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Ein ungeliebter Partner
Die Kanzlerin hatte Nicolas Sarkozy im Wahlkampf unterstützt. Jetzt muss sie sich wohl mit dem Sozialisten Hollande anfreunden. Warum dies für Berlin sehr schwierig ist. Mehr...
Von David Nauer.
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53 Kommentare
Die Anbiederung Sarkozy's an Deutschland, ist in die Hosen gegangen! Und zwar tuechtig. Im vergangenen Jahr liess er sich als Held feiern, weil er glaubens war, Deutschland, bzw. Merkel haettte ihn "adoptiert". Dabei haben die Deutschen mit Sarkozy bzw. Frankreich, nichts, aber auch rein gar nichts am Hut! Das schwache und chaotische Frankreich stoert nur... Antworten
Stunden nach dem ersten Wahlgang wissen sofort alle alles. Der Pressekarneval ist lanciert 14 Tage vor der Wahlentscheidung. Aufgeregt gibt jeder seinen Quatsch mit "Wenn und Abers" von sich. Viele wissen schon ganz genau was geschehen wird, wenn...oder auch nicht...vielleicht doch aber...
Gibt es heutzutage noch sowas wie Gelassenheit, stoische Pragmatiker oder pragmatische Stoiker?
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Ungeliebter Partner? Naja, Sarkozy und Merkel lieben sich doch auch nicht. Und sollte Hollande gewinnen, dann werden die zwei sich auch nicht lieben wollen. Bei der nächsten Wahl in Deutschland wird auch Frau Merkel keinen Partner mehr benötigen, andere Parteien und ein anderer Bundeskanzler wird die Liebe zu Hollande entdecken. Antworten
Selbst ein konservativer deutscher Politiker sollte lieber Hollande bevorzugen als einen Sarkozy, der mit mindestens 10 % der rechten Le Pen-Stimmen gewählt wurde... Sieht Merkel den Fiskalpakt durch Hollande gefährdet, muss sie ihn erst recht durch Sarkozy gefährdet fühlen, der plötzlich wieder Grenzkontrollen einführen will und den rechten Rand hinter sich weiss... Antworten
Merkel wird es schwierig haben mit dem Apparatchik Hollande. Der Mann hat jahrelang die PS verwaltet und sich als Mann "des gegenseitigen Verstehens" profiliert. Er bringt weder Politerfahrung noch Durchbeissen im Wirtschaftsleben mit, nur Immigranten unterstützen ohne Gegenleistung. RSA,Schuleintrittsgeld usw. wird erhöht und unkontrolliert (in bar) verteilt.
Merkel - Hollande passen nie zusammen
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Ich erhalte seit Jahren Mails von selbsternannten Experten, die das Ende des Euro für den übernächsten Monat voraus sagen. Es gibt ihn immer noch. Eigentlich muss ja auch nicht der Euro gerettet werden, sondern die hoch verschuldeten Staaten. Da aber nach Vertrag jeder Staat in der EU für seine Schulden allein haftet, wird behauptet, der Euro müsse gerettet werden. Er hat Alibifunktion. Antworten
Die SPD taugt doch noch weniger, was sollen wir denn mit denen?
Gruß aus dem Schwabenland.
Kretschmann wäre eine Alternative?
@Wiegand: Da bleiben ja nur noch die Piraten.
Taugt denn die SPD überhaupt etwas? Wenn man die Elite, Andrea Nahles und Sigmar Gabriel hört, hat man das bestimmte Gefühl, dass die keinesfalls ein Land führen können. Dann die ständigen Diffamierungen der Linken, obwohl sie ohne die Linken nie mehr eine Mehrheit bekommen. Ja, es ist Zeit! Weg mit der CDU-Merkel und der Chaoten-FDP. Aber, welche Partei sollen intelligente Bürger wählen?
Einige Kommentatoren, auch Hr. Nauer, sind wieder ziemlich naiv. Was hatte damals der Sozialist Mitterand nicht alles versprochen vor seiner Wahl. Kein Jahr später betrieb er so ziemlich die konservativste Politik, die FR je hatte. JEDER Präsident/Regfierungschef in der EU steht unter ganz genau den gleichen Sachzwängen. Nur stehen in 2012 die Zeichen für sozialistischen Humbug noch schlechter. Antworten
Wo sind hier die Geschichtskenntnisse? Der Sozialist Mitterand regierte Frankreich 14 Jahre, wie keiner vor ihm. Damals florierte FR. Nach einem kurzen Unterbruch kam es zu einer 5-jährigen Coabitation (Präsident konservativ, Premier sozialistisch). 2002 gab es in Europa fast nur SP-Regierungen. Bei Ausbruch der Finanzkrise (2007) mehrheitlich konservative. 2002 ging es Europa besser als heute. Antworten
Hollande hat ja zum Glück noch nicht gewonnen. Wenn man sich seine Solzialisten-Forderungen anschaut, ist schnell klar, wo die Reise Enden wird: Sollte er gewählt werden, ist es wohl innerhalb von 18 Monaten um den Euro geschehen. Bei Mitterand's Wahl brach damals die Börse ein. Einen Downgrade Frankreichs würde der Euro nicht mehr überleben. Deutschland kann Frankreich nicht auch noch retten Antworten
Die Unterstützung für Sarkozy von Frau Merkel war auch vielleicht die kleine Unfeinheit, die sie nicht merkte, aber die die Franzosen, wie übrigens auch wir, gar nicht leiden können. Man wählt souverän und will sich nicht dreinreden lassen. Ob nun Merkosy oder Merkollande ist doch egal, die wirtschaftlichen Herausforderungen bleiben die gleichen. Es wird nur anders gewürfelt, am Arbeiter vorbei. Antworten
Wohin die Reise geht, wenn der Sozialstaat in unverantwortlicher Weise ausgebaut wird, kann man live in Griechenland mitansehen. So lange Nordeuropa für Griechenland zahlt gehts ja einigermassen, aber bei Frankreich wird das nicht mehr gehen. Wir haben eine interessante Zeit vor uns. Antworten
@Edi Kuster: Falls sie richtig gelesen haben: ``in unverantwortlicher Weise ausgebaut ``
@Mercatos: Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Alle Staaten Nordeuropas sind ausnahmslos Sozialstaaten.
Die Konservativen Regierungen unserer Nachbarländer (F, D, IT) haben in den letzten vier Jahren nicht viel aufregendes geleistet, ausser man bezeichnet die Banken- und Finanzkrise als aufregend. Sarkozy und Berlusconi haben sich, um der Presse etwas Futter zu geben, hin und wieder mit den Reichen und Berühmten ablichten lassen. Kein Wunder, wünschen sich die Wähler eine Regierungsumbildung. Antworten
Lustig wie viele sagen, Sozialdemokraten fahren den Karren an die Wand. Wenn man die letzten 15 Jahre betrachtet, auch in CH, sieht es ganz anders aus. Die Neokonservativen und Rechten wirtschaften nur in die eigene Tasche und bauen Parallelgesellschaften auf, lügen und betrügen. Nein Danke. Antworten
Die USA haben unter Bush nicht nur die eigene Wirtschaft sondern die gesamte Weltwirtschaft ruiniert. Auch als Konservativer sollte man doch festhalten, dass es in Skandinavien sehr erfolgreiche Sozialstaaten gibt. Aber manche Dünngeister sind eben nur in der Lage in einfachen links-rechts Schemas zu denken...Stellt sich die Frage sind diese nun eher rechts oder links zu finden (-;
Liebe Lara...die Folgen der bösen Taten lassen sich aber nur noch mit 2 riesigen Scheuklappen UND einem dicken breiten Balken vor dem Gesicht leugnen
Überall werden die "sozialen Errungenschaften" abgewrackt, nur die Seldwyla-Schildbürger fordern noch 6 Wochen Ferien 35 Std.Woche Vaterschaftsurlaub oder 2500 Fr. Grundeinkommen
und nicht zu vergessen 4000 Fr. Belohnung für kriminelle Asylanten
Zur Zeit der UdSSR hat mal einer gemeint, es gebe keinen Unterschied zwischen dem Kapitalismus und dem Sozialismus. Der Kapitalismus sei Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und der Sozialismus das Umgekehrte.
Der immer postulierte Unterschied zwischen Sozialdemokraten und rechten sog. Konservativen besteht nicht! Nehmen wir den Kanzler Schröder SPD. Er hat das grösste Enteignungsprogramm für die unteren + mittleren Schichten erzwungen. Ergebnis: Europa am Boden. Deutschland noch vorn. Nur, wer kauft den deutschen noch was ab, wenn er pleite ist? Nicht Links/Rechts sondern Oben/Unten!
l. Kraft: lügen und betrügen. bitte nennen Sie mir einen soz. Staat, wo es gut geht, oder sind Cuba, Venezuela, Russland, China etc. Ihre Vorbilder ??
@Baldinger
Wer lesen kann, ist sicher im Vorteil. Frau Kraft hat mit keinem Wort erwähnt, dass Linke nicht lügen. Sie hat lediglich auf die Regierungszeit der Konservativen angespielt. Und diese war nun wirklich nicht berauschend. Ausser sie bezeichnen die Banken- und Finzanzkrise als aufregend. Sarkozy liess sich gerne mit Reichen ablichten und Berlusconi's Eskapaden sind hinlänglich bekannt.
@ L. Kraft
Leben Sie in Europa
oder überhaupt noch auf dieser Welt?
Sozialdemokraten lügen nicht?
z.B, Krisen bewältigen mit weniger arbeiten, usw.usw.
Nur als Beispiel.
Den PS, France und die Sozialdemokraten (z.B. in Skandinavien);
trennen Welten...
Trotzdem geht es uns gut und auch der Staat ist gesund. Das ist entscheidend. Lieber Geld und Job haben, wie auch tiefe Steuern und dabei eine eher bürgerliche und neokonservative Politik (wie Sie falsch und lustig schreiben). Statt eine "moralisch höhere" Politik und dafür keinen Job und keine Perspektiven. Dafür ein gutes Gewissen und Hunger... ;-)
Die Deutsche Bundeskanzlerin hat sich in den Wahlkampf eines Souveränen Staates eingemischt und obenrein noch auf das Falsche Pferd gesetzt, sie muss hoffen und beten das Hollande nicht nachtragend ist sonnst wirds für sie ungemütlich auf dem Internationalem Parkett. Antworten
Sollte Hollande gewählt werden, wird er wohl vom ersten Tag an D-Land brauchen. Frankreich wird einen Downgrade erleben und dann wird Hollande die Deutschen anbetteln gehen müssen (Verpackt in die Fahne, aber unterm Strich: betteln). Die Franzosen werden schnell genug merken, dass es kein Spass ist, Griechenland zu spielen. Merkel kann das egal sein.
Der Euro ist sowieso dem Untergang geweiht, Da macht Hollande bestimmt keinen Unterschied. Unter dem Schaden jedoch, den der Sozialist in Frankreich anrichten wird werden die Franzosen lange zu leiden haben. Die Demokratie ist aber trotzdem das mit Abstand menschenfreundlichste Staats- und Gesellschaftssystem. Antworten
Langfristig wird der Euro ganz sicher ein Übergangswährung darstellen. Er wird aber höchstwahrscheinlich nicht von dem alten nationalen Währungschaos abgelöst werden sondern in 50-100 Jahren von einer globalen Währung.
Herr Linus Geisseler,
wo haben Sie in den EU-Länder D und F eine Demokratie festgestellt ?
So frei nach dem Motto : "ihr könnt alle machen was ich will " !
Der letzte Satz stimmt. Der Rest nicht. Der Euro wird niemals verschwinden. Er erlaubt einen einfachen Handel in einem riesigen Binnenmarkt. Es wäre für uns alle schlecht wenn er scheitert. Und darum wird er auch überleben. Zuletzt hies es wir schauen dann im März, dann ist die EU und der Euro am Ende. Was ist der nächste Termin? Antwort: Der Sanktnimmerleinstag ;-)
voilà... besser Raus. Ich will nicht unten D verschuldet Land bleiben.
Sie irren gewaltig! EU ist eben D und F. Ohne diese beiden gibt es keine EU. Dies wahr schon immer die politisch/wirtschaftliche Realität.
Nationalstolz in Ehren, aber wer dies nicht sieht, verkennt die Realität der EU.
Wer glaubt, dass sich durch einen Wechsel in Frankreich gravierende Änderungen der Grundsätze in der Europapolitik ergeben vergisst den gravierenden Einfluss der, dem Grosskapital hörigen, "Transatlantikern" wie z. B. Frau Merkel. Das wird man auch in Frankreich bald merken. Antworten
Auch Frau Merkel hat ein Verfalldatum. In Berlin stehen Rot / Grün / Dunkelrot und Piraten schon in den Startlöchern für die Umsetzung einer noch viel intelligenteren Politik, als sie zurzeit schon praktiziert wird. Dann kann die traditionelle Achse Berlin-Paris als Rückgrat und Motor der europäischen Einigung wieder auf Hochtouren rotieren. Freuen wir uns! Antworten
Macht überhaupt nichts. Dann ist auch diese EU-Mauschlerei Merkel, Sarkozy vorbei. Die nur ein lebensunfähiges EU-Gebastel und die derzeitigen fundamentalen Krise gebracht hat. Neue Köpfe, in Frage stellen und neues Denken muss sein. Ausserdem zeigt es den Parteifeudaldamen und -herren, den Ehrensöldnerinnen und -söldnern, dass der Machtverlust trotz ihres sesselklebens schnell sein kann. Antworten
@Frey
Was hat Sarkozy aufregendes geleistet? Ausser sie bezeichnen die Banken- und Finanzkrise als aufregend. Sonst hat er sich vorallem mit den Reichen und Berühmten ablichten lassen. Ach ja, "einige" Arbeitsplätze wurden in seiner Regierungszeit abgebaut. Toller Leistungsausweis!
Aber als ausgewiesene Fachperson werden sie mich sicher eines Besseren belehren..........
@T. Frey: und was hat den der Rechte Berlusconi in Italien gemacht? Bunga Bunga Partys, ist ja auch was. Oder der rechte Bush in den USA? Auch im Schuldenland Spanien sind die Konservativen am Ruder. Die USA sind faktisch pleite. Da sind mir die Linken allemal lieber, Merkel wird als nächste abgewählt werden.
Genau falsch. Lulu hat Brasilien ein Hoch beschert wie es das Land noch nie vorher hatte.... Der war sogar mal Gewerkschafts-Boss. Somit gibt es auch andere Sichtweisen als Ihre.
was hat den Sarkozy gemacht? bevor du die linken verurteilst überleg mal wie es mit den rechten zugeht. Lieber die linken und ein Funken Hoffnung auf eine neue Regierungsweise, als Sarkozy und langsam aber sicher in den Untergang.
Ich glaube Sarkozy hat damals auch eine menge versprochen und nichts eingehalten.
Das letzte Wort wird erst am 6. Mai gesprochen. Und Frau Merkel, als Opportinistin, wird sich gewiss, falls nötig, anpassen. Zudem steht Frau Merkel dem Sozialismus sehr nahe. Erst mal wegen ihrer Herkunft (DDR) und zweites wegen ihrer Partei, die die CVP sehr ähnlich ist. Antworten
@Gerda Schuurman,
da wird sich aber die CVP ob diesem Vergleich riesig freuen !
Eric Studer: Wenn Sie schon von Einmischung reden, wäre es fair gewesen, darauf hinzuweisen, dass sich auch der SPD-Vorsitzende Gabriel "eingemischt" hat. Er sprach auf dem Parteitag der Sozialisten und griff von dort aus die Berliner Regiwerung an. Die ungeliebte Frau Merkel trat dagegen nicht im Wahlkampf auf, sondern machte lediglich ein gemeinsames Interview mit Sarkozy. Antworten
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