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Romney behauptet sich als Obamas Herausforderer
Aktualisiert am 25.04.2012 7 Kommentare
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Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat mit seinen Siegen bei Vorwahlen in fünf US-Staaten gestern Abend einen weiteren wichtigen Schritt zu seiner Kür zum offiziellen Herausforderer von Präsident Barack Obama gemacht. Nach dieser Serie von Vorwahlsiegen hat er den Präsidentschaftswahlkampf gegen Amtsinhaber Barack Obama eröffnet. «Ein besseres Amerika beginnt heute Nacht», versprach er.
In seiner Rede in Manchester im US-Bundesstaat New Hampshire erklärte sich Romney inoffiziell zum Herausforderer des Demokraten Obama bei der Wahl am 6. November. Zuvor hatte er laut US-Fernsehsendern innerparteiliche Abstimmungen über die republikanische Spitzenkandidatur in Rhode Island, Connecticut, Delaware, New York und Pennsylvania gewonnen.
Gingrich und Paul chancenlos
Die Siege galten als sicher, nachdem Romneys bisheriger Hauptkonkurrent Rick Santorum am 10. April das Handtuch geworfen hatte. Seitdem sind nur noch Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich und der Kongressabgeordnete Ron Paul mit im Rennen – aber ohne jede Chance, Romney die Spitzenkandidatur streitig zu machen. Mit Werten zwischen 56 und 67 Prozent setzte Romney sich Fernsehberichten zufolge in den Bundesstaaten im Nordosten der USA klar gegen seine beiden verbliebenen Herausforderer durch.
Romney hat auch nach dem gestrigen fünffachen Sieg die magische Zahl von 1144 Delegierten noch nicht erreicht, die für die Nomination auf einem Parteitag Ende August nötig sind. Diese Marke wird er nach Berechnungen des Senders CNN erst im Mai erreichen. 209 Stimmen wurden gestern verteilt. Wie viele davon auf Romney entfielen, stand zunächst noch nicht fest. Vor den neusten Abstimmungen hatte er bereits 698 Delegiertenstimmen. Seine beiden verbleibenden Konkurrenten kamen auf 137 (Gingrich) und 75 (Paul).
Aber der Ex-Gouverneur von Massachusetts wertete die Ergebnisse der Vorwahlen – der ersten nach Santorums Ausstieg – laut Angaben von Parteifreunden als Bestätigung dafür, dass ihn die Republikaner mit der Entthronung Obamas beauftragt haben. «Heute Nacht endet die Enttäuschung über die Obama-Jahre», sagte Romney denn auch in seiner Rede in New Hampshire. (rbi/sda/dapd/afp)
Erstellt: 25.04.2012, 06:39 Uhr
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7 Kommentare
@John Peer
Sie tun mir ein bischen leid.Jetzt sollte aber auch jeder Realist einsehen,dass der Zug für Ron Paul abgefahren ist.Er selbst sieht das auch so,will jedoch noch etwas länger seine Thesen weiterverbreiten,welche ja nicht nur schlecht sondern einige (Fed,Gold)sogar gut sind.Es wäre jetzt besser,wenn sich alle Reps hinter Romney stellen würden,um Obama die verdiente rote Karte zu zeigen.
Antworten
Das mit den Delegiertenstimmen ist gar nicht so glasklar... Der Doktor (der unter tiefem Schweigen der Medien gerade Iowa gewonnen hat...) könnte noch mit ein paar kleinen Überraschungen aufwarten, vor allem wenn es bei der nationalen Konvention in die zweite Runde geht (wenn viele Delegierte nicht mehr gebunden sind). Ron Paul or none at all. Antworten
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