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Diskussion
«Ein Zeichen an die grossen Mächte»
Mit dem erfolgreichen Raketentest positioniert sich Indien als Gegengewicht zu China. Im Gespräch mit DerBund.ch/Newsnet sagt der Strategieexperte Albert A. Stahel, ob neue Konflikte drohen. Mehr...
Interview: Monica Fahmy.
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23 Kommentare
Was im Zusammenhang mit den Lügen über den Iran 10tausendfach unreflektiert und absichtlich ungeprüft (von Leuten wie P. Meier) nachgeplappert wird, konstruiert & produziert von US-freundlichen Medien - verwundert nicht! Besonders Israelfreundliche Kommentatoren tun sich hier jeweils besonders hervor ;-( Antworten
«Indien ist der ungeschriebene Alliierte der USA, deshalb sind die USA darüber glücklich. Wissen Sie, Politik, insbesondere die Geopolitik, ist nichts anderes als Zynismus.» Endlich traut sich mal jemand, die Sache auf den Punkt zu bringen. Antworten
Einfach erbärmlich! Das Volk leidet Hunger, ist fernab von Wohlstand oder Bildung. Aber die Chefetage leistet sich Kriegsspielzeuge und meint dadurch im Chor der ganz Grossen mitsingen zu können. Falsch! Wer keine Stimme hat, sollte nicht singen! Antworten
Solche Hilfen nach Indien haben den wirklich Bedürftigten nie etwas gebracht. Das Geld versank zu 99% in die Taschen der Korrupten und diente lediglich zur Beruhigung des schlechten Gewissen des Westens, da man ja mit Patenten einen echten Wirtschafts-Progress zu verhindern versuchte. Dieser Neo-Kolonialismus gepaart mit missionarischem Eifer der Fundamentalchristen ist eine grosse Bedrohung.
Sie haben nicht unrecht! Die erste Atombombe resp. Explosion in der Wüste Thar wurde in der Tat mit Entwicklungsgelder finanziert. Die meiste Entwicklungshilfe heute kommt aber von NGOs. Und geht sehr direkt zu den Armen. Ich kann das bezeugen, denn ich bin direkt vor Ort. Ein Problem ist die Religion und das Kastenwesen. Und zum Teil auch die Rohstoffe im Land. Da sind unsere Firmen involviert.
Und wen bestraft man damit? Wer leidet dann, die Oberschicht oder gar das Militär? Es ist ein Spagat, aber er lohnt sich, meine wenigstens ich.
Na, also im Gegensatz zum Iran spricht Indien auch keinem anderen Staat das Existenzrecht ab. Und im Gegensatz zu Nordkorea ist Indien keine totalitäre Diktatur die das eigene Volk verhungern lässt. Glaub da spielen doch noch mehr Faktoren mit als Geopolitische Interessen der USA. Antworten
Da lässt sich also die ganze Welt einen falsch übersetzten Satz Ahmadinejiads aufs Auge drücken, weil niemand ausser den beiden Experten hier persisch kann? Oder weil die USA in einer gigantischen Verschwörung jeden persisch sprechenden Erdenbürger mundtot gemacht haben? Und Ahmadinejiads "Friedensbotschaften" vor der UN-Vollversammlung waren natürlich auch falsch übersetzt. Ach herrjee
@Steven Rüdisühli: Mag stimmen, Ihre Verbesserung; wie interpretieren Sie jedoch seine Worte "marg bar Isr?y?l" zu Beginn der Rede vom 26.10.05?
Der iranische Präsident sprach also nicht davon,dass der Staat Israel von der Landkarte gestrichen werden müsste,sondern davon,dass der Imam gesagt habe,dass das Regime,also die Regierung Israels,von den Tafeln der Zeit verschwinden müsse - also ein Regimewechsel.
Die nachweislich falsch übersetzten Wörter "Landkarte" bzw. das Äquivalent zu "wipe off", kommen in der originalen Rede gar nicht vor!!
Andres Lautenschlager@ich spreche Persisch u stelle oft fest, dass Reden aus Iran immer häufiger entweder falsch übersetzt werden oder bestimmte wichtige Bereiche nicht erwähnt werden. Oft werden Reden so manpuliert u übersetzt, dass genau die öffentliche Meinung entstehen kann,welche Washington gerade benötigt u westliche Medien machen bewusst o unbewusst mit
Die genaue Transkription lautet: "...in rezhim-e eshghalgar-e Qods bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad"
Die korrekte Übersetzung dieses Zitats lautet:
"Dieses Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss von den Tafeln der Zeit verschwinden."
Herr Patrick Meier: das mit dem Verhungern stimmt so nicht.Wieso benötigt Indien teilweise Entwicklungshilfe?Warum gibt es so viele Slums in ganz Indien?Das viele Geld wäre besser für die Entwicklung und den Wohlstand der GANZEN Bevölkerung einzusetzen.Und warum explodiert die indische Bevölkerung?Es gibt drum zu viele Analphabeten.Da ist noch viel zu tun, sonst hat Indien bald einmal Platznot.
Es wäre an der Zeit, bei den von den Mainstream-Medien stetig wiederholten, aber deswegen nicht wahrer werdenden Falschinterpretationen und tendenziösen Übersetzungen von Ahmadinejiads Reden endlich Farsi-Experten zu Wort kommen zu lassen. Oder ist das vielleicht nicht im Interesse gewisser Kreise? Differenzierter Medienkonsum kann helfen, Informationen richtig einzuordnen!
Aber Indien tut auch nicht viel für die Armen im Volk. Das mit dem Existenzrecht würde ich in Bezug auf Pakistan so nicht unterschreiben. Aber ihren letzten Satz unterstütze ich. Man schaue sich nur die Geschichte Indiens an. Sie waren immer die grössere Handelsnation, aber nicht die reichere, als China. Das ist den Indern immer im Kopf.
Herr Stahel analysiert weitgehend richtig. Aber der Westen ist je nach Partei Freund oder eher Feind. Regiert BJP so sind wir "Goras" und auf Distanz zu halten wie China. CP sieht uns als Freund, aber nur bei Profiten. Auch Indien braucht enorme Mengen an Rohstoffen und schleicht sich in Afrika ein. Siehe UN-Friedenstruppen. Im Ozean spielen China und Indien Katz und Maus. Grenzen sind unklar. Antworten
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