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Todesursache von Ölminister Ghanem geklärt
Der ehemalige libysche Ministerpräsident und Ghadhafi-Vertraute Shukri Ghanem trieb gestern tot in der Donau. Gemäss der Wiener Polizei gab es keine Gewalteinwirkung. Mehr...
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18 Kommentare
@Meier: 1. Tötungen aus Staatsräson sind per se immer Verschwörungen
2. was nützt es einem Geheimdienst, wenn er einen Mord als Unfall tarnt, Sacha Meier findet es sowieso raus...
@Reto Zumstein Ich kann mich nicht an einen einzigen Fall einer Tötung aus Gründen der Staatsräson erinnern, bei dem irgend etwas Verschwörerisches erkannbar gewesen wäre. Jeder Nachrichtendienst auf dieser Welt hat eine gewisse «Handschrift», die auf Ausbildung und Doktrin basiert. Entsprechend weiss man etwa, aus welcher Ecke ein bestimmter wet job kommen kann; wollte man den wirklich aufklären.
@Meier: Wenn momentan jemand von der alten libyschen (oder ägyptischen etc.) Führung stirbt, ist es selbstverständlich immer Mord. Menschen sterben nun mal nicht, völlig ausgeschlossen, es muss immer eine Verschwörung dahinter stecken. Aber Achtung, vielleicht lesen die Verschwörer auch in diesem Forum...
@A.Brandt In jeder militärisch-nachrichtendienstlichen Ausbildung lernt man, dass man bei Tötungen Attentats-Szenarien meiden soll; um nicht die eigene Polizei unter Erfolgsdruck zu setzen. Stattdessen wähle man eine der Zielperson angepasste natürliche oder selbst zufügbare Todesursache. Ein älterer Herr, der einen Schwächeanfall erleidet, in einen Fluss fällt und ertrinkt, wäre hier plausibel.
Ist das nicht erst letzte Woche auch in China passiert? Und vorher im Iran?
@Schellenberg: Interessant, wie Sie auf Kriminalität kommen. Wohl zu viel Derick geschaut, Frau Schellenberg.
Bis jetzt ist das nur Ihre Behauptung. Haben Sie Beweise um Ihre Anschuldigungen zu belegen?
Monsieur Sarkozy, der anscheinend durch libysche Gelder den Wahlkampf finanziert bekam - gerade frisch in der Presse - wird über das schnelle Dahinscheiden dieses Wissensträgers nicht sehr unglücklich sein. Zufälle gibt es doch... Antworten
Dank dieses wirklich überaus willkommenen zufälligen Ablebens kann auch Libyens früherer Spionagechef Mussa Kussa belastende Wahlkampfspenden-Dokumente zeitgleich und bedenkenlos als Fälschungen bezeichnen - was natürlich Monsieur Sarkozy umgehend gleichlautend bestätigt.
Honi soit qui mal y pense.
Vielleicht wollte Herr Ghanem auch nur ein Bad in der Donau nehmen - und ist dabei unglücklich gefallen? Ein ähnliches Unglück könnte ja auch Herrn Barschel in der Badewanne des Beau Rivage am 11.10.1987 ereilt haben - nachdem er sich zunächst via DMSO mit Methyprylon sediert hatte und anschliessend in einem heroischen Akt Cyclobarbital intubierte. Ganz zu schweigen vom armen seligen Herrn Haider.
Einer, der zu viel wusste. Zum Beispiel wusste er über den Präsidenten unseres westlichen Nachbarlandes einige pikante Details. Er wäre zum Königsmacher von Präsidentenwahlen geworden. Das konnten sich gewisse Regierungen nicht gefallen lassen. Sie bekamen kalte Füsse - und stellten Ghanem kalt. Antworten
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