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Ein neues Kapitel für Europa?
Ist François Hollande noch zu stoppen? Was würde sein Einzug in den Elysée-Palast für die Eurozone bedeuten? Und was kommt danach? Fragen und Antworten zur französischen Präsidentschaftswahl. Mehr...
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58 Kommentare
Völlig egal, wer kommt. Frankreichs Probleme sind zu gross, Gegenmassnahmen unmöglich. Alles, was weh tut, scheitert am Widerstand der Massen. Frankreich + EU gehen dem totalen Bankrott entgegen, aufhalten lässt sich der Niedergang nicht mit "soften" Mitteln. Alles kracht, Bürger werden enteignet über Inflation - ist schon im Gang; und die ungebremste Immigration schlägt zu; Mme Le Pen hat Recht! Antworten
Die Massen wehren sich zu recht gegen die Versklavung durch die EU und das Finanzsystem. Warum nicht den Staatsbankrott erklären und neu anfangen, wie es Argentinien getan hat?
Hoffentlich wird Hollande gestoppt.
Der Mann fischt nur in Immigrantenkreisen wo seine Versprechen von Sozialgelderhöhung, Wahlrecht für Ausländer, RSA-Erhöhung usw. ziehen.
Die bildungsfremde Schicht wählt Hollande, da braucht man nicht zu arbeiten.
Der Niedergang der Wirtschaft wird sich beschleunigen, die Firmen noch mehr abziehen, da immer mehr für arbeitsscheue Elemente bezahlt werden muss
Antworten
Ganz Europa hat während Jahren einen hohen Lebensstandard auf Pump gelebt, vor allem der Süden. Das geht einfach nicht immer so weiter, irgendwann bekommen sie von niemandem mehr Geld oder nur zu sehr hohen Zinsen. Der Lebensstandard wird runterkommen, je länger man mit der Anpassung wartet, desto dramatischer wird der Absturz sein. Antworten
Früher oder später werden die Märkte Hollande auf den Boden der Realität der 21. Jhds. herunterholen. Je früher das geschieht, das heisst je eher er einsieht heutige Probleme nicht mit den Rezepten der 1970er Jahre lösen zu können, desto weniger werden die Franzosen leiden müssen. Antworten
schlechte Entwicklung und Nährboden für eine noch schlechtere Entwicklung in Europa. Da die Schweiz leider auch immer mehr mit Hilfe unserer Politiker und deren "EU (Finanz) Lobbyisten" ins schwarze Loch gezogen wird, muss man sich langsam fragen wohin man allenfalls umsiedeln kann. Es macht mich traurig und wütend. Antworten
"Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein Hollande keine Wende". In den vergangenen 5 Jahren haben sich die Kosten und Steuern praktisch verdoppelt. Man hat genug. Es bräuchte Reformen, aber die tun weh; also lassen wirs sein. Sozialismus ohne Solidarität ist auch kein Rezept, legal arbeiten, etwas länger, effizienter, so wie andere, schon eher. Weiter wursteln kennt man bereits, na also. Antworten
Warum ändert sich denn nichts wenn die Politiker wechseln? Weil die Hintermänner, die die Fäden ziehen immer die gleichen sind. Wem gehört denn zBsp. das amerikanische FED oder die Bank of England? Wer kontrolliert Reuters? Oder wer hat bei Goldmann Sachs das Sagen? Es sind immer die gleichen Super-Reichen, die sich geschickt im Hintergrund halten und ihre Marionetten vorschicken.
Es herrschen in ganz Europa die gleichen Probleme:Leere Kassen,Arbeitslosigkeit(vor allem Jugendliche),Ueberfremdung(z.T.mit nicht "kompatiblen"Kulturen),ausufernde Beamtenheere, dadurch keine Effizienz,Mutlosigkeit etc.Um dies zu ändern,braucht es grundlegend andere Ueberlegungen und Führung.Die beiden Kandidaten werden das nicht hinkriegen, sind sie doch eingebunden in das korrupte System. FN!! Antworten
Ein korruptes System durch ein noch korrupteres welches dazu noch einem stumpfsinnigen Nationalismus frönt wird die Lage nur noch desolater machen.
Wenn diese Ultrarechte die Macht übernehmen würden, dann wäre es an der Zeit auszuwandern....
Was Verschiedene Schreiben ist sehr zutreffend das die Marie nach Hollandes Debakel danach Abräumt usw. Kenne auch Franzosen werde mit ihnen mal über ihr Land reden was sie dazu meinen. Wegen den Arbeitslosen Franzosen von 3 auf 4 Millionen, ihre Produkte sind z.t. auch zu schlecht die Autos sind die Reparatur Anfälligsten der Welt mit den Italos. Braucht es die noch? nein. Mehr Quali ist gefragt Antworten
Ja und? Fuer den Normalsterblichen aendert sich ja auch dadurch eh nichts.
@Singenberger
Ihre Kommentare enthalten jeweils immer grossartige Lösungen. Einfach toll. Wo haben sie sich dieses Wissen angeeignet???
Hollande wird gewählt nicht weil man ihn wünscht sondern weil man Sarkozy los haben möchte. Dies sind keine guten Voraussetzungen für Frankreich und Europa. Hollande ist auch eher ein Tip Chirac als Mitterand. Die SP hat daher auch keine Chance im Juni im Parlament die Mehrheit zu erlangen. Antworten
Es ist spannend, wie linksengagierte Kommentatoren den Einfluss der Politk masslos überschätzen. Die von ihnen gehassten Märkte werden aber auch Hollande ganz klare Grenzen setzen. Er braucht Kredite, die ihm die das globalisierte Kapital zur Verfügung stellt - oder eben nicht. Andernfalls ist sein erträumter Wirtschaftsaufschwung auch nur virtuell, und Mme Le Pen bedankt sich in einigen Jahren. Antworten
Anderserseits ist es noch spannender, festzustellen, wieviele geborene Untertanen es gibt, die sich mit hündischer Begeisterung ihrer Ausbeutung durch die Interessen des Kapitals unterwerfen, und sich darüber freuen, in einer Welt zu leben, in der sie nichts mehr zu melden haben, und in welcher es normal ist, dass jene, die es sich nicht leisten können, jenen geben, die es nicht benötigen.
Sarko war ja schon nicht toll - Hollande wird eine Katastrophe und die Marie wird danach zum Desaster. Sie wird am schluss in fünf Jahren die Ernte einfahren wenn Hollande den Laden komplett an die Wand gefahren hat. Dann werden sich viele linke Wähler von links abwenden weil Sie festgestellt haben dass alles nur heisse Luft war und sie noch schlechter dran sind als heute. Antworten
Marine le Pen was drauf????
Ojeh!
Heisse Luft sonst nichts.
Sie sollten die 18% nicht überbewerten, die hatte Vater le Pen im Jahr 2002 auch.
Im übrigen haben die Schwesterparteien des FN, ob in Italien, Österreich usw. gezeigt was sie wert sind.
Marine Le Pen ist die einzige, die was drauf hat und weiss, was Sache ist. Ich finde, Ihr Statement deshalb ziemlich befremdlich was sie betrifft.
noch ist es ein klein wenig zu früh zum jubeln
>> doch danach hoffe ich dass bald auch die merkel gegen eine stabile >rot / ROT / grün / priaten< regierungsqualition ausgewechselt wird
>> wir brauchen in europa wieder eine soziale marktwirtschaft
>> sonst haben wir bald wieder den feudalismus mit noch reicheren und mehr armut
>> ich hoffe auf den druck von der strasse, den SP und SGB schlafen
Antworten
Na, na, Herr Bleuler! Erwarten Sie die Weltrevolution? Ich fürchte, Sie werden enttäuscht. Monsieur Holland wird auch froh sein und Dassault beim Verkauf seiner Rafale unter die Arme greifen. Er wird seine Force de Frappe ebenfalls nicht abschaffen und vor allem wird er die Internationale Anlegerschaft nicht erschrecken wollen. Darf ich Sie an Mitterand erinnern?
Genau,
und gerade die "Piraten" sind der beste Garant fuer eine soziale Marktwirtschaft; die alles gratis wollen ...
Wer die meisten Versprechungen macht, gewinnt die Wahl! Das Einhalten der Versprechungen ist natürlich weniger wichtig. Mit dem beabsichtigten Kurs wird Hollande Frankreich in die Armut treiben und unweigerlich unter den Rettungsschirm der EU stellen müssen. Diese Strategie ist identisch mit derjenigen Berlusconis. "Zweimal in die Hände klatschen und das Volk läuft gefügig nach OHNE ZU UEBERLEGEN. Antworten
Es mag ein neues Kapitel für Europa beginnen. Allerdings ist das nicht einem Präsidenten Hollande in Frankreich oder einer Merkel in D. zu zurechnen. Europas Entwicklung wird von ein paar mächtigen, weil vermögenden Familien diesseits und jenseits des Atlantiks bestimmt. Hollande, Sarkozy, Merkel usw., sind nur Ausführende der "Wünsche" der vorgenannt Mächtigen! Transatlantiker eben! Antworten
Man kann gespannt sein, ob Frankreich diesen Wechsel ohne Chaos bewältigen kann. Hollande hat viel versprochen und seine Unterstützer werden ihre Ansprüche schon bald einfordern.Aber was tun, wenn die Kassen leer sind? Dann wird wohl versucht werden, die Umverteilung über die angekündigten Steuerreformen in Gang zu setzen und das wird Frankreich völlig polarisieren.
Dann Geldflucht in die Schweiz?
Antworten
François Hollande wird den Niedergang der Industrie Frankreichs und die Verarmung der Franzosen noch weiter beschleunigen! Reale + nachhaltige Werte, werden nicht mit leeren Versprechungen, noch Hexenjagden auf reiche Bürger erschaffen! Klar, werden in den nächsten Monaten weitere Franzosen - welche nicht unter ein "sozialistisches Joch" wollen - ihre Koffer packen und schnell das Weite suchen! Antworten
@Meier
Aehnliches hörte man schon bei der Wahl von Mitterrand. Auch dort wurden Vorurteile bediente, angeführt von Deutschland. Aengste, die sich überhaupt nicht bestätigt haben. Im Gegenteil, Kohl und Mitterrand hielten sich die Hände, wurden dicke Freunde. Warum jetzt also Hollande vorverurteilen? Wenn sie Hollande in 5 Jahren kritisieren, ist das ok, aber zum voraus ist billiger populismus.
Es wird kein neues Kapitel für Europa geben... Dazu sind die zur Auswahl stehenden sich viel zu ähnlich. Alle etablierten Parteien in Europa sind in den letzten Jahren in das konservativ authoritäre Spekrtum des politisch möglichen gewandert. Gleichzeitig ist auch die Gesellschaft wesentlich authoritärer geworden. Ein Resultat des Neoliberalen Zeitgeist... Ca. 30 Jahre Entwicklung... Antworten
Galuben Sie, dass Hollande die Beschäftigten in der französischen Waffenindustrie entlassen wird? Irgendwie muss er ja seine aufgeblähte Bürokratie finanzieren können...
Als ob sich gross was ändern wird, oder macht die CDU in Deutschland eine völlig andere Politik als die SPD (eigentlich müsste man die Frage ja andersrum stellen), Spanien, GB? In Belgien gings lange ganz ohne.. Der Hollande wird sich auch bald der alternativlos-Rethorik bedienen und mit dem Euro-Rudel von finaler zu finalerer Rettung hecheln. Da würde ich sogar meine Zukunftsängste verwetten. Antworten
Also liebe Sozialisten, in Vorfreude elektrisiert: Viel wird sich nicht ändern. Wenn Joe Ackermann am St. Galler Management Symposium sagt, dass kaum eine grosse Änderung auch unter Hollande zu erwarten sei, können wir uns beruhigt zurücklehnen. Wer das Kapital hat (und dazu gehören bei uns auch PK-Gelder, Investitionsfonds, also auch Ersparnisse aller Art auch des Mittelstandes) befiehlt!
Von Adenauer bis Kohl krampften die Bundeskanzler Deutschland aus den Truemmern des Dritten Reiches ein wiedervereinigtes und faktisch wieder suveraenes Restdeutschland von der Repatriierung der Kriegsgefangenen bis zur Annexion der DDR. Das Merkel fuehrt mit dem Beharren auf dem Teuroruin und dem Afganistanabenteuer Volk und Land wieder in den Abgrund. Am Sonntag wird ihr wichtigster Komplize abg Antworten
als sozialist wird er den eu-traum träumen und auf die befehle von brüssel/goldmann sachs/IWF hören. Da hat er keine alternative. Und was das bedeutet sehen wir in griechenland,spanien, irland, etc., etc. Auch wird er helfen den EMS durchzupeitschen, das rentenalter gemäss eu auf 67 zu erhöhen. Zwischen dem schlechten und noch schlecheren ist sarkosy die bessere wahl für das französiche volk. Antworten
Aber herr Meier, sie wissen doch hoffentlich, dass nicht sein kann was nicht sein darf!
Für einfach gestrickten ist es klar wie Klosbrühe: Rechte / Konservative / Bürgerliche -Regierungen machen alles besser...sieht an viele Beispiele...
@Roth
Bei der Bildung haben sie noch Steigerungspotential. Irland wurde nicht von der Regierung in den Abgrund gerissen, sondern durch die Banken, deren Rettung der Staat nicht mehr stemmen konnte.
Im übrigen, warum erwähnen sie Italien nicht? Klar, es passt nicht in ihr einseitiges Weltbild. Oder Dänemark? Dieser Staat gilt als Musterstaat und wird seit Jahren von Sozialdemokraten regiert!!!!!!!!
Das hatten wir doch schon in Griechenland, gute Nacht.
Es ist immer wieder lustig zu sehen,wie die Waehler reagieren ,der noch Praesident,erzaehlt jeden Tag Geschichten,was Er aendern wird,zB.Grenzen schuetzen ,Wirtschaft staerken,Krieg beenden etc.Warum hat Er denn das in den letzten 5 Jahren nicht getan?Er hat nichts getan und der Kandidat Hollande wird auch nichts tun,also warum sich Sogen machen? Antworten
In Ihrem Hort vielleicht... Ihnen ist aber schon bewusst, das die absolut "irrelevanten" und "virtuellen" Märkte die Altersvorsorge der meisten Menschen beinhalten? Und dann noch Demokratie?! Die der EU-Kommission zum Beispiel? Aber klar, Sozialisten haben immer Tatsachen durch sichtbare Hände geschaffen und den Staatshaushalt saniert...
Linke Dialektik ist genauso virtuell - wie "die Maerkte".
Aber, jeder von uns ist durch sein (Konsum)Verhalten eben ein Teil
der Maerkte...
Wie schön, es gibt noch Menschen die an das Gute glauben.
Woher kommt wohl der Spruch: "Geld regiert die Welt" ??
Das Volk will so viel wie möglich vom Kuchen, für das kleinste Geld
und die Politik soviel Macht und Geld, daß das Volkkaum Interessiert.
Ahhh, immer die gleiche Leier... waren Sie schon mal auf einem Markt bzw. ein Altwarenmarkt? Es ist ein Produkt der Menschen. Wenn z.B. niemand ein rotes Velo kaufen will, wird der Verkäufer seinen Preis senken müssen. Das ist sogar sehr demokratisch, jener Anbieter setzt sich durch, welcher für die Mehrheit die besten Produkte anbieten. Viel realer gehts ja wohl nicht mehr...
Leider haben die "virtuellen" Finanzmärkte die ganze Finanzkrise ausgelöst, ohne dass Entscheide demokratisch gefällt worden wären. Im Gegenteil, die globale Finanzelite will die Demokratie abschaffen: New world order und Bilderberg-Gruppe lassen grüssen. Aufwachen bevor es zu spät ist!
@Meier: Mehr herunterwirtschaften, spalten und bevorzugen als jetzt ist kaum möglich.
Ach wissen SIe, Herr Meier, langsam nervt diesen ständige "gute Nacht Frankreich" von gewissen Kommentarschreibern hier ziemlich. Als anständiger Demokrat könnten Sie dem Mann wenigstens eine Chance geben, anstatt ihn schon vor der Wahl abzurteilen. Ausserdem: Was hat denn Sarko so tolles geleistet? Ah, ja genau, einen Krieg hat er angezettelt. Wie Bush. Das können die Konservativen natürlich gut!
Leider, leider ist auf meine Compatrioten kein Verlass. Zu viele wählen Holland, aber nicht etwa wegen seiner politischen Ideen sondern einzig und allein, weil sie Sarkozy als PERSON nicht mehr mögen. Wie z.B. François Bayrou. Mir graut schon vor den nächsten 5 Sozialisten-Jahren. Aber auch die werden wir überstehen, danach dürfte der Front National gewinnen !!!
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