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Tepco fährt seinen letzten Atomreaktor herunter

Von Japans 54 Atommeilern erzeugt nur noch ein Einziger Strom. Am 5. Mai wird der letzte Reaktor vom Netz genommen. Trotzdem gehen die Lichter in Japan nicht aus. Mehr...


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57 Kommentare

Matthias Meier

26.03.2012, 14:39 Uhr
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Was passiert, wenn ein Land überstürzt aus der Atomenergie aussteigt? Wir merken uns: Die AKW werden durch fossile Kraftwerke ersetzt. Ich würde gerne sehen, wie die Schweiz ihre AKW durch erneuerbare Energien ersetzt und gleichzeitig den Individualverkehr elektrifiziert. Aber wenn das nicht klappt, dann sind ein paar moderne AKW sicher besser als neue fossile Abhängigkeiten + Emissionen. Antworten


Jonas Henn

26.03.2012, 21:10 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Und mit AKWs ist man dann nicht mehr abhänig, schliesslich haben wir ja enorme Urangebiete in den Alpen ;)
Aber Fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas sind natürlich keine Alternative, die Zukunft ist erneuerbar!


Peter Meier

26.03.2012, 14:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Und das wievielte thermische Kraftwerk fahren sie derzeit hoch? Antworten


Tobias Lehner

26.03.2012, 13:51 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

@silien Mit dem gekauften Uran können AKWs jahrelang unabhängig betrieben werden. Woher kommen eigentlich all die Materialien, die z. B. für solarpanels gebraucht werden wie das hochgiftige Quecksilber? Auch aus dem Appenzell? Antworten


David Zurflüh

27.03.2012, 00:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

wo bitte wird in solarpanels quecksilber verbaut?


Hansjürg Meister

26.03.2012, 13:32 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Langsam ist mir diese ganze Diskussion "es geht auch ohne - nein, es geht nicht ohne" so ziemlich leid. Sollen doch in Europa morgen alle AKW abgestellt werden und mal so 2 bis 3 Wochen weg vom Netz bleiben. Passiert nichts, brauchen wir sie nicht, sollen sie abgeschaltet bleiben. Andernfalls gibt es in 4 Wochen keine AKW-Gegner mehr. Auf jeden Fall ist die Sache nachher klar. Antworten


Andreas Steiner

26.03.2012, 14:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ich gebe ihnen in einem Punkt recht, mir geht es auch auf den Sack (um ihr einfach Sprache zu gebrauchen), aber mich ärgert an der ewigen Dikussion was anderes! Wieviel ist in Japan der Stromverbrauch zurückgegangen? Das wäre interessant


Felix Rothenbühler

26.03.2012, 13:26 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Japan wird nun gleich mehrfach horrende Kosten tragen müssen: Aufräumarbeiten des Tsunamis, Folgen der Reaktorkatastrophe inklulsive Rückbau, Stilllegung der anderen Atommeiler, Wiederinbetriebnahme der alten Kraftwerke plus (teure) Brennstoffe, rascher Umbau zu einer nachhaltigen Energieversorgung...
Wir sollten es hier anders machen.
Antworten


Joachim Schippers

26.03.2012, 13:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Japan geht pleite in einigen Jahren, wenn man den Ausführungen von Finanzexpertin glauben schenkt. Das gleiche blüht aber auch für Europa und der Schweiz wenn auch nur eines der Kernkraftwerke in Mitteleuropa eine Haverie ähnlich Fukushima erleidet. Dann wars das mit der Lebensqualität und dem Wohlstand.


Hans Rohrbach

26.03.2012, 13:24 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich denke über kurz oder lang wird Japan seine Akw wieder hochfahren , man bedenke nur schon den immensen Stromverbrauch der grössten Stadt der Welt Tokyo . etwas stutzig gemacht hat mich eine doku von umgesiedelten leuten in ihren provisorischen behausungen, vor den hunderten eingängen ist eine Air Contition anlage standart mässig mondiert! Antworten


Franz Wellinger

26.03.2012, 13:22 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

In Fukushima wurden am Anfang im Managen der Katastrophe gewaltige Fehler gemacht. Aber jetzt reagiert man schnell, konsequent und radikal und zeigt damit, wie sehr man aus Fehlern zu lernen bereit ist - Lernfähigkeit war schon immer ein Zeichen von Intelligenz. Das ist einer der vielen Gründe, weshalb Asien so erfolgreich ist - und warum Amerika und Europa nicht mehr mitzuhalten vermögen. Antworten


Andreas Steiner

26.03.2012, 13:16 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Bitte genauer recherchieren: Gibt es Zahlen von Japen bezüglich Stromverbrauch? Die 30% Atomstrom sind ja wohl kaum vollständig durch thermische Kraftwerke ersetzt worden? Wieviel sparen die Japaner (Leuchtreklame, weniger Klimaanlage u.s.w?) Das wäre höchstinteressant, aber vermutlich hat die Stomlobby kein Interesse an diesen Zahlen Antworten


David Herger

26.03.2012, 12:47 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

"Die Betreiberkonzerne haben als Ersatz für die Atomkraftwerke stillgelegte Thermalkraftwerke wieder angefahren."
Aus irgent einem Grund wird man diese doch auch stillgelegt haben, entweder nicht mehr wirtschaftlich oder vielleicht auch gewaltige Dreckschleudern. Aber das ist den Atomgegnern, dann plötzlich wieder egal. Die Klimaerwärmung ist ein langsam reifender Super-Super-Super-Gau
Antworten


Silas Arn

26.03.2012, 15:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Ich denke eher, dass sie auf Druck der Atomlobby stillgelegt wurden.


Peter Blum

26.03.2012, 12:38 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Bei solchen Meldungen entpuppt sich die Stomknappheits-Angstmacherei als haltloses Geschwafel der ewiggestrigen Atomlobby. Es geht nur um wirtschaftliche Interessen einiger Weniger, welche den Hals nie voll genug kriegen und keiner ist bereit ist, das Risiko einer nuklearen Katastrophe zu tragen. Dabei wäre mit erneuerbarer Energie wesentlich mehr Geld zu machen, und das ohne grosses Risiko. Antworten


Rita Quindega

26.03.2012, 12:27 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Fukushima ist den Japanern gewaltig in die Knochen gegangen. Müssen wir hier in Mitteleuropa auch so etwas erleben, um umzudenken? Muss man erst durch Schaden klug werden? Aber bei einem AKW-Gau ist der Schaden nicht reparierbar! Antworten


Rita Quindega

26.03.2012, 14:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Stefan Heule, 12.59h: Japan war vor Jahren führend in der eneuerbaren Technik, schob aber diese beiseite. Hätte man früher auf diese Energieträger gesetzt, müsste heute nicht "schlechte" Energie importiert, oder selbst produziert werden.


Stefan Heule

26.03.2012, 12:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Genausowenig reparierbar sind die Schäden, welche der jetzt in Japan deutlich erhöhte CO2-Ausstoss via Klimaerwärmung verursacht. Aber das trifft ja nur arme Länder wie Bangladesh oder Inselstaaten wie Kiribati, also kann es den Industriestaaten (uns) egal sein, oder? Ausstieg aus der Kernenergie langfristig ja, aber nicht übereilt zu diesem Preis...


Roland Zimmermann

26.03.2012, 12:25 Uhr
Melden 92 Empfehlung 0

"30 Prozent des Strombedarfs des Landes abdeckten" das tönt ja gleich wie in der Schweiz. und wo bleibt denn nun die 'Stromlücke'? Antworten


Rolf Bombach

26.03.2012, 15:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Japan hat(te) ja ca. 40% Reserve, da viele grössere Industrien ein eigenes Gasturbinenkraftwerk betreiben oder bereithalten. Das hat die Schweiz nicht. Übrigens kam/kommt es trotz dieser Reserven zu Stromausfällen, da das Netz für die Verteilung nicht ausreicht. Den AKW-Ausfall in Japan bezahlen, nebenbei bemerkt, unter anderem Sie: an der Tankstelle.


Peter Meister

26.03.2012, 13:36 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wo sind denn die stillgelegten thermischen Kraftwerke in der Schweiz, welche so mir nichts dir nichts hochgefahren werden können?


steve walker

26.03.2012, 13:26 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Im Text ist das beschrieben: die Japaner verfeuern nun halt wieder Gas und Öl. So lange davon noch etwas übrig ist... Genauso wird es auch die Schweiz machen, wenn die AKWs stillgelegt sind.


Paul Weder

26.03.2012, 13:07 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die Japaner lernen wenigstens aus ihren Fehlern. Bei uns in der Schweiz weiss man, dass der Super-Gau irgendwann mit Bestimmtheit eintreten wird, und macht doch nichts anderes, als Löcher zu stopfen. Wie wäre es endlich mal mit sauberer Energie aus Luft, Wasser, Sonne, Bioabfall, Holz, Bodenwärme, Wärmeaustauschern und anderen Transformationsprozessen? Sind wir wirklich noch im Steinzeitalter? Antworten


Thomas Studer

26.03.2012, 16:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Unser Planet Erde wird auch das überstehen...
btw: saubere Energie gibt es nicht! Die Frage ist für mich nur, auf was wir an Lebenskomfort verzichten können um etwas länger auf der unseres Oberfläche Planeten zu leben...


Karl Bottich

26.03.2012, 13:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Eigentlich sind wir noch im Atomzeitalter...


Jack Meier

26.03.2012, 12:24 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Schade, dass im Artikel nicht darauf hingewiesen wird, dass der Ausfall der AKW in Japan durch Öl und Gas-Kraftwerke aufgefangen wird. Es ist nicht so, dass der Strom nicht gebraucht wird - er wird einfach anders produziert. Gleich auch, wenn in der Schweiz ein AKW in Revision geht: entweder geschieht dies im Sommer (tieferer Verbrauch) oder es wird einfach durch Importe (u.a. franz AKW) ersetzt. Antworten


Rico Blaser

26.03.2012, 12:59 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Stimmt, aber das will eben niemand hören. Frei nach dem Motto, dass der Strom aus der Steckdose kommt.


Rita Quindega

26.03.2012, 12:51 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Jack Meier, 12.24h: ....und die Einfuhr des vor allem auf dem Höchststand befindliche Öl hat ein gewaltiges Handelsdefizit herauf beschworen! So betrachtet hat Japan, das die Eneuerbare Energietechnik beiseite schob, diesen Vorsprung verschlafen und auf das falsche Pferd gesetzt.


Sacha Meier

26.03.2012, 12:28 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wie die Deutschen (und bald wir Schweizer auch) sollten auch die Japaner GuD (Gas und Dampf) Kraftwerke bauen. Diese erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 65%. Mit qualitativ gutem russischem Erdgas lassen sich bei einem Verbrauch von bloss 20...25kg/s so 1GW (1'000MW) an elektrischer Energie gewinnen. Zudem kann man dem Erdgas auch regenerativ erzeugten Wasserstoff beimischen. Antworten


Peter Meister

26.03.2012, 15:24 Uhr
Melden

@ Rita Quindega + Sacha Meier
Zur Veranschaulichung Windkraft und Photovoltaik:
1GW im Jahr = 8760 GWh sind in etwa:
- 1 durchschn. Windkraftanlage im Radius von 2.75 km in der gesamten Schweiz oder
- 73 km2 Photovoltaikanlage
Sprich bei 85% Wasserstoff und 65% Wirkungsgrad ca. 47.75 km2 Photovoltaik UND 1 Windkraftanlage im Radius von 3.4 km


Sacha Meier

26.03.2012, 14:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Peter Meister GuD heisst nicht, dass man unbedingt auf Erdgas angewiesen ist. Man kann (heute) nämlich bis zu 85% Wasserstoff beimischen. Konkret heisst das, dass der überschüssige Strom aus PV- und Windkraft elektrolysiert und als speicher- und transportabler, sauberer Brennstoff verstromt würde. Das spart teure Netz- und Speicherausbauten und die Verbrennung von H2 produziert eben kein CO2.


Rita Quindega

26.03.2012, 14:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

S. Meier 12.28h: Stimme Ihnen zu, aber es gibt ja den Mix mit Biogas, Windkraft etc., das alles zusammen macht das Überbrücken von der Atomkraft zur EE. Es müssten alle an einem Strang ziehen.
Deutschland geht voran, wird aber von der FDP ausgebremst. Die Politik muss der Vorreiter sein, hüben wie drüben.


Peter Meister

26.03.2012, 14:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Gemäss Ihnen 72-90t Erdgas für 1 GWh.
Gemäss Erdgas Schweiz 219t CO2 für 1 GWh bei der Nutzung von Erdgas als Energieträger.
Nach Ihrer Berechnung ca. 630'720-788'400t Erdgas pro Jahr oder nach Erdgas Schweiz über 1.9 Mio t CO2 pro Jahr. Zum Ersatz aller schweizer AKWs folgedessen 2.129-2.661 Mio t Erdgas oder 6.475 Mio t CO2. (6.475 Mio t CO2 = ca 40Mrd Pkw-km oder 10'000 km / Pkw / Jahr)


ernst kammermann

26.03.2012, 12:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

und wir machen uns bezüglich des erdgases von den russen abhängig? nein danke!


Sacha Meier

26.03.2012, 13:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@Ernst Kammermann Ich bin ein (weggesparter) Ingenieur und Pragmatiker. Die Kernkraft wird vom Volk aus demokratisch-ideologischen nicht mehr akzeptiert, die aneutronische Fusion ist tabu weil nicht proliferationssicher, Kohle zu dreckig und die Regenerativen für sich zu wenig leistungsfähig und würden gewaltige Netz- und Speicherausbauten nötig machen. Bleibt also noch GuD. Erdgas gibt es überall


andeas hug

26.03.2012, 13:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@ ernst kammermann: und von wo haben wir unser uran.
gas ist bestimmt auch nicht die zukunft. fossile brennstoffe können dies einfach nicht sein. als übergang aber wohl das kleinere übel. wasserstoff ist da schon interessanter.
interessant ist jedoch, wie mit ein bisschen willen und etwas druck es plötzlich möglich wird, auf atomstrom zu verzichten.


Peter Kaegi

26.03.2012, 12:12 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Wäre der Atomunfall in Europa passiert (was hoffentlich nie eintreffen wird) wurde kein einziges Atomkraftwerk in Westeuropa mehr am Netz sein. Daher ist Japan nur eine Vorsichtsmassnahme auf einen möglichen nächsten Supergau. Früher hat Japan Europa kopiert, heute sind sie Vorreiter und Vorbild. Antworten


Peter Kaegi

26.03.2012, 16:08 Uhr
Melden

Patricia Klein, für Spitzfindige natürlich Osteuropa ausgeschlossen.


Patricia Klein

26.03.2012, 13:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

"Wäre der Atomunfall in Europa passiert"
Gehört Ukraine nicht zu Europa?


Adrian Ruf

26.03.2012, 12:10 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Der dazu notwendige Import von Brennstoffen wie Erdgas und Rohöl verursacht allerdings nicht nur hohe Kosten sondern auch grosse CO2-Emissionen.
Der Schutz unseres Klimas ist in diesem Artikel wohl vergessen gegangen
Antworten


Andreas Leupin

26.03.2012, 16:03 Uhr
Melden

@J. Gassmann: Tatsache ist einfach, dass sich nichtfossile Energien (Erneuerbare, Kernenergie) weitgehend CO2-frei oder zumindest -arm nutzen lassen, wenn ein Teil der damit produzierten Energie direkt für die Herstellung des Brennstoffs, Turbinen oder PV-Module verwendet wird (Ob dies tatsächlich getan wird, ist eine andere Frage). Dies ist bei fossilen Energieträgern a priori nicht möglich.


Josef Gassmann

26.03.2012, 12:54 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Gewinnung und anreicherungn von Uran erzeugt auch sehr viel CO2 und die Natur wird auch sehr stark belastet. Ist komisch Die Rechnung wird immer gemacht ohne die Gewinnung von den Brennstäben. Wenn dann soll alles Berücksichtigt werden so stehen die Atomkraftwerke nicht mer so CO2 Neutral da.


Ronnie König

26.03.2012, 12:35 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Japaner beginnen zu Sparen oder haben zeitweise gar kein Strom! Kürzlich eine Reportage drüber gesehen. In einigen Gebieten wird wie in alten Zeiten Holz verfeuert. Oder halt geschlottert. Es geht, aber auch unangenehm.


Johannes Wigger

26.03.2012, 12:03 Uhr
Melden 121 Empfehlung 0

Vor einigen Jahren ging in Leibstadt der Generator kaputt. Das Kraftwerk war für mehrere Monate ausser Betrieb. Niemand hat etwas davon gemerkt, obwohl Leibstadt etwa die Leistung hat wie die 3 KKWs Mühleberg, Beznau I und II zusammen. Die EWs haben zwar weniger Kasse gemacht, aber von einer Stromknappheit deswegen keine Spur. Antworten


Johannes Wigger

26.03.2012, 15:14 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@ Herren Sobol, Bucheli und Meyer: Ja, vermutlich wurde Strom importiert, anstatt die eigenen Speicherwerke anzuwerfen. Deren Strom verkauft man lieber sehr teuer zu Spitzenzeiten ins Ausland. Unsere EWs sind auf Gewinnmaximierung aus statt auf unabhängige Versorgungssicherheit. Ich bezweifle, ob die rund 1000 MW nicht auch ohne Importe zu ersetzen gewesen wären.


Urs Stotz

26.03.2012, 13:55 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Herr S. Egli, Sie verwechseln etwas, weil Sie ein Egoist sind, heisst das nicht, dass die Schweiz das auch ist. Wir sollen also besser Atomstrom aus dem Ausland beziehen, weil wenn's einen Unfall gibt, wir weniger betroffen sein werden. Das ist nicht nur egoistisch, sondern zu tiefst menschenverachtend. Ich wohne in der Nähe von Gösgen, mir ist das aber lieber, als ein verlottertes AKW irgendwo.


Pierre A. Sobol

26.03.2012, 13:42 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

"Niemand hat etwas gemerkt." Vielleicht weil Strom aus dem Ausland eingekauft werden musste...?


Stefan Egli

26.03.2012, 13:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Bucheli und Meyer: Lieber das AKW steht in Frankreich als bei uns. Tönt vielleicht egoistisch, aber das ist die Schweiz sowieso. Und wer glaubt, das macht von der Gefahr her nicht aus, täuscht sich gewaltig. 30 km Radius ist meist alles im Arsch, für sehr sehr lange, weiter weg eventuell (je nach Wind und Unfallart) eben nicht.


Horst Bucheli

26.03.2012, 12:39 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Ja Herr Wigger, sie schreiben richtig, wir haben nix gemerkt in der Schweiz, es wurde genau gleich viel Strom gebraucht. Ja, aber woher kam der nicht in der Schweiz produzierte Strom? Aus dem Ausland, der meiste Atomstrom wird aus Frankreich und Italien ueber dem europ. Strom Verbund eingefuehrt und hoch bezahlt.
Atomstrom in der Schweiz abstellen und dann einfach importieren?


Nicki Schenker

26.03.2012, 12:25 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ähnliches gilt auch für Gösgen. Das KKW war schon mehrmals vom Netz. Stromausfälle gab es deswegen keine. Lediglich die Dampffahne fehlte.


Hans Meyer

26.03.2012, 12:29 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Logisch! Da wird einfach Atomstrom aus Frankreich importiert.


Enrico Veritas

26.03.2012, 13:05 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

es ist ja manchmal schon perfide, für was wir strom brauchen. klimaanlagen können natürlich wie elektroöfen sofort vom netz geholt werden (klaro, es gibt einige ausnahmen). Antworten


Ivo Steinmann

26.03.2012, 13:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die Leute wollen die Katastrophe lieber langsam (CO2/Erderwärmung) als super schnell (AKW Unfall). Das kann man einfacher ignorieren und wegreden. Lustigerweise ist aber das Ausmass der Zerstörung durch Erderwärmung um ein mehrfaches schlimmer. Unzählige km2 Landstriche werden unnutzbar und gar unbewohnbar. Aber natürlich nicht bei uns, sondern bei den anderen. Antworten


Andreas Leupin

26.03.2012, 15:26 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Rothenbühler: Rein technisch betrachtet gebe ich Ihnen weitgehend recht (sofern Sie von "Grosskatastrophen" sprechen - aber die absolute Sicherheit gibt es auch dann nicht, wenn unüberlegter Energieverschleiss verhindert wird - jegliche Form von Energienutzung birgt ein gewisses Restrisiko)
Ob die Menschheit aber dazu in der Lage ist, ist eine andere Frage.


Felix Rothenbühler

26.03.2012, 13:20 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht um eine entweder-oder geht, sondern darum, jegliche Katastrophe durch eine unüberlegten Energieverschliess zu verhindern. Und ja: das ist tatsächlich möglich.


Robert Herz

26.03.2012, 12:36 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Man kann im Sommer vielleicht einen neuen Index ins Leben rufen: Wie sehr dass die Menschen schwitzen müssen, bis die Angst vor Atomunfällen übersteuert wird. Sozusagen der Preis der Angst gemessen am Komfort.
Denn daran, dass im Sommer einige Meiler wieder hochgefahren werden zweifelt wohl kaum jemand.
Antworten


will williamson

26.03.2012, 12:52 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Wenn die zuständigen Hirne nicht etwas atomverseucht gewesen wären, müsste man im Sommer keine AKWs hochfahren um zu klimatisieren. Im Sommer, wenn man schwitzt, steht nämlich genug Sonnenenergie zur Verfügung, um die nötige Abkühlung zu erwirken.



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