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Romney auf Schmusekurs mit der Waffenlobby

Aktualisiert am 14.04.2012 18 Kommentare

Einst wollte er nichts mit der National Rifle Association zu tun haben. Doch als Präsidentschaftsbewerber macht Mitt Romney eine Kehrtwende. Daran kann auch der Fall Trayvon Martin nichts ändern.

Pflichtprogramm für erfolgreiche Republikaner: Mitt Romney lauscht der Rede seiner Frau Ann vor der NRA. (13. April 2012)

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Bild: AFP

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Wer wird Mitt Romneys Vize?

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Wer an der Seite von Mitt Romney gegen Barack Obama in den Wahlkampf ziehen könnte.

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Der Republikaner Mitt Romney wirbt als Präsidentschaftsbewerber um die Gunst der einflussreichen US-Waffenlobby. Der voraussichtliche Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama nahm gestern an der jährlichen Tagung der National Rifle Association (NRA) teil. Die USA bräuchten «einen Präsidenten, der die derzeitigen Gesetze durchsetzt und keine neuen schafft, die nur eine Last für gesetzestreue Waffenbesitzer darstellen», sagte er vor Tausenden Mitgliedern der NRA. Obama warf er vor, sich nicht für den Schutz von Waffenbesitzern einzusetzen.

Obama hat bislang relativ wenig zum Thema Waffen in den USA gesagt und damit Aktivisten enttäuscht, die strengere Waffengesetze fordern. Ein Auftritt vor der NRA ist für republikanische Präsidentschaftsbewerber Pflicht, da der Organisation umfangreiche Ressourcen zur Verfügung stehen, um von ihr bevorzugte Kandidaten zu unterstützen.

Obama enttäuschte die Waffennarren

Das Verhältnis Romneys zur Waffenlobby ist widersprüchlich. Als der Multimillionär 1994 für ein Senatorenamt kandidierte, erklärte er: «Ich tue mich nicht mit der NRA zusammen.» Zehn Jahre später wurde Romney Mitglied der Organisation auf Lebenszeit.

Nach Romney sprach auch sein innerparteilicher Konkurrent Newt Gingrich zu den Teilnehmern der NRA-Tagung. Die Vereinten Nationen sollten ein Abkommen verabschieden, «um das Recht, Waffen zu tragen, auf jeden Menschen auf diesem Planeten auszuweiten», forderte er. Derartige «Menschenrechte» würden die Zahl der Vergewaltigungen und Kindermorde weltweit verringern.

Das Recht, Waffen zu tragen, ist in der Verfassung der USA verankert. Allerdings sind die Meinungen im Land darüber gespalten, wie der Teil der Verfassung, in dem der Besitz von Waffen festgeschrieben ist, zu interpretieren sei. Der jüngste Fall des von einem Bürgerwehrmitglied erschossenen 17-jährigen Afroamerikaners Trayvon Martin verschärfte den Konflikt.

(kle/dapd)

Erstellt: 14.04.2012, 09:43 Uhr

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18 Kommentare

Richard Hennig

14.04.2012, 10:05 Uhr
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Waffennarren aller Welt vereinigt euch! BRR fürchterlicher Gedanke. Zum Glück haben die meisten Politiker ausserhalb der USA erkannt, dass die Bewaffnung der Bevölkerung viel mehr ein Fluch ist als ein Segen. Antworten


eugen boller

14.04.2012, 11:32 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

So viel Dekadenz auf einem Haufen... Kann nur hoffen, dass Romney auf keinen Fall zum Präsidenten der USA gewählt werden wird! Ein Präsidentschaftskandidat, welchem die Armut der Welt egal ist, sollte m.E. kein Thema wert sein. Amerikaner - wacht auf! Antworten



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