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«Es wird schmutzig»

Eine Nacht ist seit dem spannenden Wahlgang in Frankreich vergangen, der Pulverdampf hat sich verzogen. TA-Korrespondent Oliver Meiler hat am Tag danach klare Sicht auf die wichtigsten offenen Punkte. Etwa: Ist Sarkozy wirklich schon am Ende? Mehr...

Interview: Amir Ali.

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32 Kommentare

Walter Kunz

24.04.2012, 18:22 Uhr
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Etwas Schmutz gehört in der Politik doch einfach dazu, genau so wie ihre oftmals recht fraglichen Lösungsvorschläge? Antworten


Rene Rey

24.04.2012, 03:59 Uhr
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@P.A.Henzi.
Da haben Sie sicher recht, dass fuer Frankreich und Europa Hollande eine Katastrophe sein wird. Aber zumindest wir Schweizer sollten das nicht allzu tragisch nehmen. Wenn dieser Verrueckte wirklich Grossverdiener mit 75% Steuern belasten will koennen wir uns darauf freuen, wenn recht viele Steinreiche Franzosen zu uns ziehen und uns helfen, unsere eigene Steuer Abgaben zu reduzieren.
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sarp yavas

24.04.2012, 03:46 Uhr
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wie in D werden die migraten stimmen die wahl entscheiden dazumal feierte die CDU kurz nach wahlschluss um mitternacht war schroeder sieger schluessel sind die maghreb waehler in F Antworten


Stefan Flüeler

23.04.2012, 22:41 Uhr
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Sarkozy hatte bei seinem Amtsantritt Tabula rasa bei den Sicherheits- und den Nachrichtendiensten gemacht, zum Teil extrem fies, viele gute Leute unter fadenscheinigsten Vorwänden mit einem Tritt hinausbefördert.
Falls Hollande das Rennen machen sollte, wird er die Canaillen von Sarkozy hoffentlich
ebenso unsanft vor die Türe stellen. Verdient hätten sie es.
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Roman Berger

23.04.2012, 18:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sam Pirelli, vielleicht will Herr Henzi einfach nur, dass sich Frankreich NICHT abschafft. Antworten


James Raynor

23.04.2012, 18:09 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Hauptsache mal den Teufel an die Wand gemalt :) Antworten


Peter Beutler

23.04.2012, 17:33 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Zum Glück wählen am 6. Mai die Franzosen ihren Präsidenten und nicht die Forumschreiber hier.Dann würde am Ende noch Frau Le Pen gewählt (eine Katastrophe!) und nicht Francois Holland, den im 2. Wahlgang alle Meinungsumfragen als Sieger sehen. Das linke Lager tritt geschlossen auf und brachte es im 1. Wahlgang auf 43%, die Mitte 9%. Der FN will den 2. Wahlgang boykottieren. Hollande schafft's! Antworten


Emett Brown

23.04.2012, 17:00 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@ alle EU-Untergangs-Propheten und Sterngucker
wenn Frankreich und die EU nach der Wahl Hollandes weiter bestehen bleiben und die von den neoliberalen Schranklos-Kapitalisten verursachte Finanzkrise überwunden ist, was macht ihr dann den ganzen Tag ausser zu schmollen?
Antworten


Ursula Jungo

23.04.2012, 16:56 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Je rechter die Politik ist,desto schlechter geht es dem Normalbürger und besser den Mios und Mias!Das Volk wird in D ausgesogen,weniger Lohn,mehr Arbeiten und höhere Steuern,die Reichen bezahlen dafür weniger!Lese ich die Kommentare,dann muss ich sagen,die meisten lieben es ausgesogen zu werden für die Mios und Mias und die wenigsten möchten in einem Staat leben,der etwas fürs Volk tut!!! Antworten


Juerg Suter

23.04.2012, 16:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Das Szenario der Zukunft könnte sich so abspielen: Frankreich und Deutschland werden links regiert d.h. Finanzmittel werden aus Europa abgezogen und nach USA oder u.a. auch in die Schweiz transferiert. Konsequenz ist, den Franken auf 1.20 zu halten wird schwierig und die Probleme der EU bekommen Unterstützung von Portugal. Italien, Griechenland usw. da dort die Europaskeptiker Rückenwind haben. Antworten


Hans Reuter

23.04.2012, 15:54 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Eins dürfte die Wahl in Frankreich, egal wie das Endergebniss ausgehen wird, zeigen, nämlich das ein grosser Teil der Franzosen welche Marine Le Pen wählten, mit der europäischen Zwangsamalgamierung unzufrieden sind. Antworten


Frank Baum

23.04.2012, 15:34 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Schmutzig wird es tatsächlich werden: Wenn Hollande den Euro ruiniert und die einzelnen Staaten wieder eigene Währungen einführen müssen. Eins ist klar: Mit Hollande an der Spitze hat Frankreich den Ramsch-Status verdient. Deutschland wird das auch nicht mehr abfedern können und der Euro löst sich auf. Ob sich die EU damit auch auflösen wird, wird man sehen. Antworten


Karl von Bruk

23.04.2012, 15:56 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Der Teuro ist schon ruiniert und Merkotzi ueberwaelzen nur noch den Schaden von den Baenkstern auf alle Buerger. Wenn es Hollande gelingt, F sofort aus dem Teuro zu befreien oder diesen gar ganz zu keulen, werden Hunderte Milliarden gute Euro nicht mehr den schlechten nachgeworfen. Und sollte sich auch die EUdSSR mitaufloesen, kann nur etwas besseres und billigeres nachkommen....


Sam Pirelli

23.04.2012, 14:45 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Herr Henzi, bitte stützen Sie diese These mit Fakten.
Und warum halten Sie so wenig von der Religionsfreiheit, dass Sie eine Fügung wie "Mullahs mit ihrem Gekreische von den Minaretts" schreiben könen? Haben Sie denn irgendetwas kapiert von unserer aufgeklärten Gesellschaftsordnung und vom Wesen der Demokratie? Mit solchen Äusserungen stellen Sie sich genauso ins Abseits wie religiöse Fanatiker.
Antworten


Martin Kallmann

23.04.2012, 14:36 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Es ist Wurst ob Sarkozy oder Hollande an der Macht ist: So weiterfahren wie bisher kann Frankreich nicht, die sozialen und arbeitsmarktlichen Versprechungen können nicht mehr aufrechterhalten werden. Es rumpelt im Karton... Antworten


Alain Burky

23.04.2012, 14:32 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Auch Politologen und Experten koennen irren;
denn die Wahl wird von den einzelnen Waehlern entschieden.
Wer haette schon 18% fuer Marine le Pen und "nur" 11% fuer Mélenchon vorausgesagt.
Antworten


Sonja Kellermann

23.04.2012, 15:03 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die Politiker und die Wähler in ganz Europa sollten sich das Rechts- oder Linksschema in die Haare schmieren. Denn bevor das Altersheim Europa ausstirbt, muss es erst noch gepflegt werden. Und das macht dann die Masseneinwanderung oder wollen wir Frauen zum Gebären zwingen. Europa stirbt aus, die Geburtenrate stimmt nicht mehr, aber alle machen die Augen zu.


Walter Kunz

23.04.2012, 14:13 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Auch nichts aussergewöhnliches, einwenig mit Schmutz zu arbeiten, denn das ist so, in der Politik auch Gang und gäbe? Antworten


Sylvia Keller

23.04.2012, 14:12 Uhr
Melden 78 Empfehlung 0

Europäische Linke adaptieren die Politik der Federal Reserve. Mehr Schulden als Lösung der Schuldenkrise. Ein Blick in die USA sollte reichen, um zu sehen, dass dies seit 2008 nicht mehr funktioniert, sondern dies nur noch verschlimmerte! Scheinbar sind die Linken erst froh, wenn alle Sparguthaben auf den Nullpunkt inflationiert wurden, und dann sind natürlich wieder mal einfach die anderen Schuld Antworten


Rebekka Häfeli

23.04.2012, 14:46 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Man kann eine Schuldenkrise nicht mit immer mehr Schulden bekämpfen. Dann würde sie zwar kurzfristig nachlassen, dann aber mit grösserer Heftigkeit wiederkehren. Wirtschaftliche Dellen kann man zwar mit erhöhten Ausgaben ausgleichen. Dieses Pulver ist aber schon lange verschossen. Die Franzosen haben hier nichts besser verstanden als das EU-Moloch.


Hanna Glorbeck

23.04.2012, 14:01 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Es wird sehr spannend, mit leichtem Vorteil für Hollande! Denn das Lager des Linksextremisten Mélenchon wird geschlossen an die Urne gehen und für ihren sozialistischen Genossen stimmen. Die gemässigte Mitte kommt mit ihrem Kandidaten Sarkozy unter die Räder, weil sie die Wähler vom rechten Rand des demokratischen Spektrums nicht mal zur Hälfte wird motivieren und mobilisieren können. Antworten


René Bernou

23.04.2012, 16:02 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Mit Hollande an der Spitze wird Frankreich verarmen. Für die EU keine gute Prognose. Ich frage mich nur: warum sehen denn das die Franzosen nicht? Ich lebe schon seit 11 Jahren in Südfrankreich und habe da schon etwas Einblick. Dann möchte ich noch bemerken, dass die wohlhabenden Franzosen ihre Gelder ins Ausland verschieben werden. Wohin denn: sicher in die Schweiz. Antworten


otto weber

23.04.2012, 18:00 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ich lebe seit 21 Jahren in Zentralfrankreich,mitten unter Kommunisten und Sozialisten,darum sage ich eine unsichere anstrengende Zeit voraus,im Falle des Wahlsieges von Holland ! Mit unrealisierbaren Wahlversprechen hat noch kein Politiker lange ausgehalten,bei Sarkozy weiss der Franzose was er hat,nur die meisten sehen das nicht!


Martin Meier

23.04.2012, 15:42 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Frankreich hat ein gutes Sozial-System, Rente mit 60 (bald wieder), staatliche Krankenversicherung nach dem Solidaritätsprinzip für alle Bürger, aber natürlich aus Schweizer Sicht ist dies absurd, nicht finanzierbar, sonst müsste man ja den Reichtum gleichmässiger verteilen, geht doch nicht, das wäre ja revolutionär... Antworten


Alex Fankhauser

23.04.2012, 20:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Bei uns läuft das genau gleich, einfach über die Pensionskasse anstatt über die Staatskasse. Da wird auch die nächste Generation bezahlen müssen. Und die Steuern mögen bei uns vielleicht tief sein, aber meine KK macht mittlerweile schon 50% der Steuern aus. Hans was Heiri.


David Stoop

23.04.2012, 15:53 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Natürlich hat Frankreich auch den Weg gefunden, dies zu Finanzieren: mit Schulden, Schulden welche die zukünftigen Kinder abbezahlen dürfen. Diese Schulden sind leider keine Investition in die Zukunft, da damit nichts erschaffen wird, es wird nur konsumiert auf Kosten der Zukunft. Aber ja, für die heutige Generation sicher noch 1-2 Jahre schön, dann lässt Griechenland grüssen.


Thomas STeffen

23.04.2012, 15:07 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Den Le Pen Wähler, welcher lieber Holland als Sarkozy wählt möchte ich sehen. Da ist Sarkozy doch noch das kleinere "Uebel". Antworten


Tamara Uster

23.04.2012, 14:19 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

Verdreht wird hier wieder Ursache und Wirkung! Frankreich hat mit diversen Problemen zu kämpfen, die durch linkspopulistische Ideologien erst entstanden sind, wie z.B. einen völlig überregulierten Arbeitsmarkt, eine absurde Sozialpolitik und eine extremst ungeordenete Einwanderungspolitik. Darum wird Sarkozy im Stichwahlkampf deutlich nach rechts rücken und mit grosser Mehrheit gewinnen. Antworten


Balz Maurer

23.04.2012, 21:31 Uhr
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Das momentane Puff in Frankreich hat wohl viel mit Sarkozy zu tun, soll man dem nochmals 4 Jahre geben, wohl eher nicht.


Mark Buehrle

23.04.2012, 15:38 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

@Suzanne Jung: Es ist immer wieder belustigend, was man hier zu lesen bekommt. Sozialistische Wohlfahrtspolitik der 70er Jahre? Aha. Die Sozialisten waren seit Gründung der 5. Republik 1958 genau 14 Jahre im Elysée, und zwar von 1981-95. Zuletzt hatte die Rechte mit Ausnahme der Kohabitation während 17 Jahren das Sagen. Aber klar, Hauptsache immer den Linken die Schuld geben, gell?


Sam Pirelli

23.04.2012, 15:38 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Nun, Frau Jung, Sie verdrehen da etwas. Auf die 70er folgte die Ära Thatcher/Reagan mit ihren Privatisierungen, der Entfesselung der Märkte, den extremen Steuersenkungen für Vermögende und dem Abbau des Sozialstaats - sowie des Staats an und für sich. Hier liegt der Hund begraben.
Erschreckend finde ich, wie wenig Geschichtsbewusststein vorhanden ist und wie wenig tatsächliches eigenes Denken.


Suzanne Jung

23.04.2012, 14:41 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die sozialistische Wohlfahrtspolitik der 70er Jahre führte in den Ruin. Am Ende ginge es allen deutlich schlechter. Mich wunder es immer wieder, wie man diese einfachen Zusammenhänge nicht erkennen kann?! Ist doch voraussehbar, wohin das führt. Man hat einfach nichts aus der Geschichte gelernt. Das ist das erschreckende.



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