neun zu hohe Werte aufgewiesen. Insgesamt hatte das Ministerium 118 Proben aus eingangs- und Ausgangsware von Harles und Jentzsch sichergestellt. Von den bislang 30 untersuchten Proben lagen nur 12 unterhalb des Grenzwertes. Die restlichen Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.

22 weitere Betriebe belastet

Die Firma aus dem schleswig-holsteinischen Uetersen hatte rund 3'000 Tonnen dioxinbelastetes Futterfett an Abnehmer in mehreren Bundesländern ausgeliefert. In Schleswig-Holstein bezogen nach derzeitigem Stand 61 Landwirte verseuchtes Futter.

Zudem haben 22 weitere Betriebe möglicherweise belastetes Futter von einem niedersächsischen Händler bezogen. Dabei soll es sich überwiegend um Schweinemastbetriebe handeln. (pbe, jak/sda, dapd)

Erstellt: 07.01.2011, 15:41 Uhr

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10 Kommentare

Marco Schmid

08.01.2011, 10:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Am Ende steht ein Konsument, welcher ein Ei für 15 Cent. kauft. Am Anfang steht ein Huhn. Dazwischen möchten alle etwas verdienen. Wenn wir Konsumenten nicht gewillt sind, für die Lebensmittel einen angemessenenb Preis zu zahlen, wird es solche Machenschaften immer wieder geben. Wir sind schuld, wenn wir den Preis über die Qualität stellen. Geiz ist nicht geil, sondern ungesund! Antworten


Rita Reiher

07.01.2011, 17:23 Uhr
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Und plötzlich stellt sich heraus, dass wir ja schon seit MONATEN Gift statt Nahrung konsumieren...und plötzlich merkt Europa, dass es in den nächsten Wochen weiterhin kaum anders geht, als weiterhin Gift statt Nahrung zu kaufen. Antworten




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