China verschärft Internet-Kontrolle
Artikel zum Thema
Das chinesische Technologieministerium hat am Dienstag strengere Regeln für die Nutzung des Internets bekannt gegeben. Wer eine private Webseite betreiben möchte, braucht eine Bewilligung der Aufsichtsbehörde. Dabei ist eine persönliche Anmeldung bei der Behörde notwendig. Die für die Vergabe von Internetadressen in China zuständige Organisation hat schon im Dezember die Registrierung neuer Domains für Privatpersonen eingestellt. Zuvor waren in den staatlichen Medien Beschwerden laut geworden, dass nicht geprüft werde, ob die Webseiten pornografisches Material enthielten.
Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie teilte jetzt mit, die Sperre sei aufgehoben worden. Die Betreiber der Webseiten müssten nun ihren Ausweis und Passfotos vorlegen und selbst bei der Aufsichtsbehörde und beim Provider erscheinen, bevor ihre Webseite registriert werden könne. Die neuen Regeln sollten im Kampf gegen Pornografie helfen, hiess es. Bei Aktionen gegen Pornografie im Internet sind im vergangenen Jahr nach Behördenangaben fast 5400 Menschen festgenommen worden. (vin/ddp)
Erstellt: 23.02.2010, 14:19 Uhr
Ausland
- 23:21Iran kündigt Zugang zu Parchin an
- 22:51Proteste im Libanon nach Entführung
- 22:03Oskar Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz
- 18:21Der gefürchtete Grieche zu Besuch in Berlin
- 16:09Spardiskussion, Eurobonds und dann auch noch die Schäuble-Frage
- 14:12Suu Kyi hält Nobelpreisrede – mit 21 Jahren Verspätung
Ausland
- 23:21Iran kündigt Zugang zu Parchin an
- 22:51Proteste im Libanon nach Entführung
- 22:03Oskar Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz
- 18:21Der gefürchtete Grieche zu Besuch in Berlin
- 16:09Spardiskussion, Eurobonds und dann auch noch die Schäuble-Frage
- 14:12Suu Kyi hält Nobelpreisrede – mit 21 Jahren Verspätung













Die Welt in Bildern












