Ausland

Diskussion

«Der Staat greift selbst auf Sparguthaben von Kindern zu»

Wegen der geplanten Zwangsabgabe sind die Zyprioten wütend auf die EU, Deutschland und ihre Regierung. Hubert Faustmann, Politologe an der Universität Nikosia, und eine Journalistin äussern sich zur dramatischen Lage auf Zypern. Mehr...

Von Vincenzo Capodici.

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141 Kommentare

Beat Müller

19.03.2013, 20:38 Uhr
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Kinderkonten plündern? Das ist die wohl bisher abgrundtiefste und dunkelste Seite im grossen und abgefahrenen Spiel "Der Kapitalismus ist in der heutigen Form ist definitiv gescheitert" !!! Antworten


Reto Schnuerli

20.03.2013, 10:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Warum? Kinder brauchen heute kein Geld. Es ist besser bei den Wirtschaftsbossen aufgehoben, damit diese ihren üppigen Lebensstil frönen können <-- Achtung, das war Ironie :)


Walter Kunz

19.03.2013, 12:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung 2

Unglaublich, mit solch Infamen Aktionen glauben dieselben in allem Ernst, auch
weiterhin eine 500 Millionen Gemeinschaft Mustergültig führen und lenken zu können.?
Antworten


Beat Fisch

19.03.2013, 09:48 Uhr
Melden 4 Empfehlung 3

Ganz einfach - wer sich mit 1 oder 2% Standard-Zins begnügt - soll gesichert sein/bleiben. Spekulanten mit 5% und mehr (mehr Zins,mehr Risiko) - sollen das Risiko endlich tragen müssen! Und an die armen Ausländer, Geldwäscher usw. ... Wer sein Geld im Ausland (anlegt, wäscht?) versteckt - ist selber schuld. Antworten


Heinrich Baur

19.03.2013, 09:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung 2

Alternative wäre ein Staatsbankrott wie schon häufig in der Geschichte und nahezu überall auf der Welt. Wird nun eine Teilrettung vorgeschlagen, die gerade mal die ohnehin horenden Sparzinsen von 2 Jahren kosten würde, dann wird von Erpressung und Diktatur gefaselt. Hatte jemand 3-4 Jahre Geld auf Konten in Zypern hätte er selbst nach Abzug von 6,7% noch einen höheren Gewinn als ein Nordeuropäer. Antworten


Hanspeter Bruhin

19.03.2013, 01:42 Uhr
Melden 10 Empfehlung 5

Widerstand ist erlaubt, wenn die Rechtssicherheit verletzt wird durch staatliche Willkür. Die Arroganz und Instinktlosigkeit Brüssels ist unglaublich. Europäer, empört Euch! Antworten


will williamson

19.03.2013, 00:33 Uhr
Melden 12 Empfehlung 3

Zum ausrauben von Kinderkonten mit dem teuren Mercedes vorfahren. Das passt! Antworten


Ismail Tütüncü

19.03.2013, 00:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Politiker denk nur kurzfristig und sind nicht an langfristigen Lösungen interessiert. Schön Schulden machen auf Kosten der kommenden Generationen. Immer schön alles in die Zukunft verlangern, damit es dann zu einem noch grösseren Gau kommt. Es nicht einzusehen, weshalb die Kleinsparer besser gestellt werden sollen. Die Dummen sind auch bei einer einheitlichen Prozentlösung die Reichen. Antworten


Walter Schneider

18.03.2013, 22:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung 3

Es ist bedenklich, dass Männer und Frauen in vom Steuerzahler bezahlten Luxuslimousinen in Europa herumdüsen und uns sagen, warum es so toll ist für Europa zu verarmen. Antworten


dominique kim

18.03.2013, 21:45 Uhr
Melden 4 Empfehlung 2

Glauben Sie wirklich dass niemand die Konsequenzen voraussah? Ich denke es wird so absichtlich Hass und Gewalt geschürt dass man dann dem "bösen und wütenden Volke" eins auf die Nase hauen kann (Gesezte, Polizei etc.). Für mich sind das Vorreiter zu einer totalen Kontrolle (auch in der Schweiz wird das kommen) Antworten


Heinz Seibold

18.03.2013, 21:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung 4

Eine Alternative ist: Zypern geht Bankrott. Dann verlieren alle ihr ganzes Sparguthaben. Ist das vielleicht die Lösung? Antworten


Hans-Jörg Kalt

18.03.2013, 21:30 Uhr
Melden 28 Empfehlung 4

Um mit Worten für den einfachen Bürger zu reden. Versenkt endlich die EU und alles was mit ihr zu tun hat. Sie beweist dauernd das sie nicht überlebensfähig ist, und je länger je mehr zur Diktatur verkommt. Antworten


Marcel Ackermann

19.03.2013, 06:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 2

Keine bange Herr Kalt! Ihr Wunsch wird sich früher als ihnen lieb ist Erfüllen! Aber mit all den fatalen Folgen inkl. Diktatur die die Versenkung mit sich bringt. Haben Sie Kinder und Enkel?


Dritan Tahirllari

18.03.2013, 21:24 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Ich bin immer skeptisch gewesen ..wie United Europe wurde funktionieren.Ich habe Zweifel gehabt ob EU eine gute Losung für eine bessere zusammen Lebende platz wäre.In die Papiere und in Theorie ist nicht so schwer zusammen Leben zu können.Wir wurden nie vergessen Europe ist nicht vergleichbar mit andere Kontinenten.Verschiedene Kulturen,Sprachen, Interessen.Schweiz muss draussen bleiben Antworten


Patrick Widmer

18.03.2013, 21:13 Uhr
Melden 24 Empfehlung 2

Das ist erst der Anfang. -- Leute, bringt Eure Ersparnisse in Sicherheit; zahlt die Hypotheken ab und kauft physisches Gold. USA bankrott, Euro vor dem Kollaps. Wenn die beiden hopps gehen, dann gnade uns Gott. Wenn es hart auf hart kommt, kennt der ertrinkende Staatsapparat keine Skrupel. Die Politiker aber, die die ganze Chose angerichtet haben, werden sich aus der Verantwortung stehlen. Antworten


Patrick Stähler

18.03.2013, 20:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Jetzt mache ich mich unbeliebt. Die Alternative ist, dass Zypern den Euro verlässt. Dann wird der neue Drachme abgewertet. Wohl um 10-30%. Das ist auch Enteignung, nur keine direkte. Ist das eine bessere Lösung? Klar hätte man Guthaben unter 10.000 Euro komplett von der Steuer freistellen können. Schön ist kein Weg. Die Italiener wurden mit der Lire schon über Jahre via Abwertung enteignet. Antworten


Rene Wetter

19.03.2013, 14:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

@Stähler: Sie machen sich hier nicht unbeliebt, die hiesigen Rechtsnationalisten sind von allem was "weg von der EU" ist hell begeistert. Bei Zypern wäre die Währung dann das Pfund und die Abwertung dürfte wohl eher bei 50% liegen, auch eine Enteignung. Dazu hohe Zinsen und Inflation was vor allem die Ärmsten trifft. Die gewonnene Wettbewerbsfähigkeit wird nichts nützen da keine Exportwirtschaft


will williamson

19.03.2013, 00:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Es gibt anscheinend eine Offerte von Gazprom für die Reorganisation der zyprischen Banken gegen das Recht auf Gasexploration. Das wäre die andere Alternative, die aber im Moment von Zypern noch abgelehnt wird.


Gerold Stratz

18.03.2013, 20:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung 6

Fakt ist, Zypern braucht dringend ca. 17 Millarden! In der Steuer- u. Schwarzgeld-Insel
sind die aktuellen Bankeinlagen ca. 5-fach höher, als BIP. Daneben sind Milliarden
in Immobilien investiert, spez. von Russen u. Saudis, vmtl. auch von CH-Steuersparern.
Der Staat ist das Volk. Also müssen alle Verantwortung tragen.
Die "Vermögen-Normalos" sollten aber mögl. gering belastet werden.
Antworten


Ernst Dittmar

18.03.2013, 20:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

Können die Fluggesellschaften in den Osterferien ihre Flieger noch mit Euro betanken? Oder müssen die Piloten Bares in US$ in der Tasche mitführen? Ich denke, jetzt ist noch eine gute Gelegenheit, sein Feriengeld abzuheben und in US$ umzutauschen. Wer weiss, ob die Kreditkarten noch funktionieren, wenn die Banken dicht machen... Antworten


Alois Leimgruber

18.03.2013, 20:06 Uhr
Melden 75 Empfehlung 5

Früher haben wir noch gelernt: Spare in der Zeit dann hast in der Not ! Und dann kommt der Staat und nimmt dir noch den Notgroschen weg. Antworten


max bernard

19.03.2013, 03:43 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

@ H. Baur: Aha, wenn Sie als Kleinanleger Ihr Erspartes zu den geltenden Durchschnitts-Zinssätzen anlegen, so finden Sie es in Ordnung, wenn der Staat Ihnen einen Teil des Ersparten einfach so mir nichts dir nichts wegnimmt.
Oder meinen Sie die zypriotischen Sparer hätten auf geringeren Zinssätzen bestehen sollen? Aus Solidarität zu den mit verlustbringenden Zinsen abgespeisten Mitteleuropäer?


Heinrich Baur

18.03.2013, 20:24 Uhr
Melden 10 Empfehlung 10

Jööö, bei einem bisherigen Zinssatz von rund 4% pro Jahr, wie Herr Bötschi schreibt sind diese 6,7 nahezu lächerlich. Es bleibt für viele immer noch ein Überschuss im Vergleich zu Nordeuropa! Vergleichen Sie mal mit den letzten prominenten Staatsbankrotten...Russland, Argentinien etc. ! Hier wird mit dubiosen, staatlich geduldeten Geschäften abgezockt und dann noch die hohle Hand gen EU gemacht!


Alex Bötschi

18.03.2013, 19:20 Uhr
Melden 70 Empfehlung 7

Zu den Kommentaren.
a) Es war ein Beschluss der Finanzminister der Mitgliedstaaten. Das EU Parlament hat damit nix zu tun.
b) Bislang haben die Konten dort zwischen 3,25-4,75 Zinsen eingebracht. Kann jeder selber rechnen ob er in den letzten sagen wir 10 Jahren besser in Zypern oder z.Bsp. der CH sein Geld geparkt hat.
c) Es ist trotzdem eine Sauerei, allerdings dort wie hier. Banken eben.
Antworten


Dimitri Kara

18.03.2013, 22:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@Alex Bötschi
Langjaehrige Auslandkunden haben tatsächllich viel verdient und 10% Abzug sollte verkraftabr ein.
Die Einheimischen haben aber auch 5 - 9% Kreditzinsen bazahlt.


Rudy van den Steen

18.03.2013, 19:12 Uhr
Melden 62 Empfehlung 7

This happened in Belgium already last year, the government took 6.5% taxes on the 3rd pillar pension funds, which 30 years ago they promoted as tax-free investments ...
That is what you call "Not a Rechtsstaat" and/or Confiscation ...
Antworten


will williamson

19.03.2013, 00:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Kann mich nicht erinnern, etwas über die belgische "Robbery" gelesen zu haben. Haben das die Belgier still und leise ohne jeden Protest über sich ergehen lassen?


Ben Zibble

18.03.2013, 19:48 Uhr
Melden 32 Empfehlung 9

...and the profits from previous years went to whom...? It's the same her with the 3rd pillar in that generally all offers are so poor that in the end lots of people end up with less than they paid into the account... commissions, taxes, small print, deductions, special cirumstances. As usual, the banks and their owners are the takers while the government is the legal front for the heist...


Peter Businger

18.03.2013, 19:09 Uhr
Melden 11 Empfehlung 24

Es gibt nur EINE verträgliche Lösung: anstatt die Bankkonten antasten müssen die Euro-Strategen 17 Mrd. locker machen. Mit 17 Mrd. ist die Relation zur Bevölkerungszahl sogar noch besser als die Hunderte von Mrd. für Griechenland. Andernfalls müssten gerechterweise ALLE Banken im Euroraum mit ihren Kundengeldern saniert werden. Antworten


gion-duri mengold

18.03.2013, 19:09 Uhr
Melden 107 Empfehlung 7

wetten,dass das "system" Zypern nur ein Versuchsballon ist. Mal schauen, ob es funktioniert, dann kommt die Ausweitung auf den Rest der EU. Antworten


Sacha Meier

18.03.2013, 20:47 Uhr
Melden 11 Empfehlung 2

@Gion-Duri Mengold Selbstverständlich ist es ein Versuchsballon und natürlich werden sie damit durchkommen. Schliesslich leben wir im Neo-Feudalismus. Da gibt es zwei feine Unterschiede zwischen dem System-Geldadel bzw. ihren Geldhäusern, sowie dem gemeinen Fussvolk: Letzteres ist weder systemrelevant, noch besitzt es eine Lobby. Politiker sind bekanntlich nur ihren Lobbyisten verpflichtet.


Gerhard Berger

18.03.2013, 19:50 Uhr
Melden 21 Empfehlung 3

Wenn sie durchkommen, dann wird dies geschehen. Schon alleine deshalb, weil unter anderem die Deutschen es nicht so toll finden, dass mit ihrem Steuergeld Pleitestaaten saniert werden. Dies wird dem Euro nicht gut tun und es wird sich mancheiner überlegen, wo er sein Kapital parkieren will. In Euroländern schon, bloss nicht in den Bedrohten... aber die benötigten das Kapital.


Hans Hugentobler

18.03.2013, 19:04 Uhr
Melden 102 Empfehlung 10

Es gibt aus meiner Sicht nur eins: das Volk muss die "Eliten" und die den "Eliten" unterstehenden Banken, die schlussendlich das Desaster produziert haben, wegfegen. Dass die "Eliten" nun das Volk in Haftung nehmen, aber sich weiterhin Millionen gönnen, ist kriminell. Antworten


Patrick Stähler

18.03.2013, 20:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

Wenn Sie Banken wegfegen wollen, dann fegen Sie auch die Spargelder weg. Leider. Die jetzige Lösung zielt auch auf Eliten. Wenn Sie 100.000 Euro haben, dann verlieren Sie 6.750. Wenn Sie 100.000.000 haben dann verlieren Sie 9.900.000 Da trägt die Elite wohl auch ihren Teil. Mit Abwertung verlieren Sie 20-30%. Ist das eine Alternative?


Frank Zuffnik

18.03.2013, 18:55 Uhr
Melden 26 Empfehlung 60

Genau, weil der normale Zypriot sich solche Schlitten wie auf dem Bild geleistet hat, darum muss er jetzt endlich zahlen. In der Schweiz war es ja genau dasselbe. Weil der Schweizer Simpel ueber seine Verhaeltnisse gelebt hat, darum musste er ueber die UBS indirekt die Deutsche Bank retten. Ist doch logisch, dass dann auch jene die sich nichts zuschuldenkommen liessen auch mitblechen. So einfach! Antworten


Matti Hoch

18.03.2013, 19:05 Uhr
Melden 60 Empfehlung 7

@Stopp Frank Zuffnik, und die Verantwortlichen sitzen zuerst an oberster Stelle der versch. Banken u. der Regierung. Das Volk hat eh nichts zu sagen (bei uns in der CH dasselbe!!) Von wichtigen Angelegenheiten ist das Mitspracherecht d. Volkes ausgeschlossen! Es ist Diebstahl am Vermögen des Kleinen Mannes, was hier inszeniert werden soll! Unrecht bringt Unfrieden!


Andreas Martin

18.03.2013, 18:48 Uhr
Melden 73 Empfehlung 12

Lustig, wie da versucht wird, Schuldenwirtschaft als "kapitalistisches" Problem darzustellen. Genauso könnte man mit einem einwandfreien Auto mit 200 Sachen absichtlich in eine Betonmauer krachen, und dann dem Auto die Schuld am Tod der Insassen geben. Die Fehlkonzeption des EURO zeitigt nun einfach die Schwächen + Folgeschäden, welche schon bei dessen Einführung vorausgesagt worden sind. Antworten


will williamson

19.03.2013, 00:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Klar ist das Auto schuld. Das hat wie viele Banken den Crash Test nicht bestanden.


Chris Hauser

18.03.2013, 20:53 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

@Martin, Irland musste Anglo-Irish und andere retten, Spanien Bankia und verschiedene andere Sparkassen, und dies alles mit Staatsgelder, deutsche Banken allen voran die Deutsche Bank waren bis zum Hals drin, um diese Banken zu retten hat man sich verschuldet. Das Geld des Rettungsschirm machte schnell den Umweg über diese Länder, um an die Gläubiger zu gelangen. Keine Hilfe sondern Eigennutz


Waldi Noellmer

18.03.2013, 18:45 Uhr
Melden 110 Empfehlung 9

Frau Merkel sagte: "Die Verantwortlichen müssen beteiligt werden".
Jetzt wissen wir es endlich: Nicht Frau Merkel, Herr Schäuble sowie die anderen Politiker und die Finanzjongleure sind verantwortlich für das Schuldenchaos in der EU, sondern die kleinen Leute, die sich ein paar Zehntausend Euro hart zusammengespart haben fürs Alter und als Notgroschen für schwierige Zeiten.
Antworten


Heinrich Baur

18.03.2013, 19:58 Uhr
Melden 21 Empfehlung 9

Man könnte meinen Deutschland wird zum Vorwurf gemacht es habe als Kindergärtner einiger unselbstständiger Staaten versagt! Misswirtschaft und Staatsbankrott gab es schon immer... Russland, Argentinien waren die letzten prominenten Beispiele. Und so wären auch die Banken beteiligt, und UBS et al. wären auch mit im Boot. Ob Gross- oder Kleinanleger angezapft werden entscheidet übrigens Zypern!


hans meister

18.03.2013, 18:45 Uhr
Melden 54 Empfehlung 4

Willkommen in der realen Welt. Nichts mehr ist "heilig". Antworten


Franz Gubser

18.03.2013, 18:42 Uhr
Melden 30 Empfehlung 24

Das Theater wiederholt sich. Der Euro wankt und das Zudrehen des Geldhahn wird angedroht. Was bleibt den Europhorikern anderes übrig? Der Euro ist ein Fehlkonstrukt, das bald Geschichte sein wird. Die Zyprioten reagieren genau gleich wie die Griechen. Die Schuld wird bei den Deutschen, in Brüssel, bei den Banken und bei der eigenen Regierung gesehen. Nie und nimmer aber bei sich selbst. Antworten


max bernard

19.03.2013, 03:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung 2

Wenn Sie schon die Regierungen, die EU und die Zocker-Banken von aller Schuld frei sprechen, dann erzählen Sie uns doch mal worin die Schuld der von Ihnen als die eigentlich Schuldigen identifizierten Bürger besteht. Aber bitte keine Mutmassungen sondern Fakten!


G. Meier

18.03.2013, 18:31 Uhr
Melden 59 Empfehlung 5

Diese Hauruckübung zeigt ein weiteres Mal, wie ratlos und nicht in der Lage die Politiker sind, das Euro-Problem zu lösen. Es kann nicht gelöst werden, indem man das Volk gegen sich aufbringt, um Banken zu retten. Warum hat die Regierung einen derart überdimensionierten Finanzplatz zugelassen? Wie sieht dies bei uns in der Schweiz aus? Herrscht einfach das Prinzip Hoffnung, dass alles gut geht? Antworten


Nico Meier

18.03.2013, 19:29 Uhr
Melden 30 Empfehlung 4

FRau Binsberger natürlich ist es ein Europroblem warum snd es wohl gerade die südlichen wirtschaftlich am wenisten leistungsfähigen Staaten die diese Schuldenprobleme haben?
Genau dank dem Euro konnten sie plötzlich viel mehr Schulden machen zu tieferen Zinsen ohne, dass es kurzfristig Folgen gehabt hat.
Diese hohe Verschuldung führt nun zum all den Problemen aber am Anfang steht der Euro!


G. Meier

18.03.2013, 19:28 Uhr
Melden 34 Empfehlung 5

@ Nadine Binsberger: Im Euro-Raum sind alle Länder starr an diese Währung gebunden und können nicht individuell handeln, sprich abwerten. Deshalb ist es sehr wohl ein Euro-Problem, auch wenn dies von den Gründervätern in Abrede gestellt wird. Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat diese Schwäche erst richtig an den Tag gebracht. Nennen Sie mir ein Nicht-Euro-Land, das gerettet werden musste?


Nadine Binsberger

18.03.2013, 18:48 Uhr
Melden 34 Empfehlung 21

@Meier 18:31: Es handelt sich nicht um ein Euro-Problem, sondern um ein Finanzmarktproblem. Der Finanzmarkt ist ohne staatliche Hilfe nicht überlebensfähig. Darum glauben Poliker bis banker, der Staat müsse rettend eingreifen. Das kostet - und erst so entstehen die Staatsschulden, die ursprünglich Finanzmarktschulden waren. Kein Geld für Banken!


Urs Wälchli

18.03.2013, 18:29 Uhr
Melden 44 Empfehlung 50

Wenn sie nicht wollen, überlasst sie doch sich selbst. Das Motto ist heute leider, das man immer von den andern leben will. Wieso arbeiten die Zyprioten nicht so fleissig wie die Deutschen? Wer heute arbeitet soll für andere ihre Siesta bezahlen. Sicher nicht!!!!!!!! Wie wäre es wenn man zuerst bei den Staatsangestellten rigoros Ausmisten würde? Antworten


max bernard

19.03.2013, 04:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@N. Meier: Sie verwechseln Hartz IV mit der Agenda 2010 - wovon Hartz IV lediglich ein Bestandteil ist, der die Sozialkosten gesenkt aber nichts zum wirtschaftl. Aufschwung beigetragen hat.
Dieser kam zustande durch andere Komponenten der Agenda 2010: Ausweitung des Niedriglohnsektors, Aushöhlung der Fächentarifverträge etc.
Also durch Massnahmen die allesamt auf Kosten der Arbeitnehmer gingen!


Nico Meier

18.03.2013, 22:56 Uhr
Melden

Durch die Agenda 2010 mit der auch Hartz IV eingeführt worden ist hat Deutschland einen grossen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Lohnstückkosten sind in DE einiges tiefer als in Frankreich, daher gehen in F Arbeitsplätze en masse verloren währenddem in DE neue entstehen.


Roland Wirthner

18.03.2013, 19:54 Uhr
Melden 18 Empfehlung 3

Herr Meier. Noch gehts Deutschland gut. Fragt sich bloss: Wie lange noch?


Roland Wirthner

18.03.2013, 19:52 Uhr
Melden 22 Empfehlung 5

@ Meier. Und an wie vielen Hartz-IV-EmpfängerInnen und deren Kindern ging (und geht heute noch) dieser grandiose Wirtschaftsaufschwung tagtäglich vorbei? Ist es auf lange Sicht wirklich gut, wenn man den grandosen Wirtschaftsaufschwung herbeiholt, indem man einfach einen nicht gerade kleinen Teil der Bevölkerung vom Zug abhängt und unter dem Existenzminimum dahinvegetieren lässt?


Nico Meier

18.03.2013, 19:34 Uhr
Melden 16 Empfehlung 14

Das erstarken der Rechtsextremisten in Ostdeutschland steht direckt im Zusammenhang mit dem Kommunismus weil der Kommunismus wie auch der Nazionalsozialismus ein Kollektiv über alles stellen und die Freiheit des einzelnen keinen Wert hat in der Gesellschaft.


Nico Meier

18.03.2013, 19:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung 30

Wirthner Hartz IV hat Deutschland fit gemach tdurch Hartz IV steht Deutschland heute als Musterknabe innerhalb der ganzen EU da ob ohne diese Reform dies auch so wäre wageich zu bezweifeln!


Roland Wirthner

18.03.2013, 18:58 Uhr
Melden 23 Empfehlung 8

Herr Wälchli. Ihre Idee tönt einfach und gut und man könnte diese durchaus auch auf Brüssel anwenden. Bloss würde ich dringend davon abraten, denn die EU hat weiss Gott schon genug Arbeitslose, und wenn man sehen will, was für fatale Folgen in Deutschland Hartz IV hat, dann hätte die EU wohl bald nicht nur ein monströses Arbeitslosenproblem, sondern auch ein Revival des Nazionalsozialismus!


Nadine Binsberger

18.03.2013, 18:50 Uhr
Melden 19 Empfehlung 19

@Wälchli 18:29: Was haben die Beamten mit den Bankenpleiten zu tun? Wenn Sie nicht wollen, dass der Staat die Banken rettet, dann sollten sie die Bankenrettung bekämpfen, nicht die Beamten.


Thomas Haug

18.03.2013, 18:27 Uhr
Melden 26 Empfehlung 37

Wenn jemand in Zypern 500'000 Euro auf einem Konto hat, gehört er zu den absolut Privilegierten. Vermutlich hat er es mit Kaltblütigkeit, Spekulation, und Geschäften mit mehr als 15% Gewinn angehäuft oder vor dem Fiuskus seines Heimatlandes versteckt. Finden Sie es besser, wenn er jetzt Alles verliert, statt15% Steuern nachzuzahlen? Antworten


Nico Meier

18.03.2013, 19:38 Uhr
Melden 31 Empfehlung 4

Herr Haug stellen wir uns vor sie wären 60 Jahre alt und in Ihrer Pensionskasse wären 500'000 Franken was würden sie wohl sagen, wenn ihnen der Staat 15% also 75'000 Franken wegnehmen würde?
Ja genau ihre Rente würde danach natürlich auch 15% tiefer ausfallen und zwar bis an s Ende Ihrer Tage.


Daniel Maier

18.03.2013, 18:50 Uhr
Melden 19 Empfehlung 6

@ Thomas Haug: "Wenn jemand in Zypern 500'000 Euro auf einem Konto hat, gehört er zu den absolut Privilegierten". Wenn Sie wüssten, Sie würden sich wundern.......


Jürg Bühler

18.03.2013, 18:23 Uhr
Melden 50 Empfehlung 7

Tja da wird eine neue Steuer erhoben und nun erkennen Menschen, dass Staaten hier Diebstahl an den Menschen begehen. Weiter Zwangsabgaben und Enteignungen werden wohl kommen, weil die meisten Staaten pleite sind. Aber wir Schweizer wollen unser Bankgeheimnis, das vor solchen Machenschaften schützen könnte, abschaffen. Bald werden wir wohl auch für Zypern Zwangsabgaben für deren Bürger einziehen? Antworten


Klaus Fassbind-Drechsler

18.03.2013, 18:22 Uhr
Melden 86 Empfehlung 21

Wenn die Grossen wie Deutschland oder Frankreich die Regeln brechen, werden einfach die Regeln geändert. Die Kleinen werden nur vergewaltigt. Das war bei Oesterreich so, als dessen Wahlresultate den linken Euro-Technokraten nicht gefiel und Oesterreich unter "Beobachtung" gestellt wurde. Und jetzt die Zyprioten, die schlicht plattgewalzt werden. Das ist EU! Linke Enteignung im Namen Solidarität! Antworten


Markus Kühne

18.03.2013, 18:22 Uhr
Melden 25 Empfehlung 1

Wieso nicht Zwangsaktien der betroffenen Banken ausstellen. Die Banken erhalten das Geld, und anstelle der Enteignung erhalten die Sparer die Möglichkeit, die Aktie später wieder verkaufen zu können. Die Banken erhalten nicht einfach Geld von Staat, und sind den Aktionären Rechenschaft schuldig. Antworten


Andreas von Burg

18.03.2013, 18:20 Uhr
Melden 53 Empfehlung 6

Ich verstehe absolut nicht, warum werden nicht auch die Aktionäre und EIgner von Anteilsscheinen der zypriotischen Banken ebenso zur Kasse gebeten? Und wo ist die vielgerühmte Solidarität innerhalb der EU geblieben. Ach ja, Zypern ist nur ein unbedeutendes EU Mitglied - da kann man schon so vorgehen - unglaublich!!! Antworten


Rene Wetter

18.03.2013, 22:38 Uhr
Melden

Ich denke, diese Anteilsscheine sind schon gar nichts mehr Wert, wie wollen Sie da noch jemand zur Kasse bitten?
Solidarität: Solange Zypern einen der tiefsten Steuersätze hat haben die Deutschen, die wesentlich mehr Steuern bezahlen keine grosse Lust Solidarität zu zeigen. Ich vermute dass die Zürcher auch keine Lust hätten zu zahlen, wenn sich z.B. der Kanton Zug in eine solche Situation brächte


Christian Buster

18.03.2013, 18:20 Uhr
Melden 17 Empfehlung 2

Ich bin gespannt wie zukünftige Länder geahndet werden wen sie zahlungsunfähig werden, wenn die nicht gleich wie Zypern behandelt werden, dann wird es aber einen riesen Aufschrei (Terror) geben von Ländern wie Russland,Israel etc. wo seine Landsleute die ein Konto in Zypern hatten bezahlen mussten und andere Länder auf einmal nicht! Antworten


Adrian Müller

18.03.2013, 18:19 Uhr
Melden 54 Empfehlung 19

Das ist doch nur der Anfang. Das ganze kapitalistische System fault und modert an allen Ecken und Enden und wird letztendlich genau so auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wie der Kommunismus. Antworten


Ronnie König

18.03.2013, 18:18 Uhr
Melden 53 Empfehlung 6

Wenn Banken ihr Geld selber schöpfen und Politiker ständig tatenlos zusehen oder gar mithelfen, wenn die Wirtschaft auf Teufel komm raus wachsen will, dann werden zuerst die Schwächsten, dann wenig Starke zur Kasse gebeten. Gibt es dann kein Lichtblick, dann ist im allgemeinen bald der Teufel los. Das Prinzip des praktizierten Kapitalismus der letzten 30 Jahre war falsch, aber keiner gibt es zu! Antworten


Ben Zibble

18.03.2013, 20:20 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Hr. Dietrich, deshalb sollte das Giralgeld, zumindest für den Anfang, unter die Kontrolle der SNB gebracht werden. Dies geht mit einer kleinen Erweiterung unserer Verfassung. Wenn es gut läuft können wir bald mal darüber abstimmen. Was dann noch fehlt ist das Konzept einer GUS Bank bei der alle Kreditnehmer direkt verpflicht werden ihre Buchführung offenzulegen...


Andreas Dietrich

18.03.2013, 19:58 Uhr
Melden 22 Empfehlung 1

Sie sprechen genau das Problem an. 80% des Geldes werden durch die europäischen und amerikanischen Banken aus dem Nichts geschaffen! Die Nationalbanken schaffen nur noch die restlichen 20% der Geldmenge selbst. Deshalb fühlen sich Bankster wie Gott: Erschaffung aus dem Nichts (oder theologisch "creatio ex nihilo").
Wer stoppt dieses Raubrittertum?


Ben Zibble

18.03.2013, 18:37 Uhr
Melden 31 Empfehlung 4

Diejenigen die es zugeben, als prominentes Beispiel der Herausgeber der FAZ, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frank Schirmacher bekommen zu spüren was es heisst das "Heiligtum" zu kritisieren. Eine umfassende Schmierenkampangne von Kollegen gegen "einen ehemaligen" und nun begreift auch Er was es heisst mit seiner Meinung nicht zur Mehrheit zu gehören. Nur wenige können sich eine Zeitung leisten..


Peter Voss

18.03.2013, 18:16 Uhr
Melden 26 Empfehlung 44

Also ist es einfach so dass die Zyprioten nichts zahlen wollen sondern die anderen zahlen sollen. Finde ich sehr fair! Ist doch einfach eine bodenlose Frechheit gegenüber den Sparern in Deutschland und anderen Ländern in denen solche Machenschaften nicht existieren und die nie von solchen Strukturen profitierten. Antworten


Heinz Schneider

18.03.2013, 18:15 Uhr
Melden 27 Empfehlung 1

Auf morgen verschoben! Warum wohl? Es sollen doch wohl nicht etaw alle Abgeordeten von Anastasiadis bearbeitet werden, damit sie ja stimmen. Vielleicht Verschonung ihrer Konten oder sonst ein kleiner Zustupf aus Steuergeldern. Da wird doch so mancher Nein-Sager umfallen und ich hoffe, dass ich mist geschrieben habe. Antworten


Michael Weinmann

18.03.2013, 18:04 Uhr
Melden 37 Empfehlung 59

Es gibt eben nie etwas zum Gratistarif. Jetzt erhält Zypern die Rechnung wie Griechenland, Portugal und Spanien. Im Rahmen der grossen Unterstützungsprogrammen der EU wurden auch blödsinnig Konsumkredite gewährt. Das Volk hatte die Zuckerwatte vor Augen und hat zugelangt, ohne sich über die Konsequenzen nachzudenken. Selber schuld! Antworten


Ben Zibble

18.03.2013, 19:52 Uhr
Melden 17 Empfehlung 3

Hr. Weimann, Monti war und ist ein installierter Proxy für Kapitalkräftige Interessen die sich wie üblich gerne im Hintergrund halten und den Plünderungen der Bevölkerung zusehen... ein Kollektiver Raubzug. Nicht jedes Volk hat die Regierung die es verdient, da haben Sie recht... welches Volk hat das schon?


Gerhard Berger

18.03.2013, 19:40 Uhr
Melden 15 Empfehlung 5

Aus dem Elfenbeinturm heraus lässt es sich leicht(fertig) über andere Menschen richten. Jetzt ist das Volk schuld. Sie liegen falsch, Herr Weinmann.


Michael Weinmann

18.03.2013, 18:56 Uhr
Melden 20 Empfehlung 9

Herr Berger: Jedes Volk hat die Regierung, die sie wählt und somit verdient. Und kein Volk will die Regierung, die ihr reinen Wein einschenkt. Sieh Fall Monti in Italien. Der wurde sogleich abgestraft.


Ben Zibble

18.03.2013, 18:32 Uhr
Melden 23 Empfehlung 4

Was machen den Sie wenn ihr Lohn dermassen schlecht ist und über die Jahre immer schlechter wird? Das gleiche mit den Standort und Steuerwettbewerben an denen viele Länder und deren Bevölkerung leiden? Das alles ist nur für eine Gruppe von Menschen nützlich. Investoren die Weltweit ihre Renditen und Profite reinholen und sich über eine Region nach der anderen hermachen... Heuschrecken.


Gerhard Berger

18.03.2013, 18:29 Uhr
Melden 41 Empfehlung 9

Inwiefern hat das Volk profitiert, Herr Weinmann? Auch der Kleinsparer? Und das Kind, für welches gespart wird? Ist das Ihr Ernst? Derselbe Blödsinn wurde über Griechenland gesagt. Es gibt immer Profiteure, aber niemals ein ganzes Volk. Dort schon gar nicht. Wissen zumindest diejenigen, die das Land kennen.


Walter Gisler

18.03.2013, 18:01 Uhr
Melden 113 Empfehlung 15

Das "Schockszenario" passt sehr genau zur elitären und verantwortungslosen Eurogruppe - dennoch, das linke CH-Polit-Establishment sieht nach-wie-vor das Heil in der EU! Antworten


Daniel Fürst

18.03.2013, 17:59 Uhr
Melden 107 Empfehlung 2

Das Foto wurde von der Redaktion hervoragend ausgewählt.
Während die Bürger mit Ihrem Privatvermögen jetzt geradestehen sollen, wird der Oberdepp mit dem Mercedes S Klasse vorgefahren.
Ein Bild spricht Bände!
Antworten


Fredi Moser

18.03.2013, 17:57 Uhr
Melden 87 Empfehlung 8

Das Effizienteste wäre wohl, wenn Deutschland aus dem Euro austreten würde. Sie sind ja die einzigen, die ihre Volkswirtschaft im Griff haben. Und dafür sollen sie ganz Europa retten!? Antworten


Rene Wetter

18.03.2013, 22:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@Moser: Dann wertet die neue DM um 30% auf und die D Exportwirtschaft schmiert ab. Das haben wir schon in den 90er gesehen, die Arbeitslosigkeit war damals bei 11%
@Mennillo: Berlusconi wurde abgesägt weil er nur für sich selber sorgte und trotz komfortabler Mehrheit reîn nichts zustande brachte. Als dann das Land herabgestuft wurde und die Zinsen stiegen war der Gute fällig.


Claudio Mennillo

18.03.2013, 18:46 Uhr
Melden 11 Empfehlung 5

Hat Berlusconi im November 2011 auch gesagt und er wurde abgesägt !!


Roland Wey

18.03.2013, 18:45 Uhr
Melden 25 Empfehlung 8

Genau meine Meinung. Die EU, vorab Deutschland (sprich der Deutsche Steuerzahler), darf 10 Milliarden Unterstützung an Zypern überweisen um das Land vor dem Bankrott zu retten. Der Zypriote selber ist aber nicht gewillt einen eigenen Beitrag in der Höhe von 5.8 Milliarden zu leisten !?
Konsum bis zum Blackout, weil die EU bezahlt am Schluss eh alle Rechnungen - das ist die falsche Einstellung!


Martin Berlinger

18.03.2013, 17:57 Uhr
Melden 77 Empfehlung 6

Es tönt zwar schon extrem abgedroschen, hat aber nichts an Aktualität verloren: Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste. Wäre der Hebel nicht da anzusetzen, oder ist da der Lobbydruck zu hoch?? Antworten


Claudio Mennillo

18.03.2013, 17:56 Uhr
Melden 65 Empfehlung 6

...dieser Staatseingriff bzw. der EU verletzt sämtlichen Gesetzen eines Rechtsstaates. Als die Bürger und ausländische Kunden von Zypern die Bankkonten eröffneten unterzeichneten sie bilaterale Verträge mit den entsprechenden Banken. Sollte das Vorhaben durchgesetzt werden, dann sind wir alle der Willkür der Macht ausgesetzt. Diese Anarchie verspricht nichts gutes !!! Antworten


Peter Muggli

18.03.2013, 17:52 Uhr
Melden 112 Empfehlung 19

Die EU: Zentralistische Führung, Volksenteignerin, Niederknüpplerin von Aufständen und selbsternannte Friedensnobelträgerin die jetzt nicht mehr mal Halt macht vor den Sparkässeli der Kinder. An was erinnert das? Das soll auch unsere Zukunft sein? Wie lange wollen wir dem unverhohlenen Marsch unserer Regierung Richtung Brüssel noch zuschauen? Antworten


Ronnie König

18.03.2013, 18:29 Uhr
Melden 41 Empfehlung 4

Am Ende brauchen wir nicht nach Brüssel, denn das Übel kommt zu uns! In welcher Form auch immer, die Schweiz kann sich dem nicht entziehen. Wir sitzen mitten in diesem Haufen und sind klein, aber fein, und das war bei Caesar schon einmal ein Problem. Ich fürchte es wird auch hier im schlimmsten Fall sehr ungemütlich. Das Volk muss bleiben und leiden, der Adel wird verduften. Wie immer.


Walter Kunz

18.03.2013, 17:51 Uhr
Melden 44 Empfehlung 8

Aber, aber solche krummen Deals sollen also nach der EU, einige der Vorteile für heranwachsende Bürger von Mitgliedsstaaten sein.? Antworten


Urs Hecht

18.03.2013, 17:48 Uhr
Melden 121 Empfehlung 9

Mit solchen Machenschaften ist die EU auch moralisch erledigt, dies sollen sich Frau Markwalder und ihrer MitlaeuferInnen hinter die Ohren schreiben. Antworten


Petra Schneiter

18.03.2013, 17:48 Uhr
Melden 74 Empfehlung 1

Unkontrollierbare Eigendynamik? Das ist richtig. Wenn Panik ausbricht und die Kunden ihre Gelder abziehen, könnte das Bankensystem in Liquiditätsnöte kommen und anfangen, Geschäfts- und Immobilienkredite aufzukünden. Leider alles schon dagewesen - auch hier in der Schweiz (z.B. Thun!). Das wäre allerdings der "worst case", aber nicht unmöglich. Zypern ist vermutlich der Probelauf! Antworten


Roland Wirthner

18.03.2013, 17:44 Uhr
Melden 70 Empfehlung 8

Dem eigenen Volk (und v.a. den eigenen Kindern!!!) die Konten zu plündern ist einfach nur noch widerlich und kriminell. Zudem wird diese Aktion - wenn sie denn wirklich so durchkommt - zu ungeahnten Verstimmungen zwischen Russland und der EU führen. Ob die da in Brüssel sich dessen überhaupt bewusst sind? Ich glaube kaum, denn in der Not ist sich dort offenbar wirklich jeder selbst der Nächste!!! Antworten


Roland Wirthner

18.03.2013, 18:34 Uhr
Melden 18 Empfehlung 5

Aber vielleicht sollten wir hier gar nicht mal so sehr mit dem Finger auf die da in Brüssel zeigen. Wenn wir so weitermachen wie in den letzten 30 Jahren und die SNB ihre gegenwärtige EURO-Politik so weiterführt, wie bisher, dann wird es wohl sehr bald auch uns treffen. Sei's drum. Auf jeden Fall sind solch feige Machenschaften der fruchtbare Nährboden für ein Revival des Nationalsozialismus!!!


Georg Stamm

18.03.2013, 17:42 Uhr
Melden 100 Empfehlung 16

Man stelle sich vor: Man hat 500000 Euro auf der Bank und plötzlich werden davon 75000 abgezogen, ohne zu fragen, über Nacht und neben den Steuern, die auch noch zu berappen sind. Das ist Raubrittertum à la EU. Was würde man wohl hierzulande sagen ? Undenkbar ! Antworten


Reto Stadelman

18.03.2013, 19:52 Uhr
Melden 15 Empfehlung 9

Das wäre ärgerlich, aber wenn die Schweiz pleite ist und von der EU gerettet wird würde ich dem murrend zustimmen und bei den nächsten Wahlen fraglichen Politikern einen Denkzettel verpassen.
Aber damit stehe ich alleine auf weiter Flur und dass ist das enttäuschende... Die Verlogenheit des kleinen Mannes ist letztlich kein Bisschen besser als die der Reichen... Wenn es um Geld geht lügt jeder...


Laurent Bertrandt

18.03.2013, 17:41 Uhr
Melden 59 Empfehlung 54

Die Länder im Mittelmeerraum haben die Idee der EU nicht verstanden. Die EU ist kein Selbstbedienungsladen aus dem man nur nehmen kann, aber nichts geben muss. Antworten


Alfred Jung

18.03.2013, 23:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@.Bach 18:42 Wissen ist Macht, nicht wissen macht nicht`s.


Florian Meier

18.03.2013, 20:34 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

War ja klar, dass Deutschland mal wieder Schuld ist. Ehrlich gesagt, würde es Deutschland auch gut gehen, wenn sie nicht Exportweltmeister wären. Platz 3 oder 4 wären immer noch gut. Übrigens profitiert die Schweiz ebenfalls vom Deutschen Erfolg, da dieser für die Schweizer Zulieferindustrie Aufträge erzeugt.


stefan müller

18.03.2013, 20:26 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

@ Herr Bach: und Deutschland konnte nicht nach ITalien mit Lire exportieren? Wenn ich mich erninnere, war Deutschland auch vorm € schon mit nem Exporüberschuss gesegnet.


Thomas Bach

18.03.2013, 18:42 Uhr
Melden 27 Empfehlung 12

@Lauren Bertrandt: Nur so einfach ist es nicht: Deutschland wäre nicht Exportweltmeister geworden, wenn es seine Güter nicht auch in diese Länder hätte exportieren können, wie man auf dem Bild so schön sieht. Exportüberschüsse generieren Defizite auf der Importseite, ansonsten die Buchhaltung nicht aufgehen würde.


urs brand

18.03.2013, 17:39 Uhr
Melden 82 Empfehlung 3

wäre wohl besser,die herren politiker würden ihre luxusautos wie auf dem bild verkaufen+endlich etwas bescheidener werden,statt ihre versäumnisse zu lasten von kindersparguthaben zu tilgen. Antworten


Hans Ueli

18.03.2013, 19:13 Uhr
Melden 28 Empfehlung 1

Herr Graf, es geht nicht um die Höhe des Betrages, es geht darum, dass selbst Kindersparkonto für die Fehler der "Elite" zahlen müssen.


beat graf

18.03.2013, 18:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung 37

Herr Brand, ich kann mich nicht erinnern, dass ich als Kind über einen so hohen Betrag auf meinem Sparheft verfügte. Sie schon?


Benno Raeber

18.03.2013, 17:37 Uhr
Melden 43 Empfehlung 3

Unverständlich, dass die Steuer nicht auch auf spekulative Immobilieninvestitionen und/oder Investitionen in Immobilien wegen Geldwäscherei erhoben wird. Resp. wenn schon, dann schon. Antworten


Joerg Bucher

18.03.2013, 17:37 Uhr
Melden 32 Empfehlung 1

Ihre Bank sei unterm Bett, hoerten wir als Kinder munkeln von Grossmutters Sparstrumpf :
d i e haette sich selbst in Kinderschuhen noch nicht versohlen lassen -
Antworten


Anton Gessler

18.03.2013, 17:37 Uhr
Melden 423 Empfehlung 80

Weg mit dieser EU-Diktatur der übelsten Sorte! Antworten


Reto Stadelman

18.03.2013, 19:47 Uhr
Melden 11 Empfehlung 15

Was für eine super Idee. Und noch schlimmer: Wie viele Likes... Naja, einfachste Polemik ist/war schon immer beliebt. Das sich damit die Probleme nicht lösen sondern im besten Falle einfach nur zudecken lassen interessiert niemand... Schöne neue Welt in der einfach jeder wegschaut und das Volk jubelt...


Alex Bötschi

18.03.2013, 19:13 Uhr
Melden 7 Empfehlung 4

Das waren einzig die Finanzminister der Mitgliedsstaaten welche den Beschluss gefasst haben, das EU Parlament hatte damit nichts zu tun. Wäre in etwa so als ob bei uns die Kantone sagen wir mal Genf vor der Pleite retten sollten und beschliessen nur Geld einzuschiessen falls die Genfer auch blechen. Der Bundesrat und das Parlament würde aussen vor gelassen. So zumindest habe ich das verstanden.


Alex Renge

18.03.2013, 18:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung 16

@A. Gessler: Zahlen Sie doch den Verlust der Sparer. Gleich morgen. Oder sind das nur wieder Lippenbekenntnisse, die nichts kosten?


Srdjan Matejic

18.03.2013, 18:01 Uhr
Melden 31 Empfehlung 57

Danke für den konstruktiven Lösungsvorschlag. Sie haben auch bestimmt die passende ökonomische, sicherheitspolitische und soziale Alternative?


Hans Meier

18.03.2013, 17:34 Uhr
Melden 92 Empfehlung 8

Diese Misere haben uns die Politiker eingebrockt - das Volk will die EU nicht und deshalb ist es unfair, das Volk für den Traum der Politiker zu bezahlen. Soll doch jeder Staat machen was er will und sich das Diktat aus Brüssel abschminken. Was Brüssel kostet ist je von jenseits! Gehen wir doch bitte wieder zurück zu einem "schlanken" Staat und zu Bescheidenheit! Antworten


Ernst Bangerter

18.03.2013, 17:33 Uhr
Melden 97 Empfehlung 12

Dass die Zyprioten wütend auf die EU-Mafia sind verwundert wohl keinen ehrlichen Menschen. Antworten


susanne müller

18.03.2013, 17:33 Uhr
Melden 84 Empfehlung 3

Dass die Zyprioten wütend sind, kann ich verstehen, vorallem die älteren Kleinsparer, die ihr Leben lang für ihren Ruhestand gespart haben. Laut Spiegel lagern ca. 16 Milliarden nur von Russen und Briten bei den Banken. Und warum müssen die Kleinsparer büssen für die Fehler der Banken? Antworten


Stefan Schmid

18.03.2013, 17:33 Uhr
Melden 78 Empfehlung 10

Wenn man wenigstens das Gefühl hätte, diese Rettungsaktionen laufen einigermassen koordiniert ab... Aber nein: Es herrscht das pure Chaos: GR muss krasse Reformen bewältigen, in Zypern werden die Sparer enteignet, Spanien müsste sich auch reformieren, macht es aber nicht, was egal ist, da SP zu bedeutend ist... In D herrscht Wahlkampf, was danach kommt ist auch völlig unabsehbar... so nicht, EU Antworten


samuel scherrer

18.03.2013, 17:32 Uhr
Melden 88 Empfehlung 6

Das kommt jetzt gar nicht gut - ich verstehe nicht, wie man an eine solche Massnahme auch nur denken konnte. Wir erleben heute den ersten Tag des finalen Kollapses. Antworten


Laurent Bertrandt

18.03.2013, 17:31 Uhr
Melden 46 Empfehlung 61

Wenn es dem Volk in Zypern nicht passt, dann sollen sie doch die EU verlassen. Nutzen bringt dieser Kleinstaat sowieso nicht. Im Gegenteil, er kostet nur, weil die Menschen dort das Arbeiten nicht erfunden haben. Zypern sollte also so schnell wie möglich aus der EU austreten und die Griechen gleich mitnehmen. Ich werde sie nicht vermissen. Antworten


bena habena

18.03.2013, 17:31 Uhr
Melden 51 Empfehlung 5

Die Isländer sind dem Staatsbankrott entkommen, seit 2011 wächst die Wirtschaft der kleinen Inselrepublik wieder. OECD und IWF sind voll des Lobes, die Rating-Agenturen haben Islands Staatsanleihen wieder in den Rang respektabler Geldanlagen erhoben. Schon zweimal konnte sich der isländische Staat am Kapitalmarkt problemlos refinanzieren.Vor vier Jahren sah das noch anders aus.... Antworten


Rolf Zach

18.03.2013, 17:29 Uhr
Melden 20 Empfehlung 39

Das zypriotische Volk ist gut beraten, wenn es die EU-Vorgaben annimmt und sich so aus der allgemeinen wirtschaftliche Miesere retten kann. Ihre Regierung war alles andere als ein braver Musterschüler der EU und hat sich durchaus von dieser Privilegien beschafft. Vergessen wir nicht den Sturz Makarios, wo sie zu ihrem Unglück übelsten Demagogen hinterhergelaufen sind, was sie noch heute bereuen. Antworten


Kurt Strasser Werner

18.03.2013, 17:29 Uhr
Melden 47 Empfehlung 2

ich koennte mir vorstellen,dass die Regierungsmittglieder und Baenker, die ja vom Deal mit der EU wussten,Jhr Geld bereits in sicherheit gebracht haben,aber Arbeiter und Kinder haben keine Chance!die reichen Russen und Briten werden wol Jhr Geld nicht abziehen,da fast niemand mehr Schwarzgeld nimmt! Antworten


Ben Zibble

18.03.2013, 17:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung 5

Die Gegend in der ich wohne wurden einst, vor ein paar Jahrhunderten, alle Gebäude, Menschen, Tiere als Hochzeitsgeschenk weitergegeben... ist schon eine Weile her, was aber nicht bedeutet das wir solche Schemas überwunden haben. Im Gegenteil, wir müssen nur ein bischen am Lack kratzen und etliche Gesellschaftliche wiederwärtigkeiten begrüssen uns hier von neuem... Antworten


Ronald Lack

18.03.2013, 17:27 Uhr
Melden 75 Empfehlung 30

Die EU sprich Deutschland macht sich langsam aber sicher in jedem EU -Land unbeliebt. Man sieht jetzt wer das Sagen hat. Sollte Merkel abgewählt werden kommts mit Steinbrück noch dicker. Leider wehrt sich kein Land gegen die Brüsseler bevormundung. Selber Schuld. Leider haben wir auch in der Schweiz immer noch solche Politiker die in die EU wollen. Wohin das führt sieht man jetzt klar und deutlich Antworten


Steve Schneider

18.03.2013, 17:26 Uhr
Melden 94 Empfehlung 4

"So oder so: Zypern steht vor dramatischen Tagen und Wochen." ... wohl nicht nur Zypern ... Antworten


Heinrich Baur

18.03.2013, 17:26 Uhr
Melden 49 Empfehlung 5

Man einigte sich dass die Banken 5,8 Milliarden beisteuern. Wie das passieren soll bzw. von welchen Konten das Geld kommt, ist doch primär die Entscheidung Zyperns und seiner Banken, nicht der EU.
BIP Zypern 2002: $10 Milliarden BIP 2012: $24 Milliarden; es wäre wissenswert wie sich das Vermögen der normalen Bürger durch Geldwäschesystem, Dumpingsteuern und EU-Hilfen änderte. Wohl mehr als 6,7%?
Antworten


Helga Hanson

18.03.2013, 17:56 Uhr
Melden 23 Empfehlung 4

@Heinrich Baur - Sie haben da etwas ganz Fundamentales vergessen. Zypern hat die EU und den WMF um 17 Milliarden € Hilfe gebeten. Ein Teil, d.h. 10 Milliarden € kommen aus dem Euro-Hilfsfond, ein Teil vermutlich vom WMF und ein Teil aus Zypern, d.h. von den jetzt erhobenen 6.75% bzw. 9.9%. Da die 10 Milliard. € aus anderen Euro-Ländern stammen, ist eine Mitbestimmung der EU wohl richtig.


Max Hauri

18.03.2013, 17:24 Uhr
Melden 125 Empfehlung 1

Wir können Bomben wo immer auf diesem Planeten Zentimeter genau ins Ziel bringen, haben aber keine Ahnung, wie Staaten zu führen sind, damit sie nicht pleite gehen. Wir haben offensichtlich zuhauf Kriminelle unter uns, in Regierungen, in Banken, in Armeen - und die kommen alle ungeschoren davon. Antworten


Markus Schaub

18.03.2013, 17:22 Uhr
Melden 111 Empfehlung 3

während das Volk inkl. Kindern, selbst mit wenig Erspartem, wegen den Banken gerupft wird, fahren Politiker, selbstverständlich mit exorbitanten Gehältern, samt Chauffeur mit superteuren Autos zur Arbeit. Sei die Frage gestellt, ob ihre Konten auch beraubt werden? Antworten


Claudio Mennillo

18.03.2013, 17:58 Uhr
Melden 34 Empfehlung 8

nein Herr Schaub, weil diese Politiker ihr Geld auf der UBS in der CH schon haben !


Dieter Wundrig

18.03.2013, 17:19 Uhr
Melden 76 Empfehlung 11

Falsch in diesem Bericht, nicht Deutschland und die EU haben die Vorgaben für das Rettungspaket erarbeitet. Die Abgabe wurde von der Regierung in Zypern beschlossen und muss vom Parlament abgesegnet werden. Die EU ist nicht bereit den gesamten Schuldenberg zu übernehmen, welche man selbst durch zu hohe Zinsen, Misswirtschaft und Steuergeschenke angehäuft hat. Sündenböcke sollen nun andere sein.... Antworten


Waldi Noellmer

18.03.2013, 20:31 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ja, die Abgabe wurde bzw. wird von der Regierung in Zypern beschlossen, aber nachdem die EU-Finanzminister die zyprische Regierung zu dieser Reaktion gedrängelt haben. Ja, wer ist denn jetzt der Schuldige?: Niemand, denn Politiker übernehmen keine Verantwortung, sie sind nämlich verantwortungslos.


max meier

18.03.2013, 17:09 Uhr
Melden 119 Empfehlung 57

Liebes Volk, begreift es doch endlich: Den Armen wird genommen, den Reichen gegeben. Die Umverteilung passiert immer in die gleiche Richtung. Anstelle Erbschafts-, Gewinn - und Reichensteuern rechtzeitig einzuführen,m wird das Volk geschröpft! Nur Ihr sogenannte Elite: Unterschätzt den Zorn des Volkes nicht und dann wird es auch für Euch ungemütlich.... Antworten


Helmut Arlt

18.03.2013, 17:08 Uhr
Melden 101 Empfehlung 19

Wer ist Schuld? Natürlich Deutschland wie immer in den Südländischen Metropolen. Wenn nur ein Politiker vor den EU Beitritten in den "jetzt erst" gebeutelten Ländern Urlaub gemacht hätte und das sah was ich gesehen habe "nämlich ein unwirtliches Land das nur vom Tourismus an der Küste lebt, plus ein paar Oliven (gilt für alle Südl. Staaten)", diese Länder wären niemals in die Eurozone aufgenommmen Antworten


Doris Poljsak-Kane

18.03.2013, 18:07 Uhr
Melden 20 Empfehlung 5

"Nur Tourismus und einigen Oliven, gilt für alle Südl Staaten!"?? Was ist das für eine fachmännische Wirtschafrsanalyse? Nur zu Ihrer Information, erbringen einige Provinzen Norditaliens eine höhere Wirtschaftsleistung als (ex) ostdeutsche Bundesländer.Über den Zeitpunkt der Aufnahme in die Euro-Zone kann man durchaus geteilter Meinung sein


Marianne Steiner

18.03.2013, 18:03 Uhr
Melden 45 Empfehlung 1

Herr Arlt, sind Sie sicher, dass diese Länder nicht aufgenommen worden wären? Die EU wollte so schnell wie möglich wachsen und den Euro dem US$ gleichstellen. Soll mir keiner sagen, dass es keine Warnungen gab. Es gab sie, aber man wollte die Risiken hier und bei der Osterweiterung schlicht und einfach nicht sehen. Leute, die warnten, wurden entlassen oder auf bedeutungslose Posten abgeschoben.


Christian Maurer

18.03.2013, 17:07 Uhr
Melden 124 Empfehlung 38

Die Europäische Union und insbesondere Deutschland als deren Motor geben sich wegen einiger Milliarden international der Lächerlichkeit preis. Was ist das Ziel der geplanten Massnahme? Es kann sich kaum nur um die Sanierung des Bankensystems in Zypern handeln. Will die EU auf diese Weise den Ausschluss der Südstaaten herbeiführen oder zumindest beschleunigen? Antworten


Dieter Schweizer

18.03.2013, 17:30 Uhr
Melden 66 Empfehlung 7

Es handelt sich um einen Test. Man will erst mal schauen, was passiert; falls es nicht zu grösseren Verwerfungen kommt, könnte man danach etwas Ähnliches in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, später in Frankreich und als grosses Finale in Deutschland wagen.


Ralf Kannenberg

18.03.2013, 17:05 Uhr
Melden 327 Empfehlung 44

Wenn ein Sparer ein Sparkonto eröffnet, zu dem vertraglich ein Zins von n % festgelegt ist, dann ist es auch Unrecht, wenn die Zwangsabgabe "nur" noch 3 % beträgt. Die EU-Verantwortlichen sollten sich hüten, zum Mittäter eines staatlich verordneten Eigentum-Deliktes zu werden. Auch Sanierer sind geltendem Recht unterworfen ! Antworten


Stefanie Bircher

18.03.2013, 20:15 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sie haben offenbar keine Ahnung wovon sie sprechen. 1. Haben die Zyprioten die Wahl und 2. sind Guthaben bei einer Bank Kredite von Kunden an die Bank, sprich Fremdkapital und dafür erhält man auch die Zinsen. Es geht hier also gar nicht um Eigentum (das wären die Aktionäre), sondern um Fremdkapitalgeber und wenn die Bank Pleite ist, dann ist nunmal nicht mehr da.


Thomas Milesi

18.03.2013, 17:04 Uhr
Melden 94 Empfehlung 16

Island hat es vorgemacht wies geht. Warum kann Kontinentaleuropa sich da kein Vorbild nehmen? Antworten


Marcel Senn

18.03.2013, 18:23 Uhr
Melden 10 Empfehlung 4

Island hat einfach die englischen und kontinentaleuropäischen Sparer auflaufen lassen - die haben viel Geld verloren. Island geht es zwar wieder besser, aber ein wirkliches Vorbild ist es nicht. Die einheimischen Sparer wurden entschädigt.


chris gessner

18.03.2013, 17:39 Uhr
Melden 14 Empfehlung 8

Ich glaube kaum, dass Island die Kleinsparer geschröpft hat. Zudem ist die Situation Island nicht mit Zypern zu vergleichen.



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