Ausland

Diskussion

«Fukushima ist ganz und gar nicht unter Kontrolle»

Am Sonntag jährt sich Fukushima zum ersten Mal. Die Schweizer Journalistin Susan Boos reiste zweimal in das Katastrophengebiet, hat ein Buch zum Thema verfasst und zieht Parallelen zur Schweiz. Mehr...

Interview: Nina Merli.

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

80 Kommentare

kurt vanossi

09.03.2012, 09:10 Uhr
Melden

Ist eigentlich der Nordpazifikthunfisch in den Migros und Coop Sandwiches dekontaminiert? Wie sieht die Lebensmittelkontrolle aus? Weiss da jemand mehr? Antworten


Andreas Leupin

09.03.2012, 12:22 Uhr
Melden

Sollte Ihre Frage lauten, ob der Nordpazifiktunfisch "kontaminiert" ist? Ich würde Ihre Frage direkt an das BAG stellen, dort müsste man Ihnen eigentlich Auskunft geben können. Damit solcher Thunfisch in der Schweiz in den Handel gelangen darf, muss er aber auf jeden Fall die Grenzwerte für Radioaktivität gemäss Fremd- und Inhaltsstoffeverordnung des Bundes einhalten.


Andreas Moser

08.03.2012, 09:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Eine Atomkathastrophe fängt an - aber sie hört nicht auf! So, wie der hochradioaktive Müll auch nicht mit strahlen aufhört! Ist eine Anmassung für die Menschheit!
Es bestehen Alternativen, wie die Freie Energie (Tesla / Schauberger). Zudem funktioniert die Kalte Fusion! Der E-Cat von Andrea Rossi, Uni Bologna, kann bezogen werden!
Antworten


Sacha Meier

09.03.2012, 11:50 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Andreas Moser Wer ein Perpetua Mobile entgeckt, darf es behalten. Allerdings darf er Niemandem etwas davon erzählen. Das schreibt der erste und zweite Hauptsatz der Thermodynamik so vor.


Alain Burky

08.03.2012, 09:15 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die WOZ arbeitet auch mit "le monde diplomatique" zusammen.
Also weiss sie auch, dass in F die AKW-Gegner bei der Linken (von PS bis Communiste; auch die meisten Gewerkschaften, Syndicates) in der Minderheit sind ...
Antworten


Alain Burky

08.03.2012, 06:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Auch die Schweiz waere, wie allen anderen Laender auch, auf eine schwere Naturkatastrophe,
wie einen Tsunami, nicht vorbereitet.
Ein Tsunami ist aber in CH, etwa im Gegensatz zu Erdbeben oder Meteoriteneinschl., nicht moeglich.
Waehrend dem Primaerereig. (Tsunami) viele Meschen zum Opfer gefallen sind,
hat das Sekundaerereig. (Schwere Stoerungen beim veralteten AKW) keine Menschenleben gefordert.
Antworten


Roger Bösch

08.03.2012, 17:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@ Burky, statistisch gesehen korrekt, nur: hundertausende Hektoliter schweres Wasser, verseuchte Gebäude, entvölkerte Landstriche, abertausende von Menschen die Ihr Hab + Gut verloren haben, über jahrzente vergiftet Böden, eine Herkulessaufgabe, die Landstriche zu entkontaminieren, und, ja, bin gespannt wie sich die Krebsrate bei den Anwohnern in den nächsten Jahren entwickeln wird...


Jörg Loritz

08.03.2012, 09:51 Uhr
Melden

Wenn ein Staudamm bricht erzeugt das eine Flutwelle - mit Springflut hat das aber gar nichts zu tun. Gezeiten und Atompolitik sind jedoch verschiedene Dinge, ich verzeihe Frau Boos diesen Fehler. Antworten


Manuel Braun

08.03.2012, 11:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Das ist aber nett, dass Sie das verzeihen. Das Resultat wird aber das selbe sein, ob das jetzt Flutwelle oder Springflut genannt wird.


Klaus Schweizer

07.03.2012, 19:36 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Was den einen Feelgoodmovies, sind den anderen Feelbadbooks und herbeigeredete Katastrophen. Dies dann noch von so namhaften "ExpertInnen" wie der in Zürich weltweit bekannten Frau Boos. Antworten


Alex Kramer

07.03.2012, 22:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Herr Schweizer, ich kann Ihren Kommentar gegen Frau Boos nicht verstehen. Es ist ein sachliches Interview mit seriösen Antworten. Im Falle einer Massenpanik in der CH würde man mit allen Mitteln versuchen, das Volk im Zaum zu halten, mit ungeahnten Effekten. Wenn ich Sie dann im selben Schutzraum antreffe, werde ich ein Interview mit Ihnen durchführen, sofern Sie dann dazu in der Lage sein sollten


Meret Fanger

07.03.2012, 18:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Zu diesem Thema interessant: es wurde schon darauf hingewiesen - gehen Sie auf die Homepage der Arte, der Film von gestern Abend ist sehr informativ. Antworten


Roman Meier

07.03.2012, 17:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Grosse Mengen stark radioaktiv verseuchten Wassers sind in Fukushima ins Meer geflossen (soviel wie noch bei keinem anderen Ereignis, auch nicht bei den Atombombenversuchen). Die Radioaktivität wird in die Nahrungskette gelangen und letztlich auch auf den Tischen der Menschen landen. Hat vielleicht noch jemand Appetit auf Fisch aus dem Nordpazifik? Antworten


roger muehlemann

07.03.2012, 17:21 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Alleine auf dem Bikini-Atoll wurden bisher 67 Bomben gezündet. Ich denke dass der Fallout der auf dem Meer und den Insel niederging kaum wesentlich unproblematischer ist als das einleiten von verseuchtem Wasser. So gesehen ist Meeresgetier schon lange zu meiden ! Im Irak spielen derweil Kinder auf plutoniumwaffenverseuchten Panzern die zu hunderten in der Wüste stehen. Wer hats erfunden ? ...


Igor Bandalo

07.03.2012, 16:48 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Kleine Korrektur am Rande: Ex-Jugoslawien verfügt sehrwohl über ein AKW: Das AKW Krsko wurde in den 70er Jahren erbaut uind steht in Sloweien an der Save, 20 Kilometer von der kroatischen Grenze entfernt. Muss ich aus der Unkenntnis von Frau Boos direkt auf ihre Fachkenntnis schliessen?! Antworten


Hansjörg Müller

07.03.2012, 17:17 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Das ist ja noch schlimmer, wenn da wirklich eines steht. Glück gehabt
Sie sind offensichtlich DER Fachmann!


Manuel Braun

07.03.2012, 17:11 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Slowenien war glücklicherweise von den Kriegen kaum betroffen ...


eugen bissegger

07.03.2012, 15:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

„... Glaubst du denn, dass das Stuxnet-Virus in Fukuschima zum Einsatz kam?
Leuren Moret: Absolut, Es wurde davon in der japanischen Presse berichtet: ” Die Entdeckung des Stuxnet Virus in Oktober 2010 in Japan” Das Virus befand sich in 72 Computern.“
Bericht: " Falludscha Fukushima und die Globale Strahlenkatastrophe - Teil 2 “ Siehe auch Bericht, Teil 1. Da steckt mehr dahinter als der Tsunami.
Antworten


Guido Franz

07.03.2012, 15:28 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

20 millisievert pro jahr sollen gefährlich sein ? ist doch ein witz.
die iranische stadt ramsar kriegt jedes jahr eine eine dosis von 200 millisievert ab; und die stadt ist ein anerkannter kurort.
Antworten


Alex Boensch

07.03.2012, 14:41 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Atomkraft ist unsicher! Ausserhalb der 50 KM-Zone in Fukushima können
auch heute mehr als 100.000 Kinder von dort lebenden Familien nicht mehr im Freien spielen.
Gibt es in CH Notfallpläne für einen Super Gau? Sind die öffentlich und mit den Nachbarländern
abgestimmt und der Bevölkerung bekannt? Wie lange dauert die Evakuierung Berns u.
der 50KM-Zone um AKW Mühleberg?
Antworten


Dani Kobler

07.03.2012, 14:36 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

...Fukushima ist relativ schnell aus den Schlagzeilen verschwunden ...
Ja daran sind aber unsere Medien schuld, die lieber Melanie und Stress interviewen als sich auf die Suche nach dem Schiff zu machen welches das verstrahlte Wasser aus den AKWs gepumpt hatte.
Ein Hoch auf Glanz+Gloria.
Antworten


Marco Lardi

07.03.2012, 14:18 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Übrig bleibt einzig, wir haben die Atomkraft überhaupt nicht im Griff. Antworten


Andreas Leupin

09.03.2012, 08:13 Uhr
Melden

Vielleicht noch ein Hinweis an Frau Baumgartner:
Eine Dosis von 1 Mikrosievert [µSv] ist um einen Faktor 1000 kleiner als eine Dosis von 1 Millisievert [mSv]. 1 mSv ist nochmals um einen Faktor 1000 kleiner als 1 Sievert [Sv]. Lesen Sie bitte meinen Kommentar nochmals unter dieser Prämisse, bevor Sie mich der Inkompetenz und Missinformation bezichtigen.


Andreas Leupin

08.03.2012, 18:22 Uhr
Melden

@Kobler: Das BAG ist sicher eine gute Quellenangabe. Lassen sich mich doch eine kleine Korrektur anbringen: Der Grenzwert für die Strahlendosis in der Schweiz für die Bevölkerung beträgt 1 mSv (ohne nat. Quellen). 20 mSv ist der Grenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen.
Zu den Strahlenauswirkungen in Fukushima gibt es übrigens einen Bericht auf der ENSI-Webpage, Dossiers, Fukushima...


Lorenz Kobler

08.03.2012, 17:25 Uhr
Melden

Oha, entschuldigt den Doppeleintrag. Nachdem der Eintrag lange nicht aufgeschaltet wurde habe ich nachgedoppelt... Um die unterschiedliche Quellenangabe zu klären: die Broschüre stammt vom BAG, ich habe sie aber auf der NAZ-Homepage gefunden.


Lorenz Kobler

08.03.2012, 15:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Leupin: das mit den Literaturangaben ist eine gute Idee. Als neutrale und gut lesbare Einführung empfehle ich Interessierten jeweils die Broschüre "Radioaktivität und Strahlenschutz" des Bundesamts für Gesundheit (-->Google).


Lorenz Kobler

08.03.2012, 14:30 Uhr
Melden

@Baumgartner: Beim Röntgen/CT geht die Strahlung *durch den Körper* und trifft nicht nur die Haut. Das Krebsrisiko der Strahlendosis von 20 mSv eines Ganzkörper-CTs ist vergleichbar mit dem jährlichen Grenzwert für die Bevölkerung, dazu wurde die Einheit Sievert ja definiert. Wer sich seriös zum Thema informieren will und sich nicht auf die Forums-Polemik verlassen will, dem empfiehlt sich die gut lesbare Broschüre "Radioaktivität und Strahlenschutz" der Nationalen Alarmzentrale (-->Google).


Andreas Leupin

08.03.2012, 14:27 Uhr
Melden

Wenn Sie sich bezüglich Stahlenbiologie, Definition der verwendeten Grössen, Aufnahme radioaktiver Stoffe in den Körper, externe Strahlenexposition etc. weiterbilden möchten, kann ich Ihnen gerne die dafür notwendigen Literaturangaben liefern...


Andreas Leupin

08.03.2012, 14:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Lesen Sie meinen Kommentar genau: Wenn radioaktive Stoffe in den Körper eingelagert werden, schlägt sich das in der Dosis nieder - die Aequivalentdosis (in Sv) ist genau so definiert, dass 1 mSv z.B. durch Alpha-Stahler, welche in den Körper aufgenommen wird, das gleiche stochastische Gesundheitsrisiko darstellt wie 1 mSv durch externe Strahlung. (S. z.B. "Aequivalentdosis" in de.wikipedia.org)


Verena Baumgartner

08.03.2012, 11:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Es ist tatsächlich ein frappanter Unterschied ob radioaktive Elemente im Körper eingelagert sind oder ob der Körper nur äusserlicher Strahlung ausgesetzt ist. So kann beispielsweise ?-Strahlung der Haut kaum was anhaben aber im Körper eingelagerte ?-Strahler sind dagegen äusserst schädlich. Die Gasmasken der Fukushima-Aufräumer haben einen Zweck.
Zum Thema Missinformation durch ENSI-Mitarbeiter.


Andreas Leupin

07.03.2012, 23:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Tatsache ist übrigens, dass für eine kurze Strahlenexposition (wie sie z.B. bei einem CT auftritt) das Krebsrisiko höher eingeschätzt wird, als bei einer über längere Zeit verteilte Strahlenexposition gleicher Dosis, da die Zellreparaturmechanismen im Körper bei einer kurzen Exposition stärker gefordert sind als bei der verteilten Exposition - soviel zum Thema Missinformation, V. Baumgartner


Andreas Leupin

07.03.2012, 22:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wer sich wirklich fundiert und seriös über die Auswirkungen von Strahlenexposition informieren möchte, sei z.B. auf die Publikationen des "United Nations Scientific committees on the effects of Atomic radiation" (www.unscear.org) verwiesen, auf denen auch die Empfehlungen der ICRP (International Commission on Radiological Protection) zum Strahlenschutz basieren.


Andreas Leupin

07.03.2012, 18:18 Uhr
Melden

Frau Baumgartner,
Sie können das ja sicher korrekter und wissenschaftlich fundiert darstellen.


Verena Baumgartner

07.03.2012, 18:04 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Kurze Röntgenstrahlung mit der Aufnahme von radioaktiven Elementen (Luft, Trinkwasser, Spielplatz, Nahrung etc.) zu vergleichen, welche sich langfristig im Körper einbinden und auf diese Weise das Krebsrisiko wesentlich erhöhen, ist eine bodenlose Missinformation - insbesondere von einem ENSI-Mitarbeiter.


Andreas Leupin

07.03.2012, 17:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Lardi,
Eine Thoraxröntgenaufnahme ergibt nicht eine Belastung von 30 mSv, sondern 20 Mikrosievert. Ein CT liegt etwa bei 10-20 mSv, je nach Untersuchung. Die Dosis für Personen in den nicht evakuierten Gebieten von Fukushima liegt maximal bei 20 mSv im laufenden Jahr oder 100 mSv Lebensaltersdosis (entsprechend ca. einer Verdopplung der typischen Lebensaltersdosis)


Marco Lardi

07.03.2012, 16:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Guthaus, beim Röntgen werden sie wa 30mSv belastet (Thorax Röntgenaufnahme), vergleichbar mit der 10 Tagesdosis natürlicher Strahlung. Eine CT Aufnahme belastet einem so, wie die 3Jahresdosis natürlicher Strahlung.


beat buerki

07.03.2012, 16:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@ guthaus, diese quellen berufen sich aber auf geigerzähler und autofilter von autos, die nie näher als 200km an fukushima waren. keine "gottheiten" die psychodelischen priestern etwas geflüstert haben. und wir reden nicht von kurzen gezielten röntgenstrahlen, sondern von plutoniumstaub und ähnlichem. sie wissen sicher besser als ich, das es unterschiedliche strahlende quellen gibt.


Sandro Guthaus

07.03.2012, 15:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Bürki: "nach einigen Quellen" geht Ende Jahr auch die Welt unter. Wenn "Atom" denn so schlimm ist, dürften Sie sich auch nie mehr beim Arzt röntgen lassen, denn diese Strahlenbelastung ist etwa gleich gross wie die in den nicht evakuierten Gebieten. In den evakuierten Gebieten ist es eine andere Sache, da gebe ich Ihnen Recht.


beat buerki

07.03.2012, 15:36 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@ kobler, die atomkatastrophe hat ja erst gerade begonnen. nach einigen quellen ist der gesamte norden japans verstrahlt und bleibt das noch jahrzente. in der zeit werden noch hunderte und tausende an krebs erkranken können und jämmerlich dahinsiechen, bis der tod sie schliesslich erlöst. atom tötet nicht sofort, sondern langsam und unerbittlich. alles andere ist augenwischerei.


Lorenz Kobler

07.03.2012, 14:54 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Lardi: nein, offensichtlich hatten sie die AKWs nicht im Griff, das behauptet auch niemand. Trotzdem kam die Verwüstung und die Toten vom Tsunami und nicht vom Atomunglück. Japan sollte seine Städte primär gegen Tsunamis absichern, und erst sich erst sekundär um die Atomanlagen kümmern.


Marco Lardi

07.03.2012, 14:48 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

@Rüegg; gegensätzliches belebt die Diskussion. @Kobler; hatten wir (resp.die Japaner) ihr Atomkraftwerkt im Griff? Ja oder Nein? Oder besser gesagt, die Japaner hatten das Gefühl, wie in Mühleberg, sie hätten ihr AKW im Griff. Leider ist der ausserordentliche Ausnahmefehler eingetroffen. Kann ja mal passieren... dummerweise auch bei Mühleberg und den anderen in der CH.


Lorenz Kobler

07.03.2012, 14:32 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Wichtige Anmerkung: sämtliche Bilder von oben zeigen Tsunami-Schäden, Atomkraft hat damit nichts zu tun. Im Unglück sind mehr als zehntausend Personen ums Leben gekommen, riesige Landstriche wurden verwüstet. Dies alles durch den Tsunami, nicht durch das darauffolgende Atomunglück. Hört bitte auf, Tatsachen zu verdrehen!


Anna Rüegg

07.03.2012, 14:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ich bin ja meist gegenteiliger Meinung aber hier gehe ich 100% mit Ihnen einig!
Nie Wieder Akw!!!


Hansueli Zürcher

07.03.2012, 13:58 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Das mit dem Aufräumen ist so eine Sache und die Frage bleibt im Raum: ist aufräumen uberhaupt möglich? Ich bin ein alter Knabe und musste 1958 am ersten A-Spürer-Kurs CH-Armee teilnehmen.lles was ich dort gelernt habe she ich 1:1 in den Fernsehbilder aus Japan! Ich denke oft an meine Reaktionen bei der abschliessenden Übung in voller Montur und Geigerzähler um den Hals und dann ein Bedürfnis! Antworten


Benjamin Dodel

07.03.2012, 13:07 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

..lustig wäre auch ein computer-hacker angriff auf ein akw.. Antworten


Ernst Boller

07.03.2012, 15:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ Benjamin Dodel: Was sollte daran "lustig" sein?


adrian wehrli

07.03.2012, 14:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Dafür brauchts aber eine relativ grosse Organisation, wie etwa einen Geheimdienst. Die können dann genausogut den Druckbehälter sprengen, nach alter Schule. Also hinkt Ihr vergelich reichlich, aber krass anti-akw tönts halt schon.


Peterlig Gerberus

07.03.2012, 13:51 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

@Alfred Neumann:
Natürlich haben Atomanlagen keine Verbindung zum WWW - was aber einen Hackerangriff leider trotzdem nicht ausschliesst. Denken Sie zum Beispiel an die Stuxnet-Angriffe auf iranische Anlagen (die ebenfalls nicht mit dem WWW verbunden sind): es wird ein Trojaner manuell innerhalb der Anlage ins System eingespiesen, und schon ist diese anfällig für Angriffe. Immer noch beruhigt??


Alfred Neumann

07.03.2012, 13:35 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

..was ausgeschlossen ist. Unsere AKW's haben, ob man das glauben will oder nicht, eine völlig autonome Netzstruktur. Auf gut deutsch: Es gibt KEINE Verbindung zum WWW. Tönt skurril in unserer vernetzten Welt- ist aber so.


marlies wirz

07.03.2012, 13:04 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

wer es noch immer nicht kapiert hat das akw's der falsche weg sind, sollte spätestens jetzt nach japan fliegen und beim aufräumen helfen. Antworten


Andreas Leupin

07.03.2012, 17:30 Uhr
Melden

Herr Lardi,
Sie haben die Aussage meines Kommentars absolut nicht verstanden: Ich habe mich weder pro noch kontra Kernenergie und schon gar nicht bzgl. Förderung alternativer Energien geäussert - alles andere ist reine Unterstellung und Polemik Ihrerseits. Aber die Aussage "Wer meine ablehnende Haltung zu AKWs nicht unterstützt, soll nach Japan aufräumen gehen" ist schlicht nicht konstruktiv.


Manuel Braun

07.03.2012, 14:24 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Erschreckend ist vor allem, dass, wie hier gerade bestätigt wird, das ENSI alles andere als eine neutrale Überwachungsstelle ist ...


Marco Lardi

07.03.2012, 14:05 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Wen man beim ENSI angestellt ist wie Herr Leupin, dann ist alles nicht gut, was nicht mit Atomstrom zu tun hat. Die Schweizer werden es dann verstehen, wenn Mühleberg oder ein AKW ein Reaktorunfall hat und wir dann, jawohin flüchten wir eigentlich in der kleinen Schweiz?


martin stehli

07.03.2012, 13:56 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Sehr richtig, Herr Leupin.
Und allermeistens kommen diese "Forderungen" von Leuten die sowieso noch nie in Japan waren...


Andreas Leupin

07.03.2012, 13:24 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Frau Wirz, ich nehme an, Sie fahren Auto oder benutzen sonstige Erdölprodukte? Wenn ja, frage ich Sie, ob Sie sich bei den Aufräumarbeiten von "Deepwater Horizon" beteiligt haben...
Was ich damit sagen will, ist, dass solche Vorverurteilungen anders Denkender bei der Lösung anstehender Probleme wohl kaum zielführend sind.


markus roth

07.03.2012, 12:41 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

nicht nur erdbeben, krieg oder eine springflut sind ein risiko sondern auch: technisches versagen, meschliche fehlmanipulationen und die täglichen flugzeuge. auch der atomabfall muss zum risiko hinzugerechnet werden. Antworten


Martin Cesna

07.03.2012, 12:30 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Sehr geehrte Frau Boos
bitte veröffentlichen Sie doch die Evakuationspläne u.ä. der Notfallorganisationen, nein, nicht mit Polemik, einfach trocken, dass jeder lesen kann, was da so geplant ist. Das rote Zivilschutzbüchlein hat sich selber in vollem Ernst dadurch zur eigenen Karikatur gemacht.
Danach wissen die hiesigen Organisatoren wahrscheinlich, dass ihre Pläne nur noch für die Satire taugen.
Antworten


Urs Haeny

07.03.2012, 12:27 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Eine sehr einseitige Darstellung. Fakt ist, dass die Aufsichtbehörden in Japan keine Nachrüstungen (wie in der Schweiz durchgeführt) durchsetzte, Aggregate für den Notbetrieb ungeschützt im Freien standen und dass das Verhältnis Aufsichtsbehörde zu TEPCO zurückhaltend als Kungelei bezeichnet werden kann. Antworten


Manuel Braun

07.03.2012, 15:50 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Das Bundesverwaltungsgericht scheint dies ja ähnlich zu sehen ...
.
"Dass die Sicherheit durch die Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) gewährleistet sei. Die Richter in Bern haben dem nun widersprochen". Die "Sicherheit des Kernmantels" wird auch angesprochen.
.
Die Angestellten des ENSIs müssen keine Angst um ihre Stelle haben. Die Abfälle geben noch genug zu tun..


Klaus Müller

07.03.2012, 15:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Beispiel Schweiz: Nachrüstungen wie die ZUGANKER im Jahr 1996 am Kernmantel des AKW Mühleberg (Betrieb seit 1972!) dienen nicht unbedingt der Sicherheit! Gemäss TüV Gutachten 2006! In Mühleberg stand ausserdem bis Fukushima auch alles Notfallmaterial, Ersatzpumpen etc. im Freien! Gekungelt ist nur der Vorname, der Nachname heisst ENSI.


Manuel Braun

07.03.2012, 14:28 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ja, natürlich, und in Japan waren vor Fukushima auch alle Kritiker irgendwelche intolerante hinterwälderischen Leute mit vorgefassten Meinungen, die andere Betrachtungsweisen nicht zuliessen. Und die dortige Überwachungsbehörde hat garantiert auch immer gesagt, dass alles in Ordnung sei undsoweiterundsofort. Hoffentlich werden die Kritiker hier nie Recht bekommen!


Andreas Leupin

07.03.2012, 13:06 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Sie kennen aber sicher den Unterschied zwischen "Kernmantel" und "Containment"? Das Containment. d.h. eine der Sicherheitsbarrieren in Mühleberg ist nicht rissig, der mit Klammervorrichtungen verstärkte Kernmantel ist keine Sicherheitsbarriere, sondern dient primär der Wasserführung durch den Reaktor. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich vor dem Kommentieren...


Helga Kern

07.03.2012, 12:52 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Herr Haeny: Im Text geht es nicht um einen Vergleich der Sicherheit der bestehenden Anlagen, sondern um die Folgen d.h. Evakuationspläne etc im Katastrophenfall. Oder gehen Sie davon aus, dass das Risiko in CH diesbezüglich bei Null liegt angesichts der Wartung, die einerseits erfreulich ist, aber andererseits keine Garantie das gar nichts passiert, schon gar nicht im Falle eines Erdbebens o.ä....


Martin Buckelmüller

07.03.2012, 12:52 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Sie sprechen sicher die professionellen Nachrüstungen in Mühleberg an wo man den rissigen Containment Behälter mit Stahlspangen zurechtgezwirrlt hat?
Das ist Sicherheit in Reinform und hält ewig, da könnten die Japaner noch von uns lernen!


Pierre Ramuz

07.03.2012, 12:18 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

es scheint so zu sein, dass die lobbyisten aller länder ungebrochen frohen mutes sind. ihre netzwerke und verbindungen mit der wirtschaft und den regierungen sind so intakt wie eh und je. das wohl der menschen kommt in wahlkampfreden vor, muss sonst ganz weit hinten anstehen. ich wünsche mir auch vertiefte berichte über die lobby-netzwerke (atomfrage, asbest, waffen, öl etc.) Antworten


Christian Müller

07.03.2012, 12:17 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Cool, da interviewt man eine "neutrale" WOZ-Journalistin und hat das Gefühl, dass man sachliche Antworten bekommt und es richtige Recherche ist. Frau Boos war letztes Jahr zweimal in Japan .. .Wahnsinn ... vermutlich je 1 Woche mit japanischen Anti-AKW-Aktivisten ohne Kenntnisse der Sprache, des Landes, etc. und hat das Gefühl eine Ahnung davon zu haben .... Antworten


Ilidio Ferreira

07.03.2012, 13:05 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Herr C. Müller sind Sie auch dort gewesen solche Kritik zu schreiben? oder wurden Sie nur von Japanish Nachrichten informiert? sind die Echt?


Andreas D. Meier

07.03.2012, 12:54 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Der Film gestern auf Arte war sehr gut und informativ! Da hat einer gefilmt ohne offizielle Begleitung ohne Beschönigung! Die Räumung bzw. Abbrucharbeiten werden noch Jahrzehnte dauern, das scheint sie, Hr. Müller, nicht zu kümmern! Waren Sie in Japan? Haben Sie eine Ahnung was dort so abgeht? Helfen Sie dort mit! Für wen schreiben Sie? Für Alpiq oder andere Verharmloser und Herunterschwatzer!


Helga Kern

07.03.2012, 13:06 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Wer ist schon neutral? Wer publiziert ist es definitiv nicht, egal ob pro oder contra. Sie können sie natürlich (versuchen) lächerlich (zu) machen, aber Recherchen und Argumente wären interessanter und konstruktiver zu lesen. Diese Dame versucht das wenigstens und engagiert sich. Sicherlich auch aus Überzeugung. Andere engagieren sich dafür des Geldes wegen... Machen Sie sich über die auch lustig?


Hansjürg Meister

07.03.2012, 12:06 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Frau Boos ist Chefredaktorin der WOZ und sagt ein Atomausstieg ist realistisch und die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Dann muss es ja stimmen, sie hat ja auch ein Buch geschrieben. Das entschärft den Personalengpass bei den Ingenieuren merklich. Z.B. brauchen wir keine mehr, die Energietechnik studieren. Ich bin nun voller Zuversicht. Antworten


Hansjürg Meister

07.03.2012, 20:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Meili: Jedes Wort ist am richtigen Ort auch WOZ. Mein Sarkasmus ist keine ideologische Verblendung sondern ein Ausdruck von Resignation. Wenn Sie meine Zeilen verstehen, wird es zu spät sein. Erinnern Sie sich dann einfach daran.


Robert Meili

07.03.2012, 16:16 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

was hat die WOZ damit zu tun? Was schlagen Sie denn vor? Alles so lassen wie es ist und hoffen es passiert ja schon nichts? Ihr Sarkasmus zeugt nur von ideologischer Verblendung und ist keinesfalls konstruktiv!


Alexander Grubner

07.03.2012, 12:01 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Und den Strom nehmen wir aus der Steckdose...
...da gehört etwa soviel dazu, wie die Länder dazu zubringen, die Klimaerwärmung gemeinsam an die Hand zu nehmen. Auch als Optimist bin ich Realist genug - der Mensch ist und bleibt ein Raubtier. Er wird sich selbst vernichten - der Erde ist das egal. Sie kann leben damit - wir nicht. Doch das verstehen wir nicht.
Antworten


Ronnie König

07.03.2012, 11:57 Uhr
Melden 68 Empfehlung 0

Gestern auf Arte ein bewegender Film zum Thema. Hier eine Augenzeugin. Und in der Schweiz? Viele gierige Atomfritzen die alles leugnen und runterspielen, das blaue vom Himmel versprechen und eine Politikerkaste die sich nur für Stimmen und nicht das Volk interessieren. Wie in Japan, der Ukraine, England oder USA. Zurück bleiben hilflose Atomopfer. Darum NEIN beim ATOM. Und jetzt keine Lügen bitte. Antworten


Sinuhe Nussbaum

07.03.2012, 11:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Damit der Leser auch ein gutes Bild bekommt, sollten Beispiele für Sievert-Werte gegeben werden. 20 mSievert entsprechen 10 Kopf-CT-Scans. Die natürliche Strahlenbelastung über ein Jahr beträgt ca. 4 mSievert. Die garantiert tödliche Dosis liegt bei 8 Sievert, unter 4 Sievert ist ein Überleben bei schneller Behandlung noch möglich. Um garantiert zu sterben, braucht es also das 400-fache von oben. Antworten


Helga Kern

07.03.2012, 13:10 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

"Um garantiert zu sterben, braucht es also das 400-fache von oben" - oh wie beruhigend! Und wieviel braucht es um "garantiert" keine gesunden Kinder mehr zu bekommen oder an Krebs etc zu erkranken.


Werner Stalder

07.03.2012, 12:59 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Sievert-Werte alleine sind wenig aussagekräftig.
Es ist tatsächlich und leider ein wesentlicher Unterschied, ob strahlende Partikel inhaliert oder gegessen werden, als ob man kurzzeitig einer Röntgenstrahlung ausgesetzt wird, welche kleine bleibenden, karzinogenen Strahlenquellen im Körper hinterlässt.


Werner Stalder

07.03.2012, 11:38 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Deutschland hat letzten Dezember in nur einem Monat 3 GW stromproduzierende Dächer installiert.
Wenn die Schweiz das Gleiche nur schon pro Jahr tut, dann produzieren die Schweizer Dächer bereits nach 3 Jahren mehr als Beznau I, II und Mühleberg.
Antworten


Werner Stalder

07.03.2012, 17:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Der Tagesstrombedarf ist mindestens doppelt so hoch wie der Nachtstrombedarf.
Die Speicherseen können die Schweiz während bis zu 3 Monaten mit Strom versorgen. Es gibt weder Nächte noch Windflauten, die so lange andauern. Dafür decken die ausländischen Uranminen nur gut 70% des weltweiten Uranbedarfs, obwohl Atomenergie nur 2% des Weltenergiebedarfs produziert.


Jules Gerne

07.03.2012, 13:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Das hört sich gut an, nur produzieren "Dächer" nachts keinen Strom.
Also bauen wir Zervreila?
Ohne Kompromisse wird der Weg mit Alternativenergien nicht gehen.



Zurück zur Story

Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Fernstudentin an der FFHS

Award für beeindruckende Weiterbildungsbiografie

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

BLS Schifffahrt Berner Oberland

Auf Deck scheint die Sonne am längsten.
Was gibt es Schöneres als die wohlverdienten Feierabendstunden auf dem Thunersee zu verbringen?

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.

Alles für Abonnenten und Abonnentinnen

Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".