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Der Eurokommunist

Alexis Tsipras führt in Griechenland das mächtige Linksbündnis Syriza an und hält in den nächsten Tagen das Schicksal des Landes in den Händen. Dem Spardiktat werde er sich nicht beugen, sagte er heute. Mehr...

Von Mirko Plüss.

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20 Kommentare

Walter Krauer

09.05.2012, 12:29 Uhr
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Der Westen ist in die grösste Krise geraten vergleichsweise die Sowjetunion vor Jahren. Der Zerfall ist mit jedem Tag sichtbarer. Damit ist auch der sich eingeschlichene amerikanische Kapitalismus mitschuldig. Es ging nicht mehr mit geordneten Bankprinzipien zu wie vor Jahren. Es wurde nur noch spekuliert auf grosse Gewinne ohne Wertschöpfung. Die Banken wurden zu Spielbanken ohne Verantwortung! Antworten


Peter Eckert

09.05.2012, 10:24 Uhr
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Im Ausleben von Tragödien bleiben die Griechen unerreicht. Derzeit erleben wir wieder einen weiteren Akt. Es bleibt wie so oft in der Geschichte Griechenlands das Hoffen auf Götter. Ansonsten werden viele Griechen zwangsläufig dem Konzept Diogenes folgen müssen und in der Tonne leben. Antworten


Stephan Huebner

09.05.2012, 09:28 Uhr
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In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Sendung "Die Griechenland-Lüge" des ZDF vom 08.05.2012 - 20:15 Uhr oder auch bei LINK: - "http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/hauptnavigation/startseite" - hinweisen. Antworten


Andreas Meier

09.05.2012, 10:16 Uhr
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Habe ich gesehen - sehr empfehlenswert für alle Interessierten! Ueberrascht war ich persönlich keinesfalls - es ist eine gigantische Lüge was uns da die EU jeden Tag aufgetischt hat - in Sachen Griechenland und der Verschuldung in der EU!


siegfried anysas

09.05.2012, 05:15 Uhr
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die internationale des " schulden-machen-dürfens" ist gescheitert , trotzdem wollen es einige verdrängen . also , weiter so , aber aufs eigene Risiko ! Antworten


Stephan Huebner

08.05.2012, 22:27 Uhr
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Vielleicht bekomme ich auch eine Kreditkarte, bei der man keine Schulden mehr zurückzuzahlen braucht. Vielleicht begleicht ja mein Nachbar meine Rechnungen. Sozusagen aus "Solidarität". Antworten


Stephan Huebner

09.05.2012, 09:22 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Andreas Estermann: Mitteilung der EU-Kommission vom 18.04.2012: Schon jetzt sei die Hilfe für Athen höher als im Marshallplan für die westeuropäischen Länder nach dem 2. Weltkrieg". "Damals habe sich die Hilfe auf 2,1 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Empfängerländer belaufen." "Griechenland habe dagegen schon jetzt 177 Prozent seines Jahres-BIPs erhalten. Das = 380 Mrd. € "


Andreas Estermann

08.05.2012, 23:39 Uhr
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So abwegig ist der Gedanke ja nun nicht. Oder glauben Sie Deutschland hat sich nach dem 2. Weltkrieg aus eigener Kraft aus der Asche erhoben?


Bruno Froehlich

08.05.2012, 22:01 Uhr
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Tsipras den Auftrag zu geben ist eine demokratische Geste, doch sein Programm findet weder bei Parteien noch in der Bevoelkerung Rueckhalt. Der besonnen Mehrheit der Griechen ist bewusst, dass alle, Die Politik, die Banken und auch die Buerger viel falsch machten. TV Reporter die jetzt die Stimmung einfangen, zeigen alle dieses Bild und die Erwartung von Neuwahlen. Ob es hilft ? Alle sind ratlos Antworten


Andreas Estermann

08.05.2012, 21:04 Uhr
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Woher das Geld kommen soll? Woher ist es denn nach dem zweiten Weltkrieg gekommen? Muss Griechenland erst einen Weltkrieg beginnen und Millionen von Menschen umbringen bevor es ehrliche Hilfe erhält? Der erhobene Zeigefinger Deutschlands ist mehr als Fehl am Platz. Antworten


Ian John

08.05.2012, 20:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Alexis Tsipras hat kein Interesse an der Regierungsbildung.
Es ist sein Ziel, den zweiten Wahlgang zu erzingen, damit er die erste Partei wird und eine Linke Regierung bilde.
Die Chancen stehen für ihn gut für das Land aber nicht. Sein Programm kann nicht umgesetzt werden.
Antworten


Andreas Meier

08.05.2012, 20:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Entwicklung in Griechenland überrascht mich in keiner Art und Weise - sind die Parteien erstmal abgewählt ist keiner mehr zuständig und verantwortlich für alte Verträge! Genau das ist ja das perfide am demokratischen System - am Schluss kann niemand mehr zur Verantwortung gezogen werden - die Gläubiger gehen leer aus! Die Demokratie wird so immer unglaubwürdiger und die Tage scheinen gezählt! Antworten


Peter Lustig

09.05.2012, 08:59 Uhr
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Und wenn die Abgewählten zur Verantwortung gezogen werden sollen, wie in der Ukraine oder Ungarn kommen ganz schnell die "Eliten" gerannt und jammern vom Untergang der Demokratie.
Die haben Angst das persönliche Haftbarkeit in der Politik Einzug halten könnte, das passt denen gar nicht.


Lea Gasparis

08.05.2012, 17:59 Uhr
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Was ich nicht ganz verstehe: Wenn er sich dem Spardiktat nicht beugt, bekommt Griechenland ab Juni kein Geld mehr. Was will er da machen. Er muss die Staatsangestellten bezahlen und auch die Rentenbezüger. Die Staatskassen sind im Moment ziemlich leer. Antworten


jo kissling

08.05.2012, 23:46 Uhr
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Nicht ziemlich leer, sonder ganz leer. Dazu noch Schulden bis über beide Ohren.
Bezeichnend ist,dass z.B.in Deutschland Altkanzler Schröder,sineszeichens Sozialdemokrat,es war, der die Agenda 2010 einführte,was wiederum hiess:- Sozialabbau,Harz 4 etc.
Vielleicht braucht es einen Kommunisten der es seiner Klientel beibringt, dass der Bär erst erlegt werden muss,bevor er verteilt werden kann.


alfred bleuler

08.05.2012, 16:53 Uhr
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es wäre jammerschade, wenn die griechische linke den selben fehler wie die deutschen linken und grünen machen würden (machtmissgust)
>> so können die rechsbürgerlichen kreise an der macht bleiben
und ihren wunsch (wiedereinführung vom feudalismus) verwirklichen
>> was wir brauchen ist eine soziale marktwirtschaft mit existenzsichernden löhnen
>> und nicht noch reichere skrupellose geldsäcke
Antworten


Roberto Gloor

08.05.2012, 17:30 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Sie, Herr Bleuler haben nicht verstanden, dass gerade in Griechenland die Löhne im Verhältnis zur Produktivität viel zu stark gestiegen sind und darum Griechenland wirtschaftlich am Boden liegt. Und dass wegen der hohen Löhne auch die Lebenskosten in Griechenland hoch sind. Ich mache jede Wette, die Griechen würden im Nachhinein sowas wie die deutsche Agenda 2010 wählen statt den Zustand heute.


alfred bleuler

08.05.2012, 16:37 Uhr
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Dem Spardiktat werde er sich nicht beugen, sagte er heute.
>> das ist gut so
>> fordern sie
> die rückkehr zur sozialen marktwirtschaft mit existenzsichernden löhnen
> und ein besseres steuersystem, das das geld von den reichen geldsäcken holt
> verlangen sie von allen steuerschlupfoasen transparz über die griechischen konten
..oder verweigern sie die bezahlung der staatsschulden an diese staaten
Antworten


Reto Stadelman

08.05.2012, 16:12 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

"Einhaltung des «EU-Spardiktats» werde es unter seiner Regierungsbeteiligung nicht geben." Und woher willst du das Geld nehmen mein Lieber? Selbst wenn es dir gelingt die Schulden durch einen Konkurs loszuwerden, glaubst du wirklich das danach noch irgendwer Geld in Griechenland investieren wird? Du tätest gut daran kleinere Brötchen zu backen... Antworten


Leo Ruegg

08.05.2012, 16:04 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Tsipras ist ein Kind der verlorenen Jahre. Als "jung, arrogant, links" beschreibt ihn die ft.d. Griechenlands 30jaehrige Diktatur hat eben auch ihn gepraegt. Er ist eine der Antworten auf dieses System. Entweder auch korrupt, oder teilnahmslos, oder gibt auf und wandert aus, oder kaempft mit erhobenem Haupte gegen die Missgeburten PASOK und ND und dem KKE. Die Zukunft wird ihn uns erklaeren. Antworten



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