Ausland

Élysée-Palast ab heute mit neuem Hausherrn

Aktualisiert am 15.05.2012 9 Kommentare

Heute ist es soweit: François Hollande übernimmt das französische Präsidentenamt. Bereits am Abend wird er nach Berlin reisen, um mit Kanzlerin Merkel über eine Lösung für die Eurokrise zu beraten.

Steht vor einer grossen Aufgabe: Der neue französische Präsident François Hollande (links), im Hintergrund der frühere Kulturminister Frederic Mitterrand. (10. Mai 2012)
Bild: Keystone

Bildstrecke

Frankreich hat einen neuen Präsidenten

Frankreich hat einen neuen Präsidenten
Linksrutsch in Frankreich: Erstmals seit 17 Jahren zieht mit François Hollande wieder ein Sozialist in den Präsidentenpalast ein.

Bildstrecke

Hollande – der Herausforderer von Sarkozy

Hollande – der Herausforderer von Sarkozy
François Hollande ist neuer Präsident Frankreichs. Er gewann die Stichwahl laut Hochrechnungen mit rund 52 Prozent vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy.

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Knapp eineinhalb Wochen nach seinem Wahlerfolg übernimmt Frankreichs neuer Präsident François Hollande heute sein Amt im Élysée-Palast. Die erste Auslandsreise führt den sozialistischen Politiker noch am Abend nach Berlin.

Dort steht ein erstes Treffen mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Programm. Wichtigstes Thema ist die Suche nach einer gemeinsamen Lösung für die Eurokrise. Beschlüsse werden allerdings keine erwartet.

Weitere Besetzung des Kabinetts morgen

Noch vor der Reise nach Berlin will er den neuen Premierminister vorstellen. Als Favorit gilt der Deutschland-Experte Jean-Marc Ayrault. Die weitere Besetzung des Kabinetts soll erst morgen nach der Rückkehr aus Berlin bekannt gegeben werden.

Der 57-jährige Hollande war am vorletzten Sonntag zum Nachfolger des Konservativen Nicolas Sarkozy gewählt worden. Er ist in der Geschichte der Fünften Republik seit 1958 erst der zweite Sozialist im Élysée-Palast.

Hollandes linker Vorgänger François Mitterrand regierte von 1981 bis 1995. Seither waren mit Jacques Chirac und Sarkozy Staatschefs aus dem gaullistischen Lager an der Macht. (rbi/sda)

Erstellt: 15.05.2012, 06:55 Uhr

9

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

9 Kommentare

Bruno Schnider

15.05.2012, 08:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Gespannt darf man auf die wirtschaftlichen Auswirkungen sein. Wenn Hollande die Leistungsträger der Gesellschaft mit höheren Abgaben beglückt, muss sich dies doch auf die Motivation negativ auswirken. Wer krempelt nun wohl die Ärmel hoch? Und nachhaltigen Erfolg könnte er nur mit einer rigorosen Arbeitsmarktreform erzielen. Bloss ein Mehr an Staatsangestellten bringen keine Aufschwung... Antworten


Res Zaugg

15.05.2012, 10:29 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Mit linken Ideen die französische Wirtschaft verbessern??? Das heisst nichts anderes als: Mit Vollgas an die Wand!! Die Gegner der EU können sich freuen. Antworten



Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

DAS GELD und ich

Börsen auf Höchstständen: Wie weiter?

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Genusswelt

Besuchen Sie unsere Genusswelt und entdecken Sie die Welt des Genuss!