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«Alle aufstehen, alle aufstehen!»

Rechtsextremisten erhielten bei den Wahlen in Griechenland knapp sieben Prozent der Stimmen. Die Militanz der Radikalen bekamen jetzt auch griechische Journalisten zu spüren. Mehr...


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31 Kommentare

ian john

08.05.2012, 21:38 Uhr
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Die Stärke der Partei Chrysi Avgi ist besorgniserregend
Die Stäke war zu erwarten, denn
- über 1.5 Millionen (über 14% der Einwohner) Einwanderer leben in GR
- jährlich kommen über 150'000 über türkische Grenze dazu
- die Arbeitslosigkeit liegt über 21%
- in vielen Quartieren trauen sich die Griechen nicht auf Grund der Kriminalität, das Haus zu verlassen
- das Geld fehlt
- die Politik hat versa
Antworten


Albert Baer

08.05.2012, 21:02 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Schade, dass nicht alle Journalisten die Pressekonferenz dieser Rechtsidioten verlassen haben. Antworten


Markus Stutz

08.05.2012, 20:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Diese Parteien haben doch nur Zulauf, weil das GR-Volk von allen anderen Parteien verarscht wurde. Die SP und sozialen Parteien sollten endlich verstehen, dass sie sich für die CH-Bürger stark machen müssen, bevor wir auch noch so einen Blödsinn erleben müssen. Antworten


Gerhard Keller

08.05.2012, 19:44 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Wie damals 1933 in Deutschland. Und das ist wohl erst der Anfang. Antworten


Ursi Brock

08.05.2012, 18:57 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Ja also, da sind mir die Linken sympathischer...die sind nicht so Obrigkeitsgläubig... Und machen auch nicht einfach die Faust im Sack...und Ideen haben die auch ganz gute.... Antworten


Hugo Reichmuth

08.05.2012, 19:53 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Die Linken sind nicht autoritätsgläubig? Wenn Sie als Linke einige Tabuthemen anschneiden, werden Sie genauso gemobbt wie ein Nazi, der seine Leitung kritisiert.
Weil die extreme Linke nicht an der Macht ist, heisst das noch lange nicht, dass sie tolerant ist. Der Genickschuss, der Gulag und die Psychiatrie waren die Hauptargumente der Linksextremen - wenn sie 'mal an der Macht waren.


Greta Gaborini

08.05.2012, 17:55 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Ich hätte viel eher Angst das Ziel von Linksradikalen zu werden als von Rechtsradikalen. Die Linken sind viel militanter und haben auch mehr Zulauf. Antworten


Walter Sahli

09.05.2012, 14:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Warum glauben Sie, dass Sie das Ziel von Linksradikalen werden könnten? Ziel von Rechtsradikalen zu werden ist ziemlich einfach: "falsche" Hautfarbe, "falsche" Haarlänge, "falsche" Kleidung, "falsche" Gesichtszüge, "falsche" Sprache usw.


Rudolf Hauser

08.05.2012, 17:27 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

In Thailand steht man sogar im Kino, vor dem Hauptfilm ) auf ( Ist unbedingt einzuhalten ) wenn die Landeshymne mit dem König gespielt wird. Antworten


Frank Tork

09.05.2012, 09:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Manchmal greift das ewig platte links (Stalin) vs. rechts (Hitler) Schema halt nicht mehr. Es geht vielmehr um Totalitarismus gegenüber Pluralismus, Obrigkeit gegenüber Mehrheit. Thailand ist stark auf die Autorität des Königs ausgerichtet, und Kritik oder Ungehorsam wird bestraft. Ob sich jemand links oder rechts nennt, ist sekundär. Wichtig ist, was er mit denen macht, die das nicht auch tun.


Ronnie König

08.05.2012, 19:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Und sind die Thais nun Nazis? Nein! Es hat mit der Kultur zu tun. Aufgestanden wird auch in anderen Länder bei Respektspersonen. Das ist an sich nicht verwerflich, eher gut. Da wo es so Sitte ist, ist es wahrscheinlich gut. Die stehen dann, ob link oder rechts, bunt oder gestreift immer auf. Hier will das nur eine kleine Gruppe Respekt erzwingen quasi, darum sehe ich nichts Gutes.


Hans Huber

08.05.2012, 17:36 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Vor langer Zeit, hat unser Klassenlehrer die gesamt Klasse aufgefordert aufzustehen und hat die Nationalhymne abgespielt. Ich blieb sitzen. Ich entscheide ob ich zu Vaterlandsklängen und Kriegsaufrufen oder was auch immer aufstehe oder nicht. Sobald sich diese Recht institutionell oder mit Gewalt ändert, wandere ich aus! Antworten


Peter Bitterli

08.05.2012, 18:56 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Ok, R. Giambonini, was heisst jetzt das: "besser heute als zu spät"? Wann ist nach Ihrer Auffassung zu spät? Streben Sie diesen Zustand des "zu spät" an? Und wieso drohen Sie mit einem "Land der Träume" einem, der ja gerade hier das Land der Träume sieht und bewahren will; gegen solche, die eine Zeit anstreben, wo es "zu spät" ist und man Andersdenkende in Traumländer vertreibt. Wer sollte gehen?


Renzo Giambonini

08.05.2012, 18:11 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Also, dann wandern Sie aus, besser heute als zu spät, denn Sie und nur Sie entscheiden ja, ob aufstehen oder sitzen bleiben angesagt ist. Schreiben Sie dann einen Kommentar aus dem Land Ihrer Träume - wie es Ihnen geht und ob Sie immer noch sitzen bleiben (können).


walter hunziker

08.05.2012, 17:14 Uhr
Melden 78 Empfehlung 0

So könnte es auch bei uns aussehen, wenn Rechtsparteien zuviel Gewicht hätten. Antworten


Urs-Peter Blaser

09.05.2012, 08:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

So wird es auch aussehen, wenn Linksparteien zuviel Gewicht hätten.


Thomas Aebersold

08.05.2012, 17:51 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

@hunziker: So könnte es auch bei uns aussehen, wenn die europäischen Troika-Mafiosi versuchten ihr Ausbeutungskonzept durchzuboxen und uns damit jeglicher Existenzgrundlage berauben würden.


christian mueller

08.05.2012, 16:50 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

respekt muss man sich verdienen, den bekommt man nicht befohlen. Antworten


Martin Dächli

08.05.2012, 16:44 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Was schreiben sie da eigentlich? Ich hoffe das nur Ignoranz sie zu so einem Kommentar verleiten lies. Alleine das Parteilogo sagt schon alles. Es ist eine Prodestwahl gewesen, demokratische Kräfte sollten jetzt aufhorchen und gegen die Unzufriedenheit bei den Griechen vorgehen. Anscheinend haben die Wähler von denen schon wieder vergessen, dass es mal einen 2 Weltkrieg gab, auch in Griechenland. Antworten


Andreas Tase

08.05.2012, 16:44 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Ohne die rechtsextremen Bewegungen verharmlosen zu wollen, es ärgert mich, dass offenbar ohne grosses Aufsehen akzeptiert wird, dass die Kommunisten nach wie vor eine etablierte Kraft sind. Kommunismus ist kein Deut besser. Alle Extreme gehören (auf politischer Ebene, wohlgemerkt) bekämpft! Antworten


Ursi Brock

08.05.2012, 19:06 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wo genau sind die Kommunisten etabliert und wie äussert sich die Kraft.... Ausserdem, die einst politische Mitte hat sich in den letzten +20 Jahren ziemlich weit nach authoritär konservativ rechts verschoben. Die linken von heute sind in vielen Aspekten weiter rechts als die bürgerlichen von damals. Zeitgeist, hervorgerufen durch permanente Wandlung der Gesellschaft.


Boris Scavezzon

08.05.2012, 16:38 Uhr
Melden 123 Empfehlung 0

Hoffentlich kapieren es ALLE! Die rechtsextremen Parteien fordern gerne "Respekt" und benehmen sich immer respektlos! Natürlich gibt es in Griechenland (und Italien) die illegale Einwanderung - doch zu behaupten, dass nur diese Schuld an der Wirtschaftskrise habe, ist einfach peinlich und dämlich. Typisch nicht nur für rechts - es sind immer die "Anderen" schuld - nur sie sind ja so gut! Antworten


Tim Weser

08.05.2012, 16:48 Uhr
Melden 53 Empfehlung 0

In der Schweiz sind ja auch immer die Ausländer an allem Schuld, egal an welchem Problem. Das sind also bekannte Reflexe. Vermutlich sind Ausländer und PFZ auch am schlechten Wetter im April schuld.


Frederick Wenck

08.05.2012, 16:16 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

An jedem Geschäftsmeeting steht man auf, wenn der Sitzungsleiter den Raum betritt. Sehe da nichts Schlimmes.
Eher sehe ich den Versuch, die Wahl der Griechen, ihren Wunsch nach Wandel und Wende zu diskreditieren und die neuen politischen Kräfte als Radikale darzustellen.
Antworten


Frederick Wenck

08.05.2012, 19:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Also nur schon aus Respekt dem Gegenüber steht man doch auf. Wenn jemand zu mir ins Büro kommt und ich ihn begrüsse, stehe ich dazu immer auf. Ein Händedruck im Sitzen gehört sich weniger.
-
@Börlin
Ja die wurden rumkommandiert. Aber rumkommandieren tut man alle, die von sich aus keinen Anstand haben. ''Füsse von der Sitzfläche runter!'' sagen die Zugbegleiter auch in eher unfreundlichem Ton.


Julia Boerlin

08.05.2012, 17:26 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Herr Wenck, ich hätte auch nichts gegen das Aufstehen an sich, darüber kann man sich streiten. Aber die Leute wurden nicht zum Aufstehen gebeten, sondern brutal und respektlos herumkommandiert - in einem Ton, der bei Ihren Geschäftsmeetings sicherlich (hoffentlich!) nicht herrscht... Solche Herrscherallüren sind in einem demokratischen Staat nicht annehmbar.


Franz Meier

08.05.2012, 16:55 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

In welcher Branche arbeiten Sie, Herr Wenck? Ich bin noch nie aufgestanden, ebensowenig ist jemand aufgestanden, als ich den Raum betreten habe. Mit Respekt hat das gar nichts zu tun, sondern mit formalistischer Hierarchie. -> Macht und Unterwerfung


Markus Tummler

08.05.2012, 16:48 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

ich bin zwar erst seit 12 Jahren aktiv im Geschäftsleben, aber ich habe noch nie erlebt, dass beim Betreten des Raumes irgend jemand aufgestanden ist oder dies erwartet wurde. Wie läuft das denn bei Ihnen wenn jemand sitzen bleiben würde, Herr Wenck? Wird er dann auch des Raumes verwiesen? Respekt ist etwas, was man sich verdienen muss! Den kann man nicht einfach aggressiv einfordern!


Rolf Schweizer

08.05.2012, 16:47 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Ok, da kann man darüber streiten ob man aufstehen sollte oder nicht, bei uns im Geschäft nicht der Fall. Aber die Fahne im Hintergrund, die glatzköpfigen Männer sagen alles und ich denke das sie Herr Wenck mit Ihrer Aussage "en riese Chapiss verzapfet". Den das hier ist ganz klar eine Rechtsradikale Partei aber sie das wissen das bereits und wahrscheinlich haben sie auch die gleiche gesinnung.....


Frank Walter

08.05.2012, 16:38 Uhr
Melden 74 Empfehlung 0

Richtig. Denn mal abgesehen von ihrem faschistischen Programm, ihrem militanten Auftreten, dem hakenkreuzähnlichen Parteilogo, ihren glatzköpfigen Mitgliedern kann man die fremdenfeindliche Chrysi Avgi doch nicht als radikal bezeichnen.
*kopfschüttel*


gunter rot

08.05.2012, 16:40 Uhr
Melden 61 Empfehlung 0

In was für einer diktatoren Firma Sie arbeiten will ich gar nicht wissen. An keiner anderen Pressekonferenz wird aufgestanden wenn der Präsident den Raum betritt, warum sollte es bei dem anders sein.



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