Dalai Lama bittet um Freilassung

Der Dalai Lama hat China aufgefordert, den mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Dissidenten Liu Xiaobo aus der Haft zu entlassen.

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In einer Erklärung aus dem indischen Exil appellierte das geistliche Oberhaupt der Tibeter an die chinesische Regierung, neben Liu auch andere freizulassen, «die wegen der Ausübung ihres Rechts auf Meinungsfreiheit inhaftiert sind».

Der Friedensnobelpreis für Liu, so der Dalai Lama weiter, sei eine Anerkennung der internationalen Gemeinschaft für die lauter werdenden Stimmen in China, die Reformen anmahnten.

Der Dalai Lama hatte 1989 den Friedensnobelpreis erhalten, kurz nach dem Massaker an Studenten auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking. Auch damals erzürnte das Nobelkomitee die chinesische Regierung. (raa/sda)

(Erstellt: 08.10.2010, 15:29 Uhr)

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Steht für seinen Nachfolger ein: Der Dalai Lama. (Bild: Keystone )

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