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Diskussion

Spanien will im Streit mit Argentinien die EU und die WTO einschalten

Im Ringen um den Erdölkonzern YPF wehrt sich Madrid gegen die Verstaatlichung durch Buenos Aires – mit rechtlichen Mitteln. Spanien plant offenbar eine Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO). Mehr...


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16 Kommentare

Anja Meili

19.04.2012, 19:09 Uhr
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Die Verstaatlichung von Erdöl kann für das betreffende Land sogar gefährlich werden. Als Mossadegh 1953 das iranische Erdöl verstaatlichte, wurde er durch einen vom MI6 und CIA organisiertem Staatsstreich ersetzt, der sog. Operation Ajax. Hoffentlich haben die Argentinier mehr Erfolg. Antworten


Luzia Osterwalder

19.04.2012, 10:39 Uhr
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Wenn Argentinien Gemüse fördern würde - hätte niemand Interesse daran. Weltweit werden Rohstoffländer über denTisch gezogen. Es ist leider nicht nur Spanien. Die Profitgier wird noch einiges ruinieren - es ist zu hoffen, dass sie "hämmige hei". Antworten


Patrick Biegel

20.04.2012, 18:51 Uhr
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@Luzia Osterwalder: Das stimmt überhaupt nicht. Viele Länder oder auch private Firmen kaufen inzwischen Agrar-Land in Afrika, Südamerika, Asien etc. um später genug Lebensmittel für ihr Land (im Ausland) zu produzieren. Der Südkoreanische Daewoo-Konzern wollte gar halb Madagaskar aufkaufen...


Marcel Senn

19.04.2012, 21:56 Uhr
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@Osterwald: Argeninien fördert Gemüse vor allem Soja und zwar in rauhen Mengen, x tausend Kleinbauern sind deswegen schon pleite gegangen, 90% ist genmanipuliert und der Grossteil für den Export bestimmt, es wurde soviel Land an Ausländer verkauft, dass man Beschränkungen einführen musste --- es besteht ein sehr grosses Interesse an argentinischen Landwirtschaftsprodukten


Paco Lopez

19.04.2012, 10:38 Uhr
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Was in diesem Nationalistischen und Ideologischen Diskurs stets vergessen wird: Verstaatlichung hin oder her, wer sein Gaul verkauft hat und es zurück will muss ihn zurückkaufen.Spanien hat kein Problem mit der Verstaatlichung sondern, dass Argentinien den Preis nicht bezahlen will. Und das nennt man in Europa Diebstahl. Antworten


Paco Lopez

19.04.2012, 11:14 Uhr
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Repsol hat sich an die geltenden Regeln gehalten und war über Jahre der beste Steuerzahler in Argentinien. Aber wahrscheinlich haben Sie andere Quellen.


Ueli Eichenberger

19.04.2012, 10:51 Uhr
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Herr Lopez, ich bin Ihrer Meinung. Wahrscheinlich reichen ein paar Milliönchen, aber nicht Milliarden, da Repsol dort so eine Schweinerei angerichtet hat, dass die eigentlich noch draufzahlen müssten.


Ueli Eichenberger

19.04.2012, 09:58 Uhr
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Ach lasst gut sein! Repsol hatte die Bohr- und Verwertungsrechte von der korrupten Junta für ein Butterbrot und lächerliche Schmiergeldzahlungen erhalten und verschmutzt seither das Land, die Luft und die Anwohner. Bodenschätze gehören dem Volk. Wer sie ausbeutet, soll dafür angemessen bezahlen und die mindesten Umweltstandards einhalten. Repsol hat genug profitiert. Antworten


Max Wartenberg

19.04.2012, 12:18 Uhr
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@U.Eichenberger: Die Privatisierung von YPF erfolgte 1993 als der demokratisch gewählte Präsident Menem am Ruder war. Für einen 80% Anteil bekam der Staat US$ 3 Milliarden in cash plus 2 Milliarden Schuldentilgung. Repsol kaufte die Aktien 6 Jahre später (hauptsächlich von argentinischen Aktieninhabern). Hat damit weder "Unrechtsregime" noch "korrupte Generäle" unterstützt. Haltlose Anschuldigung!


Ueli Eichenberger

19.04.2012, 10:46 Uhr
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@ Max Wartenberg: egal, wie wenig Schmiergeld für die Förderrechte entrichtet wurde. Es wurde nicht dem Staat, sondern korrupten Generälen bezahlt. Wenn Sie ein wenig weiterdenken, werden Sie darauf kommen, dass Repsol damit ein Unrechtsregime unterstützt hat. Ob die drohende Enteignung etwas mit den Malvinen zu tun hat, wissen wir beide nicht, jedoch wissen wir, dass Repsol Dreck am Stecken hat.


Max Wartenberg

19.04.2012, 10:34 Uhr
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"lächerliche Schmiergeldzahlungen" Wissen sie wieviel es war oder ist es nur eine ungeschickte Äusserung? In Argentinien gehören Bodenschätze dem Volk (dem Staat gehört alles, was unter der Erde liegt). Es geht um die Förderung, die der Staat nun selber betreiben will. Der subventionierte Benzinpreis und die Verstaatlichung sind Populismus und Rache weil E Argentinien im Falklanddisput nicht hilft


Nicolas Pidoula

19.04.2012, 09:51 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Was die lieben Spanier verschweigen: Argentinien hat so agiert, weil hinter den Kulissen Verhandlungen über den Verkauf von Repsol an China (!) stattgefunden hatten. Antworten


Roman Huber

19.04.2012, 09:40 Uhr
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Naja, mit dem Hintergrund das Repsol Investitionen zurücksteckte, die Produktion zurückging und Argentinien dadurch zum Energie-Importeur wurde, kann ich das ganze irgendwie nachvollziehen. Dann noch das Gerücht mit den Chinesen. Für uns vielleicht erstaunlich, aber es gibt anscheinend noch Politiker, denen die Menschen und das eigene Land mehr wert sind als die Profite einiger Konzerne/Karriere. Antworten


Ursi Brock

19.04.2012, 08:30 Uhr
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War da nicht so ein Gerücht das die Spanier die Anteile an die Chinesen verkaufen wollten ohne die Argentinier zu fragen? Enteigung wäre da wohl nur das mindeste wenn sich eine Handvoll Aktionäre über das Eigentum der Argentinier hinwegsetzen. Aber dann, die WTO Verträge geben das Recht dazu egal wie die früheren Verträge zustande gekommen sind. Antworten


Peter Kaegi

19.04.2012, 08:43 Uhr
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Die EU hätte von sich aus einschreiten müssen, denn sie vertritt die Wirtschaftrechte der einzelnen Länder. Wieder ein Beispiel der überflüssigen Struktur der EU. Antworten


Marcel Zürcher

19.04.2012, 09:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die EU hat in LAtainamerika gar nichts zu suchen und die SPanier sollten sich endlich vom Kolonialdenken verabschieden. Aber ok, ich kann die Spanier verstehen. Lateinamerika ist der einzige Ort wo sie noch Geld verdienen können und die Wirtschaft der Länder aushöhlen können. In Europa sind sie ja fertig



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