Der Roboter mit der Lizenz zum Töten
Wachsam: Südkoreanischer Posten an der Grenze zu Nordkorea. (Bild: Reuters )
Die geteilte Halbinsel: Nord- und Südkorea
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Wie die Nachrichtenagenturen Yonhap und AFP berichten, haben Quellen in den südkoreanischen Behörden bestätigt, dass an der streng gesicherten Grenze zu Nordkorea ein Robotersystem aus zwei Einheiten installiert worden ist. Die Tests der neuen Technologie laufen nach Angaben des Verteidigungsministeriums bereits seit einigen Wochen.
Der Roboter soll den Berichten zufolge in der Lage sein, Überwachungsaufgaben zu übernehmen, Ziele zu verfolgen, Stimmen zu erkennen und zu schiessen – sowohl mit einer herkömmlichen Schusswaffe als auch mit einem automatischen 40-Millimeter-Granatwerfer.
Hoffnung auf flächendeckenden Einsatz
Ein Schiessbefehl muss allerdings von einem Menschen gegeben werden, der das System von einer Kommandozentrale aus steuert. Weitere Einzelheiten nannte ein Sprecher der Ministeriums nicht. Der Preis des Systems soll allerdings bei umgerechnet rund 330'000 Dollar liegen.
Falls die laufenden Tests erfolgreich sein sollten, will Südkorea laut einer Quelle im Militärbereich die Grenze zu Nordkorea komplett mit derartigen Robotern ausrüsten. Angeblich arbeitet das Land ausserdem bereits an der Entwicklung von einem Robotersystem für den Einsatz in bewaffneten Kämpfen. ()
Erstellt: 14.07.2010, 14:03 Uhr




