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Verschärfter Ton bei Republikaner-Duell

Aktualisiert am 13.09.2011 17 Kommentare

Der erzkonservative Rick Perry und der moderatere Mitt Romney haben ihre Rollen als Favoriten auf eine Präsidentschaftskandidatur bestätigt. Doch auch die Tea-Party-Frau Michele Bachmann legt wieder zu.

1/8 Wer hat das Herz am rechteren Fleck? Mitt Romney (l.) und Rick Perry bei der Nationalhymne, die zu Beginn der Debatte auf CNN gespielt wird. (12. September 2011)
Bild: Reuters

   

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Mitt Romney und Rick Perry streiten sich zum Thema Sozialversicherungen.

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Das republikanische Urgestein Ron Paul sagt, was er in der US-Verteidigungspolitik anders machen würde.

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Im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur in den USA wird das Klima zunehmend hitziger. Bei ihrem zweiten Fernsehduell innerhalb von nur einer Woche lieferten sich gestern Abend acht Bewerber in Tampa (Florida) teils heftige Wortgefechte hauptsächlich über wirtschafts- und sozialpolitische Fragen.

Zielscheibe war vor allem der texanische Gouverneur Rick Perry, der laut Umfragen das Kandidatenfeld zurzeit anführt. Bei der Konfrontation versuchten die übrigen Bewerber, Perrys Bilanz als Gouverneur infrage zu stellen, um ihm seine Position als bislang aussichtsreichster Kandidat für ein Antreten gegen US-Präsident Barack Obama im kommenden Jahr streitig zu machen.

Renten als «monströse Lüge»

Perry, ein Vertreter der religiösen Rechten, hatte erst im vergangenen Monat den Hut in den Ring geworfen und war prompt an dem moderateren bisherigen Spitzenreiter Mitt Romney, Exgouverneur von Massachusetts, vorbeigezogen.

So verschärfte sich auch der Ton zwischen Romney und Perry in der gestrigen TV-Debatte beträchtlich. Beide stritten vor allem über das derzeitige Rentensystem, das Perry zuvor wegen seiner unsicheren finanziellen Zukunft als «monströse Lüge» bezeichnet hatte.

Bachmann gewinnt an Boden

Nach ersten Experteneinschätzungen behaupteten Perry und Romney ihre Spitzenpositionen. Die Kongressabgeordnete Michele Bachmann, vor Perrys Einstieg ins Rennen der unangefochtene Liebling der populistischen Tea Party, konnte demnach wieder leicht an Boden gewinnen. Sie war in den vergangenen Wochen in Umfragen teilweise abgeschlagen auf den vierten Platz abgerutscht.

In der Debatte präsentierte sie sich als besonders strikte Verfechterin radikalkonservativer Positionen – allem voran eine Verringerung des Regierungsbefugnisse auf ein absolutes Minimum.

Die acht Rivalen waren zum zweiten Mal innerhalb von nur einer Woche zu einer Debatte zusammengekommen. Neben Perry und Romney waren unter anderem auch die republikanischen Bewerber Michele Bachmann, Newt Gingrich und Jon Huntsman zu der von der konservativen «Tea Party» gesponserten Konfrontation erschienen.

(ami/sda)

Erstellt: 13.09.2011, 06:38 Uhr

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17 Kommentare

Hans Gerber

13.09.2011, 08:38 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Verlogenes Kasperlitheater - alle dazu noch von Gott berufen Präsident zu sein und immer schön mit dem lächeln eines Teufels... erschreckend heuchlerisch die konservativen in den USA! Die sind keinen Deut besser als die Islamisten, zurück ins Mittelalter! Mir schwant schlimmes... Antworten


Gerhard Berger

13.09.2011, 07:44 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Zuerst hauen sie sich gegenseitig, dann verbünden sie sich mit den Unterlegenen der eigenen Partei gegen die anderen, schlussendlich gewinnt einer und der kämpft dann eine Amtsperiode gegen alle und nebenbei noch bei jedem Entscheid um die Wiederwahl. Was für eine Bremswirkung. Antworten



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