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«Wie eine Verdurstende, die das Wasser suchte»

Über zehn Jahre lang stand Aung San Suu Kyi unter Hausarrest. Nun wurde die 66-Jährige ins burmesische Parlament gewählt. Korrespondent Tobias Matern über die Auferstehung einer Volksheldin. Mehr...

Interview: Martin Sturzenegger.

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17 Kommentare

renzo siegrist

02.04.2012, 11:16 Uhr
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Herr Matern spricht über eine Wechselkursfestsetzung von 6 zu 1 anstatt 800 zu 1. Das Gegenteil ist richtig. Die Schwarzmarktwährung wird somit offizialisiert. Nun wäre es interessant zu erfahren, wie es sich erklärt, dass bei einer Inflation von mindestens 30% und einem massiven Handelsdefizit ein Kurs entsteht, der rund 3 mal zu hoch angesetzt ist. Hr Matern: Sie könnten bei mir was gutmachen! Antworten


renzo siegrist

02.04.2012, 10:59 Uhr
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Von der Diktatur zur Kleptokratie: Dieser anhaltende Personenkult und die Fokusierung auf die Lichtgestalt Aung San hat groteske Züge angenommen. Ob der ganzen Festtagsstimmung um die demokratischen Schritte in Burma gerät ganz nebenbei die sich weiter verschärfende ökonomische, soziale und ökologische Krise aus unserem Fokus. Hr. Matern, Sie sind aufgefordert! Antworten


ralph kocher

02.04.2012, 10:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Eine Volksheldin kann man am besten im Amt demontieren bzw. desavouieren...! Antworten


Ursi Brock

02.04.2012, 09:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Nun nachdem man mehr als 20 Jahre zugesehen hat. Zugesehen hat wie das Land seiner Bodenschätze und Urwälder beraubt worden ist. Nun nachdem die Claims für die Ressourcen an die Internationalen und Nationalen Investoren abgesteckt sind, jetzt darf auch ein bischen Demokratie Einzug halten. Gegenseitiges Schulterklopfen ist angesagt... Antworten


markus roth

02.04.2012, 08:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Aung hat sehr wohl eigene politische vorstellungen und ein programm. In den wahlen 1990 erhielt ihre partei 59% aller stimmen und 81% aller parlamentssitze (wikipedia) und somit wäre sie präsidentin geworden, aber sie wurde eingesperrt. 1992 erhielt die den Nobels Friedenspreis. Antworten


Amon Scherrer

02.04.2012, 08:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Gibt es eigentlich ein politisches Programm von Aung San Suu Kyi? Was will sie? Antworten


Amon Scherrer

02.04.2012, 10:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Enger: Das sind vor allem sehr wichtige Werte.


Karl Enger

02.04.2012, 10:12 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Sie will Demokratie, wirtschaftliche und politsche Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, die Minderheiten ins System einbinden. Ist das nicht Programm genug ?


Karl von Bruk

02.04.2012, 04:24 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die mit Abstand am besten dastehenden Laender Asiens sind Japan und Thailand, die (abgesehen von relativ kurzen Besetzungen waehrend und nach Kriegen) nie altkolonial ausgebeutet wurden. Burma wurde vor der britischen Kolonisierung vom britischen Kolonialspion Baiden Pauell als Paradies auf Erden beschrieben. Nach der Kolonisierung mit bigotter Zwangsmissionierung mutierte es zur Hoelle auf Erden Antworten


Andreas Vogelsanger

02.04.2012, 08:25 Uhr
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Und wie sieht es mit Singapore, Brunei oder South Korea aus?


Karl von Bruk

02.04.2012, 10:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ob die Schweiz oder die von Ihnen erwaehnten Staaten. Das Prokopf-Bruttosozialprodukt allein sagt noch goar nix aus ueber die "Beteiligung" der vermoegenlosen Lohnsklaven am geamten Reichtum des Landes....


Wolfgang Fischer

02.04.2012, 00:48 Uhr
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Aungs Reputation beruht eigentlich nur auf der Beruehmtheit ihres Vaters, eigene Errungenschaften oder ein klares Programm hat sie nicht. Deshalb verweigert sie auch Regierungs-Verantwortung. Sie gibt sich einfach pro-westlich, was den Beifall der westlichen Medien garantiert. Aber das Diktat durch den IWF ist das Letzte, was Burma braucht, und der Vergleich mit Nelson Mandela ist voellig absurd. Antworten


Wolfgang Fischer

03.04.2012, 00:32 Uhr
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SIE sind es, welcher die Regierung Burmas "aus der warmen Stube" heraus kritisieren, und besser wissen wollen, was sie tun sollte, wohl ohne das Land ueberhaupt zu kennen.
Wenn Aung eines Tages beginnt, Verantwortung zu uebernehmen und und Entscheidungen zu treffen, so koennte ihr Glanz sehr bald verblassen. Ich denke, das weiss sie auch, und deswegen hat sie das Ministeramt ausgeschlagen.


Andy Konrad

02.04.2012, 09:24 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Aus der "warmen Stube" zu kritisieren ist auch einfacher als jahrelang unter Hausarest zu stehen und für die Freiheit und Demokratie zu kämpfen. Ohne Aung gäbe es in Burma wohl gar keine Fortschritte Richtung Freiheit und Demokratie.


Aung Thura

01.04.2012, 23:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Falsch, der angestrebte Wechselkurs ist nicht 6 Kyats/USD. Staatliche Unternehmen verwenden seit jeher den Wechselkurs von 6 Kyats/USD, während die Privatwirtschaft mit dem Schwarzmarktkurs (ca. 820 Kyats/USD) rechnet. In der Währungsreform wird ein einheitlicher Wechselkurs von 820 Kyats/USD angestrebt. Nachzulesen auf http://www.thuraswiss.com/sites/default/files/exchange_unification.pdf Antworten


Rene Muttenzer

01.04.2012, 21:56 Uhr
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Sind in Burma Regierung und Parlament dasselbe? Antworten


Gion Wetten

02.04.2012, 10:54 Uhr
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Alles gut uns schön , die Media hat sie zur Heldin gemacht oder war es die Wallstreet, Soros etc.(wie die Humarights watch) von den Tausenden die verschwunden sind oder spricht jemand noch von den Mönchen????
Alles nur Wirtschaftlich orientiert um von den Grosskonzernen ausgebeuted werden.....
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