Ausland

AKW-Ausstieg: Warum die Deutschen doppelt so schnell sind

Nur noch gut zehn Jahre braucht Deutschland, bis das letzte AKW abgeschaltet wird. In der Schweiz dauert es noch mehr als doppelt so lange. Warum? Ein Vergleich in 7 Punkten.

1/6 Beide wollen raus aus der Atomenergie, das Tempo könnte unterschiedlicher nicht sein: Bundesrätin Doris Leuthard und Kanzlerin Angela Merkel an einer Messe 2010 in Berlin.
Bild: Keystone

   

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Deutschland hat in der vergangenen Nacht den Fahrplan für den Atomausstieg festgelegt. Demnach sollen die letzten deutschen Meiler spätestens Ende 2022 vom Netz. Die sieben im Zuge des dreimonatigen Atommoratoriums abgeschalteten Reaktoren sowie der Pannenreaktor Krümmel sollen für immer stillgelegt werden. Sechs weitere Meiler sollen bis spätestens Ende 2021 abgeschaltet werden. Die drei modernsten Meiler sollen bis Ende 2022 laufen dürfen. Ein späteres Rückkommen auf die Option Atomenergie, die sogenannte Revisionsklausel, soll es definitiv nicht mehr geben. Es gebe eine «Klarheit des Ergebnisses», dieses sei auch «nicht revidierbar», hiess es. Teile der Koalition hatten eine solche Überprüfungsklausel ins Gespräch gebracht.

Deutschland

Restlaufzeit
Bis 2022 soll das letzte AKW vom Netz gehen. Der Ausstieg erfolgt schrittweise. Acht ältere Reaktoren, die nach Fukushima abgestellt wurden, sollen gar nicht mehr erst hochgefahren werden. Wobei eines davon noch bis 2013 als Reserve behalten wird. Sechs weitere Meiler machen 2021 dicht. Die drei letzten 2022.
Fazit: Ein sehr ambitiöser Plan mit Unsicherheiten.

Politik
Im Jahr 2000 hat die rot-grüne Regierung unter Kanzler Schröder den Atomausstieg beschlossen. Seit dieser Zeit werden Projekte für erneuerbare Energien stark gefördert. Die neue Regierung unter Kanzlerin Merkel macht nun Nägel mit Köpfen. Und legt ein Enddatum fest. Eine Mehrheitsregierung kann in Deutschland Entscheide rasch durchbringen und mit der Umsetzung beginnen.
Fazit: Deutschland kann schneller agieren und die Pläne umsetzen.

Opposition gegen die Regierungspläne
Ein Teil der Wirtschaft, allen voran die Energiekonzerne und die energieintensiven Branchen, hat vor einem Ausstieg gewarnt. Der gesellschaftliche Druck für einen Ausstieg aber ist in Deutschland dermassen gross, dass sich die Ausstiegswarner diesem beugen müssen.
Fazit: Der Widerstand gegen den Ausstieg ist kleiner.

Hürden auf dem Weg zum Ausstieg
Das veraltete Stromnetz. Um den Windstrom aus dem Norden in grossen Mengen ins Land zu verteilen, braucht Deutschland ein neues Stromnetz. Einspracheverfahren drohen dessen Ausbau zu verzögern. Darum liegt die Forderung nach rascheren Planungsverfahren auf dem Tisch.
Fazit: Nicht jedes Windrad und jede Solaranlage müssen mit Widerstand rechnen.

Künftiger Strommix
22 Prozent Atomstrom muss Deutschland bis 2022 ersetzen. Das sollen die erneuerbaren Energien bringen. Laut verschiedenen Studien soll das machbar sein. Deutschland hat mit Wind, Fotovoltaik und Biomasse bereits 12 Prozent (Ende 2010) erreicht. Im Gegensatz zur Schweiz hat Deutschland praktisch keinen Strom aus Wasserkraft und dagegen über 50 Prozent aus fossilen Energieträgern. Der Druck, diesen Anteil abzubauen, wird aus klimapolitischen Gründen anhalten.
Fazit: Deutschland ist zwar stark bei neuen Erneuerbaren. Insgesamt aber ist man viel abhängiger von nicht erneuerbaren Energien.

Notszenario
Sollte sich zeigen, dass das Tempo nicht eingehalten werden kann, würde vorübergehend auf fossile Energieträger wie Kohle und Gas zurückgegriffen. Deutschland ist Nettostromexporteur, kann sich also theoretisch einen Rückgang der eigenen Stromproduktion leisten. Zudem ist Deutschland ins europäische Stromnetz eingebunden und kann im Notfall von Überkapazitäten anderer profitieren.
Fazit: Trotz raschem AKW-Ausstieg kommt es nicht zum Lichterlöschen.

Option Atomenergie
Den sogenannten Ausstieg vom Ausstieg will selbst die schwarz-gelbe Koalition verunmöglichen. Eine Revisionsklausel kommt nicht ins Gesetz. Der gesellschaftliche Druck ist so gross, dass das auch gar nicht infrage käme.
Fazit: Deutschland fällt hier einen mutigen Entscheid und will definitiv nichts mehr von Atomkraft wissen.


Schweiz

Restlaufzeit
Bis circa 2034 zieht die Schweiz noch eigenen Atomstrom. Auch hierzulande aber erfolgt der Ausstieg etappenweise. Der Bundesrat geht von Gesamtlaufzeiten von 50 Jahren aus und kommt damit auf folgende Endzeiten: Beznau I 2019, Beznau II und Mühleberg 2022, Gösgen 2029 und Leibstadt im Jahr 2034.
Fazit: Mehr Zeit, dafür mehr Anteile zu ersetzen.

Politik
Bis vor Fukushima rechnete man hierzulande damit, dass dereinst bis zu drei neue AKW den Strom der Zukunft liefern könnten. Mit Fukushima ist die Stimmung gekippt. Der Bundesrat hat auf Ausstieg umgeschaltet. Allerdings muss er – anders als in Deutschland – sich auf einen langen politischen Prozess einstellen. Vernehmlassung, parlamentarische Debatte und allenfalls Volksentscheid können gut vier Jahre in Anspruch nehmen.
Fazit: Das politische System verzögert den Ausstieg.

Opposition gegen die Regierungspläne
Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse warnt davor, die Option Atomenergie zu begraben. Im Parlament kommt es zum Showdown zwischen AKW-Stoppern und Ausstiegswarnern. Die Abstimmung pro/kontra Ausstieg dürfte knapp ausgehen.
Fazit: Die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen.

Hürden auf dem Weg zum Ausstieg
Nicht nur die Erneuerung des Stromnetzes, auch der Ausbau von Anlagen für erneuerbare Energien droht durch Einsprachen verzögert zu werden. Kein Wunder, ist jetzt die Rede von einem Masterplan für die Energiewende, und als Teil davon soll eine Beschleunigung der Verfahren erreicht werden.
Fazit: Nach der Politik drohen die Verbände den Umstieg zu verzögern.

Künftiger Strommix
39 Prozent Atomstrom muss die Schweiz laut Bundesrat bis 2034 ersetzen. Und das vorab mit erneuerbaren Energien. Ob das gelingt, ist weitgehend davon abhängig, welche Weichenstellungen die Politik vollzieht. Förderabgabe, Lenkungsabgabe und ein Wechsel des Steuersystems stehen zur Debatte. Die Schweiz hat den grossen Vorteil, mit 60 Prozent Strom aus Wasserkraft bereits jetzt über einen riesigen Anteil an erneuerbarer Energie zu verfügen.
Fazit: Die Wasserkraft ist bei der Stromerzeugung für die Schweiz Gold wert.

Notszenario
Auch wenn aus klimapolitischen Gründen unbeliebt, gelten Gaskraftwerke als Notlösung für den Schweizer Ausstieg. Von bis zu acht Kraftwerken war zuletzt die Rede. Zudem kann auch die Schweiz auf die Einbindung ins europäische Stromnetz zählen. Zu Spitzenverbrauchszeiten wird die Schweiz künftig noch mehr als bisher auf Stromimport angewiesen sein.
Fazit: Ohne Option Gaskraftwerke wäre die Unsicherheit (zu) gross und eine Mehrheit für den Ausstieg fraglich.

Option Atomenergie
Doris Leuthard hat zwar am letzten Mittwoch den Ausstieg propagiert. Am Wochenende wollte sie aber nicht mehr ausschliessen, dass mit neuer Technologie ein Rückkommen wieder möglich würde. Diese Frage wird zu einem der Knackpunkte in der hiesigen Debatte.
Fazit: Eine totale und definitive Abkehr scheint für gewisse Kreise undenkbar.


(DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.05.2011, 14:12 Uhr

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Recommend our website No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

143 Kommentare

Norbert Kowalik

31.05.2011, 13:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ihr galubt doch nicht,daß man bis 2022 aussteigen kann. Außer man nimmt Atomstrom aus Frankreich und aus Tschechien.Unser Land hat nicht die Bedeutung, die hier viele vermuten. Deutschland ohn e Atomstrom wird nciht der Renner und das Vorbild für andere Länder sien. Die pfeifen auf uns und bauen ihre AKW s weiter aus.
Atom katastrophen hier oder in Frankreich, trifft uns genau so stark.
Antworten


Max Weber

31.05.2011, 08:20 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Also lieber etwas langsamer aussteigen als dann einfach die fossile Energie hochfahren wie es die Deutschen jetzt machen müssen wollen den Frau Merkel will ja keinen Strom importieren
sonder einfach die Braunkohleabbau weiterhin mit Milliarden subventionieren.
Antworten


Aldo Rossi

30.05.2011, 23:56 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Eine etwas andere Sichtweise:
welt.de/politik/article13403689/Frankreich-staunt-ueber-die-deutsche-Energieromantik.html
Antworten


Anthony Stroppel

30.05.2011, 23:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Fazit: Das politische System verzögert den Ausstieg. Das ist ja wohl ein Scherz der Unwillen einiger Politker Verzoegert den Ausstieg. Wenn sie alle ausnahmsweise den Kindergarten vor der Tür lassen und zur Abwechslung mal an einem Strang ziehen würden wäre der Ausstieg schnell geregelt. Antworten


Paul R Hofer

30.05.2011, 21:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Schweiz sollte sich als Ziel setzen: BATTRIE EUROPAS. Das können wir mit unseren Stauseen etc. Das wäre meine Vision für 2030. Wir müssen umdenken und unsere Stärken in die Waagschale werfen.
Paul R Hofer, Nationalratskandidat, FDP.Die Liberalen Basel-Kandschaft
Antworten


Walter Kunz

30.05.2011, 20:25 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Nehme an weil sie viel schneller sprechen als wir Schweizer. Antworten


Urs Wälchli

30.05.2011, 18:40 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Dann gehen wir halt an der Erderwärmung zugrunde, wenn manden Atomstrom durch Kohle und Gaskraftwerke ersetzen will. Eines ist klar, an dieser Umweltverschmutzung und Erderwämung werden zigmal mehr Menschen sterben! Danke liebe Atomkraftgegner, ihr seid dafür verantwortlich Antworten


Steffen Weber

01.06.2011, 09:59 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Schwachsinn!
Was ist, wenn eine grosse Epidemie unter dem Menschen ausbricht und keiner über eine lange Zeit in der Lage ist die AKW`s zu steuern? Schon mal an biologische oder chemische Anschläge gedacht? Atomkraft ist nicht beherrschbar, ob Naturkatastrophe, Anschläge oder menschliches Versagen die Ursache ist.


Bruno Schnider

30.05.2011, 18:40 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Bitte an die Medien: Wir sind jetzt reichlich gefüttert mit Anti-AKW Berichten. Was vielleicht auch mal von Interesse wäre ist die Tatsache, dass in den Ländern ausserhalb des deutschsprachigen Raumes diese beinahe schon religiöse Züge annehmende Kampagne kaum Interesse findet. Frau Merkel steht da bei ihren G8 und G20 Kollegen schon etwas im Regen. Antworten


Marco Lardi

30.05.2011, 18:29 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Das ist wieder typisch schweizerisch, selber hält man alle Hintertürchen offen und andere, die den richtigen und besseren und erst noch schnelleren Schritt machen als unser BR wird kritisiert. Fukushima und Tschernobyl scheinen bei einigen schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein. Antworten


Fritz Nussbaumer

30.05.2011, 18:27 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Die Schweizerischen Atomkraftwerke müssten eigentlich seit 1985 schon von Netz genommen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte ein Endlager für Hochaktive Abfälle vorhanden sein müssen.
Ohne diese Voraussetzung hätten alle Werke abgestellt sein müssen.
(Bundesrat-Empfehlung zur Atom-Abstimmung in den 70er Jahren)
Antworten


Hans Herbst

30.05.2011, 18:22 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Mit ihrer direkten Demokratie ist die Schweiz den Deutschen um Jahrzehnte voraus. Entscheide dauern hier bedeutend länger, aber wenn sie gefasst sind, werden sie auch umgesetzt. In Deutschland gab es bereits einen Ausstiegsentscheid unter Rot-Grün, der wurde erst vor einem Jahr wieder rückgängig gemacht, und nun der Rückzug vom Rückzug. Gute Argumente gibt es dabei immer... Antworten


Florian Meier

30.05.2011, 18:32 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Naja, wenn ich sehe, wie oft Volksentscheide durch immer wieder neue Initiativen in Frage gestellt werden, dann empfinde ich Direkte Demokratie nicht wirklich besser. Ein Zwischending wäre perfekt. Alles was die Innenpolitik angeht, wird durch Volksentscheide beschlossen. Aussenpolitik durch die Politik.


Florian Meier

30.05.2011, 18:10 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Den Atomausstieg glaube ich erst 2022, wenn wirklich alle AKWs in Deutschland abgeschaltet sind. Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein hinab. Zu oft galt schon der Satz " Was schert mich mein Geschwätz von gestern". Warten wir also ab. Antworten


Hans Hunziker

30.05.2011, 18:09 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Doppelt so schnell heisst nicht doppelt so gut..."Eile mit Weile" ist hier wohl eher angesagt, als die hysterische Betriebsamkeit in Deutschland. Antworten


Martin Kreidel

30.05.2011, 18:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ging doch hier in beiden Ländern darum, einen Rahmen für den Ausstieg zu setzen, ohne den es eben nicht geht. Dies ist auf die eine oder andere Art passiert. Es ging NICHT darum, daß Leuthard od. Merkel der Presse die (noch auszuarbeitenden) techn. Details erklären. Es ging NICHT darum, wer wann warum Strom ex-od. importiert. Es ging auch NICHT darum, was "die Anderen" Länder darüber denken. Antworten


Karl Meisterhans

30.05.2011, 17:58 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Das ist einfach typisch kleinkarriert und schweizerisch: Wir meinen noch immer, wir seien die Besten und wenn einmal jemand etwas besser macht, haben wir nicht die Grösse, das neidlos zuzugeben, sondern meckern daran herum und meinen, dann sogar noch, mit ironischen Sprüchen geistreich zu sein. Um es klar zu sagen: Deutschland ist schneller und auch in der Alternativenergie ganz einfach weiter! Antworten


Patrick Le Cloarec

30.05.2011, 17:53 Uhr
Melden 15 Empfehlung

"Warum die Deutschen doppelt so schnell sind"? weil sie das Wesentliche nicht berücksichtigt haben. Die Folgen werden wohl an die nächsten Generationen übertragen. Zudem lässt sich Atomstrom lässig weiterhin importieren ohne dass ein Deutsche es merkt. Antworten


Hans Müller

30.05.2011, 17:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Sicher sind die sachneller. Die nächste Regierung in Deutschland wird die Beschlüsse auch schneller umstossen. Antworten


Kuno Hämisegger

30.05.2011, 17:27 Uhr
Melden 17 Empfehlung

.. doppelt so schnell SIND??? Wir werden ja sehen. Vorerst ist das alles warme Luft. Die Eisenbahnstrecke Karlsruhe-Basel bringen sie auch nicht rechtzeitig fertig, obwohl vertraglich abgemacht! Antworten


Ricardo Pfeifer

30.05.2011, 17:45 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Sagt einer aus dem Volk die wegen ein paar Flieger über der Goldküste so ein Terror machen. Das ist die Strecke in Europa mit dem meisten Güterverkehr und darum viel Einsprachen die hängig sind. Es ist nicht die Regierung die nicht vorwärts macht. Obwohl in der CH ja immer behauptet wird die Leute hätten in der EU keine rechte können Sie doch solche Vorhaben behindern. Zuerst informieren dann rekl


Hans Rohrbach

30.05.2011, 17:19 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Wer Atomstrom aus Frankreich und ev dann Tschechien , Slowakai, Slowenien importiert ist für mich nicht glaubwürdig . Antworten


Regula Baumgartner

30.05.2011, 18:55 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Tatsächlich produziert Österreich lediglich 3% weniger Strom als es konsumiert.
Tatsächlich hat A tiefere Grosshandelsstrompreise als die CH.
Tatsächlich hat A im Gegensatz zur CH nicht Milliarden ungedeckte Rückbaukosten.
Wenn Länder wie F Atomstrom subventionieren und exportieren und die ungedeckten Rückbaukosten von ihren Steuerzahlern bezahlen lassen, dann sind sie selbst schuld.


Urs Schmidlin

30.05.2011, 18:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Deutschland macht es wie Österreich.
2007 betrug in A die Stromerzeugung plus Import-/Exportsaldo rund 71.000 GWh. Atomstromanteil ca. 10 % sind ca. 7.100 GWh. Das AKW Zwentendorf hätte 4.200 GWh / Jahr Strom produziert. Österreich bezieht den (Atom-) Strom aus dem Ausland.
Die Deutschen werden den fehlenden (Atom-) Strom importieren und auf die Länder zeigen die diesen Strom liefern. Heuchelei?


Paco Lopez

30.05.2011, 17:18 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Mühleberg wollte man nach 40 Jahre abschalten. Da es aber sicher sei soll es noch ein paar Jahre hinhalten. Nach Fukushima war es doch nicht sicher, die Investitionen in die SIcherheit nicht rentabel. Man wird den Betreib prüfen lassen... und plötzlich ist es wieder 2022. Das Ding haben sie aber schnell geflickt ! Antworten


Jakob Sigrist

30.05.2011, 17:15 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Naja, am G8 Gipfel lachen sich 7 Staatschefs kaputt über den Aktivismus der Merkel und freuen sich teilweise schon darauf, Deutschland bald ihren Atomstrom teuer verkaufen zu können.
Ja, Deutschland reagiert schnell. Und unüberlegt. Die Schweiz hätte eigentlich (auch hier) keinen Anlass, den hyperventilierenden Deutschen kopflos hinterherzuhinken.
Antworten


sebastian lüdi

30.05.2011, 17:08 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Uran haben wir in der Schweiz? Nein. Wir sind mit AKW's genauso vom Ausland abhängig wie ohne.
Das Geniale wäre aber jetzt auf Erneuerbare Energie zu setzen! Zwar machts sonst niemand, ABER in z.B. 20 Jahren sind wir dann soweit, dass wir uns selbst versorgen können, genau dann wenn man die letzten Uran- und Kohleress. ausgeschöpft hat und uns alle um Energie anbetteln! Sparen/Verzicht=Gewinn!
Antworten


Josef Zangger

30.05.2011, 17:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das ganze Geschrei der Stromindustrie ist interessant. Es gilt aber zu bedenken, dass unser jährlicher Energiebedarf noch immer durch 80% fossiler Brennstoffe gedeckt wird. Der Strombedarf liegt somit bei weniger als 20%. Schauen wir dabei auf den Anteil Atomstrom beträgt dieser heute 40%. Rechne: der Anteil Atomstrom am gesamten Energiebedarf liegt also bei weniger als 8%. Das sind die Fakten. Antworten


Ricardo Pfeifer

30.05.2011, 16:55 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen D und CH. In Deutschland ein Mann ein Wort, lasst es uns anpacken. In der Schweiz Ein Mann langes diskutieren, Eile mit Weile. In Deutschland ist man schon bei 20% Alternativenergie Schweiz 3%. Fangt doch einfach mal an, statt immer nur zu quatschen. Antworten


Ricardo Pfeifer

30.05.2011, 17:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung

ja man kann es auch so auslegen. Das bei Ihnen klingt nicht nach Willkür aber nach keiner Ahnung. Es geht nicht darum die Wasserkraft zu streichen, sondern darum aufzuzeigen, dass es noch einiges Potential in den Alternativenergien gibt, die die AKWs ersetzen können. Biomasse als CO2-problematisch zu bezeichnen. Naja was soll ich da schreiben.


Seamus McAnus

30.05.2011, 17:41 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wasserkraft, unsere emissionsfreie Vorzeige-Energie einfach mal aus der Statistik streichen? Dafür die CO2-problematische Biomasse hinzufügen? Klingt für mich extrem nach Willkür.


Gerd Brügger

30.05.2011, 17:37 Uhr
Melden 9 Empfehlung

So lange wir uns in der Schweiz den Luxus leisten können, wegen einigen Fledermäusen ein Windrad hinter Röschenz zu verhindern oder eine Erhöhug der Grimselstaumauer um lächerliche 4 Meter "dank" Landschafts-Schutz ebenfalls gebodigt wird, oder eine Photovoltaikanlage am Lonzagebäude "dank" Heimatschutz anfangs auch verhindert wird, haben wir GANZ ANDERE Probleme. Lösen sie zuerst diese!!!


Ricardo Pfeifer

30.05.2011, 17:26 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Ich bin kein Grüner sonder arbeite in der Energiebranche und bin einfach ein verantwortungsvoller Mensch. Jetzt nehmen Sie mal die Wasserkraft weg und schauen mal Wind, Biomasse und Sonnenenergie an. dann Sind Sie bei etwa 3%.


Seamus McAnus

30.05.2011, 17:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Kernkraftwerke: 39.3%. Konventionell-thermische und andere: 4.9%. Laufwasser: 24.2%. Speicherkraftwerke 31.6%. Quelle: Bundesamt für Energie, 2009. Statistiken ohne Quellen sind wertlos, und somit Ihre 3% aus der Luft gegriffen. Auch Ihre moralisch "unantastbaren", grünen Lügen sind nur das, was sie sind: Lügen. Ich bin noch unentschieden, aber mit erfundenen Statistiken überzeugen Sie mich nicht.


Patrik Widmer

30.05.2011, 16:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Tragisch, dass Deutschland diesen Schritt fast unter Zwang unternehmen muss. Mit Fukushima sind viele Länder unter Zugzwang gekommen. Aber unsere Nachbarn im Norden machen mir viel weniger Sorgen als das weitaus gefährlichere und grössere Netz in Frankreich. Denn ein GAU in Frankreich würde Europa kaum ohne grösseren Schaden überstehen! Antworten


Jörg Müller

30.05.2011, 17:00 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Deutschland hat diesen Schritt vor Jahren schon einmal gemacht. Die Hin-und-her-Merkel hat ihn aber wieder rückgängig gemacht und jetzt wieder zurück.
Das zerstört die Planungssicherheit der Energieerzeuger und wird dem Steuerzahler viel Geld kosten.
Aber so ist sie, die Super-Angie: Erst niemandem weh tun wollen und dann letztendlich allen gehörig auf die Füsse treten.


Ernst Strickler

30.05.2011, 16:40 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Vielleicht müsste man für diejenigen, die sich die AKW`s nicht einfach wegnehmen lassen wollen, eher einen Marketingweg beschreiten: Wollt Ihr die Atom-Kernfusionenergie schon jetzt nutzen? Auch noch kostenlos? Dan kauft eine Solaranlage und krallt euch den Gratis-Strom! Für die Rechtspopulisten-Tierchen-Plakate: Eine Schweizer Euter-Kuh mit der Sprechblase: Mein Gras wächst mit dem Atom-Sünneli. Antworten


Maximilian Bloechlinger

30.05.2011, 16:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wenn nur die Umweltverbände nicht wären. Die setzen indirekt voll auf KKW. Antworten


Roland Stuber

30.05.2011, 16:21 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Als die ersten AKW's gebaut wurden, hat man dem Volk vorgeschwafelt, dass die durchschnittliche Laufzeit bei 35 - 40 Jahren liege. Als die 40 Jahre fast vorbei waren, mutierten die Laufzeiten mirakulös auf 50 - 60 Jahre und im Jahre 2019 werden sie dann wieder wunderbarerweise plötzlich 100 Jahre sein, was den Ausstieg dann auf 2060 migriert??? Und bemerkt hat es vor lauter AKW-PR wieder keiner!? Antworten


Andreas R. Schulthess

30.05.2011, 16:14 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Deutschland weicht zu einem grossen Teil einfach auf fossile + nicht erneuerbare Energieträger wie Kohle/Gas aus + baut entsprechend klimaschädigende Kraftwerke, + all unsere Atom-Gegner klatschen Beifall .. bis sie dann in absehbarer Zeit merken, dass man damit den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben hat. "Wollen wir mit dem Volk hadern? Wir haben kein anderes." meinte schon BR W. Ritschard. Antworten


Fred Büchi

30.05.2011, 16:36 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Sie geben hellseherische Fähigkeiten zum besten. Was die wert sind, ist bekannt. Was Ihnen unbekannt ist, sind die Szenarien, die politisch Schritt um Schritt umgesetzt werden, wenn sie das nicht schon sind (Bayern, NRW, Baden-Württemberg). In der Schweiz geht sowas nicht. Warum wohl?


pauline overath

30.05.2011, 16:14 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Soeben gelesen, dass 2010 einen Rekord Ausstoss an CO2 hatte. Gaskombikraftwerken und Kohlen sollen die Atomkraft ersetzen, über das Klima redet jetzt niemanden mehr. Es sterben aber mehr Menschen an der Luftverschmutzung, als je an Radioaktivität gestorben sind. Deutschlands Entscheid ist nicht mutig, sondern sehr dumm und dreist. Schliesslich wird man Atomstrom importieren müssen. Antworten


Roger Liechti

30.05.2011, 17:47 Uhr
Melden 5 Empfehlung

wieso soll man keinen Atomstrom importieren?
Die Länder die Atomstrom produzieren, sagen Ja dazu, wir hier sagen nein, weil die Schweiz für dieses Risiko zu klein ist, ganz einfach. Öl und Gas und Uran Importieren wir ja auch.


anna weber

30.05.2011, 16:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung

P. Overath/Ist doch eigenartig dass man nicht mehr über CO2 Ausstoss spricht. Das ganze Theater um den CO2 war ja schon immer nur eine Abzockerei für den Bund. Zudem ist dies, zumindest in der Schweiz eine absolute Wahltaktik,
auch die Kanzlerin will wieder gewählt werden. in beiden Ländern stehen die
Hintertüren offen.Jede Debatte und eine Volksabstimmung erübrigen sich, wir werden sehen.


Alex Gehrmann

30.05.2011, 16:08 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Wir benutzen ein extrem risikoreiche Technologie - wir zerlegen Atome ohne es im Prinzip zu verstehen - und was machen wir damit: Wir kochen WASSER !
Nach der Katastrophe von Tschernobyl wurde ein Fläche von 218.000 Quadratkilometer verstrahlt.
Größe Scheiz: 41.285 Quadratkilometer
Deutschland:357.000 Quadratkilometer
Frankreich:547.026 Quadratkilometer
Für mich ist die Zukunft klar.
Antworten


Roli Meier

30.05.2011, 16:06 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Die können früher abschalten, weil sie ja unterdessen ein Auswanderungsland geworden sind. Weniger Leute, weniger Energie. ist doch logisch, oder? (Achtung Ironie) Antworten


Ruedi Löffel

30.05.2011, 16:02 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Gleichzeitig sollen in Deutschland bis ins Jahr 2020 eine Million Elektroautos unterwegs sein. Derzeit sind es ein paar 1'000. Die Regierung will den Umstieg auf Elektroautos mit Steuererleichterungen fördern.
Wie soll da der Atomausstieg gelingen?
Antworten


Renato Osca

30.05.2011, 16:47 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Und ausserdem können Solarzellen auch in Autodächer integriert werden. Die stehen oft den ganzen Tag an der Sonne. Kreativität ist gefragt, nicht Pessimismus.


Urs Schmid

30.05.2011, 16:27 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Kein Problem.
1 Million Elektroautos benötigen 3 TWh: bit.ly/cneUf0
Deutschland produziert bereits heute und nicht erst 2020: 40 TWh Windstrom und 17 TWh Solarstrom.


Ernst Strickler

30.05.2011, 16:16 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Vergessen sie Elektroautos! Wie wollen sie heizen im Winter und kühlen im Sommer? 300Kg Batterien auch noch mitschleppen. Eher für die (DE-)Autoindustrie um den theoretischen „Flottenverbrauch“ zu senken. Eigentlich müsste man da mit dem Verbraucher einmal ehrlich sein.


Elias Truttmann

30.05.2011, 15:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Noch ist niemand ausgestiegen. Insbesondere bei Deutschland, dass soeben den Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg beschlossen hat, ist mit einer gewissen Wankelmütigkeit offenbar zu rechnen. Ob die Ausstiegspläne hier und andernorts umsetzbar sind, werden wir wohl frühestens in 10-20 Jahren wissen. Ich würde in vielen Fällen dagegen wetten. Antworten


Jens Hoffmann

30.05.2011, 18:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Der Unterschied: Rot/Grün hat den ersten Ausstieg gegen den Willen von Schwarz/Gelb beschlossen. Nun will auch Schwarz/Geld aussteigen. Es ist wohl ausszuschliessen, dass Rot/Grün nun plötzlich wieder pro Atomkraft sind.
Fazit: Alle (grossen) Parteien sind für den Ausstieg.


Pius De la Croix

30.05.2011, 15:55 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Der Bundesrat sollte allen Einwohnern der Schweiz das NZZ Folio des Vergangenen Monats zustellen. Danach könnte sich jeder eine eigene Meinung bilden. In den Medien sowie im Parlament wird pure Angst gegenüber Kernenergie verbreitet. Aus einem Kilogramm Uran gewinnt man 16667 mahl mehr Energie als aus einem Kilogramm Kohle und dabei wird nicht einmal CO2 Freigesetzt (auch die Entsorgung des Atommülls wird Fortschritte machen). Ich Persönlich würde die Entwicklung der Kernfusion abwarten. Antworten


Stefan Heimers

30.05.2011, 22:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Pius De la Croix: Wissen sie eigentlich wieviele Tonnen Rohstoff für ein Kilogramm angereichertes Uran gefördert werden muss, natürlich mit Diesel-Baggern? Und sie wissen sicher auch, dass von der gewonnenen Energie zwei Drittel wieder im Kühlturm verdampfen. Viel bleibt da nicht mehr übrig.


Christian Hug

30.05.2011, 17:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung

An der Kernfusion wird jetzt bereits seit mehr als 40 Jahren geforscht, ohne jeden Erfolg. ITER wird, wenn überhaupt, erst 2050 Kommerziell nutzbar sein. Wollen Sie solange warten?


Arnold Ganz

30.05.2011, 17:09 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Aus dem eingesetzten Uran könnten ausserdem noch etwa 2/3 an nutzbarer Wärme aus den KKW's ausgekoppelt werden, selbstverständlich ebenfalls CO2-frei. Leider wird aus politischen Gründen grosszügig darauf verzichtet und dies seit es AKW's gibt. Die "Abwärme" des KKW Leibstadt, könnte eine Stadt wie Basel locker mit CO2-freier Fernwärme versorgen. Einsparung an Öl und Gas in grossen Mengen!!!


Céline Wolfisberg

30.05.2011, 17:07 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Wir haben schon viel zu lange gewartet und es wurde nicht sicherer. Der Mensch kann die Kernspaltung einfach nicht kontrollieren. Die Technologie ist mehr als 16'000 mal gefährlicher als Kohle. Man beachte nur mal das Desaster beim Neubau eines Kraftwerks in Finnland. Nicht mal beim Bauen hat es der Mensch im Griff, erst recht nicht beim Betrieb dieser hochkomplexen Anlagen.


Renato Osca

30.05.2011, 16:32 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Und wieviel CO2 wird für die Gewinnung eines Kilos Uran freigesetzt? Wieviel für den Transport? Wieviel für den Bau von AKWs? Wieviel für den Bau eines Endlagers? Seien Sie froh, dass Sie diese Märchen von CO2-freiem Atomstrom nicht Ihren Urururenkeln erzählen müssen, die dannzumal mit unserem Abfall leben müssen.


hans nötig

30.05.2011, 16:16 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Natürlich, man kann Gorleben auch als Fortschritt gegenüber der Asse bezeichnen.


Enrico Veritas

30.05.2011, 15:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung

tja, sind wir doch stolz auf unsere verzögerungsdemokratie, wo schlussendlich grossmaul und geld einander gute nacht sagen. Antworten


Max Meier

30.05.2011, 15:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Am Ende wird es so sein wie immer. Wir werden den Ausstieg mit einem nicht zu rechtfertigenden Riesenaufwand innerhalb der gesetzten Zeit erreichen. Deutschland wir aus welchen politischen Gründen auch immer die Ziele nicht erreichen (wollen) und wahrscheinlich sogar zu Recht (siehe auch Parallelbeispiel NEATanbindung). Nur meine Meinung, also keine Aufregung ;-) Antworten


Thomas Steffen

30.05.2011, 15:50 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Anlagetip: Electricite de France ! Antworten


Ernst Strickler

30.05.2011, 16:06 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Mein Anlagetyp für Hausbesitzer: Anstelle sich mit Hegfonds in die nächste Finanzkrise stürzen sich erkundigen was eine Solaranlage/Warmwasserkollektor wirklich kostet (Ja die Entstehungskosten für AKW-Strom ist ca 6,5 Rappen, kostet mich aber trotzdem so 24 Rappen etwa so viel wie vom Solarpaneel, also nicht 4x mehr!) Sich den Kassensturz vom 17.5.2011 ansehen und in sich selber Investieren!!!


Christine Keiser

30.05.2011, 15:49 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Es mutet seltsam an, wenn wir unseren Kindern + Kindeskindern ein Erbe hinterlassen, das unberechenbar + falsch kalkuliert ist. Ganzheitlich, inkl. der vollständigen Entsorgung der Atomenergie-Werkstoffe, kalkuliert, würden wir nicht über höhere Preise der erneuerbaren Energien unsere Zeit + Energie verlieren, sondern uns damit auseinandersetzen, wie wir sie schnellstmöglich realisieren! Antworten


Paul Huber

30.05.2011, 15:48 Uhr
Melden 35 Empfehlung

"Zu Spitzenverbrauchszeiten wird die Schweiz künftig noch mehr als bisher auf Stromimport angewiesen sein." Da lachen sich die Franzosen jetzt schon ins Fäustchen, wenn sie an die hohen Preise denken die sie dannzumal werden erzielen können. Und für uns sind die AKWs immer noch direkt vor der Haustür, kontrollieren tun einfach andere. Jedes Land hat AKWs, entweder eigene oder dann halt fremde. Antworten


Seamus McAnus

30.05.2011, 15:45 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ich halte wenig von langfristigen Entscheidungen, die auf kurzfristigem Meinungsklima basieren. Was wäre aus der Waffeninitiative geworden, hätte die entsprechende Abstimmung kurz nach dem Polizistenmord stattgefunden? Stimmungen ändern sich leicht, Gesetze nicht. Die Rechnung für diesen Hype zahlen dann unsere Kinder. Antworten


Roland Stuber

30.05.2011, 16:36 Uhr
Melden

+@Paul Huber oben.. Wenn wir also dennzumals keine mehr haben + eines just "ännet der Grenze" geht "fukushimatschernobyl" - gleichzeitig mit einem forschen Westwind + kurz danach hätten wir eine (natürlich nicht sehr stark besuchte, da grossflächig verseucht!) Abstimmung über den Atomausstieg. Wie wäre wohl das Ergebnis? Würden Sie dann begreifen dass sich die Stimmung 1000 Jahre nicht ändern wird


Hans Meyer

30.05.2011, 15:44 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Ob die Schweiz ihre gut kontrollierten und gut unterhaltenen Atommeiler stilllegt oder nicht, spielt gar keine Rolle. Frankreich wird seine Schrottmeiler auf jeden Fall laufen lassen und der Schweiz und Deutschland Atomstrom liefern. Und die Oesterreicher importieren ihren Atomstrom aus dem Osten, wie schon jetzt. Nur können wir dann leider nicht mehr mitreden bei der Sicherheit (Westwindlagen). Antworten


Chris Kaiser

30.05.2011, 16:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Veritas: Nun, wenn Holländer Skilifte bauen, werfen sie bloss Geld zum Fenster raus. Aber wenn ein AKW in Frankreich hochgeht, müssen u. U. auch Teile der CH evakuiert werden. Denken Sie, dass es für die Betroffenen eine Rolle spielt, ob sie ihr Hab und Gut auf Grund eines schweizer oder französischen GAUs verlieren?


Urs Schmid

30.05.2011, 16:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die Schrottmeiler im In- und Ausland müssen so oder so ersetzt werden.
Neue Reaktoren sind momentan bei $8 /W während Windenergie ohne Uranabhängigkeit, ohne Kühlwasser, ohne Restrisiken bei $1.5 /W liegt. Kein Wunder verliert Atomenergie seit Jahren Marktanteile. Es gibt keinen Grund auf Druck der Atomfantasten, den Bau von neuen Reaktoren weiterhin massiv zu subventionieren.


Aldo Rossi

30.05.2011, 15:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Genau so ist es.
Seltsamerweise sind es jene Kreise, denen es sonst nicht international genug zugehen kann, die sich daür einsetzen das klein-CH die paar AKW stillegt, während anderswo fröhlich gebaut wird.


Enrico Veritas

30.05.2011, 15:56 Uhr
Melden 5 Empfehlung

frankreich hat angeblich eh ihre schrottmeiler. was ist das für ein argument, unsere zu behalten? als müsste holland skilifte haben, nur weil die schweiz sie auch hat?


markus roth

30.05.2011, 15:43 Uhr
Melden 14 Empfehlung

atomausstieg in 2034, also in 23 jahren ? das ist kein ausstieg sondern wahltaktische beruhigung fürs volk. ein bundesratentscheid kann problemlos in 10 jahren gekippt werden und es interessiert dann nicht mehr, was heute entschieden wurde. nur eine volksabstimmung wäre verbindlich und würde entsprechend hohe hürden für einen wirklichen ausstieg setzen ! Antworten


Thomas Steffen

30.05.2011, 15:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Noch selten wurden wir von der Politik so offensichtlich und deutlich belogen. Nie und nimmer wird das Realität.


Hans Sommer

30.05.2011, 15:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Noch wird auch in Deutschland nicht abgeschaltet. Vor kurzem hat die Regierung einen Abschaltungsbeschluss wieder aufgehoben und ihre eigene Entscheidung nun erneut umgestossen. Stimmung gegen die Schweiz kann man ja dann machen, wenn in Deutschland mal alle KKWs abgeschaltet sind und sie ohne zu importieren trotzdem noch genügend Strom haben... Antworten


Hans Müller

30.05.2011, 15:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Stand nicht im Tagi vor <3 Wochen, dass RWE in Holland ein KKW bauen will? Warten wir es ab. Antworten


Hans Iseli

30.05.2011, 15:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Das macht Freude: guter Artikel und - natürlich und GottseiDank - kontroverse Kommentare!
Kompliment al alle!
Antworten


Licht-farben Ch Huber-Brun Elisabeth

30.05.2011, 15:30 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Es ist schon viel "gespielt" worden und auf Angstmacherei sollte nicht gesetzt werden. Ich bin über die Deutschen überrascht und über die Schweizer etwas enttäuscht. EIN AUSSTIEG AUS DER KERN-ENERGIE ist NOT-WENDIG. Das Abfallproblem ist damit aber noch nicht gelöst. - Ein BRAVO für den MUT, endlich erkennen zu wollen, dass es ALTERNATIV-ENERGIEN gibt und diese Möglichkeit endlich zu nutzen.... Antworten


Alfred Meier

30.05.2011, 15:20 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Wir sehen heute wohl das letzte Aufgebot - das letzte Aufgebot der gut bezahlten Atomlobbyisten (vor allem FDP,SVP). Wie kann man nur eine Technik befürworten die verstrahlten Müll für Generationen hinterlässt (ohne Endlager)? Ganze Landstriche unbewohnbar machen kann? Dass keine Versicherung hier real versichert und der Staat die Gewinne subventioniert – passt auch dazu. (NZZ, 03.04.2011) Antworten


Urs Vonlanten

30.05.2011, 15:19 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Dieses Beispiel zeigt schön, wie die direkte Demokratie langsam aber sicher zu einem Auslaufmodell wird. Jeder kann alles verhindern und abblocken, vieles wird verwässt oder auf die lange Bank geschoben. Auch wenn es unpulär ist: Mit einer solchen Schnecken-Demokratie werden wir den Anschluss verpassen. Modelle wie Deutschland und Singapore sind für die Zukunft wesentlich besser gewappnet. Antworten


Urs Vonlanten

30.05.2011, 18:20 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Schnellschüsse sind ein beliebter Begriff, um schnelles Handeln anzuzweifeln oder als falsch hinzustellen. Man hatte in der Schweiz Jahrzehnte (!) Zeit, zu handeln und ein Energiekonzept zu erstellen. Man hat es, wie die Alternativenergie auch, verschlafen und untätig vor sich hingeschoben und reagiert nun auf Druck des Volkes. Manchmals ist schnelles Schiessen überlebenswichtig.


Bruno Waldvogel-Frei

30.05.2011, 17:12 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Herr Vonlanten, so vieles hat sich schon gerächt, weil man Schnellschüsse gemacht hat. Es gibt für diese lobbyierte mediale Panikmache ein Fachwort. Man nennt das Heuristik (Heu!, griech. Ach, wehe!) Ein sehr probates Mittel, um durch Angstmechanismus politische Ziele durchzudrücken. Von dieser "Schnelligkeit "profitieren immer nur ein paar wenige. Die meisten von uns zahlen im Endeffekt nach.


Urs Vonlanten

30.05.2011, 16:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Stetig ja, doch das genügt nicht. Sie scheinen noch nicht gemerkt zu haben, dass Schnelligkeit und Dynamik zu einem wesentlichen Konkurrenz- und Überlebensfaktor geworden ist. Dies zeigt das Verschlafen der Alternativenergien in der CH oder etwa die Tatsache, dass Gesundheitsreformen im Kern seit Jahren völlig blockiert sind - wegen der Verhinderungsdemokratie. In 10 Jahren wird sich das rächen!


Max Meier

30.05.2011, 15:57 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Blödsinn Herr Vonlanten: Wir sind zwar langsam aber stetig. In sämtlichen Paneuropäischen Projkten in denen die CH mitwirkt waren, sind und werden wir stehts als erste unseren Teil erledigt haben - nicht 4 Jahre Turbo und dann 4 Jahre stillstand. Mit Modellen wie Singapore und DE meinen Sie wohl parlamentarische Diktaturen?


Urs Vonlanten

30.05.2011, 15:45 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Heinz Meier: Nein, als deren Modernisierung und Anpassung an veränderte Verhältnisse wie die globale Konkurrenz, die heutige Entwicklungsdynamik und mehr. Man muss auch bei "Heiligtümern" wie der direkten Demokratie den Mut haben und die Notwendigkeit einsehen, dass ein gewisses "Downsizing" unumgänglich ist. Nicht, gegen die Demokratie, sondern im Interesse von deren Überlebensfähigkeit.


Bruno Waldvogel-Frei

30.05.2011, 15:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Die direkte Demokratie, Herr Vonlanten, wird noch funktionieren, wenn sämtliche modischen und "alternativlosen" Szenarien ausgespielt haben. Ich wette mit Ihnen: Wenn die Deutschen wütend und ernüchtert gegen die daraus resultierenden Konsequenzen Sturm laufen und die Wahlpropagande-Luftblase platzt, dann sind wir - der Demokratie seis geseufzt - dem Ziel auch ein Stück näher gekommen.


Ben Nadini

30.05.2011, 15:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Konkordanz ist besser als Mehrheitspolitik; weil jede neue Mehrheit die jeweils vorherige alte Mehrheit rückgängig macht: Hütt und Hott, das schein nur schneller, ist aber in Wirklichkeit nicht nachhaltig!


hans nötig

30.05.2011, 15:34 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Eine quasi Diktatur (Singapur) oder eine parlamentarische Lobbykratie (Deutschland)? Manchmal habe ich echt das Gefühl George Lucas war/ist ein Visionär.


Heinz Meier

30.05.2011, 15:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Soll diese Aussage als Vorschlag zur Abschaffung der direkten Demokratie gewertet werden?


Carl Binding

30.05.2011, 15:13 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Deutschland faellt einen mutigen Entscheid: toent ja fast bewundernd... Komisch, dass der Rest der Welt das anders sieht. China, Russland, Indien: nuklear u. fossil. Auch der Rest Europas, notabene kennt bis jetzt keine Ausstiegshysterie; pensez donc. Aber unsere noerdlichen Freunde und heimische Bundesraetinnen.
Notabene: Mut ist ein Ausdruck von Unwissenheit.
Antworten


Céline Wolfisberg

30.05.2011, 16:42 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Deutschland und die Schweiz werden in Europa führend in der Entwicklung neuer Technologien für erneuerbare Energieformen sein, denn nur da wo der monetäre Anreiz stimmt, werden Resultate erzielt. Wir werden Lizenzgebühren erheben können . . .


Urs Schmid

30.05.2011, 15:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Von wegen: China hat nicht nur einen Atomstromanteil von weniger als 2% sondern hat in den letzten 2 Jahren gegen 33 GW Windenergie und 60 GW Solarthermie und lediglich 1.6 GW neue AKWs dazugebaut.
Offensichtlich ist Atomenergie auch in China nicht mit den neuen erneuerbaren Energien konkurrenzfähig.


Urs Vonlanten

30.05.2011, 15:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Mehrheitsansichten und -meinungen waren noch nie ein Garant für Richtigkeit und Kompetenz. Eher im Gegenteil: Jene, die eigene Wege gingen, waren in der Geschichte und Wirtschaft oft die erfolgreicheren. Und zum Mut: Man entdeckt keine neuen Weltteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.


Friedrich Lorenz

30.05.2011, 15:28 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Es kann dies "jeder anders" sehen, natürlich.
Nur sollten diese Staaten dann halt ein rechtes Lager an Feuerehrschläuchen aufbauen. Mindestens.


Franz Grendlinger

30.05.2011, 15:12 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Gratulation zu diesem fundierten und gekonnt recherchierten Artikel - das ist Qualitätsjournalismus und zeigt, dass dieser auch online möglich ist. Und alle, die jetzt wieder typisch schweizerisch rumnörgeln: Die Schnelligkeit und das entschiedene Handeln Deutschlands ist super. Da müssen wir uns in der CH schon überlegen, ob wir mit unserem Umsetzungstempo die Dynamik und Zukunft meistern können. Antworten


hans nötig

30.05.2011, 15:11 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Um den schnell Ausstieg Deutschlands nachvollziehen zu können muss man das ganze vor allem politisch betrachten, es reicht ein Zeithorizont von einem Jahr dazu aus. Und genau in diesem Punkt enttäuscht der Artikel hier schlicht massiv, auf alle Fälle verstehe ich "Hü und Hott" (von Laufzeitverlängerung bis zum endgültigen Ausstieg in knapp einem Jahr) nicht unbedingt als "Nägel mit Köpfen". Antworten


Pierre Bonmot

30.05.2011, 15:09 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Der Ausstiegsentscheid ist genauso mutig wie wenn man ohne Fallschirm nachts von einer Brücke springt. Man weiss in beiden Fällen nicht wie das ganze ausgehen wird. Von daher bin ich froh dass wir nicht ganz so schnell unterwegs sind und vor allem auch das Volk noch ein Wörtchen mitzureden hat. Bis zu den anstehenden Abstimmungen sollten auch die Ausstiegskonsequenzen (Kosten!) bekannt sein! Antworten


Üelu Schlüchter

30.05.2011, 15:05 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Fukushima ist der Mahnfinger und zeigt auf fünf vor Zwölf. Wer das noch nicht kapiert hat, ist des Lebens überdrüssig. Auch hier in der Schweiz kann ein solcher oder ähnlicher Fall passieren. Die Schweiz ist klein, sehr klein es wäre fatal. Wer trägt dann die Verantwortung? Frau Leuthard oder die Betreiber dieser AKW's/KKW's? Jeder Tag der versteicht ist ein Tag der verloren geht. Antworten


Michael Bader

30.05.2011, 16:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Herr Trabelsi, der Tsunami war nicht Auslöser der GAUs in Japan, sondern die nicht funktionierende Notstromversorgung des AKWs. In der CH wird es keine Tsunamis geben, dies schliesst jedoch ein Versagen der Notstromversorgung nicht aus, da kann es 100 Gründe für geben. Überhaupt: Was eine Schlussfolgerung; Keine Tsunamis = AKW sind sicher, bissele naiv, wenn sie mich fragen...


Alex Höhler

30.05.2011, 16:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Tsunamis schreibt am mit 'Ts' und tatsächlich kann ein ähnlich Fall eintreten. Noch immer ist nicht klar was die Sicherheit betrifft, falls ein Flugzeug in ein AKW abstürzen sollte. Sei dies ein terroristischer Akt oder blos zufall. Es gibt genug Szenarien, die einen möglichen Show-down beiwrken könnten...


Martin Bucher

30.05.2011, 15:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Wir alle steigen aus, hopp hopp, und zahlen die Zeche die garantiert kommen wird. Wiso sollten die Stromproduzenten es auslassen uns für den Ausstieg eine saftige Rechnung für den so gelobten Ökostrom zu präsentieren. Alles schön und gut, aber was ist bei einem Störfall an der Grenze in Frankreich?
Ein Ausstieg in Ehren aber erst mal den steigenden Stromverbrauch in den Griff kriegen.


Peter Bieler

30.05.2011, 15:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Fünf vor Zwölf war's doch bei Tschernobyl...? Entweder ist es jetzt etwas später oder die Uhren gingen damals schon falsch...
Im Übrigen wäre noch zu definieren, ob Mittag oder Mitternacht gemeint ist. Und Anfang oder Mitte oder Ende Jahr...
Hallo: Aufwachen.


Yussuf Trabelsi

30.05.2011, 15:21 Uhr
Melden 5 Empfehlung

"Auch hier in der Schweiz kann ein solcher oder ähnlicher Fall passieren. "
tatsächlich? gibt es in der Schweiz Zunamis.


Hans J. Rohrer

30.05.2011, 15:04 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Was da abgeht, ist politischer Schwachsinn auf höherer Ebene. Sachverstand ist nicht gefragt, Hauptsache man überlebt die nächsten Wahlen. Unsere Doris L. glaubt, mir ihrem kopflosen Entscheid, den die Frauenpower im Bunderat abgesegnet hat, der absaufenden CVP einen Rettungsring zugeworfen zu haben. Vor den nächsten Wahlen sollte über die AKW Zukunft nicht entschieden werden dürfen. Antworten


Céline Wolfisberg

30.05.2011, 16:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Doch ... klar will ich sehen was unsere Pappenheimer abstimmen, es ist sehr wichtig, dass vor den Wahlen über die AKW-Zukunft entschieden wird. Sonst müssen wir eine Atom-Lobby die nächsten vier Jahre «mitschleppen».


willi kohl

30.05.2011, 15:02 Uhr
Melden 5 Empfehlung

25 Jahre haben wir es verschlafen,die Energiewende hinzubekommen!Doch Deutschland hat in den letzten Jahren endlich begriffen,dass man da endlich was machen muss!Es ist aber schwierig beide Länder zu vergleichen,da die CH eine direkte Demokratie ist u.da heisst es Geduld, Geduld.Deutschland eine parlamentarische Demokratie,funktioniert eher zentralistisch.Man entscheidet sofort!Gewinner wird DE! Antworten


Wolf Mann

30.05.2011, 19:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung

der deutsche Verbraucher hat sehr viel bezahlt für seine "erneurbaren" und damit in deutschand eine unglaublich führende Industrie in diesem Sektor aufgebaut. Windräder und Biogasanlagen "Made in Germany" sind weltspitze.
Bei Solarmodulen sind die Produktionsanlagen welrweit alle "Made in Germany" mit denen dann die Chinesen, die Module zusammenkleben.


willi kohl

30.05.2011, 15:55 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Rolf Fritz,Blödsinn,vorweigend haben sie in erneuerbare Energien gesetzt,wie man an der Nord- u.Ostsee sehen kann,wie übrignes überall in Deutschland auf den Dächern.Sie scheinen nur neidisch zu sein, auf das grosse Deutschland,dass mal wieder die Nase vorne hat u.das obwohl viel Technoloigie u.Know how,direkt von der Schweiz kommt!Ach,die CH importiert übrigens auch Strom von DE-Kohlekrafwerken!


Rolf Fritz

30.05.2011, 15:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die haben gewonnen! Kohlekraftwerke, und zur Hilfe Atomstrom von ausserhalb. Geile Politik!


Roman Willi

30.05.2011, 15:01 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Es reicht bei weitem nicht nur Deutschland anzuschauen.... schauen Sie mal die Chinesen an. Dort sind ca 12 AKW's in Planung und einige im Bau.... Antworten


Ueli Hoch

30.05.2011, 14:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die Deutschen werden dann auch doppelt so schnell merken, dass sie auf dem Holzweg sind. Antworten


Urs Vonlanten

30.05.2011, 18:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Martin Bucher, ich gebe Ihnen sogar recht. Nur, was meinen Sie, sind die wahren Motive von BR Leuthard, die noch vor kurzer Zeit lobbyierte für die Kernergie? Wenige Leute - und Politiker schon gar -, haben auf dieser Welt alturistische Motive oder arbeiten gar für das Wohl des Volkes...


Martin Bucher

30.05.2011, 15:59 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Herr Vonlanten. Angela Merkel ist weder visionär noch Mutter Theresa, sie hat einfach Angst dass ihr bei den nächsten Wahlen die Felle davon schwimmen. Wie gut das Volk gehört wird hat man ja bei Stuttgart 21 gesehen.


Urs Vonlanten

30.05.2011, 15:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Meinen Sie, Ueli Hoch? Schnelles, entschiedenes, konsequentes Handeln, vor allem wenn es um solche Bedrohungsdimensionen und apokalyptischen und unkalkulierbaren Risiken geht, ist kein Holzweg, sondern ein mutiger, notwendiger und einsichtiger, den wir uns zum Vorbild nehmen sollten.


Charlotte von Lengefeld

30.05.2011, 14:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Der angebliche Atomausstieg ist eine reine Medieninszenierung, gepielt von Politikern mit Profilierungsbedarf. Nur: die Politiker gehen, die Atomkraftwerke bleiben ... Antworten


Patrick Hofer

30.05.2011, 14:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Deutschen sind immer schnell, schnell auch im Rückgängig machen, Kehrtwenden, flip overs.
Wir Schweizer können den Ausstieg auch in 10 Jahren versprechen. Bis dann ist ja eine andere Regierung am drücker und die Versprechen müssen von den Nachfolgern eingehalten werden.
In 10 Jahren sind vielleicht 50% der benötigten Zuleitungen gebaut, Deutschland kauft dann einfach den Strom in Frankreich
Antworten


Stefan Schmid

30.05.2011, 14:51 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Der gesellschaftliche Druck sei so gross... in Deutschland. Die Gesellschaft ist in keiner Weise befragt worden. Die Politiker haben primär vor Demonstrationen von Hardcore-Grünen Angst, und vor allem von den verlangten Reaktionen seitens des Staates, um dem Rechtsstaat zu genügen. Es ist der Weg des geringsten Wiederstandes zum Machterhalt. Antworten


Sam Gerber

30.05.2011, 14:49 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Fragen, die ausgeblendet werden: wie wichtig ist kostengünstige Energie für den Wirtschaftsstandort? Wie effizient ist die vermeintlich erneuerbare Energie und wie nachhaltig ist Ökoenergie wirklich? Wer im Affekt handelt, wie es die D Regierung soeben tut, spekuliert massiv mit unbekannten Faktoren. Interessant werden die Ausreden sein, warum D die ambitiösen CO2-Ziele nicht erreichen kann! Antworten


Benedikt Jorns

30.05.2011, 14:47 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das Kyoto-Protokoll bevorzugt Länder mit einem aus früheren Zeiten stammenden CO2-Ausstoss stark gegenüber Ländern wie der Schweiz, die schon immer eine CO2-freie Stromproduktion hatten. Deutschland kann seine CO2-Schleudern Braunkohle-Kraftwerke durch Steinkohle- oder Gaskombi-Kraftwerke ersetzen und kriegt so freie Emissionsrechte für eine CO2-belastende Ersetzung der AKW. Bei uns geht das nicht Antworten


Bernhard Lang

30.05.2011, 14:46 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Fakt ist, alle kaufen die "falschen" Solarzellen. Manch ein stolzer Besitzer einer Photovoltaikanlage wird im Sommer bestürzt feststellen, dass der Wirkungsgrad in der Sommerhitze rund 30% unter dem normalen Wirkungsgrad liegt. Wenn schon, dann müssten Hybrid-Photovoltaik Anlagen angeschafft werden: PV-Therm, diese besitzen eine eingebaute Wasserkühlung welches wiederum als Warmwasser nutzbar wäre Antworten


Ueli Schnyder

30.05.2011, 14:43 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Alle Befürworter sollten sich mal Gedanken darüber machen, dass Sie selbst sich sicher keine Gedanken mehr darüber machen müssen wohin mit dem radioaktiven Abfall. Schön wenn man sich so sorglos zur Nuklearenergie bekennen kann weil die Probleme ja eh an der Nachfolgegeneration hängen bleiben... Antworten


Markus Boll

30.05.2011, 14:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Mit den Gaskombikraftwerken wird der Strom zum Luxusgut. Die CO2 abgaben ab 2015 werden diesen kraftwerken das genick brechen oder der verbraucher ist bereit mindestens den 4-fachen strompreis zu bezahlen. (Da währe der Dieselgenerator mit Heizöl betreiben aber günstiger) Antworten


Rene Wetter

30.05.2011, 15:01 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wenn wir die Gaskombikraftwerke mit Biogas betreiben ist das alles kein Problem und wenn die Schweizer mehr Bohnen essen würden, wäre die Biogasproduktion noch grösser.


Hanspeter Zürcher

30.05.2011, 14:41 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Deutschland ist nun aufgrund der Sofortabschaltungen vom Stromexporteur zum Stromimporteur geworden. Das ist eine Tatsache,aber niemand meldet dies ausser der NZZ am letzten Samstag auf der Seite 27! Antworten


Sven Fischer

30.05.2011, 14:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung

die frage ist einfach wer das behauptet. ich den deutsche presse steht überall, add die RWE (Atomstromproduzent) dies behauptet. das umweltbundesamt hält stromimporte für unnötig, zudem exportiert deutshcland ja immernoch strom in die schweiz.


jeanfrancois binnendijk

30.05.2011, 14:36 Uhr
Melden 12 Empfehlung

zum glück entscheidet in der schweiz nicht der bundesrat, nicht der nationrat noch ständerat im
endentscheid über sein oder nicht sein der atomkraftwerke, es liegt immer noch in der
hand des souverains diesen unsinn einem ende zu setzen
Antworten


Maximilian Gerber

30.05.2011, 14:51 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Ich bin 100% überzeugt, dass die Mehrheit dem Unsinn "Atomstrom" ein Ende setzen wird. Je schneller wir darüber abstimmen können, umso besser!


Markus Eberle

30.05.2011, 14:34 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Da kann man das Schweizer System nur loben, gelassen und rational und ohne den Kopf zu verlieren, die weitere Richtung vorzugeben, und der technologischen Entwicklung einer relativ sicheren Nukleartechnologie Raum zu geben. Antworten


Urs Schmid

30.05.2011, 14:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Es gibt auch noch die Option Blockheizkraftwerke bzw. Kraftwärmekopplung. Dänemark produziert bereits heute 52% seines Stromes mit BHKWs. BHKWs welche zusammen mit Wärmepumpen bestehende fossile Heizungen ersetzen, reduzieren den Verbrauch von fossiler Energie (und somit auch den CO2-Ausstoss) um über 50%. Antworten


Max Meier

30.05.2011, 16:12 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ja Herr Schmid, das ist alles möglich, nur hat im Moment niemand die hunderten Milliarden locker um die Kosten zu decken, auch nicht DE. Ich frage mich was schlimmer ist, unseren Kindern Billionen Schulden zu hinterlassen oder noch eine vernünftige Zeit mit einer an und für sich sicheren Technologie (Rheintsunami mal ausgeblendet) zu leben bis Alternativen im grossen Still sinvoll einsetzbar sind.


Urs Schmid

30.05.2011, 15:13 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Alleine mit Europäischem Offshore Wind kann 7mal mehr Strom produziert werden als was ganz Europa überhaupt benötigt. Alleine mit der Europäischen Dachfläche kann über 50% des Europäischen Strombedarfs alleine mit Photovoltaik gedeckt werden. Alleine mit effizienten Geräten kann über 50% des Europäischen Haushaltsstrombedarfs eingespart werden. Es gibt keinen Grund für neue, teure Atomenergie.


Benedikt Jorns

30.05.2011, 14:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Geothermie ohne und - wenn's nicht anders geht - mit Wärmepumpen sind die bessere Lösung! Wärme- und Stromproduktion sollten von den fossilen Brennstoffen wegkommen. Die langfristige schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe braucht alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie (mit neuen Brennstoffen und ab ca. 2050 Kernfusion).


Roland Berger

30.05.2011, 14:27 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Sollte es dereinst möglich sein, Fusionskraftwerke wirtschaftlich zu betreiben, wird man darüber auch in Deutschland neu nachdenken: Keine langlebigen radioaktiven Abfälle, keine Möglichkeit der grossflächigen Verstrahlung, keine Restwärme, die über Jahre abgeführt werden muss. Allerdings werkelt man seit über 50 Jahren an dieser Technologie und in den nächsten 30 Jahren wird das so bleiben. Antworten


Benedikt Jorns

30.05.2011, 15:05 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Deutschland gehört zu den weltweit führenden Ländern bei der Entwicklung der Kernfusion. Diese ist nach wie vor ein langfristiges Ziel.


dieter baumann

30.05.2011, 14:25 Uhr
Melden 46 Empfehlung

Die Physikerin aus Deutschland hat's begriffen - Gratulation. Hierzulande sind wir Schweizer wieder mal daran das tägliche Risiko auf die leichte Schulter zu nehmen, allen voran die FDP, welche einfach nichts lernen will (kann?). Die erneuerbaren Energien sind die Zukunft und schaffen Arbeitsplätze für den Export - also Wohlstand. Deutschland wird profitieren - machen wir es ebenso !! Antworten


hans nötig

30.05.2011, 15:21 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Dieter Baumann: Da muss ich Ihnen Recht geben, wobei ich nicht recht sicher bin ob das bei der deutschen Regierung an der Lernfähigkeit oder am Wahlherbst liegt (was jedoch mehr mit meiner "hohen" Meinung der Politik gegenüber zu tun hat). Deshalb war's mir wichtig diese 180° Wende zu betonen, der Artikel geht ja leider nicht drauf ein.


dieter baumann

30.05.2011, 14:58 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@ Hans Nötig. Richtig - aber lieber spät als nie! Mir sind lernfähige Politiker lieber als solche, welche auch nach echten Katastrophen noch immer das gleiche Lied singen - wie wenn nichts geschehen wäre / könnte.


hans nötig

30.05.2011, 14:50 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Tut mir leid zu wiedersprechen, aber die Physikerin hat nicht wirklich begriffen. Wir reden hier über die Regierung die vor einem Jahr noch alles als sicher betrachtet und den Konzernen eine Laufzeitverlängerung ausstellte (Stichwort: Ausstieg aus dem Ausstieg). Auch wenn der Entscheid (imho) richtig ist, Glaubwürdigkeit gewinnt man so nicht.


Stephan Huber

30.05.2011, 14:24 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Abgeschaltet ist schnell einmal; aber nachhaltig substituiert? Nehmen wir uns ja kein Beispiel an der deutschen Bundespolitik; die wird derzeit lediglich von der Furcht vor den nächsten Wahlen von einer Hysterie zur nächsten getrieben. Fukushima war ein Fanal und der Ausstieg letztendlich zukunftsweisend. Aber bitte jetzt mal wieder durchatmen und das Gehirn einschalten. Antworten


Heinz Köhli

30.05.2011, 14:22 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Ob Deutschland oder die Schweiz. Die Kernenergie wird sich technologisch rasant weiterentwickeln. Deutschland und die Schweiz sind gut beraten, auf allen Energieformen am Ball zu sein und die CO2-Problematik nicht zu schubladisieren. Gerade in der Schweiz wird der Ausstieg vom Ausstieg früher kommen als heute angenommen. Momentan freut sich zumindest Frankreich an den beiden Sackgassenturbos. Antworten


Urs Schmid

30.05.2011, 14:49 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Von wegen. Massiv subventionierte Atomenergie hat in letzten 10 Jahren nahezu 30% Marktanteile verloren.
Deutschland exportiert erneuerbare Energien mit Profit.
Frankreich exportiert Atomenergie mit Verlust.
Profitgenerierende Arbeitsplätze sind besser als verlustgenerierende Arbeitsplätze mit Restrisiken und Uranabhängigkeit.


Jörg Wirz

30.05.2011, 14:37 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Die Welt hatte nun 50 Jahr Zeit diese Technologie zu entwickeln und hat versagt beim Betreiben eines AKWs sowie bei der Endlagerung. Deshalb ist der Ausstieg folgerichtig. Der durchdachte und zügige Deutsche Weg zeigt klar, dass der Entscheid des CH-Bundesrates wegweisend ist und auf der Zeitachse vorsichtig gewählt wurde. Kompliment an die Damen im Bundesrat!!!!!!!!!!!!!!!!!



Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre


Sanierung und Erweiterung ILFISHALLE

Jetzt bei der Aktion "Helm auf!" mitmachen und in der sanierten ILFISHALLE verewigt werden

«Balé de Rua»

Sydney Opera House – London – Paris. Jetzt endlich in Zürich zu sehen!

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.

Emil Frey AG Autocenter Bern

Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.