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Desaster in Fukushima ist schwerer als bisher angenommen

Aktualisiert am 27.03.2012 21 Kommentare

Kaum mehr Kühlwasser und neue Lecks, aus denen Radioaktivität entweicht: Annahmen der Regierung zur Sicherheit im Katastrophen-Reaktor erweisen sich als völlig falsch.

Zehnfache tödliche Strahlungsdodis: Das havarierte AKW Fukushima. (12. November 2011)

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Bild: Keystone

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Fukushima wird gesäubert

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Die japanische Regierung hat sich das Ziel gesetzt, das verstrahlte Gebiet wieder bewohnbar zu machen.

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Eine neue Untersuchung des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat noch schwerere Schäden ergeben als bisher angenommen. Die Strahlungswerte in Reaktor 2 seien zehn Mal höher als eine tödliche Dosis.

Kühlwasser sei kaum noch vorhanden, erklärte der Kraftwerksbetreiber Tepco heute Dienstag. Dies habe eine endoskopische Untersuchung ergeben. So stehe das Kühlwasser nur etwa 60 Zentimeter hoch.

Die Regierung war von zehn Metern ausgegangen, als sie das Kraftwerk im Dezember für stabil erklärte. Arbeiter in Fukushima meldeten ausserdem neue Lecks, aus denen verstrahltes Kühlwasser austrat. Teile davon flossen den Angaben zufolge ins Meer. (ami/sda)

Erstellt: 27.03.2012, 22:57 Uhr

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21 Kommentare

René Schumacher

28.03.2012, 07:09 Uhr
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Die Folgen von Fukushima sind unabsehbar! Und da gibt es bei uns immer noch Leute, die auf diese wunderbare Technologie abgefahren sind. Eine Havarie durch ein Erdbeben ist eine Möglichkeit, aber wie steht es mit: Terrorismus (neuerdings vielleicht mit Atombomben), Dammbruch (Mühleberg), Flugzeugabsturz, technisches Versagen, menschliches Versagen usw.? Was für eine Verantwortungslosigkeit! Antworten


john friend

28.03.2012, 07:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

das ist ja leider nichts neues,da wird vertuscht und beschönigt - aber wir wissen ja auch bei uns - wir haben diese technik voll im griff und können alte atommeiler mit kernmantelrissen bis zum jüngsten tag betreiben - irgendwann kommt dann der upps-moment der zig 1000 jahre ein land unbewohnbar macht und grossteilen der bevölkerung ein krebsleiden beschert - was für strahlende zukunftsaussichten! Antworten



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