AKW-Ausstieg: Warum die Deutschen doppelt so schnell sind
Von Matthias Chapman. Aktualisiert am 30.05.2011 143 Kommentare
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Artikel zum Thema
- Tiefbohrungen sollen vier AKW ersetzen
- Schweizer AKW-Ausstieg am Rockzipfel Deutschlands
- Eine Herkulesaufgabe für die Schweiz
- Vertrauliches Gutachten zum AKW Mühleberg offiziell publik gemacht
- «Der Kampf gegen die Atomkraft kennt keine Grenzen»
Korrektur-Hinweis
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Deutschland hat in der vergangenen Nacht den Fahrplan für den Atomausstieg festgelegt. Demnach sollen die letzten deutschen Meiler spätestens Ende 2022 vom Netz. Die sieben im Zuge des dreimonatigen Atommoratoriums abgeschalteten Reaktoren sowie der Pannenreaktor Krümmel sollen für immer stillgelegt werden. Sechs weitere Meiler sollen bis spätestens Ende 2021 abgeschaltet werden. Die drei modernsten Meiler sollen bis Ende 2022 laufen dürfen. Ein späteres Rückkommen auf die Option Atomenergie, die sogenannte Revisionsklausel, soll es definitiv nicht mehr geben. Es gebe eine «Klarheit des Ergebnisses», dieses sei auch «nicht revidierbar», hiess es. Teile der Koalition hatten eine solche Überprüfungsklausel ins Gespräch gebracht.
Deutschland
Restlaufzeit Politik Opposition gegen die Regierungspläne Hürden auf dem Weg zum Ausstieg Künftiger Strommix Notszenario Option Atomenergie
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Schweiz Restlaufzeit Politik Opposition gegen die Regierungspläne Hürden auf dem Weg zum Ausstieg Künftiger Strommix Notszenario Option Atomenergie
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Erstellt: 30.05.2011, 14:12 Uhr
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143 Kommentare
Ihr galubt doch nicht,daß man bis 2022 aussteigen kann. Außer man nimmt Atomstrom aus Frankreich und aus Tschechien.Unser Land hat nicht die Bedeutung, die hier viele vermuten. Deutschland ohn e Atomstrom wird nciht der Renner und das Vorbild für andere Länder sien. Die pfeifen auf uns und bauen ihre AKW s weiter aus.
Atom katastrophen hier oder in Frankreich, trifft uns genau so stark.
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Also lieber etwas langsamer aussteigen als dann einfach die fossile Energie hochfahren wie es die Deutschen jetzt machen müssen wollen den Frau Merkel will ja keinen Strom importieren
sonder einfach die Braunkohleabbau weiterhin mit Milliarden subventionieren.
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Fazit: Das politische System verzögert den Ausstieg. Das ist ja wohl ein Scherz der Unwillen einiger Politker Verzoegert den Ausstieg. Wenn sie alle ausnahmsweise den Kindergarten vor der Tür lassen und zur Abwechslung mal an einem Strang ziehen würden wäre der Ausstieg schnell geregelt. Antworten
Die Schweiz sollte sich als Ziel setzen: BATTRIE EUROPAS. Das können wir mit unseren Stauseen etc. Das wäre meine Vision für 2030. Wir müssen umdenken und unsere Stärken in die Waagschale werfen.
Paul R Hofer, Nationalratskandidat, FDP.Die Liberalen Basel-Kandschaft
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Dann gehen wir halt an der Erderwärmung zugrunde, wenn manden Atomstrom durch Kohle und Gaskraftwerke ersetzen will. Eines ist klar, an dieser Umweltverschmutzung und Erderwämung werden zigmal mehr Menschen sterben! Danke liebe Atomkraftgegner, ihr seid dafür verantwortlich Antworten
Schwachsinn!
Was ist, wenn eine grosse Epidemie unter dem Menschen ausbricht und keiner über eine lange Zeit in der Lage ist die AKW`s zu steuern? Schon mal an biologische oder chemische Anschläge gedacht? Atomkraft ist nicht beherrschbar, ob Naturkatastrophe, Anschläge oder menschliches Versagen die Ursache ist.
Bitte an die Medien: Wir sind jetzt reichlich gefüttert mit Anti-AKW Berichten. Was vielleicht auch mal von Interesse wäre ist die Tatsache, dass in den Ländern ausserhalb des deutschsprachigen Raumes diese beinahe schon religiöse Züge annehmende Kampagne kaum Interesse findet. Frau Merkel steht da bei ihren G8 und G20 Kollegen schon etwas im Regen. Antworten
Das ist wieder typisch schweizerisch, selber hält man alle Hintertürchen offen und andere, die den richtigen und besseren und erst noch schnelleren Schritt machen als unser BR wird kritisiert. Fukushima und Tschernobyl scheinen bei einigen schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein. Antworten
Die Schweizerischen Atomkraftwerke müssten eigentlich seit 1985 schon von Netz genommen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte ein Endlager für Hochaktive Abfälle vorhanden sein müssen.
Ohne diese Voraussetzung hätten alle Werke abgestellt sein müssen.
(Bundesrat-Empfehlung zur Atom-Abstimmung in den 70er Jahren)
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Mit ihrer direkten Demokratie ist die Schweiz den Deutschen um Jahrzehnte voraus. Entscheide dauern hier bedeutend länger, aber wenn sie gefasst sind, werden sie auch umgesetzt. In Deutschland gab es bereits einen Ausstiegsentscheid unter Rot-Grün, der wurde erst vor einem Jahr wieder rückgängig gemacht, und nun der Rückzug vom Rückzug. Gute Argumente gibt es dabei immer... Antworten
Naja, wenn ich sehe, wie oft Volksentscheide durch immer wieder neue Initiativen in Frage gestellt werden, dann empfinde ich Direkte Demokratie nicht wirklich besser. Ein Zwischending wäre perfekt. Alles was die Innenpolitik angeht, wird durch Volksentscheide beschlossen. Aussenpolitik durch die Politik.
Den Atomausstieg glaube ich erst 2022, wenn wirklich alle AKWs in Deutschland abgeschaltet sind. Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein hinab. Zu oft galt schon der Satz " Was schert mich mein Geschwätz von gestern". Warten wir also ab. Antworten
Es ging doch hier in beiden Ländern darum, einen Rahmen für den Ausstieg zu setzen, ohne den es eben nicht geht. Dies ist auf die eine oder andere Art passiert. Es ging NICHT darum, daß Leuthard od. Merkel der Presse die (noch auszuarbeitenden) techn. Details erklären. Es ging NICHT darum, wer wann warum Strom ex-od. importiert. Es ging auch NICHT darum, was "die Anderen" Länder darüber denken. Antworten
Das ist einfach typisch kleinkarriert und schweizerisch: Wir meinen noch immer, wir seien die Besten und wenn einmal jemand etwas besser macht, haben wir nicht die Grösse, das neidlos zuzugeben, sondern meckern daran herum und meinen, dann sogar noch, mit ironischen Sprüchen geistreich zu sein. Um es klar zu sagen: Deutschland ist schneller und auch in der Alternativenergie ganz einfach weiter! Antworten
"Warum die Deutschen doppelt so schnell sind"? weil sie das Wesentliche nicht berücksichtigt haben. Die Folgen werden wohl an die nächsten Generationen übertragen. Zudem lässt sich Atomstrom lässig weiterhin importieren ohne dass ein Deutsche es merkt. Antworten
Sagt einer aus dem Volk die wegen ein paar Flieger über der Goldküste so ein Terror machen. Das ist die Strecke in Europa mit dem meisten Güterverkehr und darum viel Einsprachen die hängig sind. Es ist nicht die Regierung die nicht vorwärts macht. Obwohl in der CH ja immer behauptet wird die Leute hätten in der EU keine rechte können Sie doch solche Vorhaben behindern. Zuerst informieren dann rekl
Tatsächlich produziert Österreich lediglich 3% weniger Strom als es konsumiert.
Tatsächlich hat A tiefere Grosshandelsstrompreise als die CH.
Tatsächlich hat A im Gegensatz zur CH nicht Milliarden ungedeckte Rückbaukosten.
Wenn Länder wie F Atomstrom subventionieren und exportieren und die ungedeckten Rückbaukosten von ihren Steuerzahlern bezahlen lassen, dann sind sie selbst schuld.
Deutschland macht es wie Österreich.
2007 betrug in A die Stromerzeugung plus Import-/Exportsaldo rund 71.000 GWh. Atomstromanteil ca. 10 % sind ca. 7.100 GWh. Das AKW Zwentendorf hätte 4.200 GWh / Jahr Strom produziert. Österreich bezieht den (Atom-) Strom aus dem Ausland.
Die Deutschen werden den fehlenden (Atom-) Strom importieren und auf die Länder zeigen die diesen Strom liefern. Heuchelei?
Mühleberg wollte man nach 40 Jahre abschalten. Da es aber sicher sei soll es noch ein paar Jahre hinhalten. Nach Fukushima war es doch nicht sicher, die Investitionen in die SIcherheit nicht rentabel. Man wird den Betreib prüfen lassen... und plötzlich ist es wieder 2022. Das Ding haben sie aber schnell geflickt ! Antworten
Naja, am G8 Gipfel lachen sich 7 Staatschefs kaputt über den Aktivismus der Merkel und freuen sich teilweise schon darauf, Deutschland bald ihren Atomstrom teuer verkaufen zu können.
Ja, Deutschland reagiert schnell. Und unüberlegt. Die Schweiz hätte eigentlich (auch hier) keinen Anlass, den hyperventilierenden Deutschen kopflos hinterherzuhinken.
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Uran haben wir in der Schweiz? Nein. Wir sind mit AKW's genauso vom Ausland abhängig wie ohne.
Das Geniale wäre aber jetzt auf Erneuerbare Energie zu setzen! Zwar machts sonst niemand, ABER in z.B. 20 Jahren sind wir dann soweit, dass wir uns selbst versorgen können, genau dann wenn man die letzten Uran- und Kohleress. ausgeschöpft hat und uns alle um Energie anbetteln! Sparen/Verzicht=Gewinn!
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Das ganze Geschrei der Stromindustrie ist interessant. Es gilt aber zu bedenken, dass unser jährlicher Energiebedarf noch immer durch 80% fossiler Brennstoffe gedeckt wird. Der Strombedarf liegt somit bei weniger als 20%. Schauen wir dabei auf den Anteil Atomstrom beträgt dieser heute 40%. Rechne: der Anteil Atomstrom am gesamten Energiebedarf liegt also bei weniger als 8%. Das sind die Fakten. Antworten
Es gibt einen grossen Unterschied zwischen D und CH. In Deutschland ein Mann ein Wort, lasst es uns anpacken. In der Schweiz Ein Mann langes diskutieren, Eile mit Weile. In Deutschland ist man schon bei 20% Alternativenergie Schweiz 3%. Fangt doch einfach mal an, statt immer nur zu quatschen. Antworten
ja man kann es auch so auslegen. Das bei Ihnen klingt nicht nach Willkür aber nach keiner Ahnung. Es geht nicht darum die Wasserkraft zu streichen, sondern darum aufzuzeigen, dass es noch einiges Potential in den Alternativenergien gibt, die die AKWs ersetzen können. Biomasse als CO2-problematisch zu bezeichnen. Naja was soll ich da schreiben.
Wasserkraft, unsere emissionsfreie Vorzeige-Energie einfach mal aus der Statistik streichen? Dafür die CO2-problematische Biomasse hinzufügen? Klingt für mich extrem nach Willkür.
So lange wir uns in der Schweiz den Luxus leisten können, wegen einigen Fledermäusen ein Windrad hinter Röschenz zu verhindern oder eine Erhöhug der Grimselstaumauer um lächerliche 4 Meter "dank" Landschafts-Schutz ebenfalls gebodigt wird, oder eine Photovoltaikanlage am Lonzagebäude "dank" Heimatschutz anfangs auch verhindert wird, haben wir GANZ ANDERE Probleme. Lösen sie zuerst diese!!!
Ich bin kein Grüner sonder arbeite in der Energiebranche und bin einfach ein verantwortungsvoller Mensch. Jetzt nehmen Sie mal die Wasserkraft weg und schauen mal Wind, Biomasse und Sonnenenergie an. dann Sind Sie bei etwa 3%.
Kernkraftwerke: 39.3%. Konventionell-thermische und andere: 4.9%. Laufwasser: 24.2%. Speicherkraftwerke 31.6%. Quelle: Bundesamt für Energie, 2009. Statistiken ohne Quellen sind wertlos, und somit Ihre 3% aus der Luft gegriffen. Auch Ihre moralisch "unantastbaren", grünen Lügen sind nur das, was sie sind: Lügen. Ich bin noch unentschieden, aber mit erfundenen Statistiken überzeugen Sie mich nicht.
Tragisch, dass Deutschland diesen Schritt fast unter Zwang unternehmen muss. Mit Fukushima sind viele Länder unter Zugzwang gekommen. Aber unsere Nachbarn im Norden machen mir viel weniger Sorgen als das weitaus gefährlichere und grössere Netz in Frankreich. Denn ein GAU in Frankreich würde Europa kaum ohne grösseren Schaden überstehen! Antworten
Deutschland hat diesen Schritt vor Jahren schon einmal gemacht. Die Hin-und-her-Merkel hat ihn aber wieder rückgängig gemacht und jetzt wieder zurück.
Das zerstört die Planungssicherheit der Energieerzeuger und wird dem Steuerzahler viel Geld kosten.
Aber so ist sie, die Super-Angie: Erst niemandem weh tun wollen und dann letztendlich allen gehörig auf die Füsse treten.
Vielleicht müsste man für diejenigen, die sich die AKW`s nicht einfach wegnehmen lassen wollen, eher einen Marketingweg beschreiten: Wollt Ihr die Atom-Kernfusionenergie schon jetzt nutzen? Auch noch kostenlos? Dan kauft eine Solaranlage und krallt euch den Gratis-Strom! Für die Rechtspopulisten-Tierchen-Plakate: Eine Schweizer Euter-Kuh mit der Sprechblase: Mein Gras wächst mit dem Atom-Sünneli. Antworten
Als die ersten AKW's gebaut wurden, hat man dem Volk vorgeschwafelt, dass die durchschnittliche Laufzeit bei 35 - 40 Jahren liege. Als die 40 Jahre fast vorbei waren, mutierten die Laufzeiten mirakulös auf 50 - 60 Jahre und im Jahre 2019 werden sie dann wieder wunderbarerweise plötzlich 100 Jahre sein, was den Ausstieg dann auf 2060 migriert??? Und bemerkt hat es vor lauter AKW-PR wieder keiner!? Antworten
Deutschland weicht zu einem grossen Teil einfach auf fossile + nicht erneuerbare Energieträger wie Kohle/Gas aus + baut entsprechend klimaschädigende Kraftwerke, + all unsere Atom-Gegner klatschen Beifall .. bis sie dann in absehbarer Zeit merken, dass man damit den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben hat. "Wollen wir mit dem Volk hadern? Wir haben kein anderes." meinte schon BR W. Ritschard. Antworten
Sie geben hellseherische Fähigkeiten zum besten. Was die wert sind, ist bekannt. Was Ihnen unbekannt ist, sind die Szenarien, die politisch Schritt um Schritt umgesetzt werden, wenn sie das nicht schon sind (Bayern, NRW, Baden-Württemberg). In der Schweiz geht sowas nicht. Warum wohl?
Soeben gelesen, dass 2010 einen Rekord Ausstoss an CO2 hatte. Gaskombikraftwerken und Kohlen sollen die Atomkraft ersetzen, über das Klima redet jetzt niemanden mehr. Es sterben aber mehr Menschen an der Luftverschmutzung, als je an Radioaktivität gestorben sind. Deutschlands Entscheid ist nicht mutig, sondern sehr dumm und dreist. Schliesslich wird man Atomstrom importieren müssen. Antworten
wieso soll man keinen Atomstrom importieren?
Die Länder die Atomstrom produzieren, sagen Ja dazu, wir hier sagen nein, weil die Schweiz für dieses Risiko zu klein ist, ganz einfach. Öl und Gas und Uran Importieren wir ja auch.
P. Overath/Ist doch eigenartig dass man nicht mehr über CO2 Ausstoss spricht. Das ganze Theater um den CO2 war ja schon immer nur eine Abzockerei für den Bund. Zudem ist dies, zumindest in der Schweiz eine absolute Wahltaktik,
auch die Kanzlerin will wieder gewählt werden. in beiden Ländern stehen die
Hintertüren offen.Jede Debatte und eine Volksabstimmung erübrigen sich, wir werden sehen.
Wir benutzen ein extrem risikoreiche Technologie - wir zerlegen Atome ohne es im Prinzip zu verstehen - und was machen wir damit: Wir kochen WASSER !
Nach der Katastrophe von Tschernobyl wurde ein Fläche von 218.000 Quadratkilometer verstrahlt.
Größe Scheiz: 41.285 Quadratkilometer
Deutschland:357.000 Quadratkilometer
Frankreich:547.026 Quadratkilometer
Für mich ist die Zukunft klar.
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Gleichzeitig sollen in Deutschland bis ins Jahr 2020 eine Million Elektroautos unterwegs sein. Derzeit sind es ein paar 1'000. Die Regierung will den Umstieg auf Elektroautos mit Steuererleichterungen fördern.
Wie soll da der Atomausstieg gelingen?
Antworten
Und ausserdem können Solarzellen auch in Autodächer integriert werden. Die stehen oft den ganzen Tag an der Sonne. Kreativität ist gefragt, nicht Pessimismus.
Kein Problem.
1 Million Elektroautos benötigen 3 TWh: bit.ly/cneUf0
Deutschland produziert bereits heute und nicht erst 2020: 40 TWh Windstrom und 17 TWh Solarstrom.
Vergessen sie Elektroautos! Wie wollen sie heizen im Winter und kühlen im Sommer? 300Kg Batterien auch noch mitschleppen. Eher für die (DE-)Autoindustrie um den theoretischen „Flottenverbrauch“ zu senken. Eigentlich müsste man da mit dem Verbraucher einmal ehrlich sein.
Noch ist niemand ausgestiegen. Insbesondere bei Deutschland, dass soeben den Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg beschlossen hat, ist mit einer gewissen Wankelmütigkeit offenbar zu rechnen. Ob die Ausstiegspläne hier und andernorts umsetzbar sind, werden wir wohl frühestens in 10-20 Jahren wissen. Ich würde in vielen Fällen dagegen wetten. Antworten
Der Unterschied: Rot/Grün hat den ersten Ausstieg gegen den Willen von Schwarz/Gelb beschlossen. Nun will auch Schwarz/Geld aussteigen. Es ist wohl ausszuschliessen, dass Rot/Grün nun plötzlich wieder pro Atomkraft sind.
Fazit: Alle (grossen) Parteien sind für den Ausstieg.
Der Bundesrat sollte allen Einwohnern der Schweiz das NZZ Folio des Vergangenen Monats zustellen. Danach könnte sich jeder eine eigene Meinung bilden. In den Medien sowie im Parlament wird pure Angst gegenüber Kernenergie verbreitet. Aus einem Kilogramm Uran gewinnt man 16667 mahl mehr Energie als aus einem Kilogramm Kohle und dabei wird nicht einmal CO2 Freigesetzt (auch die Entsorgung des Atommülls wird Fortschritte machen). Ich Persönlich würde die Entwicklung der Kernfusion abwarten. Antworten
@Pius De la Croix: Wissen sie eigentlich wieviele Tonnen Rohstoff für ein Kilogramm angereichertes Uran gefördert werden muss, natürlich mit Diesel-Baggern? Und sie wissen sicher auch, dass von der gewonnenen Energie zwei Drittel wieder im Kühlturm verdampfen. Viel bleibt da nicht mehr übrig.
An der Kernfusion wird jetzt bereits seit mehr als 40 Jahren geforscht, ohne jeden Erfolg. ITER wird, wenn überhaupt, erst 2050 Kommerziell nutzbar sein. Wollen Sie solange warten?
Aus dem eingesetzten Uran könnten ausserdem noch etwa 2/3 an nutzbarer Wärme aus den KKW's ausgekoppelt werden, selbstverständlich ebenfalls CO2-frei. Leider wird aus politischen Gründen grosszügig darauf verzichtet und dies seit es AKW's gibt. Die "Abwärme" des KKW Leibstadt, könnte eine Stadt wie Basel locker mit CO2-freier Fernwärme versorgen. Einsparung an Öl und Gas in grossen Mengen!!!
Wir haben schon viel zu lange gewartet und es wurde nicht sicherer. Der Mensch kann die Kernspaltung einfach nicht kontrollieren. Die Technologie ist mehr als 16'000 mal gefährlicher als Kohle. Man beachte nur mal das Desaster beim Neubau eines Kraftwerks in Finnland. Nicht mal beim Bauen hat es der Mensch im Griff, erst recht nicht beim Betrieb dieser hochkomplexen Anlagen.
Und wieviel CO2 wird für die Gewinnung eines Kilos Uran freigesetzt? Wieviel für den Transport? Wieviel für den Bau von AKWs? Wieviel für den Bau eines Endlagers? Seien Sie froh, dass Sie diese Märchen von CO2-freiem Atomstrom nicht Ihren Urururenkeln erzählen müssen, die dannzumal mit unserem Abfall leben müssen.
Natürlich, man kann Gorleben auch als Fortschritt gegenüber der Asse bezeichnen.
Am Ende wird es so sein wie immer. Wir werden den Ausstieg mit einem nicht zu rechtfertigenden Riesenaufwand innerhalb der gesetzten Zeit erreichen. Deutschland wir aus welchen politischen Gründen auch immer die Ziele nicht erreichen (wollen) und wahrscheinlich sogar zu Recht (siehe auch Parallelbeispiel NEATanbindung). Nur meine Meinung, also keine Aufregung ;-) Antworten
Mein Anlagetyp für Hausbesitzer: Anstelle sich mit Hegfonds in die nächste Finanzkrise stürzen sich erkundigen was eine Solaranlage/Warmwasserkollektor wirklich kostet (Ja die Entstehungskosten für AKW-Strom ist ca 6,5 Rappen, kostet mich aber trotzdem so 24 Rappen etwa so viel wie vom Solarpaneel, also nicht 4x mehr!) Sich den Kassensturz vom 17.5.2011 ansehen und in sich selber Investieren!!!
Es mutet seltsam an, wenn wir unseren Kindern + Kindeskindern ein Erbe hinterlassen, das unberechenbar + falsch kalkuliert ist. Ganzheitlich, inkl. der vollständigen Entsorgung der Atomenergie-Werkstoffe, kalkuliert, würden wir nicht über höhere Preise der erneuerbaren Energien unsere Zeit + Energie verlieren, sondern uns damit auseinandersetzen, wie wir sie schnellstmöglich realisieren! Antworten
"Zu Spitzenverbrauchszeiten wird die Schweiz künftig noch mehr als bisher auf Stromimport angewiesen sein." Da lachen sich die Franzosen jetzt schon ins Fäustchen, wenn sie an die hohen Preise denken die sie dannzumal werden erzielen können. Und für uns sind die AKWs immer noch direkt vor der Haustür, kontrollieren tun einfach andere. Jedes Land hat AKWs, entweder eigene oder dann halt fremde. Antworten
Ich halte wenig von langfristigen Entscheidungen, die auf kurzfristigem Meinungsklima basieren. Was wäre aus der Waffeninitiative geworden, hätte die entsprechende Abstimmung kurz nach dem Polizistenmord stattgefunden? Stimmungen ändern sich leicht, Gesetze nicht. Die Rechnung für diesen Hype zahlen dann unsere Kinder. Antworten
+@Paul Huber oben.. Wenn wir also dennzumals keine mehr haben + eines just "ännet der Grenze" geht "fukushimatschernobyl" - gleichzeitig mit einem forschen Westwind + kurz danach hätten wir eine (natürlich nicht sehr stark besuchte, da grossflächig verseucht!) Abstimmung über den Atomausstieg. Wie wäre wohl das Ergebnis? Würden Sie dann begreifen dass sich die Stimmung 1000 Jahre nicht ändern wird
Ob die Schweiz ihre gut kontrollierten und gut unterhaltenen Atommeiler stilllegt oder nicht, spielt gar keine Rolle. Frankreich wird seine Schrottmeiler auf jeden Fall laufen lassen und der Schweiz und Deutschland Atomstrom liefern. Und die Oesterreicher importieren ihren Atomstrom aus dem Osten, wie schon jetzt. Nur können wir dann leider nicht mehr mitreden bei der Sicherheit (Westwindlagen). Antworten
@Veritas: Nun, wenn Holländer Skilifte bauen, werfen sie bloss Geld zum Fenster raus. Aber wenn ein AKW in Frankreich hochgeht, müssen u. U. auch Teile der CH evakuiert werden. Denken Sie, dass es für die Betroffenen eine Rolle spielt, ob sie ihr Hab und Gut auf Grund eines schweizer oder französischen GAUs verlieren?
Die Schrottmeiler im In- und Ausland müssen so oder so ersetzt werden.
Neue Reaktoren sind momentan bei $8 /W während Windenergie ohne Uranabhängigkeit, ohne Kühlwasser, ohne Restrisiken bei $1.5 /W liegt. Kein Wunder verliert Atomenergie seit Jahren Marktanteile. Es gibt keinen Grund auf Druck der Atomfantasten, den Bau von neuen Reaktoren weiterhin massiv zu subventionieren.
Genau so ist es.
Seltsamerweise sind es jene Kreise, denen es sonst nicht international genug zugehen kann, die sich daür einsetzen das klein-CH die paar AKW stillegt, während anderswo fröhlich gebaut wird.
frankreich hat angeblich eh ihre schrottmeiler. was ist das für ein argument, unsere zu behalten? als müsste holland skilifte haben, nur weil die schweiz sie auch hat?
atomausstieg in 2034, also in 23 jahren ? das ist kein ausstieg sondern wahltaktische beruhigung fürs volk. ein bundesratentscheid kann problemlos in 10 jahren gekippt werden und es interessiert dann nicht mehr, was heute entschieden wurde. nur eine volksabstimmung wäre verbindlich und würde entsprechend hohe hürden für einen wirklichen ausstieg setzen ! Antworten
Noch selten wurden wir von der Politik so offensichtlich und deutlich belogen. Nie und nimmer wird das Realität.
Noch wird auch in Deutschland nicht abgeschaltet. Vor kurzem hat die Regierung einen Abschaltungsbeschluss wieder aufgehoben und ihre eigene Entscheidung nun erneut umgestossen. Stimmung gegen die Schweiz kann man ja dann machen, wenn in Deutschland mal alle KKWs abgeschaltet sind und sie ohne zu importieren trotzdem noch genügend Strom haben... Antworten
Es ist schon viel "gespielt" worden und auf Angstmacherei sollte nicht gesetzt werden. Ich bin über die Deutschen überrascht und über die Schweizer etwas enttäuscht. EIN AUSSTIEG AUS DER KERN-ENERGIE ist NOT-WENDIG. Das Abfallproblem ist damit aber noch nicht gelöst. - Ein BRAVO für den MUT, endlich erkennen zu wollen, dass es ALTERNATIV-ENERGIEN gibt und diese Möglichkeit endlich zu nutzen.... Antworten
Wir sehen heute wohl das letzte Aufgebot - das letzte Aufgebot der gut bezahlten Atomlobbyisten (vor allem FDP,SVP). Wie kann man nur eine Technik befürworten die verstrahlten Müll für Generationen hinterlässt (ohne Endlager)? Ganze Landstriche unbewohnbar machen kann? Dass keine Versicherung hier real versichert und der Staat die Gewinne subventioniert – passt auch dazu. (NZZ, 03.04.2011) Antworten
Dieses Beispiel zeigt schön, wie die direkte Demokratie langsam aber sicher zu einem Auslaufmodell wird. Jeder kann alles verhindern und abblocken, vieles wird verwässt oder auf die lange Bank geschoben. Auch wenn es unpulär ist: Mit einer solchen Schnecken-Demokratie werden wir den Anschluss verpassen. Modelle wie Deutschland und Singapore sind für die Zukunft wesentlich besser gewappnet. Antworten
Schnellschüsse sind ein beliebter Begriff, um schnelles Handeln anzuzweifeln oder als falsch hinzustellen. Man hatte in der Schweiz Jahrzehnte (!) Zeit, zu handeln und ein Energiekonzept zu erstellen. Man hat es, wie die Alternativenergie auch, verschlafen und untätig vor sich hingeschoben und reagiert nun auf Druck des Volkes. Manchmals ist schnelles Schiessen überlebenswichtig.
Herr Vonlanten, so vieles hat sich schon gerächt, weil man Schnellschüsse gemacht hat. Es gibt für diese lobbyierte mediale Panikmache ein Fachwort. Man nennt das Heuristik (Heu!, griech. Ach, wehe!) Ein sehr probates Mittel, um durch Angstmechanismus politische Ziele durchzudrücken. Von dieser "Schnelligkeit "profitieren immer nur ein paar wenige. Die meisten von uns zahlen im Endeffekt nach.
Stetig ja, doch das genügt nicht. Sie scheinen noch nicht gemerkt zu haben, dass Schnelligkeit und Dynamik zu einem wesentlichen Konkurrenz- und Überlebensfaktor geworden ist. Dies zeigt das Verschlafen der Alternativenergien in der CH oder etwa die Tatsache, dass Gesundheitsreformen im Kern seit Jahren völlig blockiert sind - wegen der Verhinderungsdemokratie. In 10 Jahren wird sich das rächen!
Blödsinn Herr Vonlanten: Wir sind zwar langsam aber stetig. In sämtlichen Paneuropäischen Projkten in denen die CH mitwirkt waren, sind und werden wir stehts als erste unseren Teil erledigt haben - nicht 4 Jahre Turbo und dann 4 Jahre stillstand. Mit Modellen wie Singapore und DE meinen Sie wohl parlamentarische Diktaturen?
Heinz Meier: Nein, als deren Modernisierung und Anpassung an veränderte Verhältnisse wie die globale Konkurrenz, die heutige Entwicklungsdynamik und mehr. Man muss auch bei "Heiligtümern" wie der direkten Demokratie den Mut haben und die Notwendigkeit einsehen, dass ein gewisses "Downsizing" unumgänglich ist. Nicht, gegen die Demokratie, sondern im Interesse von deren Überlebensfähigkeit.
Die direkte Demokratie, Herr Vonlanten, wird noch funktionieren, wenn sämtliche modischen und "alternativlosen" Szenarien ausgespielt haben. Ich wette mit Ihnen: Wenn die Deutschen wütend und ernüchtert gegen die daraus resultierenden Konsequenzen Sturm laufen und die Wahlpropagande-Luftblase platzt, dann sind wir - der Demokratie seis geseufzt - dem Ziel auch ein Stück näher gekommen.
Konkordanz ist besser als Mehrheitspolitik; weil jede neue Mehrheit die jeweils vorherige alte Mehrheit rückgängig macht: Hütt und Hott, das schein nur schneller, ist aber in Wirklichkeit nicht nachhaltig!
Eine quasi Diktatur (Singapur) oder eine parlamentarische Lobbykratie (Deutschland)? Manchmal habe ich echt das Gefühl George Lucas war/ist ein Visionär.
Soll diese Aussage als Vorschlag zur Abschaffung der direkten Demokratie gewertet werden?
Deutschland faellt einen mutigen Entscheid: toent ja fast bewundernd... Komisch, dass der Rest der Welt das anders sieht. China, Russland, Indien: nuklear u. fossil. Auch der Rest Europas, notabene kennt bis jetzt keine Ausstiegshysterie; pensez donc. Aber unsere noerdlichen Freunde und heimische Bundesraetinnen.
Notabene: Mut ist ein Ausdruck von Unwissenheit.
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Deutschland und die Schweiz werden in Europa führend in der Entwicklung neuer Technologien für erneuerbare Energieformen sein, denn nur da wo der monetäre Anreiz stimmt, werden Resultate erzielt. Wir werden Lizenzgebühren erheben können . . .
Von wegen: China hat nicht nur einen Atomstromanteil von weniger als 2% sondern hat in den letzten 2 Jahren gegen 33 GW Windenergie und 60 GW Solarthermie und lediglich 1.6 GW neue AKWs dazugebaut.
Offensichtlich ist Atomenergie auch in China nicht mit den neuen erneuerbaren Energien konkurrenzfähig.
Mehrheitsansichten und -meinungen waren noch nie ein Garant für Richtigkeit und Kompetenz. Eher im Gegenteil: Jene, die eigene Wege gingen, waren in der Geschichte und Wirtschaft oft die erfolgreicheren. Und zum Mut: Man entdeckt keine neuen Weltteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.
Es kann dies "jeder anders" sehen, natürlich.
Nur sollten diese Staaten dann halt ein rechtes Lager an Feuerehrschläuchen aufbauen. Mindestens.
Gratulation zu diesem fundierten und gekonnt recherchierten Artikel - das ist Qualitätsjournalismus und zeigt, dass dieser auch online möglich ist. Und alle, die jetzt wieder typisch schweizerisch rumnörgeln: Die Schnelligkeit und das entschiedene Handeln Deutschlands ist super. Da müssen wir uns in der CH schon überlegen, ob wir mit unserem Umsetzungstempo die Dynamik und Zukunft meistern können. Antworten
Um den schnell Ausstieg Deutschlands nachvollziehen zu können muss man das ganze vor allem politisch betrachten, es reicht ein Zeithorizont von einem Jahr dazu aus. Und genau in diesem Punkt enttäuscht der Artikel hier schlicht massiv, auf alle Fälle verstehe ich "Hü und Hott" (von Laufzeitverlängerung bis zum endgültigen Ausstieg in knapp einem Jahr) nicht unbedingt als "Nägel mit Köpfen". Antworten
Der Ausstiegsentscheid ist genauso mutig wie wenn man ohne Fallschirm nachts von einer Brücke springt. Man weiss in beiden Fällen nicht wie das ganze ausgehen wird. Von daher bin ich froh dass wir nicht ganz so schnell unterwegs sind und vor allem auch das Volk noch ein Wörtchen mitzureden hat. Bis zu den anstehenden Abstimmungen sollten auch die Ausstiegskonsequenzen (Kosten!) bekannt sein! Antworten
Fukushima ist der Mahnfinger und zeigt auf fünf vor Zwölf. Wer das noch nicht kapiert hat, ist des Lebens überdrüssig. Auch hier in der Schweiz kann ein solcher oder ähnlicher Fall passieren. Die Schweiz ist klein, sehr klein es wäre fatal. Wer trägt dann die Verantwortung? Frau Leuthard oder die Betreiber dieser AKW's/KKW's? Jeder Tag der versteicht ist ein Tag der verloren geht. Antworten
Herr Trabelsi, der Tsunami war nicht Auslöser der GAUs in Japan, sondern die nicht funktionierende Notstromversorgung des AKWs. In der CH wird es keine Tsunamis geben, dies schliesst jedoch ein Versagen der Notstromversorgung nicht aus, da kann es 100 Gründe für geben. Überhaupt: Was eine Schlussfolgerung; Keine Tsunamis = AKW sind sicher, bissele naiv, wenn sie mich fragen...
Tsunamis schreibt am mit 'Ts' und tatsächlich kann ein ähnlich Fall eintreten. Noch immer ist nicht klar was die Sicherheit betrifft, falls ein Flugzeug in ein AKW abstürzen sollte. Sei dies ein terroristischer Akt oder blos zufall. Es gibt genug Szenarien, die einen möglichen Show-down beiwrken könnten...
Wir alle steigen aus, hopp hopp, und zahlen die Zeche die garantiert kommen wird. Wiso sollten die Stromproduzenten es auslassen uns für den Ausstieg eine saftige Rechnung für den so gelobten Ökostrom zu präsentieren. Alles schön und gut, aber was ist bei einem Störfall an der Grenze in Frankreich?
Ein Ausstieg in Ehren aber erst mal den steigenden Stromverbrauch in den Griff kriegen.
Fünf vor Zwölf war's doch bei Tschernobyl...? Entweder ist es jetzt etwas später oder die Uhren gingen damals schon falsch...
Im Übrigen wäre noch zu definieren, ob Mittag oder Mitternacht gemeint ist. Und Anfang oder Mitte oder Ende Jahr...
Hallo: Aufwachen.
"Auch hier in der Schweiz kann ein solcher oder ähnlicher Fall passieren. "
tatsächlich? gibt es in der Schweiz Zunamis.
Was da abgeht, ist politischer Schwachsinn auf höherer Ebene. Sachverstand ist nicht gefragt, Hauptsache man überlebt die nächsten Wahlen. Unsere Doris L. glaubt, mir ihrem kopflosen Entscheid, den die Frauenpower im Bunderat abgesegnet hat, der absaufenden CVP einen Rettungsring zugeworfen zu haben. Vor den nächsten Wahlen sollte über die AKW Zukunft nicht entschieden werden dürfen. Antworten
Doch ... klar will ich sehen was unsere Pappenheimer abstimmen, es ist sehr wichtig, dass vor den Wahlen über die AKW-Zukunft entschieden wird. Sonst müssen wir eine Atom-Lobby die nächsten vier Jahre «mitschleppen».
25 Jahre haben wir es verschlafen,die Energiewende hinzubekommen!Doch Deutschland hat in den letzten Jahren endlich begriffen,dass man da endlich was machen muss!Es ist aber schwierig beide Länder zu vergleichen,da die CH eine direkte Demokratie ist u.da heisst es Geduld, Geduld.Deutschland eine parlamentarische Demokratie,funktioniert eher zentralistisch.Man entscheidet sofort!Gewinner wird DE! Antworten
der deutsche Verbraucher hat sehr viel bezahlt für seine "erneurbaren" und damit in deutschand eine unglaublich führende Industrie in diesem Sektor aufgebaut. Windräder und Biogasanlagen "Made in Germany" sind weltspitze.
Bei Solarmodulen sind die Produktionsanlagen welrweit alle "Made in Germany" mit denen dann die Chinesen, die Module zusammenkleben.
@Rolf Fritz,Blödsinn,vorweigend haben sie in erneuerbare Energien gesetzt,wie man an der Nord- u.Ostsee sehen kann,wie übrignes überall in Deutschland auf den Dächern.Sie scheinen nur neidisch zu sein, auf das grosse Deutschland,dass mal wieder die Nase vorne hat u.das obwohl viel Technoloigie u.Know how,direkt von der Schweiz kommt!Ach,die CH importiert übrigens auch Strom von DE-Kohlekrafwerken!
Die haben gewonnen! Kohlekraftwerke, und zur Hilfe Atomstrom von ausserhalb. Geile Politik!
Martin Bucher, ich gebe Ihnen sogar recht. Nur, was meinen Sie, sind die wahren Motive von BR Leuthard, die noch vor kurzer Zeit lobbyierte für die Kernergie? Wenige Leute - und Politiker schon gar -, haben auf dieser Welt alturistische Motive oder arbeiten gar für das Wohl des Volkes...
@Herr Vonlanten. Angela Merkel ist weder visionär noch Mutter Theresa, sie hat einfach Angst dass ihr bei den nächsten Wahlen die Felle davon schwimmen. Wie gut das Volk gehört wird hat man ja bei Stuttgart 21 gesehen.
Meinen Sie, Ueli Hoch? Schnelles, entschiedenes, konsequentes Handeln, vor allem wenn es um solche Bedrohungsdimensionen und apokalyptischen und unkalkulierbaren Risiken geht, ist kein Holzweg, sondern ein mutiger, notwendiger und einsichtiger, den wir uns zum Vorbild nehmen sollten.
Die Deutschen sind immer schnell, schnell auch im Rückgängig machen, Kehrtwenden, flip overs.
Wir Schweizer können den Ausstieg auch in 10 Jahren versprechen. Bis dann ist ja eine andere Regierung am drücker und die Versprechen müssen von den Nachfolgern eingehalten werden.
In 10 Jahren sind vielleicht 50% der benötigten Zuleitungen gebaut, Deutschland kauft dann einfach den Strom in Frankreich
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Der gesellschaftliche Druck sei so gross... in Deutschland. Die Gesellschaft ist in keiner Weise befragt worden. Die Politiker haben primär vor Demonstrationen von Hardcore-Grünen Angst, und vor allem von den verlangten Reaktionen seitens des Staates, um dem Rechtsstaat zu genügen. Es ist der Weg des geringsten Wiederstandes zum Machterhalt. Antworten
Fragen, die ausgeblendet werden: wie wichtig ist kostengünstige Energie für den Wirtschaftsstandort? Wie effizient ist die vermeintlich erneuerbare Energie und wie nachhaltig ist Ökoenergie wirklich? Wer im Affekt handelt, wie es die D Regierung soeben tut, spekuliert massiv mit unbekannten Faktoren. Interessant werden die Ausreden sein, warum D die ambitiösen CO2-Ziele nicht erreichen kann! Antworten
Das Kyoto-Protokoll bevorzugt Länder mit einem aus früheren Zeiten stammenden CO2-Ausstoss stark gegenüber Ländern wie der Schweiz, die schon immer eine CO2-freie Stromproduktion hatten. Deutschland kann seine CO2-Schleudern Braunkohle-Kraftwerke durch Steinkohle- oder Gaskombi-Kraftwerke ersetzen und kriegt so freie Emissionsrechte für eine CO2-belastende Ersetzung der AKW. Bei uns geht das nicht Antworten
Fakt ist, alle kaufen die "falschen" Solarzellen. Manch ein stolzer Besitzer einer Photovoltaikanlage wird im Sommer bestürzt feststellen, dass der Wirkungsgrad in der Sommerhitze rund 30% unter dem normalen Wirkungsgrad liegt. Wenn schon, dann müssten Hybrid-Photovoltaik Anlagen angeschafft werden: PV-Therm, diese besitzen eine eingebaute Wasserkühlung welches wiederum als Warmwasser nutzbar wäre Antworten
Alle Befürworter sollten sich mal Gedanken darüber machen, dass Sie selbst sich sicher keine Gedanken mehr darüber machen müssen wohin mit dem radioaktiven Abfall. Schön wenn man sich so sorglos zur Nuklearenergie bekennen kann weil die Probleme ja eh an der Nachfolgegeneration hängen bleiben... Antworten
Mit den Gaskombikraftwerken wird der Strom zum Luxusgut. Die CO2 abgaben ab 2015 werden diesen kraftwerken das genick brechen oder der verbraucher ist bereit mindestens den 4-fachen strompreis zu bezahlen. (Da währe der Dieselgenerator mit Heizöl betreiben aber günstiger) Antworten
Wenn wir die Gaskombikraftwerke mit Biogas betreiben ist das alles kein Problem und wenn die Schweizer mehr Bohnen essen würden, wäre die Biogasproduktion noch grösser.
die frage ist einfach wer das behauptet. ich den deutsche presse steht überall, add die RWE (Atomstromproduzent) dies behauptet. das umweltbundesamt hält stromimporte für unnötig, zudem exportiert deutshcland ja immernoch strom in die schweiz.
zum glück entscheidet in der schweiz nicht der bundesrat, nicht der nationrat noch ständerat im
endentscheid über sein oder nicht sein der atomkraftwerke, es liegt immer noch in der
hand des souverains diesen unsinn einem ende zu setzen
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Ich bin 100% überzeugt, dass die Mehrheit dem Unsinn "Atomstrom" ein Ende setzen wird. Je schneller wir darüber abstimmen können, umso besser!
Es gibt auch noch die Option Blockheizkraftwerke bzw. Kraftwärmekopplung. Dänemark produziert bereits heute 52% seines Stromes mit BHKWs. BHKWs welche zusammen mit Wärmepumpen bestehende fossile Heizungen ersetzen, reduzieren den Verbrauch von fossiler Energie (und somit auch den CO2-Ausstoss) um über 50%. Antworten
Ja Herr Schmid, das ist alles möglich, nur hat im Moment niemand die hunderten Milliarden locker um die Kosten zu decken, auch nicht DE. Ich frage mich was schlimmer ist, unseren Kindern Billionen Schulden zu hinterlassen oder noch eine vernünftige Zeit mit einer an und für sich sicheren Technologie (Rheintsunami mal ausgeblendet) zu leben bis Alternativen im grossen Still sinvoll einsetzbar sind.
Alleine mit Europäischem Offshore Wind kann 7mal mehr Strom produziert werden als was ganz Europa überhaupt benötigt. Alleine mit der Europäischen Dachfläche kann über 50% des Europäischen Strombedarfs alleine mit Photovoltaik gedeckt werden. Alleine mit effizienten Geräten kann über 50% des Europäischen Haushaltsstrombedarfs eingespart werden. Es gibt keinen Grund für neue, teure Atomenergie.
Geothermie ohne und - wenn's nicht anders geht - mit Wärmepumpen sind die bessere Lösung! Wärme- und Stromproduktion sollten von den fossilen Brennstoffen wegkommen. Die langfristige schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe braucht alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie (mit neuen Brennstoffen und ab ca. 2050 Kernfusion).
Sollte es dereinst möglich sein, Fusionskraftwerke wirtschaftlich zu betreiben, wird man darüber auch in Deutschland neu nachdenken: Keine langlebigen radioaktiven Abfälle, keine Möglichkeit der grossflächigen Verstrahlung, keine Restwärme, die über Jahre abgeführt werden muss. Allerdings werkelt man seit über 50 Jahren an dieser Technologie und in den nächsten 30 Jahren wird das so bleiben. Antworten
Deutschland gehört zu den weltweit führenden Ländern bei der Entwicklung der Kernfusion. Diese ist nach wie vor ein langfristiges Ziel.
Die Physikerin aus Deutschland hat's begriffen - Gratulation. Hierzulande sind wir Schweizer wieder mal daran das tägliche Risiko auf die leichte Schulter zu nehmen, allen voran die FDP, welche einfach nichts lernen will (kann?). Die erneuerbaren Energien sind die Zukunft und schaffen Arbeitsplätze für den Export - also Wohlstand. Deutschland wird profitieren - machen wir es ebenso !! Antworten
@Dieter Baumann: Da muss ich Ihnen Recht geben, wobei ich nicht recht sicher bin ob das bei der deutschen Regierung an der Lernfähigkeit oder am Wahlherbst liegt (was jedoch mehr mit meiner "hohen" Meinung der Politik gegenüber zu tun hat). Deshalb war's mir wichtig diese 180° Wende zu betonen, der Artikel geht ja leider nicht drauf ein.
@ Hans Nötig. Richtig - aber lieber spät als nie! Mir sind lernfähige Politiker lieber als solche, welche auch nach echten Katastrophen noch immer das gleiche Lied singen - wie wenn nichts geschehen wäre / könnte.
Tut mir leid zu wiedersprechen, aber die Physikerin hat nicht wirklich begriffen. Wir reden hier über die Regierung die vor einem Jahr noch alles als sicher betrachtet und den Konzernen eine Laufzeitverlängerung ausstellte (Stichwort: Ausstieg aus dem Ausstieg). Auch wenn der Entscheid (imho) richtig ist, Glaubwürdigkeit gewinnt man so nicht.
Abgeschaltet ist schnell einmal; aber nachhaltig substituiert? Nehmen wir uns ja kein Beispiel an der deutschen Bundespolitik; die wird derzeit lediglich von der Furcht vor den nächsten Wahlen von einer Hysterie zur nächsten getrieben. Fukushima war ein Fanal und der Ausstieg letztendlich zukunftsweisend. Aber bitte jetzt mal wieder durchatmen und das Gehirn einschalten. Antworten
Ob Deutschland oder die Schweiz. Die Kernenergie wird sich technologisch rasant weiterentwickeln. Deutschland und die Schweiz sind gut beraten, auf allen Energieformen am Ball zu sein und die CO2-Problematik nicht zu schubladisieren. Gerade in der Schweiz wird der Ausstieg vom Ausstieg früher kommen als heute angenommen. Momentan freut sich zumindest Frankreich an den beiden Sackgassenturbos. Antworten
Von wegen. Massiv subventionierte Atomenergie hat in letzten 10 Jahren nahezu 30% Marktanteile verloren.
Deutschland exportiert erneuerbare Energien mit Profit.
Frankreich exportiert Atomenergie mit Verlust.
Profitgenerierende Arbeitsplätze sind besser als verlustgenerierende Arbeitsplätze mit Restrisiken und Uranabhängigkeit.
Die Welt hatte nun 50 Jahr Zeit diese Technologie zu entwickeln und hat versagt beim Betreiben eines AKWs sowie bei der Endlagerung. Deshalb ist der Ausstieg folgerichtig. Der durchdachte und zügige Deutsche Weg zeigt klar, dass der Entscheid des CH-Bundesrates wegweisend ist und auf der Zeitachse vorsichtig gewählt wurde. Kompliment an die Damen im Bundesrat!!!!!!!!!!!!!!!!!
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