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Der grosse Krisengewinner

Der Italiener Mario Draghi kann mit Machtzuwachs rechnen. Der Chef der Euronotenbank ist auf dem Weg, auch noch oberster Bankenaufseher der Eurozone zu werden. Mehr...

Von Stephan Israel.

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28 Kommentare

Peter Meier

10.07.2012, 13:39 Uhr
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Wer sich immer gefragt hat, ob die EU-Politiker so unfähig sind, dass sie die Probleme immer weiter verschlimmern - oder ob sie's am Ende extra machen, damit man letztlich eine bestimmte Agenda als rettende Lösung präsentieren kann, hat eine klare Antwort erhalten. Antworten


lucius mayer

10.07.2012, 12:08 Uhr
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Die weltweit vernetzten Seilschaften der Bankster funktionieren nach wie vor ausgezeichnet. Die Scheinregierungen machen ihnen nach wie vor tiefe Verbeugungen und verordnen ihren Völkern die entsprechende Verarmung. Antworten


Roland Meier

10.07.2012, 11:01 Uhr
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Ich frage mich schon wie das möglich ist, dass ein Ex Goldman Sachs Direktor zum obersten Bankendirektor der Eurozone gemacht wird. Die bringen das immer wieder fertig. Sehr viel Macht ohne demokratische Wahlen. Irgendwie erstaunlich. Antworten


Hans Gianni

10.07.2012, 11:43 Uhr
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Die Geld-Lobby hat eben die Mittel um 'gute' Arbeit bei den Medien, Politikern, Wissenschaft und Wirtschaft zu leisten.
Die Medien überfluten uns mit unwichtigen News. Die Politiker unterliegen der Macht der Medien uns lassen sich zur komplexen Finanzwelt von den Banken beraten. Der Wissenschaft werden oft die Ergebnisse diktiert und die Wirtschaft wird durch den Wachstumswahn getrieben.


Stefan Schmid

10.07.2012, 10:58 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Bin ich der einzige, der irgendwie das Gefühl hat, dass es nicht gut kommt? Dann hat man halt noch eine Bankenaufsicht, ESEFs, ESMs etc... Aber irgendwie ist das Ganze so unkoordiniert und packt das Grundübel nicht an.
Ich glaube, das Beste wäre, zu nationalen Währungen zurückzukehren. Wird 3-4 Jahre schlimm sein, danach gibt es Erholung. Aber so zahlt halt einfach D, bis es nicht mehr kann
Antworten


Hans Gianni

10.07.2012, 13:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Fabian Meister: Es gibt sehr wohl alternativen als die Schulden "weg-zu-inflationieren".
Wiese soll die Bevölkerung für ein Risiko haften, und nicht diejenigen welche vom Schuldzins profitieren? Wer ist der Gläubiger dieser Schulden? Wieso werden nicht alle Guthaben ab einer gewissen Grenze (z.B. 500'000 US$) einfach gestrichen?
Es wird Zeit die Ursachen der Probleme anzusprechen.


lora kamm

10.07.2012, 12:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Meister:Ihre Weissagung, dass es EU bald besser gehe, blendet den schrittweisen Abbau demokratischer Regeln+Instrumente vollkommen aus. Was bleibt+was heisst es, wenn Entscheidungsträger für Länder "eingesetzt" werden(von wem) ihr Hintergrund die Vertretung des Kapitals ist+ihre Kompetenzen im Nebel verschwinden? Vor Kurzem noch gab es dafür ein Bewusstsein und Begriffe. Sogar diese verschwinden


Fabian Meister

10.07.2012, 12:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Gianni: Sie haben Recht, es ist kein Euro Problem, den es ist der wahnsinnige Hebel im System der Probleme verursacht hat, auch befinden wir uns noch im sogenannten "Deleveraging- Process", der fette Hebel muss aus dem System raus. Dies kann noch ne Weile dauern, aber ich glaube, dass es am Schluss keinen anderen Weg gibt, als die Schulden "weg-zu-inflationieren". Der Sparer wird bluten müssen.


Hans Gianni

10.07.2012, 11:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Fabian Meister: Ihren Optimismus in ehren, wie sollen diese gewaltigen Schulden mit unserem Schuldgeld-System jemals beglichen werden?
Man könnte Schulden abbauen, wenn der Gesamtwachstum die Summe der Schuldzinses decken würden. Mit einer Inflationspolitik ist dies eine Illusion.
Wir haben kein Euro Problem - wir haben ein Geldsystem Problem!


Fabian Meister

10.07.2012, 11:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Müller: Nichts ist gefährlicher als Verallgemeinerungen (jedermann), die Masse liegt in der Regel falsch; Ich glaube Europa wird sich bald massiv erholen, all die Untergangsszenarien erachte ich für übertrieben. Die Länder haben schon einiges getan, so dass es nicht zum Supergau kommen wird. @Schmid: EU- BSP würde um 4-5 Punkte ins Minus fallen, falls wir zurück zu nat. Währung. zurück- kehren.


Roger Müller

10.07.2012, 11:16 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ Meister: jedermann weiss doch, dass Italien und viele andern das Geld niemals zurückzahlen können. D ERHÄLT gar nie Geld, es muss aber bestimmt einmal für die geleisteten Garantien gerade stehen. Ob es das überhaupt kann steht in den Sternen.


Stefan Schmid

10.07.2012, 11:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Meister: Genau weil D Zinsen erhält und andere Länder hohe Zinsen zahlen müssen, muss man zu Landeswährungen zurück (oder dann mehr Kompetenzen nach Brüssel -> demokratisch nicht durchsetzbar). Der Euro hat alles durcheinander gebracht. Der EURO ist das Problem. Und meinen sie Italien hat einfach so 110 Mia Euro für den ESFS? Das glaubt doch keiner


Fabian Meister

10.07.2012, 11:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Schmid: D musste bis jetzt lediglich Garantien sprechen. Es kam bis jetzt noch nicht zu einem Garantie-Fall. Musste also noch nicht bezahlen. Wenn es soweit kommen würde, müsste Italien zum Beispiel 110 Milliarden EUR in den ESFS einschiessen, es zahlt also nicht nur D. D hat und profitiert von der aktuellen Situation. Während andere Länder fette Zinsen zahlen müssen, ERHÄHLT D Geld für ausleihen


Roger Müller

10.07.2012, 10:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Deutschen werden immer mehr vom Süden Europas ausgenommen. Wenn das nur gut geht. Antworten


Peter Bering

10.07.2012, 10:48 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Europa muss eine demokratische gesinnte Revolution durchgehen, um die weitaus gefährlichste Mafia der Welt in Europa zu zerstören. Diese hat ihr Hauptsitz in den USA mit vielen tiefprogrammierten Europäischen Diener so wie Draghi. Im Vergleich ist sogar die alte Italienische Mafia nur Kleinkrimineller. Seit der Euroeinführing und gerade jetzt passiert einfach die totale Enteignung aller Europäer. Antworten


Vinxi Joy

10.07.2012, 10:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Eigentlich wenn man im Treibsand steckt ist es ratsam sich ruhig zu halten. Machtzuwachs? Im Treibsand? Ist die Realität für diese Schwindler so schwierig zu erkennen? Antworten


Gerhard Meyer

10.07.2012, 10:35 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

"Geldpolitik und Bankenaufsicht müssten strikt getrennt werden"
"räumliche Trennung": wie denn das? je eine Hirnhälfte?
das ist der grösste Betrug aller Zeiten.
Antworten


Andreas von Wartburg

10.07.2012, 10:26 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Im Sinne von to big to fail aller Macht den Krisengewinnlern. Weniger Demokratie und mehr Goldmann Sachs. Antworten


Alois Leimgruber

10.07.2012, 10:20 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Krisengewinner ? Das ganze Finanzsystem ist am Abgrund,es darf weiter gewurstelt werden ! Antworten


eirc furrer

10.07.2012, 10:12 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

wieviel kommissionen und behörden (schmarotzer) braucht europa eigentlich noch? all die Lohn- und ndere kosten sind untragbar. Antworten


Stefan Flüeler

10.07.2012, 09:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Es war absehbar, dass eine europaweite Bankenaufsicht/Bankenunion à la USA (FDIC/OCC/SEC) kommen würde, bloss viel klarer als diese Dreiteilung in den USA.
Jedoch: In den USA operiert die Aufsicht recht unabhäng von der Notenbank (FED).
Die FDIC ist eine Art Versicherung, der alle US-Banken beitreten müssen. Sie sichert deren Einlagen bis zu einer bestimmten Höhe ab, um "Bank Runs" zu verhindern.
Antworten


Peter Kaegi

10.07.2012, 09:39 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Vom Bunga Bunga zu Pinke Pinke, Hauptsache es fetzt. Bella Italia. Antworten


Fabian Meister

10.07.2012, 11:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Kaegi: Draghi geniesst weltweit einen hervorragenden Ruf. Bis jetzt hat er einen sehr guten Job bei der EZB bewerkstelligt, dies wird von verschiedenster Seite bestätigt. Natürlich kann er keine Wunder bewirken, genauso wenig wie Monti, der gerade mal 6-7 monate im Amt ist, hingegen gebe ich Ihnen bei Berlusconi Recht, völlig versagt, wie auch der unserige, hiesige Volks-Tribun aus Herrliberg!


Peter Kaegi

10.07.2012, 11:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Fabian Meister, mit ihrer Frage haben sie die Antwort gleich mitgeliefert. Die Tragweite und Auswirkung auf die EU Geldpolitik durch die personelle Besetzung von Draghi wird zur Katastrophe, eben "Pinke, Pinke", statt Haushalt in Ordnung bringen.


Fabian Meister

10.07.2012, 10:48 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Kaegi: Und? Was genau wollen Sie uns damit sagen?
Und an all die "I like" klicker... was genau finden Sie "Gut"?


Hans Gianni

10.07.2012, 09:03 Uhr
Melden 103 Empfehlung 0

Nun können wir ja beruhigt sein, wenn ein Ex Goldman Sachs Direktor zum obersten Bankendirektor der Eurozone 'gewählt' wird. Mehr Filz geht wohl wirklich nicht mehr... Antworten


lora kamm

10.07.2012, 09:28 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Der Betrug "Demokratie" oder Das Zusehen bei der Übergabe der Zivilgesellschaften/Volksvermögen an die Finanzoligarchie.


Pia Minder

10.07.2012, 09:43 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

immer mehr zeigt sich das wahre Gesicht und das effektive Sinnziel dieser Banken- und Finanzkrise. Es ist wie bei Drogendealern: zuerst fixen sie den Klienten an und machen ihn abhängig und dann nehmen sie ihn aus, bis zum Tod. Das System ist am laufen und Hundertausende von treuen Mitarbeitern weltweit helfen mit es zum Ziel zu bringen. Jetzt neu mit diesem ital. Bankmenschen am Ruder. Antworten



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