Diskussion
Suu Kyi boykottiert die erste Parlamentssitzung
An ihrem ersten Tag im burmesischen Parlament soll Suu Kyi vereidigt werden. Dass sie dort erscheint, ist eher unwahrscheinlich. Grund ist eine umstrittene Eidesformel. Derweil hat die EU ihre Sanktionen ausgesetzt. Mehr...
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14 Kommentare
Eine Verfassung ist nicht in Stein gemeisselt. Einen Eid abzulegen, bedeutet nicht, dass man keine Änderung anstreben darf. Es bedeutet lediglich, dass man sich an die Regeln der Verfassung hält. Mit der Teilnahme an den Nachwahlen macht ein Ablehnen des Amtseides keinen Sinn. Stattdessen sollte sie Präsident Thein Sein nicht weiter in eine Ecke drängen und gegenüber den Hardlinern schwächen. Antworten
In praktisch jedem Land wird ein Eid auf die geltende Verfassung erwartet. Wenn Frau Suu Kyi diesen verweigert, wie zuvor auch schon das angebotene Ministeramt, so entsteht immer mehr der Eindruck, dass sie Verantwortung oder wenigstens konkrete Vorschlaege scheut, und sich lieber auf vage formulierte Kritik beschraenkt - damit bleibt sie populaer und wird in der westl. Presse hochgegejubelt. Antworten
Verstehe nicht ganz, weshalb sie dann an der Wahl überhaupt teil genommen hat. Gehe doch davon aus, dass die diesbezügliche Formel bereits vor der Wahl bekannt war. Scheint mir auf eine gewisse Weise ein etwas inkonsequentes Verhalten. Antworten
@Fritz Meyerhans
Suu Kyi wollte und wurde nun einmal in eine Regierung gewählt mit einer Verfassung, ob das ihr nun passt oder nicht. Wenn sie die geltende Verfassung ändern will, soll sie dies, wie in allen Ländern mit Verfassungen, mittels Schaffung von Mehrheiten im Regierungsprozess bewerkstelligen. Mit Obstruktion ändert sich überhaupt nichts, im Gegenteil! NB. Sie ist doch eine Frau?
Antworten
@Reto Zumstein
Wenn diese Dame den Eid auf die herrschende Verfassung nicht ablegen will, dann kann sie auch keinen Einsitz ins Parlament nehmen, was sie bereits vor der Wahl gewusst hat! Es geht ihr nur um weitere Provokationen und Unruhestiften, was offenbar höchstes Ziel Suu Kyi und ihr ganzer Lebensinhalt ist und nicht zu einer Trägerin des immer lächerlicheren Friedensnobelpreises passt.
@Scheiber: Gewiss, Sie dürfen bei Ihrer Meinung bleiben, aber Sie machen sich damit nur lächerlich. Dass Frau Suu Kyi auf die Militär-Verfassung den Eid nicht ablegen will, ist wohl verständlich. Einfach Ihnen offenbar nicht.
@Reto Zumstein
Ja da habe ich einen Schreibfehler gemacht, Regierung anstatt Parlament. Sorry! Das ändert aber nichts an meiner Aussage, welche ich mir auch von einem Ideologen Zumstein nicht verbieten und mit Unhöflichkeiten vermiesen lasse, denn im Unterschied zu anderen Ländern haben wir hier noch die Meinungsfreiheit!
@Scheiber: Sie wurde in das Parlament gewählt, nicht in die Regierung. Mit diesem Beitrag offenbaren Sie nur, dass von Politik im Allgemeinen und von den Eigenheiten in Burma nicht allzuviel verstehen. Manchmal wäre es besser, zu schweigen, Herr Scheiber.
Eine echte "Lämpefrau", welche keinerlei Achtung verdient. Kaum ist sie gewählt, will sie schon die Eidesformel nach ihrem Gutdünken ändern. Sie überschätzt sich masslos. Suu Kyi ist eine Einzelmaske und eignet sich nicht als Teamplayerin und macht sich als Friedens-Nobelpreisgewinnerin genau so unglaubwürdig wie Andere vor ihr, mit dieser Auszeichnung. Antworten
@Scheiber. Sie sollten sich schämen für diesen Kommentar !
haha,das ist ja ein lustiger Kommentar. Wenn jemand nicht darauf schwören will, eine Miltirädiktatur zu BEWAHREN (!), dann ist sie eine Lämpenfrau. Alle die gegen die Nazis waren damals waren bestimmt auch ewige Nörgeler und 'Lämpen-Typen'. immer dieses kleinliche Getue und Stänkern,gell. mühsam solche leute ;-)
@Schreiber: 1. Was hat das alles damit zu tun, dass sie eine Frau ist? 2. Ist Ihnen klar, dass Burma unter einer Militärdiktatur steht und deshalb keine demokratische Verfassung besitzt, auf die ein freiheitsliebender Mensch seinen Eid ablegen würde? 3. Schauen Sie sich den Film The Lady an, da werden Sie auch sehen, dass Frau Suu Kyi sehr viele Opfer erbracht hat um heute an dieser Stelle zu steh
Habe Mühe mit Ihrem Post, Herr Scheiber. Der Amtseid auf eine Verfassung, die offenbar das Militär über die Demokratie erhebt, käme einer Selbstverleugnung Suu Kyi's gleich und würde ihren Jahrzehnte währenden Kampf für mehr Bürgerrechte ad absurdum führen.
Kann der Tagi bei diesen Posts auch mal einen Daumen nach unten ein bauen?
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