Ausland
Diskussion
Die Schattenwirtschaft der Indignados
Bürgerplattformen, alternative Zahlungssysteme und geldgierige Banker überführen: Die spanische Protestbewegung der Indignados hat sich von der Strasse ins Internet verschoben und agiert bisweilen sehr einfallsreich. Mehr...
Von Martin Sturzenegger.
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16 Kommentare
Die Entwicklung in Spanien dürfte in spätestens 1 - 2 Jahren auch den Norden Europa's heimsuchen - selbst die Schweiz wird davon nicht verschont bleiben! Es leben einfach zuviele Leute massiv über ihre Verhältnisse oder vom Sozialstaat, welcher die Last irgendwann nicht mehr tragen kann! Ein Patentrezept habe ich leider auch nicht - wappne mich aber bereits auf eine Explosion der Kriminalität vor! Antworten
"So haben in den letzten Monaten mehrere Dörfer die alte Währung Peseta wieder eingeführt, wie etwa BBC berichtete. Die Erfahrung zeigte, dass die lokale Wirtschaft dadurch wieder angekurbelt wurde: "
Richtig so - das bräuchten wir im gesamten Euroraum - eine Parallelwährung - bzw. noch besser die Frei- oder Humanwirtschaft !
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Mal ehrlich.., was erwartet ihr eigentlich von den 2. Weltländer wie: GR, SP, IT oder PT? Diese kann man doch nicht mit DE, CH, AT oder FR vergleichen und dasselbe fordern. Gebt GR, SP, IT und PT die alte Währung zurück, dann können die wie 50 Jahre zuvor ihre Währung nach Bedarf entwerten. Antworten
SP???? laut das ist der Länderkürzel für Somalia. Denke sie meinen da ES, just saying.
2.Weltländer bezeichnen die (alte) Ost-Blockländer und mal ehrlich Herr Singenberger,aus ein komfortable Bürosessel ist es einfach zu kritisieren, auf der Strasse aber ist es schon härter wenn das Leben eins ins Gesicht schlagt
Man sollte nicht nur in Spanien die Banker anklagen und zum Teufel jagen. Das jetzige monetäre Papiergeld-System ist das grösste Ponzi Scheme der Geschichte. Die Banker sind die grössten Diebe, Spieler, Abzocker und Betrüger von heute. Es ist Zeit sich zu wehren. Antworten
...und zieht sich fort direkt in Politik + Verwaltungen (siehe auch CH).
Wie viele Billionen wohl den europäischen ArbeiterInnen/SteuerzahlerInnen alleine in den letzten 10Jahren "demokratisch" abgenommen wurden? Bei gleichzeitiger Aufrüstung im Innern! EU-Demokratien: Verkommen zum besonders schlauen Konzept, Völker auszunehmen + mit der Parole von "Solidarität"
(Steuern, Sparen) auszunehmen
Miño ist ein Fluss im nordwesten Spaniens. Somit liegt auch Salavatrra do Miño in der Provinz Pontevedra, Galizien und nicht im Süden. Bericht find ich ansonsten sehr interessant. Noch zu erwähnen, dass Millarden für die Rettung der marroden Bankia ausgegeben werden. Aber keine 100'00 EURO übrig bleiben um eine Mine in Nordspanien aufrecht zu halten und somit auch mehrere Arbeisplätze flöte gehen Antworten
aber Javier, solange der PP (Partido Pirata) seine kleine dicke Finger in die Bankia-Suppe hat, wird kein Euro übrig bleiben. Und protestieren kann man auch kaum, da jedes Protest durch Policia Nacional professionell gestoppt wird.
Viva la revolucion!
In der Krise kommt der Bürgersinn zum Vorschein, ich finde es gut das die Behörden und der Staat verstärkt von Steuerzahlern unter die Lupe genommen wird. Die öffentlichen Angelegenheiten, die res publica, ist viel zu wichtig um sie den selbsternannten Experten in Politik und Verwaltung zu überlassen. Spanien hat eine Zukunft wenn alle sich gemeinsam bewegen und nicht mehr einfach führen lassen. Antworten
an diese erste 3 Kommentaren erkannt man, das sie schön zuhause in der Schweiz sitzen. Wenn man aber in Spanien wohnt versteht man die Empörten besser und auch der Krise und seine Folgen. Wenn man junge Leute auf die Strassen wohnen sieht, essen aus der Müllcontainer fischen, denn erst zieht jeder: wir sind am Boden und mit solche 'Spassaktionen' wird mit Humor dadrauf aufmerksam gemacht Antworten
Vor 5 Jahren, als die Welt noch „in Ordnung“ war, hat man weder von den Indignados noch von der Occupy-Bewegung etwas gehört. Ich kann mir das nur so erklären, dass sie ebenfalls vom nun von ihnen angeprangerten System profitierten. Darum kann ich diese Bewegungen nicht ernst nehmen. Antworten
@Benedicta Veritatis: Aber eben, genau das ist "dumm". Ähnliches sehen wir auch bei uns: Die Stimmbürger sagen ja zu Vorlagen, die ihnen langfristig schaden (Abschaffung Erbschaftssteuer, Unternehmenssteuerreform usw.), weil sie hoffen, auch mal zu diesen Privilegierten zu gehören, statt rechtzeitig nein zu sagen und auf die Strasse zu gehen.
Ich finde Ihre Logik etwas seltsam, Frau Conix. Die Menschen gehen eben erst auf die Strasse, wenn es wirklich schlimm wird. Der Leidensdruck fordert irgendwann Aktionen - eine Rekation. Und genau das trifft auf die Indignados zu. Genau das ist Occupy.
"Die Erfahrung zeigte, dass die lokale Wirtschaft dadurch wieder angekurbelt wurde"
Blödsinn, die kurzzeitige Steigerung des Konsums ist keine echte Ankurbelung der Wirtschaft. Diese Pesetenaktion ist nichts weiter als ein letzter Umtausch der alten Währung. Aber lassen wir sie im Glauben das früher alles besser war...
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