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Christian Wulff darf Lügner genannt werden

Aktualisiert am 27.01.2012 12 Kommentare

Im Zusammenhang mit der Kreditaffäre darf Bundespräsident Wulff als Lügner bezeichnet werden. Dies hat die Staatsanwaltschaft entschieden.

Steht wegen eines privaten Kredites in der Kritik: Bundespräsident Christian Wulff.

Steht wegen eines privaten Kredites in der Kritik: Bundespräsident Christian Wulff.
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Die Affäre Wulff

Die Affäre Wulff
Der deutsche Bundespräsident gerät immer mehr in Bedrängnis. Die Protagonisten in der Kredit- und Presse-Affäre Wulff.

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Bundespräsident Christian Wulff darf in der aktuellen Debatte um seine Kredit- und Medienaffäre als Lügner bezeichnet werden. Die Äusserung sei in diesem Zusammenhang von der Meinungsfreiheit gedeckt, sagte die hannoversche Oberstaatsanwältin Irene Silinger der dapd. Es gebe keinen Anlass für Ermittlungen gegen den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel.

Wenzel hatte Wulff in einem Interview am Samstag einen Lügner genannt und zum Rücktritt aufgefordert. Daraufhin waren bei der Staatsanwaltschaft Hannover drei Anzeigen gegen ihn wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten eingegangen.

(kpn/dapd)

Erstellt: 27.01.2012, 14:18 Uhr

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12 Kommentare

Carlotta Hirmer

27.01.2012, 16:33 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Der Titel "Lügner" ist aber nicht zwingend nötig um das Amt des Bundespräsidenten bekleiden zu können
in Deutschland?
Antworten


Alex Renge

27.01.2012, 18:34 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Der Grünen-Politiker hat Glück gehabt, denn die "Verunglimpfung des Bundespräsidenten" ist nach § 90 StGB eine Straftat (ein Überbleibsel der früheren "Majestätsbeleidigung"). Sie kann aber nur mit der Ermächtigung des Bundespräsidenten verfolgt werden. Diese Zustimmung hat er vermutlich nicht erteilt, was auch nicht klug gewesen wäre, denn der Prozess wäre intensiv von der Presse begleitet worden Antworten



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