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Republikaner schiessen scharf – auch aufeinander

Aktualisiert am 08.09.2011 35 Kommentare

Die potenziellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner schenken sich im Nominationswahlkampf nichts. Nur in einem Punkt sind sie sich einig.

1/8 Wer hat das Herz am rechteren Fleck? Mitt Romney (l.) und Rick Perry bei der Nationalhymne, die zu Beginn der Debatte auf CNN gespielt wird. (12. September 2011)
Bild: Reuters

   

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Die Bewerber um die Nominierung der Republikanischen Partei als Kandidat für den US-Präsidentschaftswahlkampf haben sich gestern bei einer landesweit ausgestrahlten Fernsehdebatte einen harten Schlagabtausch geliefert. Beherrschendes Thema der Diskussion am Tag vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Barack Obama zur Arbeitsmarktpolitik war die Schaffung von Jobs.

Der texanische Gouverneur Rick Perry und der ehemalige Gouverneur des US-Staats Massachusetts, Mitt Romney, warfen sich bei der Debatte in der Ronald-Reagan-Bibliothek im kalifornischen Simi Valley gegenseitig Versagen beim Kampf gegen die Arbeitslosigkeit vor. Romneys Vorgänger Michael Dukakis habe in kürzerer Zeit mehr Arbeitsplätze geschaffen als sein Nachfolger, sagte Perry. Romney entgegnete, auch Perrys Vorgänger in Texas, darunter der ehemalige Präsident George W. Bush, hätten eine bessere Bilanz bei der Schaffung von Arbeitsplätzen als der amtierende Gouverneur.

Vorbild für Obamacare

Perry kritisierte Romney für dessen Gesundheitsreform in Massachusetts, die als Vorbild für das von Gegnern als Obamacare bezeichnete Gesetzespaket auf Bundesebene gilt. Romney warf Perry vor, sich Sozialversicherungen für Senioren zu verweigern. Perry nannte Sozialversicherungen eine «monströse Lüge» und erklärte, junge Leute würden in einem solchen System niemals erhalten, was ihnen zugesagt wurde.

Auf eines konnten sich die Kandidaten jedoch bei allen Differenzen einigen: Obama mache einen schlechten Job und müsse bei den Wahlen im kommenden Jahr geschlagen werden.

Acht Bewerber um die Nominierung der Republikaner beteiligten sich an der ersten von drei Debatten in den kommenden drei Wochen. Unter den Teilnehmern war auch die Vertreterin der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung, Michele Bachmann, und der ehemalige Gouverneur von Utah, Jon Huntsman. (ami/dapd)

Erstellt: 08.09.2011, 09:42 Uhr

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35 Kommentare

René Bitterlin

08.09.2011, 10:02 Uhr
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Die Republikaner als Vorreiter für eine 'neue' Welt von vorgestern, ein neuer Cowboy aus Texas als schlechter Imitator des senilen Schauspielers Reagan - die soziale Wüste als Heilsbotschaft für kommende Generationen ! Der Abstieg der USA scheint besiegelt, die Europäer sind gewarnt ! Antworten


Ursula Jungo

08.09.2011, 11:05 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Die Republikaner hätten es kein Müh besser gemacht als Obama! Ich finde die Demokraten einiges besser als die Republikaner! Hoffe, Obama bleibt am Ruder! Antworten



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