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Romney steigt in die Schlammschlacht ein

Aktualisiert am 13.02.2012 1 Kommentar

Kurz vor den republikanischen Vorwahlen in Florida wird der Ton gehässiger: Mitt Romney bezeichnet seinen ärgsten Rivalen Newt Gingrich als Verlierer und kann auf diese Weise kräftig punkten.

Gelten als Favoriten bei den republikanischen Vorwahlen: Mitt Romney (links) und Newt Gingrich.

Gelten als Favoriten bei den republikanischen Vorwahlen: Mitt Romney (links) und Newt Gingrich.
Bild: Keystone

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US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen

US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen
Wirklich gefährlich kann Mitt Romney wohl niemand mehr werden. Rick Santorum ist aus dem Rennen ausgestiegen und Newt Gingrich und Ron Paul sind weit abgeschlagen.

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Kurz vor der nächsten Etappe im Vorwahl-Rennen der US-Republikaner hat Mitt Romney seinen Rivalen Newt Gingrich mit einem aggressiven Wahlkampfstil in die Defensive gebracht.

Der Ex-Gouverneur von Massachusetts warf Gingrich am Wochenende ein Scheitern als früherer Chef des Repräsentantenhauses vor. Nachdem Romney in seiner Wahlkampfführung lange eine Schlammschlacht mit seinen innerparteilichen Kontrahenten zu vermeiden suchte und seine Attacken auf Präsident Barack Obama konzentrierte, ging er Gingrich nun hart an.

Romney nennt Gingrich einen «grossartigen Jungen»

Romney nannte seinen Rivalen am Samstag in Panama City im Norden Floridas einen «grossartigen Jungen mit vielen grossartigen Ideen», der als Führungsfigur der Republikaner während seiner Zeit als Repräsentantenhaus-Chef in den 90er Jahren jedoch gescheitert sei. «Er ist nicht der Anführer, den wir in diesen schwierigen Zeiten brauchen», sagte der Ex-Gouverneur.

In diesem Zusammenhang erinnerte Romney daran, dass Gingrich wegen Verstössen gegen die ethischen Richtlinien des Kongresses zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. «In Ungnade gefallen, musste er schliesslich zurücktreten», sagte Romney. Sein Lager schaltete am Wochenende in ganz Florida einen neuen Wahlspot, der diese Botschaft enthielt.

Romney in Umfragen vorn

Gingrich hatte die letzten Vorwahlen vor einer Woche in South Carolina klar gewonnen und war anschliessend auch in den Umfragen in Florida an die Spitze geschossen. Mittlerweile liegt der Website realclearpolitics.com zufolge im Schnitt aber wieder Romney mit 39 Prozent vor Gingrich, der auf 31 Prozent kommt.

Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum und der texanische Abgeordnete Ron Paul waren mit elf beziehungsweise knapp zehn Prozent abgeschlagen. Eine am Sonntag veröffentlichte Erhebung der Zeitung «Miami Herald» sah Romney sogar elf Prozentpunkte vor Gingrich.

Gingrich rechnet mit «sehr knappem» Wahlausgang

Gingrichs Lager versuchte ebenfalls, Romney mit Spots in Floridas Radio- und Fernsehsendern zu diskreditieren. Dabei wurden ihm unter anderem seine wechselnden Positionen beim hochemotionalen Thema Abtreibung vorgehalten.

Gingrich gab sich am Samstag kämpferisch und sagte, er werde «den ganzen Weg bis zum Nominierungsparteitag» Ende August gehen. Bei einem Auftritt in einer Kirche in Orlando wiederholte er mit Blick auf Romneys eher liberale Vergangenheit, dass nur ein «solider Konservativer» gegen Obama gewinnen könne.

In einem Interview mit dem Nachrichtensender «Fox News» warf Gingrich am Sonntag Romney vor, seine Gegner mit negativen TV-Spots zu «bombardieren». Der Ex-Gouverneur sammle dafür «unglaublich viel Geld» an der Wall Street ein, sagte er. Unter diesen Umstände sei das Rennen in Florida «sehr knapp».

Cain unterstützt «Patriot» Gingrich

Unterstützung erhielt Gingrich von dem im Dezember aus dem Rennen ausgestiegenen Herman Cain, der am Samstagabend eine Wahlempfehlung für ihn abgab. Der frühere Pizza-Unternehmer nannte Gingrich einen «Patrioten», der keine Angst vor «verwegenen Ideen» habe.

«Es ist an der Zeit, dass Konservative und Republikaner ihre Aufmerksamkeit wieder auf die eigentliche Mission richten, Präsident Obama zu besiegen», sagte er. Cain hatte seine Bewerbung aufgegeben, nachdem ihm mehrere Frauen sexuelle Belästigung vorgeworfen hatten.

(mrs/sda)

Erstellt: 29.01.2012, 21:42 Uhr

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1 Kommentar

Werner Butz

30.01.2012, 06:10 Uhr
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Traurig, hier setzt die Macht und Geld den Status quo. Romney mag am Schluss der Gewinner sein und von den Republikaner nominiert, President wird er nie.................., er hat alles, nicht aber das Zeug eines Presidenten.... Obana wird die naechsten 4 Jahre im Amt bleiben.......ausser es geschieht ein Wunder......... Antworten



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